Beiträge von Karpatenköter

    Ich finde es super, wie wahnsinnig engagiert du bist und wie schnell du die Tipps hier umsetzt!

    Ich wünsch euch alles erdenklich Gute und dass das Medikament tiptop bei Cango anschlägt, sodass ihr noch möglichst viel Zeit mit ihm verbringen könnt.

    Das "Wow" ist für die wertvollen Erfahrungswerte, Wuschelfreund. Heftig, was man damit durchmacht und welche Auswirkungen die OP nach sich ziehen kann ...

    Jessica1993 Tut mir leid, dass ihr so eine bescheidene Diagnose mit noch bescheidenerer Aussicht bekommen habt. :( : Manchmal ist das Leben einfach nicht fair.

    Wir haben noch keine Diagnose, aber die Tierärzte haben bei meiner 14-jährigen Hündin den Verdacht geäußert, dass sie an Lymphdrüsenkrebs erkrankt sein könnte. Gleich als der Tierarzt mit mir über mögliche Behandlungsmethoden gesprochen hat, wusste ich: ich lass da nichts mehr machen. Wozu der kleinen Omi einen Behandlungsmarathon mit Chemo etc. zumuten, nur um noch ein paar Monate rauszuholen? Zu welchem Preis? Was, wenn die kleine Bonny die Chemo schlecht verträgt? Oder wenn sie gar nicht anschlägt? Lebensqualität über Lebenszeit, hab ich mir gesagt. Solange wir noch keine feststehende Diagnose haben, bin ich guter Dinge - es kann ja noch was anderes sein. Vielleicht bleibt die Biopsie ergebnislos und wir müssen weitersuchen. Aber für den Fall, dass der Tierarzt mit seinem Verdacht Recht hat und die Biopsie einen positiven Befund liefert, weiß ich schon jetzt, dass ich Bonny dann noch die beste Zeit ihres Lebens bereiten und sie dann gehen lassen werde, wenn sie mir zeigt, dass es soweit ist.

    Nun ist dein Cango ja aber erst 9 - in diesem doch vergleichsweise jungen Alter so eine niederschmetternde Diagnose zu erhalten, ist einfach nur gemein. Ich drück dich. :streichel:

    Ich würde wohl, genau wie Wuschelfreund, von einer OP absehen und ihn zeitnah gehen lassen. Auch und wegen der genannten Begleiterscheinungen - dazu kommt ja auch noch die Genesungsphase und die Prognose der Tierärzte.

    Ich weiß nicht, ob es möglich wäre, dass ihr ihn noch einmal zu euch nach Hause holt, inkl. der benötigten Medikamente, und ihm dann noch ein paar schöne Tage macht. Soweit das mit der beschissenen Diagnose eben machbar ist ...

    Ich wünsch euch nur das Beste.

    Hier nun das Bild des zweiten Wildschwein, ein Läufer, kaum angefressen.

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    Meld das sicherheitshalber dem Veterinäramt (Stichwort Aujeszky und Afrikanische Schweinepest) und informier den zuständigen Revierjäger, damit der Kadaver ordnungsgemäß entsorgt wird...

    Mich irritiert, dass vor dem Rücken des Tieres wohl auch noch Kadavermaterial rumliegt. Ich würd da fast dran denken, dass da vielleicht ein Hund wildert ...

    Ich möchte auch noch mal die Möglichkeit einer Tagesbetreuung oder eines Gassigehers hervorheben.

    Alternativ ein Vorschlag, damit vor allem die TE mal zur Ruhe kommen und sich überlegen kann, ob sie ein Leben ohne Hund wirklich will: den Hund für 1-2 Wochen woanders parken. Bei Freunden, Familie, notfalls Hundepension.

    Snoopy101 Durchatmen. Ja, der Ton hier ist hin und wieder ruppig... aber vielen Usern geht's nur um das Wohl des Hundes. Da schlagen dann gerne mal die Emotionen durch.

    Ich finde die 3 h Bewegung täglich viel zu viel. Das kann man mal machen, aber nicht jeden Tag.

    Ich schlage dir vor, dass du euer Gassipensum reduzierst - und zwar drastisch. Die kurzen Löserunden kannst du beibehalten, aber ich würde eine der großen Runden streichen. Eine große Runde am Tag reicht erstmal.

    Die gestrichene große Runde ersetzt du durch Kopfarbeit. Das muss erstmal nichts super ausgefeiltes sein, ein Kleinkind setzt du ja auch nicht sofort vor ein Schachbrett auf der Weltmeisterschaft.

    Wie nasenaffin ist sie?

    Was hier als schnelle, einfache Beschäftigung immer gut ankommt, ist alles, was irgendwie mit Leckerli suchen zu tun hat.

    Mal gibt es mit Leckerchen befüllte Klopapier-Papprollen, die ich zufalte. Die Hunde dürfen die dann nach Herzenslust zerlegen.

    Oder, eine Stufe weiter: ein Karton, gefüllt mit mehreren Lagen Altpapier. Zwischen den Lagen sind auch wieder Leckerchen versteckt. Sieht ungefähr so aus:

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    Und wie du siehst, sind die Hunde damit auch ein paar Minuten lang beschäftigt.

    Das gibt's aber nicht jeden Tag. Vielleicht 1-2x im Monat.

    Bei gutem Wetter dürfen die Hunde dann auch ihr Futter im Garten suchen, das fällt bei euch ja aber erstmal weg.

    Stattdessen kannst du auch eine große Decke nehmen, zusammenknüllen und Leckerchen in den Falten verstecken.

    Solche Schnüffelspiele beschäftigen den Hund und wirken beruhigend, weil Hund sich konzentrieren muss. Zusätzlich dazu kann er seinen Anlagen gerecht arbeiten.

    Du kannst das auch beim Spaziergang einbauen. Erst streust du die Leckerchen einfach auf den Boden, dann im Gras, dann schiebst du mal eine dünne Schicht Erde darüber oder klemmst.die Leckerchen in die Furchen von Baumrinde...

    Werd kreativ beim Spaziergang. Schau dich zuhause um, was du als Hundebeschäftigung zweckentfremden kannst.

    Du kannst sie auch ihr Spielzeug suchen lassen. Das macht mein Rüde gerne - zwei, drei Durchgänge reichen und er rollt sich danach müde auf dem Sofa ein. Ist natürlich praktisch, wenn der Hund die Spielzeuge nach Namen unterscheiden kann, aber das ist kein Muss.

    Ich zeige Dino, dass ich zB seinen Plüschhasen nehme, er muss sich aber hinsetzen und warten, bis ich wiederkomme und ihm die Freigabe erteile.

    Fang auch hier einfach an: erst in der Wohnung an offensichtlichen Stellen verstecken. Hinter einer Ecke im Flur z. B.

    Wenn sie das Prinzip verstanden hat, kannst du es auch mal kniffliger machen - z. B. das Spieli in einem Regalfach auf Hundehöhe verstecken. Oder mal in einem Karton, unter dem Bett usw.

    Solche kleinen Beschäftigungen lassen sich super in den Alltag integrieren, auch mit Baby/Kleinkind.

    Langfristig ersetzt das natürlich keine richtige rassegerechte Beschäftigung wie z. B. Dummysport oder Mantrailing oder oder oder. Aber es ist ein Anfang und hilft euch beiden bestimmt, wieder zueinander zu finden.

    Wenn die Beschäftigung stimmt, wird dein Hund auch im Alltag leichter kontrollierbar werden. Davon werden sich eure Probleme nicht in Luft auflösen, du musst dann immer noch daran arbeiten - aber solche Probleme haben oft mehr als eine "Baustelle" als Ursache. Und je mehr Baustellen du von vorneherein in Angriff nimmst, desto besser.

    Wichtig ist aber, dass du eine ausgewogene Mischung aus Ruhezeit und Beschäftigungszeit für deinen Hund findest.