Beiträge von Jonah-2

    Also meine Hunde dürfen gerne buddeln, nur nicht im Rasen, da habe ich immer sofort im Ansatz jede Buddelei unterbrochen, weil ich keine Stolperfallen haben wollte, unter den Büschen finde ich es ok, da hat jeder meiner Hunde im Laufe der Jahre seine Liegekuhlen ausgebaut. Meine Hündin hat im Wald auch bevorzugt modriges Holz abgenagt. Aber keine Riesenmengen.

    Zum Lösen bevorzugt er (zum Leidwesen meiner Frau) das Steinbeet

    Kennt er das vielleicht vom Züchter? Bei meinem letzten Welpen gab es beim Züchter tagsüber eine Pflasterfläche für Mutter und Welpen. Daher kannte mein Rüde es zuerst auch nur auf Pflaster seinen Haufen zu machen. Das hat bei ihm gedauert, bis Wiese und Gras auch ok waren.

    obwohl ich natürlich noch 10kg daheim stehen habe.

    hehehe:lol: so ist das immer. Früher gab es nur 20 kg Säcke, dann irgendwann 15 kg und 12,5 kg, jetzt kann man oft ja auch 1 kg, oder 2 kg kaufen, ist dann etwas teurer, aber das mache ich gerne, um zu gucken, ob diese Sorte ok ist. Die Reste von größeren Säcken, die keiner mochte, habe ich ins örtliche Tierheim gebracht.

    Also ich mag Hundewiesen. Vor allem wenn man da öfter läuft, lernt man die anderen Hunde kennen und weiß auch, wer sich mit dem eigenen gut versteht und wer nicht. Bei uns gibt es in der Nähe zwei ehemalige Truppenübungsplätze, dort verläuft es sich schnell, aber es sind halt beliebte Hundeausläufe und ich versuche ab und zu das meiner Hündin zu bieten. Früher, mit meinem ersten Rüden war ich über viele Jahre täglich dort. Er war ein absolut souveräner Rüde und ich denke schon, dass die kurzzeitigen Hundekontakte ihn da auch geschult haben.

    Aber die Tatsache, dass Emil so viel übernimmt an Führung, wenn wir unterwegs sind, verbietet es ganz einfach, dass wir auf Hundewiesen gehen.

    Bei mir wars es mein letzter Rüde, der war absolut unverträglich, so dass ich 9 Jahre gar nicht auf die Idee gekommen bin ihn diesem Stress einer Hundewiese auszusetzen. Und ich hätts auch unfair den anderen Hunden gegenüber gefunden. Mit ihm bin ich nur an einsamen Stellen gelaufen.

    Grasmilben kann ich ausschließen, genau so wie Allergien oder ähnliches.

    Da bist du dir sicher? Mein Rüde hat sich mal Sarcoptes eingefangen, allerings müsste sich da nach ein paar Wochen das auf mehrere Stellen am Körper ausdehnen. Dann war meine Mutter im Krankenhaus und ich bin drei Wochen täglich nach der Arbeit zu ihr gefahren, hatte da wenig Zeit für meinen Rüden. Da fing er an sich seine Vorderpfote kahl zu lecken, bis ich drauf gekommen bin, dass das ein psychisches Problem bei ihm war, hats gedauert. Nur mal so als Idee.

    Mein erster Rüde hat auch nur Trofu bekommen. Auch er mochte die meisten Sorten irgendwann nicht mehr. Habs damals stehen lassen und ihn irgendwann nachts, wenn der Hunger gar zu groß war, davon fressen hören. Noch heute denke ich manchmal daran, was ich ihm damit angetan habe. Und vor allem warum? Es ging da nur um meine Überzeugung, das allerbeste Futter für ihn ausgewählt zu haben und das sollte er halt auch fressen. Ich meine Futter ist das große Highlight für viele Hunde am Tag und das habe ich ihm vermiest.

    Später habe ich umgestellt und Sorten gekauft, die er mag. Klar, auch gerne mal mit Topping. Und ich kann mich gut erinnern, dass er 2-3 Jahre gar kein Huhn mochte, später hat er Hühnerfleisch geliebt. Daher hatte ich mir so gedacht, ach guck mal an, anscheinend verändert sich auch bei Hunden der Geschmack mit den Jahren.

    Naja, seitdem gibt es hier nur noch Sachen, die meine Hunde gerne fressen. Das darf dann auch das Aluschalenfutter vom Lidl sein, Hauptsache meine Hunde hauen rein. Daher habe ich auch eigentlich immer 3-4 Sorten im Haus und für die besonders leuchtenden Augen meiner Hunde lagert auch immer Fleisch in der Truhe. Mir machts halt auch mehr Spaß, wenn ich sehe, wie gerne sie fressen.