Beiträge von Jonah-2

    Ich find die Kleine prima und bin froh, Eigenschaften über Optik gestellt zu haben. War mir vorher nicht bewusst gewesen; gut, dass ich das rechtzeitig bemerkt hatte. Und ehrlich gesagt finde ich sie sogar ganz hübsch :)

    Männer mit so viel Selbstbewusstsein findet man nur leider nicht an jeder Ecke.:verzweifelt: Da muss "es" dann doch fürs Ego was Großes sein, denn bei ...mein Haus...mein Boot...mein Hund... will "Mann" doch lieber keinen Pudel vorzeigen. Mag auch ein Vorurteil sein, ja, aber ich hatte die letzten 15 Jahre Irish Wolfhounds und ich kann gar nicht zählen, wie oft ich unterwegs angesprochen wurde..."Oh, so einen will mein Mann auch gerne haben." Und "so einen" kann man garantiert nie mit einem der Kinder alleine losschicken, auch nie bei Nachbarn mal eben abgeben, weil es grad eng wird, weil unerwartet Krankenhaus etc. auf dem Programm steht. Da braucht es schon rein physisch gesehen das entsprechende Gegengewicht.:hundeleine04: Es gibt sicher bei jeder Rasse Ausnahmen, aber für viele Dinge/Unternehmungen im Alltag ist ein großer Hund ein zusätzliches Problem, was im Alltag dann bedeutet, dass er bei Besuch oft weggesperrt wird, alleine zu Hause bleiben muss, und leider zu oft auch ganz weggegeben wird, weil man sich das dann doch anders vorgestellt hat, also im Endeffekt badet eine falsche Rassewahl immer der Hund aus.

    Ich gehe auf die Toilette, in dem Moment wo ich sie wieder verlassen will, glotzen mich 6 erwartungsvolle Augen an. Ich liebe solche Momente

    Hahaha, ja, kenne ich auch nur zu gut, wobei meine drei sozusagen angestanden haben, während ich noch auf dem Klo saß, denn ich lasse immer die Tür auf, damit alle gucken können, wo ich gerade bin. Und wenn ich nach der Arbeit heim kam und zuerst zum Klo gelaufen bin, gab es dieses Begrüßungsritual... Hallo, da bist du ja wieder... direkt im Bad. Jeder will dann einmal gestreichelt werden, während von hinten der nächste Hund schon vorwärtsdrängte. Ich liebe es.

    Das ist aber nett von dir, dankeschön.

    Die Ersthundebesitzer eben...

    Ja, als mein damaliger Hund das erste Mal blutigen Durchfall hatte bin ich auch gleich zum Tierarzt gedüst und als ich der Ärztin erzählte, dass mein Welpe Schnee gefressen hatte, da hat sie mich nicht direkt ausgelacht, aber es war schon so ähnlich, denn sie sagte leicht grinsend, dass das ganz normal ist, wenn ein so kleiner Hund so viel Kaltes frisst und bei längerem Durchfall, also mehr als 1 Tag, schon mal kleinere Äderchen im Darm platzen. Tja, woher soll man sowas wissen? Es war auch mein erster Hund und da meine ich, lieber einmal zu viel gefragt, einmal zu viel zum TA gedüst, als sich später Vorwürfe zu machen.

    Ja, schwarzer Kot ist normalerweise ein Hinweis auf geronnenes Blut. Habe meinen Hunden lange Frischfleisch gefüttert, da ist der Kot dann auch dunkler, auch fast schwarz. Aber wenn du die Beeren darin gefunden hast, würde ich mir nicht so große Sorgen machen. Generell macht die Menge das Gift. Mein Rüde hat ja zB Schlehen geliebt, direkt vom Strauch. Habe selber mal eine roh probiert, puh, sind die sauer. Anscheinend mögen das Hunde ganz gerne, wobei meiner auch Erdbeeren mochte, Hagebutten und auch Brombeeren. Am Golfplatz bei uns steht auch ein Birnbaum mit ganz kleinen Birnen, die hat er auch geliebt. Mir fällt grad nicht der Name der Birnensorte ein, aber auch davon habe ich eine probiert und mir hat sich direkt im Mund alles zusammengezogen, äh, war die bitter, ich meine Mostbirnen sind das osä. Mein Hund fand die einfach super lecker.

    Ich hab damit auch kein Problem, nur merke ich eben, dass sie schlafen würde, säße ich jetzt daneben und stünde nicht in der Küche.

    Gib ihr mehr Zeit. Es ist ja auch nicht jeder Hund gleich. Der eine kann sich eher entspannen und rennt einem nach 2 Monaten schon nicht mehr hinterher, der andere braucht noch weniger Zeit, der andere länger. Du könntest aber ruhig trotzdem ab und zu mal raus gehen, so als würdest du einkaufen gehen, um diese Situation zu üben. Halt anfangs mal 5-10 Minuten vor die Tür, dann etwas länger. Bei mir gibt es immer das gleiche Ritual, wenn ich weg gehe. Der Satz: "Ich komme gleich wieder" und weg bin ich. Jetzt bei meiner neuen Hündin gibt es dazu noch einen Hundekeks, also "Ich komme gleich wieder" und Hundekeks und weg bin ich. Ohne viel Aufhebens. Bereits nach 3-4 Tagen wusste meine Hündin, dass es sich nicht mehr lohnt mit zur Tür zu gehen, bei dem Satz blieb sie schon liegen. Klar, die Freude ist riesig, wenn ich heim komme. Ich meine ein Hund muss erst verinnerlichen, dass man immer wieder kommt, und wenn man nicht weg geht, kann man auch nicht wiederkommen. Das kann natürlich auch länger dauern bis er er verstanden hat, gerade bei einem Welpen. Aber da ist es ja ideal, dass du gerade eh zu Hause bist, so kannst du es dir leisten, ihn langsam daran zu gewöhnen und die Zeiten des Wegseins langsam steigern.

    Edit: Ach so, anfangs lag der Hundekeks immer noch im Körbchen, wenn ich wiedergekommen bin. Heute nach vielen Monaten hat sie ihn gefressen. Also hatte sie anfangs schon Stress, weil ich weg war, auch länger als die 3-4 Tage.

    Das Problem ist nun aber, dass sie jedes Geräusch triggert, und sobald ich mal aufstehe um in die Küche zu gehen wird sie wach und folgt mir.

    Also ich finde das ganz normal, das haben alle meine Welpen gemacht und das hat auch immer von alleine aufgehört. Es sind ja noch Babys, sie wollen nicht alleine bleiben und auch sind sie neugierig und gucken halt, was du so machst. Der Folgetrieb ist ja angeboren, genau das macht man sich ja draußen auch zu Nutze. Kein Welpe rennt alleine ohne Leine weg, sie folgen dir. Sogar meine Tierheimhündin ist mir anfangs immer gefolgt, das hat aber nach ca. 2 Monaten von alleine aufgehört, weil sie dann bereits genau wusste was ich mache, wenn ich Richtung Tür A, oder Tür B gehe.

    Ab und zu würde ich nur mal wirklich eine Tür schließen, nur ganz kurz, nur wenige Sekunden, dann immer länger. Denn man will ja auch trainieren, dass sie mal ganz alleine bleiben muss. Einen Welpen kann man auch herrlich damit verblüffen, dass man hinter Tür A verschwindet und aus Tür B wieder herauskommt. Dann sieht man ihnen die Fragezeichen im Kopf richtig an. Bin mal aus dem Gartentor raus und habe mich zur Haustür wieder reingeschlichen, klar, Welpi saß noch vorm Gartentor und jammerte. Habe dann mal so nebenbei gehustet und da sah man ihm direkt an...Kann doch gar nicht sein...er ist so schnell reingedüst wie er konnte, habe dann so getan, als wäre nix passiert, aber im Endeffekt lernen eigentlich alle Hunde, dass man immer wiederkommt und sie nie ganz verlässt. Nur so Babyhunde wissen das halt noch nicht.


    Übrigens wollten wir ursprünglich auch nicht, dass unser Hund mit im Bett schläft. Aber klar, auch wir konnten diesem Welpenblick nicht widerstehen. Es hat gar nicht lange gedauert, da war es ihm viel zu warm im Bett und er hat immer von selber vorm Bett gelegen. Ich konnte ihn später durch Kommandos zwar noch ins Bett "zwingen", aber da hat er es keine 3 Min ausgehalten, obwohl ich es da gerne gehabt hätte, dass er bei mir liegen bleibt. Also einmal Bett, immer Bett muss nicht sein, anscheinend brauchen Hunde oft nur als Welpen die direkte Körpernähe.

    Gar nicht gehen kleine Rassen welche in die Handtasche passen oder zu große Exemplare (meine Frau ist ca. 55kg schwer und 160cm groß). Mittelgroß bis Groß würde ich sagen.

    Zu dem Thema Größe möchte ich noch die Kosten in den Raum werfen. Drei Wochen Antibiotikum bei meinem Hovawart haben 150 Euro gekostet. Das Herzmedikament einen Euro pro Tag. Also Medikamente gehen idR nach Gewicht. Auch das sollte man bedenken.

    Und wenn deine Eltern den Hund im Urlaub betreuen, sollte er evtl. auch nicht über 30 kg wiegen. Auch ein narkotisierter Hund mit zB 25 kg trägt sich leichter vom Tierarzt zum Auto.

    Freunde haben sich als Zweithund einen Rhodesian Ridgeback angeschafft,... Alle beschriebenen Merkmale waren mal so richtig: "Das passt auf keinen Fall zu denen".

    Aber - das funktioniert einwandfrei!

    Warte ab bis er drei Jahre alt ist und guck dann nochmal genauer hin. So viele kenne ich nicht, aber die 5-6 Rhodesian Hunde, die ich kennengelernt habe, wurden im erwachsenen Alter alle weit weit weiiit weg alleine Gassi geführt, keiner hat sich mehr mit anderen Hunden verstanden. Ich denke, da ist es eher die Ausnahme, wenn so ein Hund verträglich bleibt. Kann dir bei einem Retriever auch passieren, nur da ist es eher die Ausnahme, dass er später unverträglich wird.

    Für euch könnte ich mir auch einen Flat coated vorstellen.

    hat uns der Welpe beigebracht, wie sie uns mitteilt, dass sie jetzt mal müsste. Hätten wir eher drauf kommen können..

    Hahaha, sehr gut, eure genseitige Erziehung.:bindafür:


    Zum "viel kennenlernen" ist mir grad bei deinem Post noch eingefallen, dass mein Rüde sich mal Sarcoptes eingefangen hatte und da musste ich ihn alle 2 Tage mit einem medizinischen Shampoo baden. Was war ich froh, dass ich da früher schon mal "baden in der Badewanne" geübt hatte. Klar, mit rutschfester Unterlage. Da hatte ich ihm als Welpe nur die Füße mal abgebraust , aber später auch mal mit "Hopp" das Reinspringen geübt. Er wog da bereits knapp 50 kg und ich war froh, dass er es auf Kommando gemacht hat, auch wenn er nicht begeistert war das machen zu sollen.