Beiträge von Karpatenköter

    So, habe es nun erstmals in meiner Hundelaufbahn mit einem Hotspot zu tun. Kreisrund, nässend, scheinbar nicht permanent juckend aber manchmal bissel schon und bereits etwa 2cm groß!

    Haare hab ich kurzgeschnitten, damit ich besser rankomme und sehe was da passiert, war alles verklebt. Nun habe ich zunächst mit Hansaplast Wundspray gereinigt und desinfiziert, habe hier aber noch Prontosan (noch geschlossen, wäre aber bei Öffnung eh lange haltbar, oder?). Wunde soll offen bleiben habe ich gelesen, kratzen verboten.

    Wie sollte ich im Idealfall (zumindest über’s Wochenende) weitermachen und wann müsste ich zum TA? Einer von Euch kennt sich damit doch sicher aus? :sweet:

    Karpatenköter Du hast doch mit Dino Erfahrung, oder?

    Japp. =)

    Ich scher es in der Regel einfach frei, auch den Bereich rundherum, damit ichs besser beobachten kann und vor allem Luft drankommt. Salbe etc schmier ich nicht drauf - am besten isses, wenns so schnell wie möglich austrocknet. Zusätzlich gibt's ne Halskrause, damit Dino nicht drangeht, der schleckt da leider sehr sehr gerne dran rum.

    Bei Bedarf schmier ich Manukahonig-Salbe drauf.

    Mit Prontosan spülen kann man, wenns dreckig ist. Ich würd aber wie gesagt weitestgehend auf Salben etc. verzichten und gucken, dass der Hotspot möglichst schnell aufhört zu nässen.

    Zum TA gehen würde ich (!), wenn sich das deutlich entzündet. Ansonsten sind viele Hotspots eigentlich ziemlich unkompliziert, was die Behandlung betrifft.

    Byte ich würd's lassen. Man weiß nie, was das beim Hund auslöst und was er damit verbindet.

    Ich habs bei Dino mal probiert, da ich aber keine rumänischsprechenden Personen kenne, gabs nur Youtubevideos. Auf die hat er nicht erkennbar reagiert.

    Aber sobald jemand mit einem leicht osteuropäischen Akzent in unserer Nähe ist, dreht Dino völlig durch. Da fliegt dann der Geifer förmlich durch die Gegend ... :verzweifelt: Die Person muss dabei nicht mal Polnisch o. Ä. sprechen, der Akzent alleine reicht aus.

    Englisch, Spanisch etc pp jucken ihn überhaupt nicht. So null. Höchstens, wenn er angesprochen wird, aber das ist ja dann auch verständlich.

    Davon ab ists auch abhängig vom Hund, ob der auf ein Kommando reagiert, das ihm jemand anderes gibt. Dino befolgt zB ein "Sitz" von Vereinskollegen nur, wenn die ein Leckerchen in der Hand haben und er grad Bock hat - ohne guckt er die nur gelangweilt an oder beachtet sir gar nicht ... |)

    Karpatenköter so oder so ähnlich formuliert habe ich das ihm auch gesagt, während ich innerlich gekocht hab. Aber nein, er bleibt dabei: Armut im 21. Jahrhundert - er war dabei.

    Aktuell sei er finanziell auch nicht so gut aufgestellt, da könne er auch keine großen Sprünge machen. Immerhin investiert er einen Großteil(!) seines Gehalts in Aktien und dann bleibt zum Leben nicht mehr so viel - aber er schlägt sich so durch :nicken:.

    Und ja, ich hab gefragt: die Aktien hat er alle freiwillig gekauft :doh:.

    Das Facepalm ist für den Typen.

    Wer in Aktien investieren kann, kann gar nicht so arm dran sein. Ich koch grad innerlich, der Typ hat NULL Ahnung davon, wie sich echte Armut anfühlt...

    Wer arm ist, kann höchst selten was zum sparen beiseite legen. Da ist's schon ein Erfolg, wenn 5€ übrig bleiben.

    Der Typ hat echt keinen blassen Schimmer davon, wie es ist, jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen. Alter Schwede.

    Ich hoffe, der fällt mit der Einstellung mal ordentlich auf die Fresse. Sorry :ops:

    Unterhalte mich gestern mit einem flüchtigen Bekannten über Geld, Geldsorgen und Verdienste. Dabei erzähle ich auch, dass ich aus Gewohnheit immer noch mindestens 2 mal die Woche mit mulmigem Gefühl meinen Kontostand checke, vor lauter Angst mein Geld könnte weg sein. Mittlerweile nage ich nicht mehr am Hungertuch, mir geht es finanziell gut. Aber wenn man es mal anders erlebt hat und wirklich jeden Cent achtmal rum drehen musste, nächtelang weinend wach gelegen hat weil man keine Ahnung hat wie man überhaupt noch irgendwas bezahlen soll und man eigentlich nicht mal das Geld für Nudeln und Kartoffeln übrig hat, prägt das wirklich sehr nachhaltig.

    Danach fiel die wirklich bemerkenswerte Anekdote des Bekannten: "Du, ich verstehe dich :nicken:. Mir ging es damals im Studium nicht anders. Das waren harte Zeiten, die ich quasi am Existenzminimum gelebt habe. Da musste ich auf vieles verzichten, weil das Geld einfach nicht da war. In manchen Jahren hatte ich Mühe, überhaupt genug Geld für meine einmonatige Thailandreise zu sparen und ich meine, das waren halt nur 2-3000 €. Aber es hat halt schon irgendwie immer geklappt. Aber leicht war das wirklich nicht."

    Kollege, deine Armut kotzt mich an. Mietfrei im Hotel Mama als Vollzeitstudent wohnen, der einmal im Jahr Thailand unsicher macht - wie schlecht kann es einem bitte gehen.

    Excuse my French, aber was ist das denn bitte für ein Vollspaten? :lepra:

    Der sollte mal versuchen, nen Monat lang von H4 o. Ä. zu leben - DAS (und heutige Renten) ist Armut. Leute gibt's, echt ...

    Ich würd da aber definitiv auf die Art der Beheizung achten. Wenn da mit Nachtspeicheröfen geheizt wird und das Haus nicht isoliert ist, lass die Finger davon, du zahlst dich mit den Heizkosten sonst echt dumm und dämlich.

    Ich bewohne ein 70 m²-Haus, das kaum isoliert ist und mit besagten Nachtspeicheröfen geheizt wird. Da gehen im Monat rund 300€ nur für den Heizstrom drauf.

    Oder gibt es eine Chance diese Hunde wieder gesund zu züchten?

    Meiner Meinung nach nein. Nicht ohne Generationen kranker Hunde (und damit auch Tierleid) in Kauf zu nehmen.

    Ich find das Projekt "Gesunde Bulldoggen" super, gerade wegen der wirklich super umfassenden Untersuchungen und dem realistischen Blick, den die Leute da auf die Tiere haben. Aber es wird sehr sehr lange dauern, bis man regelmäßig gesunde Rassevertreter "gewinnt" - und wie viele kranke Tiere müssen dafür erst geboren und von der Zucht ausgeschlossen werden?

    Abgabe eines 14! Jahre alten Hundes :( : Aus privaten Gründen. So ein nettes Schnäuzchen...

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/lieb…113034-134-6801

    Ach man:( hoffentlich findet er schnell ein schönes Zuhause .


    Ich finde ja er würde voll zu Karpatenköter und seiner Bande passen :herzen1: und er würde ganz bestimmt nicht auffallen sry :pfeif:

    Wenn ich reich wäre und mehr Platz sowie Nerven hätte, säße der Hund schon längst hier ... |)

    Den Gedanke "wir nehmen ein krankes Tier aus dem TS auf und machen dem ein schönes Leben" find ich grundsätzlich gut und kann den auch verstehen! So isses nicht. Jeder Hund hat ein geeignetes Zuhause verdient. Ich hab Masha ja auch trotz der kaputten Pfote aufgenommen, auch wenn ich nicht gewusst habe, was da für ein Rattenschwanz an Behandlungen dranhängt.

    Nur: es ist FÜR MICH ein massiver Unterschied, ob der Hund von Geburt an durch gezielte Zucht (unheilbar) krank ist und trotz OPs lebenslang schwere Einschränkungen (wie eben Atemnot/Atemschwierigkeiten hat oder ob das durch Zufall/genetisches Lotto so ist. Bei erworbenen Krankheiten/Behinderungen sag ich erst recht nix, shit happens...

    Mich hat's in dem Moment nur sauer bis sprachlos gemacht, dass man das einfach schulterzuckend in Kauf nimmt, weil gehört ja dazu, dass Bulldoggen Atemnot haben und in ihrem kaputtgezüchteten Körper gefangen sind. Ach, dann lässt man das halt operieren.

    Ach, das muss mehrfach gemacht werden? Ja, ist dann halt so. Gehört ja dazu.

    Dass der Hund dadurch nur bedingt und auch nur für einen überschaubaren Zeitraum an Lebensqualität gewinnt, wird außer Acht gelassen.

    Auch, dass der Hund im Extremfall kein normales Hundeleben führen kann, sondern zu Spaziergängen morgens und abends verdammt ist, wenn es zu warm ist.

    Auch, dass man im Sommer damit rechnen muss, dass der Hund einem wegen 20°C bei nem normalen! Spaziergang zusammenklappt.