Beiträge von Karpatenköter

    Karpatenköter wie geht es dir denn gerade? (Wenn ich fragen darf?) Wenn geht's denn los ins KH? Und wie lange biste drin?

    Wann darf ich dir denn die Daumen drücken? :smile:

    Ein klein bisschen aufgeregt und ich genieß die letzten paar Stunden mit dem Dinotier, aber sonst gehts mir aktuell ganz gut.

    Morgen um 12 soll ich auf Station gehen, d.h. ich kann davor ganz entspannt Dino und Masha wegbringen. Bonny ist ja schon seit Montag bei ihrer Sitterin und fühlt sich da inzwischen so wohl, dass sie selbständig aufs Sofa hüpft :applaus:

    Ich werd aber zwischendurch vieeeel Zeit im DF verbringen. Und jammern, weil zwischen den Mahlzeiten ja sooo viel Zeit liegt :pfeif:

    Geplant sind jetzt nur ein paar Tage, voraussichtlich bis Samstag, ggf. Sonntag noch. Je nachdem, wie es mir geht und was die Ärzte finden/sagen.

    Im Buch "Das Kuscheltierdrama" hab ich von einem ähnlichen Fall gelesen - da haben Urlauber in Marokko einen "armen Straßenhund" aufgegabelt, der von den Einheimischen empfohlene "Tierarzt" hat den blauen Ausweis samt Impfungen gefälscht und so kam der Hund mit Tollwut im Gepäck nach Deutschland. Aufgefallen ist das erst, als der Hund "grundlos" gebissen hat und die Besitzer zur Abklärung zum deutschen TA sind.

    Ich seh's wie Snaedis.

    Dixie ist ja glaub ich noch recht jung, vielleicht war das alles einfach zu viel für sie? Dazu noch die Neben- oder Nachwirkungen der Sedierung - manche Hunde sind danach ultra dösig und trantütig, andere drehen völlig hohl.

    Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe wär da jetzt meine Devise. Mach dir n schönen Film auf Netflix oder so an, schnapp dir n Tee und Dixie dazu und dann macht's euch gemütlich.

    Ich hatte letztens auch so einen Schrieb (aber ohne Fotos etc.) im Briefkasten. Ein kurzes "Hallo, Familie XYZ, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen, melden Sie sich bitte bei uns, wir suchen ein Haus in der Region für unsere Familie" oder so ähnlich. Kurz gelesen und weil ich kein Eigentümer, sondern nur Mieter bin, ist's direkt in die Papiertonne gewandert.

    Übergriffig und dreist fand ich das jetzt nicht, mit dem Wurf in die Papiertonne war das für mich erledigt.

    herz... bricht... argh...

    Sorry :bussi: Wie gesagt, ich bin nur Mieter und will hier noch ne Weile wohnen bleiben, daher hab ich auf den Schrieb gar nicht weiter reagiert. Aber vielleicht hast du ja Glück und die Hausbewohner wollen tatsächlich verkaufen? Probieren geht über studieren und so :nicken:

    muss ich es weiterhin machen lassen oder ist es rückgängig machbar?

    Das Trimmen würde ich so weiterführen, das gehört ja zum normalen Pflegeaufwand dazu. Das Ausdrücken der Analdrüse hat oft gesundheitliche Gründe, kann aber auch daran liegen, dass der Hund sein Futter nicht optimal verwertet, der Kot daher zu weich ist und die Analdrüse daher regelmäßig manuell geleert werden muss. Wenn der Kot aber eine normale Konsistenz hat und sich die Analdrüse so ganz normal entleert, ist das eigentlich nicht nötig ... da würde ich mir mal sagen lassen, warum das gemacht wird. Kann natürlich auch sein, dass das einfach zum normalen Pflegeprogramm des Salons dazu gehört.

    Was meinst du mit "rückgängig machbar"? Das Fell wächst ja nach, die Analdrüse füllt sich eh regelmäßig wieder von selbst, da musst du selbst nix machen ...

    Ist es enorm übergriffig und dreist, wenn ich da einen Brief in den Briefkasten stecke mit einem Foto von mir und den Hunden und der Bitte, sich bei mir zu melden, wenn die irgendwann mal verkaufen wollen? Ist das creepy?

    Ich hatte letztens auch so einen Schrieb (aber ohne Fotos etc.) im Briefkasten. Ein kurzes "Hallo, Familie XYZ, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen, melden Sie sich bitte bei uns, wir suchen ein Haus in der Region für unsere Familie" oder so ähnlich. Kurz gelesen und weil ich kein Eigentümer, sondern nur Mieter bin, ist's direkt in die Papiertonne gewandert.

    Übergriffig und dreist fand ich das jetzt nicht, mit dem Wurf in die Papiertonne war das für mich erledigt.

    Zuerst würd ich sie in einer guten Tierklinik vorstellen, Schmerzen könnten durchaus eine Ursache sein. Also auch auf Röntgen etc. bestehen (Hüfte, Rücken, ggf Schultern/Hals).

    Thema Sicherung nehmt ihr ja schon in Angriff. Künftig würd ich bis zum Trainertermin aber auch jeglichen Kontakt zu Menschen meiden. Heißt: sie darf nicht zu fremden oder bekannten Menschen hin und die lassen sie auch in Ruhe. Nicht angucken, nicht ansprechen, nicht anfassen, punkt. Der Hund ist für die Menschen Luft.

    Ich hab den leisen Verdacht, dass ihr ihre Signale (Wedeln etc.) schlicht falsch interpretiert, wie hier schon ein paar Mal geschrieben wurde. Schau mal, das könnte euch helfen: https://sprichhund.de/1x1-der-koerpersprache/

    Körpersprache beim Hund ist extrem vielfältig. Wedeln ist nicht gleich wedeln, sondern kann zusammen mit z. B. einer bestimmten Ohrenstellung auch was völlig anderes bedeuten. Das kann man aber "lesen" lernen und euer Trainer hilft euch da bestimmt auch.

    Ich glaube, das kann man nicht pauschalisieren. Der Charakter vom Menschen gibt in meinen Augen die Basis vor, aber wer sich anpassen kann und möchte, ist dann vielleicht auch mit Hundetypen zufrieden, die man sonst eher nicht vorschlagen würde. Man kann ja z. B. auch lernen, sich als hibbeliger Mensch auf einen Hund einzustellen, der sich davon evtl. sehr leicht anstecken lässt.

    Gegensätze können mMn genauso gut passen wie Gleiches.

    Ich würde mich als ruhige, introvertierte Person beschreiben. Weder bin ich super aktiv noch ein Hibbel. Übermäßig selbstbewusst war ich nie und Konfrontationen vermeide ich auch heute noch, wo es geht - wenns sich nicht anders lösen lässt, versuch ich trotzdem, ruhig zu bleiben. Konflikte trag ich eher im Stillen mit mir selbst aus.

    Sensibel ... sicher, ein bisschen. Aber ich knick jetzt nicht bei jedem bisschen Kritik ein. Teilweise bin ich situativ auch unsicher.

    Ich übernehme sehr ungerne die Führung in Gruppen. Lieber lasse ich führen. Gerade im Beruf bin ich mit zuviel Verantwortung überfordert.

    Beim Hund hab ich das Führen auch erst lernen müssen, da fällt mir das aber auch wesentlich leichter als unter Menschen. :tropf:

    Meinen Rüden empfinde ich als gute Balance zwischen aktiv und ruhig. Er ist keine 100%-Couchpotato, aber auch kein Hund, der permanent Action braucht. Dino ist da äußerst anpassungsfähig. Ne Woche oder zwei mal nur Garten und Löserunden? Voll in Ordnung. Jeden Tag eine größere Runde mit kleinen Abenteuern und am Wochenende noch eine große Wanderung und/oder ausgiebiges Mantrailing-Training? Dino ist dabei.

    Vom Wesen her ist er sehr sozial gegenüber anderen Hunden. Er kann sich gut auf andere Typen einstellen. Tendenziell findet er ruhige, entspannte Hunde besser. Mit ängstlichen oder schüchternen Charakteren kommt er auch gut klar. Offensivere, bolligere Typen verunsichern ihn manchmal, mit denen kommt er auf Dauer nicht klar, hab ich den Eindruck. Bei Rüden wird oft erstmal auf dicke Hose gemacht, Hündinnen werden freundlich und höflich angespielt.

    Konflikte werden auch durchaus mal mit Gebrüll und Zahneinsatz gelöst.

    Bei Menschen ist das ähnlich. Ruhige und entspannte Menschen, die im Idealfall auch noch souverän auftreten, findet er wesentlich besser als "laute" oder unsichere/ängstliche Menschen. Gerade letztere sorgen je nach Ausprägung dafür, dass er sich gar nicht mehr beruhigen kann und sich total hochfährt.

    Er orientiert sich sehr am Menschen und mag konstruktive Zusammenarbeit. Manchmal fragt er nach Hilfe, bei manchen Dingen muss ich ihn erst ermutigen, wieder andere Dinge sind für ihn völlig selbstverständlich. Ohne gescheite Führung ist er unsicher und löst nach vorne aus. Rückwärtsgang kennt er nur beim Staubsauger und raschelnden Plastiktüten und anderen gruseligen Reizen (z. B. Salbe auftragen |)).

    Ich finde, wir passen gut zusammen. Führung war und ist ein Thema bei uns, aber ich hab da inzwischen viel gelernt und einiges wird jetzt auch nicht mehr diskutiert.

    Bonny dagegen hat ein sehr hohes Ruhebedürfnis und ist eher mäßig aktiv. Ihr sind Ruhe und Erholung deutlich wichtiger als Ausflüge. Nach längeren Gassirunden merkt man ihr schon auf dem Rückweg an, dass sie das auch mental anstrengt, sie schläft dann oft bis abends durch. Ausflüge macht sie zwar mit, aber so wirklich ihr Ding ist das nicht.

    Wenn sie die Wahl hat, orientiert sie sich auch stark an anderen Hunden. Konflikte kann sie selbst nicht lösen, da muss man ihr helfen und sie ggf. beschützen. Sie lässt sich von anderen Hunden (zu) viel gefallen.

    An Arbeit wie Mantrailing hat sie keinen Gefallen, dafür ist sie zu ängstlich und unsicher.

    Bei Menschen präferiert sie ganz klar Frauen, Männer findet sie absolut gruselig. Die werden weiträumig gemieden. Bei Frauen kommt sie manchmal auch von sich aus "Hallo sagen", geht dann aber auch recht bald wieder auf Distanz und macht ihr Ding.

    Ich empfinde sie als sensibler als Dino. Bei ihr reicht es in 95% der Fälle völlig, sie etwas schärfer zu ermahnen. Stur ist sie absolut nicht, sie braucht auch keine enge Führung. Trotzdem tut ihr es natürlich gut, wenn man ihr vorgibt, was in Situation X getan wird - anders als der Rüde löst sie Konflikte halt überhaupt nicht nach vorne, sondern lieber nach hinten.

    Und dann ist da Masha. Tendenziell auch eher ruhig, irgendwo zwischen Dino und Bonny. Dafür aber sturer, weniger am Menschen orientiert und deutlich selbständiger. Für Sport und Co. ist sie daher auch eher nicht zu begeistern, auch Sitz, Platz und Co. werden nur für die Kekse gemacht.

    Hunden gegenüber ist sie eher ignorant. Die werden kurz abgecheckt, vielleicht lässt sie sich auch auf ein freundliches Spiel ein, aber am liebsten macht sie ihr eigenes Ding. In Konflikten setzt sie sich gegenüber schwächeren Hunden definitiv durch, bei anderen Hundetypen kanns durchaus mal laut werden.


    Ich mag Hunde, die vom Grundwesen her eher ruhig und nicht ständig auf Achse sind. Das passt deutlich besser zu mir als Hunde, die ich zur Ruhe zwingen muss - komplett unmotivierte Hunde find ich aber auch schwierig. Eine Mischung aus beidem ist für mich ideal.

    Was Verhaltens"probleme" angeht, bin ich recht flexibel - ich hab eine ängstliche Hündin und einen Rüden, der Besuch durchaus verletzen würde. Kein Problem für mich :ka: Ich stell mich halt darauf ein, passe den Alltag ggf entsprechend an (kein Besuch zuhause, sonst kommt der Hund halt ins Auto), sodass es für alle akzeptabel ist.