Beiträge von Rapumo

    Du überforderst den armen kleinen. Ersteinmal zu den (von mir im Zitat rot gefärbten Teilen);

    Dein Hund lernt bis an sein Lebensende dazu. Wichtig ist dass der Welpe in der Welpenzeit lernt was du im Alltag brauchst. Zb dass ein Staubsauger ihn nicht umbringt, die Blätter im Wald ihn nicht fressen wollen und dass du bei Problemen bei ihm bist.

    15 Minuten Kommandos üben finde ich ehrlich gesagt leicht übertrieben. Versuche es lieber mit ein paar drei Minuten Einheiten. Das kann der Hund besser verarbeiten. Ein Welpe kann nur mit größter Mühe (wenn überhaupt) 15 Minuten konzentriert arbeiten.

    Fast 2 Stunden am Tag geplant Runden gehen finde ich auch ein bisschen viel. Soviel machen bei mir erwachsene Hunde mit. Ich würde lieber so kleine Runden machen oder mit dem Hund mal auf einer Wiese sitzen und die Umwelt beobachten und vor allem auf Pausen achten.

    Das mit dem frei auf der Wiese rumtollen finde ich zwar schön, aber es kommt mir alles ein bisschen viel vor für so einen jungen Hund.

    Hatte noch jemand Probleme mit seinem Welpen in der Hundeschule? Warum führt sich mein Hund so auf und die anderen nicht?

    Ich verstehe nicht warum er zuhause Kommandos ausführen kann und in der Hundeschule nicht, woran liegt das?

    Unsere Hunde waren in keiner Hundeschule, deshalb kann ich dir in dem Punkt nicht helfen.

    Mal ein paar Denkanstöße :

    Dein Hund führt sich so auf weil er maßlos überfordert ist. Für ihn ist jeder Grashalm, Schmetterling usw neu und all das muss im Hirn verarbeitet werden. Die ganzen anderen Welpen sind eine Ablenkung für deinen Hund und da er (laut deiner Beschreibung) generell eher nervös vom Charakter ist und schnell aufdreht fällst ihm halt schwerer konzentriert zu arbeiten.

    Die Frage warum er das Zuhause kann und woanders nicht ist relativ einfach. Erstens ist zuhause weniger los, weniger Gewusel um in herum, weniger Dinge die ihn ablenken und zweitens hatten wir schon Welpen die lange gebraucht haben um zu generalisieren.

    Beispiel:

    Dein Welpe lernt das „Sitz“ auf dem Wohnzimmerteppich bedeutet er soll sitzen, woher soll er wissen dass das auch für die Küchenfliesen, den Vorgarten, das Feld, die Hundeschule oder die Innenstadt gilt? Das muss man den Welpen erstmal beibringen.

    Geduld ist der Schlüssel bei Welpen.

    Jess.ica wie macht ihr das derzeit mit dem Maulkorb wann trägt sie ihn wann nicht?

    Mit einem unserer Hunde machten wir es so dass wir den Maulkorb zb auf dem Spaziergang auszogen wenn er was apportieren sollte und wenn die Übungen um waren wieder drauf. Ich habe mir eingebildet dass er den Maulkorb dann als normalen Teil des Lebens ansieht und nicht als Bestrafung.

    Gibt der Maulkorb euch Sicherheit wenns zu Aussetzern kommt? Was sagt dein Gefühl?

    Wenn du nicht antworten willst, ist das ok, aber mir half es drüber zu reden (nicht hier im Forum in meinem Fall aber vll hilfst ja dennoch)

    Ich verstehe zwar, dass man eine Schutzgebühr haben möchte, aber auch ich sehe die Höhe der Gebühren sehr kritisch.

    Es ist mir klar, dass zb der Rassehund mit ZZL und ohne nennenswerte Probleme durchaus auch mal Welpenpreis oder höher kosten kann und auch darf, aber Problemfälle für 800€ finde ich (für mich persönlich) übertrieben.

    Bei problematischen Fällen bin ich bereit bis zu 250€ zu zahlen (je mehr Probleme (und je intensiver die sind) desto weniger ist mir der Hund „wert“.

    Beispiel: Bissiger Schnauzer soll noch 700€ kosten weil er immerhin Papiere hat. Ist er mir nicht Wert weil bissig. Für 200€ würde ich ihn allerdings nehmen und das restliche Geld lieber in einen Maulkorb und einen vernünftigen Trainer investieren, als in den Menschen der ihn bissig gemacht hat.

    Ist aber nur meine Meinung. :ka:

    Um wieder zum Thema zurückzukommen eine kleine Zusammenfassung wo hoffentlich jeder sich einig ist:

    Der Hund sollte weiterhin einen Maulkorb tragen um das Risiko eines Bisses zu minimieren.

    Man sollte, unabhängig von den enthaltenen Rassen, schauen ob man mit den Eigenschaften DIESES Hundes auf Dauer klar kommen will und kann. Das Hundeleben dauert immerhin noch ein paar Jahre.

    Man sollte abwarten wie ein Trainer den Hund und die Menschen einschätzt und sich aus dessen Urteil (und bei Zweifel dem Urteil von weiteren Trainern) dann eine eigene Meinung bilden und dann in Ruhe entscheiden.

    Sollte es zur Abgabe führen, das bestmögliche Zuhause suchen (evtl mit Hilfe von Forenkontakten) und sich bewusst machen, dass es KEINE Niederlage ist einen unpassenden Hund an ein Zuhause weiter zu vermitteln, das zu ihm passt.

    Bei uns ist es sehr trocken aber sehr unterschiedlich wie tot die Wiesen schon sind.

    Die Wiese vorm Haus mit dem Nussbaum ist verhältnismäßig grün:

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    Die vom Nachbarn ist trotz regelmäßigem giessen am austrocknen.

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    Ich wollte als Kind unbedingt einen kaukasischen Owtscharka haben, weil unsere Nachbarn ihn hatten. Ich liebte (und liebe Immernoch) große schwere massige Hunde und halt alle nordischen Hunde.

    Der Wunsch nach dem Owtscharka wurde mir erfüllt als die Nachbarn wegzogen und uns den Hund schenkten, da sie ihn in der neuen Wohnung nicht halten konnten.

    Mittlerweile haben meine Hundewünsche sich nicht groß verändert. Mittlerweile sind Leonberger meine Favoriten, danach kommen Kaukasen und dann teilen sich Pudel und Schnauzer Platz 3.