Beiträge von Karpatenköter

    Ja, sowas gibt's. Auch ohne Hund. Nur weil die Leute äußerlich gut gepflegt wirken, einen guten Job haben usw., heißt das nicht, dass die nicht irgendwelche negativen Dinge mitbringen :tropf:

    Manche Störungen wie das Messie-Syndrom sieht man extrem vielen Betroffenen gar nicht an, wenn man sie außerhalb der zugemüllten Wohnung sieht. Die können das einfach gut verbergen und wenn der Vermieter dann irgendwann mal in die Wohnung muss, trifft ihn dann eben der Schlag ...

    Hatte so einen Fall auch im engeren Bekanntenkreis.

    Als ich mich Ende 2019 nach einer neuen Wohnung umgesehen habe, gab es auch viele Inserate, die zB junge Arbeitende von Vorneherein ausgeschlossen haben, weil nur Rentner gewünscht waren. Oder dass man wegen des Gemeinschaftsgartens keine Mieter mit Hunden möchte usw.

    So selten ist das gar nicht, dass viele Personengruppen von vorneherein mehr oder weniger offensichtlich ausgeschlossen werden - auch wenn's rechtlich eigentlich nicht okay ist. Da wird's dann eben als "Rentner werden bevorzugt" oder so geschrieben, nicht als "Bitte keine Personen u60, mit Blockflöte, Hund, drölf Kindern...".

    Von Mord kann man beim Einschläfern eines kranken (!) Tieres nicht reden. Das geschieht ja selten aus Habgier oder anderen niederen Gründen (wie z. B. Rache) - also ja, für mich ist einschläfern definitiv Erlösung.

    Und ich denke, in diesem Fall ist Einschläfern wahrscheinlich keine schlechte Lösung, die man mit Mord gleichsetzen kann.

    Deine Hündin ist krank und aufgrund des Alters ist es ziemlich sicher, dass sie sich nicht wieder erholen wird. Phasenweise in Form von "guten" Tagen, ja sicherlich gibt's die. Aber es wird keine vollständige Genesung oder Besserung geben, sondern absehbar schlechter werden.

    Ich würde Duna noch ein paar schöne Tage machen und sie dann gehen lassen.

    Du sagst ja auch selbst, dass es für dich eigentlich nicht mehr tragbar ist. Gerade die Kot- und Urininkontinenz ist ja auch wahnsinnig anstrengend und belastend, dem Hund ist das ja auch unangenehm - da hat keiner was von, wenn man den Zustand jetzt noch ewig aufrecht erhält.

    :streichel:

    6°C, Nieselregen, permanent bewölkt. Mir schlägts langsam richtig auf die Laune, die Hunde gucken schon gequält, wenn ich sie zum Gassi rausrufe. Gestern wars sonnig - während ich auf Arbeit im Büro saß. Kaum war Feierabend, wars wieder grau und nass und wolkig und bäh :muede:

    Ich will mal wieder Sonne beim Gassi gehen ...

    Wie und vor Allem wie gut kann man an solchen Fällen arbeiten.

    Kommt auf den Hund, eure Fähigkeiten und euren Alltag an. =)

    Grundsätzlich aber: Verständnis, den Hund "lesen" (= Körpersprache + Mimik deuten) können, Konsequenz. Das sind die Basics, die ihr bei beiden Hunden benötigen werdet.

    Zusätzlich stellt sich die Frage, wie sieht euer Alltag aus? Was erwartet ihr vom Hund, was könnt ihr bieten? Habt ihr schon Erfahrung mit Hunden bzw. Hundeerziehung?

    Je nachdem, was ihr vom Hund erwartet, kann man entweder zum einen oder zum anderen Hund raten. Ist euer Alltag eher ruhig und entspannt ohne viel Action, würde sich wahrscheinlich auch die ängstliche Hündin gut einleben - ist zuhause aber immer irgendwas los, wäre vielleicht die forschere Kandidatin besser.

    aber gerade bei der ängstlichen Hündin haben wir so das Gefühl, dass sie vielleicht gar nicht richtig auftut und wir ihr mit einem solchen Tag eher Schaden als helfen und wir lieber noch im Tierheim ein Vertrauensverhältnis aufbauen sollten.

    Ich denke auch, dass sie von so einem Probetag eher verwirrt ist. Wahrscheinlich profitiert sie eher davon, wenn ihr sie mehrfach im Tierheim besucht, mit ihr spazieren geht und (wenn möglich) auch mal zusammen Zeit in ihrem Auslauf verbringt. Und wenn dann ein Grundvertrauen zu euch besteht, dann könnt ihr ja noch mal über einen Probetag (besser wäre natürlich ein Probewohnen für 2-3 Wochen) nachdenken.

    Die meisten eher ängstlichen Hunde tauen aber recht bald auf, wenn sie sich an einer bestimmten Routine entlang hangeln können. Routine ist für die oft das A und O, denn die gibt Sicherheit.

    Meine kleine Mix-Hündin ist ein polnischer Tierschutzhund und war am Anfang auch ziemlich ängstlich. Sie hat immer noch vor einigen Dingen Angst, ist jetzt aber doch ziemlich entspannt und v. A. ein toller "Mitnehmhund". =)

    Als sie bei mir eingezogen ist, hat sie die ersten drei Tage im Bad gelebt. Freiwillig, sie wollte da einfach nicht raus. Ok, ist dann halt so - Geschirr blieb sowieso erstmal an ihr dran (bitte unbedingt ein ausbruchsicheres Panikgeschirr nutzen!). Die Badtür blieb offen, Futter und Wasser hab ich ihr dann auch einfach ins Bad gestellt und sie erstmal in Ruhe gelassen. Effektiv hab ich sie nur zum Gassi gehen rausgeholt. Irgendwann wurde sie dann doch neugierig und hat angefangen, die Wohnung zu erkunden, wenn's ruhig war. Und so nach 2 Wochen bei mir ist sie dann schon neugierig hinter mir her gewuselt, hatte beim Gassigehen ihren Spaß und hat dann nicht mehr ständig im Bad gepennt, sondern sich ein Plätzchen im Wohnzimmer gesucht.

    Jetzt ist sie seit 2 Jahren bei mir und von dieser anfänglichen Lebensangst sieht man gar nichts mehr. Fremde Männer sind immer noch super gruselig, fremde Frauen sind okay, Silvester wird immer DER HORROR bleiben, aber die kleine Angstmaus ist inzwischen richtig frech und lustig :nicken:

    Klar, es dauert. Vielleicht taut eure Kandidatin auch nach 2 Wochen auf, vielleicht braucht sie aber auch länger. Aber es hilft ungemein, wenn man den Hund einfach so annimmt, wie er ist und seine Bedürfnisse berücksichtigt.

    So spontan würd ich sagen: wartet mal noch ein paar Besuche im Tierheim und v. A. Beiträge hier ab. Die forschere Kandidatin braucht wahrscheinlich einfach nur etwas mehr und konsequentere Erziehung, muss vielleicht auch eher Ruhe lernen als die Schissbuxe... die Schissbuxe dagegen ist zuhause vielleicht quasi unsichtbar, nimmt sich ihre Ruhephasen dann, wenn sie sie braucht - wird aber eher kein Hund werden, der sich aufmerksamkeitheischend auf den Schoß vom Besuch setzt und "Hab mich lieb!" schreit.

    Mich schrecken ein wenig die extrem kurzen Beschreibungen der Welpen/Junghunde ab.

    Viele Fotos, ab und an ein Video, "friendly" oder "playful" oder beides im Text - was bei Welpen jetzt eher normal ist - und sonst nix weiter ... hm nee, ich würd davon ehrlich gesagt Abstand nehmen.

    Bei den erwachsenen Hunden hat man schon mehr Beschreibungstext, aber auch da wird zB ein offensichtlicher Malinois-Mix nur als Mischling unbekannter Rassen angegeben. Hab jetzt nicht gucken können, weil mich die Vereinsseite ausgesperrt hat, nachdem ich mir noch andere Hunde angucken wollte, aber ich vermute, bei den offensichtlichen Herdenschutzhund-Mixen ist das genauso.

    Soviel mal zum Verein, ich persönlich würde da eher keinen Hund holen. Zumindest keinen Direktimport.

    Problem bei den Welpen: da kann man oft schwer einschätzen, was genau drin ist. Dementsprechend kann man auch nicht super genau sagen, wie groß der Hund dann mal wird.

    Und: warum ein Auslandshund? Warum kein Tierheimhund, den ihr bei euch in der Gegend kennenlernen könntet? Bei dem euch die Pfleger sagen können, wie der Hund abseits von "friendly and playful" tickt, was er kennt/was nicht, was ihm Angst macht usw.?

    Ihr müsst halt auch bedenken, dass die meisten Auslandshunde vom "deutschen" Hundealltag völlig überfordert sind. Da ist dann erstmal nix mit "ins Büro mitnehmen", besonders wenn die aus dem rumänischen Niemandsland kommen. Da ist der Gang vor die Haustür in der Stadt schon Abenteuer genug für die Gehirnzellen.

    Das heißt nicht, dass es unmöglich ist, den Importrumänen mit ins Büro zu nehmen, aber es kann halt sein, dass das viel Übung und Geduld erfordert - denn das muss ja auch gelernt werden. Ist jetzt weniger das Problem, weil du ja Homeoffice und eine Betreuung hast, aber ich würde mich darauf einstellen, dass das nicht von Anfang an reibungslos klappt - vor allem nicht mit einem Junghund. =)

    Auslandshunde können toll sein, wenn man zum einen kaum bis keine Ansprüche stellt und sich auch an den Hund anpassen kann. Ich hab hier drei Auslandshunde sitzen (einer ausm Tierheim, einer von privat, einer Direktimport) und nur einen könnte ich guten Gewissens mit ins Büro nehmen |) Der Rüde ist besucherunfreundlich (nett ausgedrückt), geht nur mit Maulkorb vor die Tür und ist ansonsten in meinem Alltag* ne coole Socke. Wir machen zusammen Mantrailing und ich hab den Spinner echt lieb, aber: ich hätte es wesentlich einfacher haben können. Wesentlich.

    * mein Alltag: keine Besucher, menschen- und fremdhundarme Gegend, freistehendes Haus, großer hundesicher eingezäunter Garten, außerhalb des Grundstücks dauerhaft Maulkorb drauf

    Warum habt ihr das noch nicht beim Ordnungsamt gemeldet? :???:

    Ja, bisher ist noch nichts passiert. Aber irgendwann wird es früher oder später dazu kommen und dann ist das Geschrei groß, das ist doch immer so :no: "Warum hat das vorher keiner gemeldet" usw., kennt man doch...

    Ich würde da echt schleunigst zum Ordnungsamt und melden, dass der Hund öfter als 1x unbeaufsichtigt auf dem ungesicherten Gelände herumläuft, deine Hunde angreift/belästigt usw.

    Mir wär es echt zu blöd, jedes Mal erst anzurufen, damit ich an dem blöden Gelände vorbei kann. Vor allem wenn du eh schon Angst hast, da vorbei zu gehen! Das ist doch Mist. Dann müssen sie die Hündin halt an eine Hofleine legen, damit sie nicht vom Grundstück runter kann, das ist doch echt das Mindeste.

    Jeder Hundehalter hat seinen Hund so zu führen, dass niemand belästigt wird. Und das betrifft auch den Besitzer dieser Hündin.

    Wenn ihr eh 1,5 km auseinander wohnt, würde ich zusammen mit anderen Betroffenen mal zum Ordnungsamt gehen und die Sache schildern.

    Ich hab die Systeme bisher auch immer nur mit Wasser genutzt, deshalb die doofe Frage |) Auch immer schön auseinander gebaut, durchgespült und trocknen lassen ... gut, ist auch 6-8 Jahre her, dass ich sowas hatte. Wahrscheinlich warens damals die Billig-Teile, wer weiß.

    Ich schreib's mir auf alle Fälle auf die Liste. Für den Anfang reichen ja normale Wasserflaschen.

    Der Tipp mit den Gebissreiniger-Tabs ist aber Gold wert, danke!

    Ich muss hier - ungefragt natürlich :ugly: - nochmal eine Empfehlung loswerden: Zwischen so Tagestouren in Deutschland und wochenlangen Alpentouren ist ja noch ein bissl Spiel. Da kann ich super wärmstens Norwegen als Mittelding empfehlen. Wandern ist dort Volkssport und Staatsangelegenheit - sprich die haben ein wirklich unfassbar gut ausgebautes Wanderrouten-Netz und wirklich eine absurde Infrastruktur für Wanderer um die sich die staatliche Wanderbehörde kümmert. Es gibt an alle wichtigen Trailheads wirklich gute Öffi-Verbindungen und viele, viele Routen verlaufen so, dass man alle dutzend Kilometer oder so an einer "Hytte" vorbei kommt, wo es je nach Jahreszeit und Hütte fließend Wasser, richtige Klos, einen Imbiss, warmes Essen und Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Zelten im Umkreis der Hütten ist auch erlaubt. Alle Infos inkl. GPS-Karten gibt's kostenlos online.

    Meine ersten größeren Touren habe ich von Oslo aus unternommen. Da fliegt man für einen schmalen Taler hin, setzt sich am Hauptbahnhof in die U-Bahn und fährt zur Endstation (z. B. am "Frognerseteren" starten viele Trails) und ist mitten im Wald. Das ist wirklich so easy und komfortabel wie nichts und perfekt, wenn man in "große" Touren einsteigen will. Bergig ist es auch und daher gutes Training, aber nicht gleich Alpen-Niveau. Ich empfehle da aber ausdrücklich NICHT das wunderschöne Fjord-Norwegen für so eine erste Norwegen-Wander-Erfahrung. Da ist es - einfach landschaftlich bedingt - sehr sehr viel schwieriger, das Wetter unberechenbarer, die Wege teilweise echt abenteuerlich. Das kann man dann immer noch machen. Aber die Oslo-Umgebung ist wirklich wunderschön für sowas. Wir sind immer von See zu See gewandert und haben jede Nacht unser Lager direkt an einem wunderschönen Waldsee aufgeschlagen.

    Ach, ich mag Input und Empfehlungen, das macht mir nix. :D

    Norwegen ... hm ja. Ich geh eigentlich nur wegen bzw. mit dem Hund wandern, das macht mir persönlich mehr Spaß als hundeloses Wandern und daher würd ich Dino auch ganz gern mit nach Norwegen nehmen, wenn wir das denn irgendwann mal schaffen. Da bliebe mir dann nur der Landweg oder ne Fähre, schätze ich, und das dürfte wohl teurer sein als der Flug...

    Skandinavien steht ja so oder so auf meiner "Da will ich mal hin"-Liste (Finnland :herzen1:), da bietet sich so ein Trekking-Urlaub eigentlich echt an: man sieht was vom Land, hat aber trotzdem nicht die Touristenmassen vor der Nase.

    Ich hätte sogar 1-2 Freunde, die sich dafür begeistern ließen, glaube ich, dann dürfte auch die Fahrt günstiger werden...

    Erfahrung nach vielen Hundert Trekkingkilometer im recht nassen Schottland:

    Stabile Müllsäcke sind ihr Gewicht in Gold wert!

    Genau deine Erzählungen haben mich darauf gebracht |)

    Ich empfehle eine Trinkblase... man trinkt viel regelmäßiger, wenn man dafür nicht immer den Rucksack ausziehen muss

    Das kann ich ebenfalls empfehlen. Der Nachteil ist nur, dass man nicht gut im Blick hat, wie viel Wasser noch dabei ist, wenn man nicht aktiv schaut. In Regionen, wo man nicht so leicht an frisches Trinkwasser kommt, muss man das bedenken.

    Statt einer Tribkblase verwende ich übrigens ein Source Convertube-System:

    https://www.globetrotter.de/source-trinksy…?sku=5637216751

    Ich hasse den Plastikgeschmack von den Trinkblasen und so hat man nur den Schlauch...

    Ich bin kein Freund von Trinkblasen und ähnlichen Systemen, muss ich gestehen - ich hatte schon beides und hatte jedes Mal Probleme mit der Reinigung. Egal ob Spülmaschine oder Reinigung per Hand, früher oder später hat's immer geschimmelt. :lepra:

    Gibt's da irgendeinen Trick bei?

    Ich fahr mit den handelsüblichen PET-Flaschen ohne Extras eigentlich am besten. Meinetwegen noch die Active O2-Flaschen mit dem lustigen Nippelchen-Verschluss (gibt's da n Fachbegriff für?).


    Was mich mal interessieren würde: gibt's in Shops wie Bergzeit, Bergfreunde, Globetrotter usw. auch Black Friday-Sales? Ist euch da was bekannt? :pfeif:

    Ich brauch unbedingt neue Vollleder-Wanderstiefel, meine von Raichle (bzw. Mammut) lösen sich auf. Die Sohle löst sich an den Klebekanten schon vom Schuh und an einer Stelle ist das Leder gerissen, leider irreparabel :verzweifelt: Sonst würd ich die beim Schuster flicken lassen, die haben den Dauergebrauch seit Ende 2018 immerhin gut überstanden...