Noch eine Stimme für Menge reduzieren. Notfalls geht ihr fürs Erste auf 1,5% runter und füllt den Rest mit z. B. geraspelten Möhren oder Futterzellulose auf. So bleibt die Gesamtfuttermenge effektiv gleich, aber er nimmt durch den reduzierten BARF-Anteil eben weniger Protein, Fett und Co. auf. Den Futterplan würd ich dann auch von entsprechenden Fachpersonen prüfen lassen, mit der Thematik kenn ich mich leider null aus, daher kann ich dazu auch nix sagen. Hier gibt's nur Fertigfutter.
Masha (12 Jahre) kam im November 2020 mit 47 kg zu mir. Deutlich zu viel, Optimalgewicht liegt bei 32-35 kg ... Wir haben mit einer Radikaldiät angefangen und dafür das Trockenfutter Petbalance Medica Reduktion genutzt. Davon bekam sie max. 200 g am Tag - für einen Hund ihrer Größe mit immerhin 70 cm war das verdammt wenig, aber irgendwie mussten ja möglichst schnell min. 5 kg runter.
Als sie bei +- 40 kg angekommen war, haben wir auch zusätzlich zu angepassten Gassigängen mit Unterwasserlaufband-Therapie angefangen. Einmal wöchentlich 10 min tat ihr gut, ihr macht das auch echt Spaß. Bei wärmeren Temperaturen bin ich mit ihr auch oft an den Hundestrand gefahren, das Planschen tut auch der Muskulatur gut.
Das wäre vielleicht auch eine Option für euch, gerade wenn Eddy Arthrose hat (bekommt er Schmerzmittel?). Das Wasser entlastet die Gelenke, bietet gleichzeitig aber auch einen Widerstand, gegen den der Hund arbeiten muss. Das sorgt dafür, dass die Muskulatur erhalten und ggf. weiter aufgebaut wird.
Das haben wir so ungefähr ein halbes Jahr durchgezogen, dann hatte sie ihr Optimalgewicht von 32 kg. Aktuell hat sie 35-36 kg, da kann jetzt wieder was runter.
Nach der Hardcore-Diät mit dem Reduktions-Trofu hab ich dann auf Bosch Senior umgestellt und schrittweise die Menge erhöht. Madame ist leider ziemlich leichtfuttrig... inzwischen haben wir zu Josidog Solido (Senior) gewechselt und davon bekommt sie +-300 g täglich.