Beiträge von Jonah-2

    Genaues weiss ich leider noch nicht.

    Hmmm, man denkt ja dabei zuerst an eine der Mittelmeererkrankungen, da sie aus Griechenland kommt. Frag doch mal nach, was sie genau hat. Kann ja auch zB eine Blasenentzündung sein oä. Komisch, dass sie euch das nicht direkt gesagt haben, so macht man sich viel mehr Gedanken, als wenn man weiß worum es geht, dann kann man auch eher die Dauer abschätzen.

    Da fällt mir grad ein, ich hatte mal eine Anzeige bei uns im Wochenblatt aufgegeben, so nach dem Motto: Nimmst du meinen Hund, nehme ich deinen Hund. Da hatte sich auch jemand drauf gemeldet und wir haben uns getroffen. Das passte zwar in meinem Fall nicht, aber das wäre auch eine Möglichkeit. Fressnapf und Tierarzt fallen mir dazu auch noch ein, die haben ja eigentlich immer auch ein schwarzes Brett.

    Meinen ersten Hund habe ich 2 x von Freitags bis Sonntags in einer Pension untergebracht. Pension 1 hatte im Garten zwei große überdachte Zwinger. Mein Hund in dem einen und daneben zwei andere Hunde in dem anderen Zwinger. Dort gab es kurz Einzelfreilauf 2 x täglich. Pension 2 hatte im großen Garten mehrere kleine Gartenhäuser, beheizbar und alle mit einem kleinen Außengelände, also Hütte mit Zaun drumrum. So konnte mein Hund tagsüber vor der Hütte liegen und rumgucken und da gab es Leinenspaziergänge, ich meine es waren 3 x täglich je 10 Minuten, also eben an die Ecke zum Lösen. Abends wurden die Hunde in ihre Hütte gesperrt.

    Pension 2 fand ich für meinen Hund besser. Ich hatte damals die Idee, das üben zu müssen, falls ich mal ausfalle. Im Endeffekt tat er mir so leid, dass ich das später nie mehr gemacht habe. Und als es ernst wurde und ich wirklich ins Krankenhaus musste, kam eine Freundin zu mir und hat die Zeit über bei mir gewohnt. Bei der Pension wäre es nicht möglich gewesen den Hund nur für ein paar Stunden abzugeben, dort war der Abholtag der Sonntag. Mir wurde gesagt, dass sie sonst ständig zu Hause sein müssten, wenn der eine den Hund Samstag abholt, der nächste Samstagabend und der übernächste Sonntag, fand ich nachvollziehbar.

    Und wenn du ihr vor dem Gassi schon mal eine halbe Portion gibst?

    Der Husky meiner Freundin hat sich einfach auf den Weg gelegt und ist keinen Schritt weitergegangen, das ist der erste Hund, den ich kennengelernt habe, der sowas machte. Wir haben das für uns so interpretiert, dass er zB lieber links gehen will, anstatt rechts, wie meine Freundin es wollte. Daher würde ich wohl versuchen auch mal einen anderen Weg zu gehen, falls das bei dir möglich ist.

    Warum zumachen? Mich hat deine Frage selber zum Überlegen angeregt. Und auch, wenn mir klar ist, dass die Bindung zu meiner noch jungen Hündin nicht so fest ist, wie bei meinen früheren Hunden, so ist mir vorhin durch den Kopf gegangen, was doch schon alles geht, was vor einem Jahr noch undenkbar war. Auch die Antworten der anderen User haben mir geholfen das für mich nochmal besser zu sortieren. Also von daher fand ich deine Frage für mich schon auch hilfreich.

    mit den händen hat er überhaupt kein problem,

    Ah, ok, dann ist es also wirklich Angst vor Bürste und Tuch. Schade, dass das so negativ besetzt ist, evtl. kennt er es auch noch gar nicht aus seinem früheren Leben. Meine Hündin war 2 Jahre alt, als ich sie übernommen habe. Sie hat richtig Panik bekommen, wenn ich die Bürste genommen und sie damit oben auf ihrem Rücken berührt habe. Habe mich dabei selber erschrocken, denn sie lebte vorher nur im Tierheim und mir war klar, dass sie eine Bürste wohl nie kennengelernt hat. Daher wollte ich es so machen, wie bei allen meinen Welpen, also nur mal ein kurzer Bürstenstrich und loben. Da sie aber solche Panik hatte, konnte ich das vergessen. Sie lief schon weg, wenn ich die Bürste hochgenommen habe. Naja, ich habe sie dann zwangsgebürstet. Hört sich bestimmt fies an, wars auch. Habe sie also am Halsband festgehalten und es wie beim Welpen gemacht. Ganz kurz mit der Bürste ihren Rücken berührt und sie erstarrte, weil sie ja nun nicht weglaufen konnte. Aber sofort! die Büste wieder weggelegt und mit einem "Feiiiin gemacht" den Ball geworfen. Das hat bei ihr gut geklappt. Nach 3-4 Wochen, klar, ich habs nicht jeden Tag geübt, hat sie sich freiwillig bürsten lassen. Noch nicht lange, habe immer nur kleinere Körperteile gebürstet, aber sie ist selber stehen geblieben und hat es sozusagen über sich ergehen lassen.

    Heute, ein Jahr später, lässt sie sich einmal ganz durchbürsten. Ok, sie wird es wohl nie so sehr genießen, wie meine Hunde, die es ab Welpenbeinen an gelernt haben, aber sie bleibt ganz entspannt stehen und kommt auch ran, wenn ich mit Bürste in der Hand nach ihr rufe.

    hat man mir nun mehrfach gesagt, das Fraggle würde mich nicht respektieren und man stellte auch unsere Bindung in Frage. Von der ich bislang immer ausging, dass sie gut ist.

    Da würde ich gucken wer das gesagt hat. Und vor allem, was er damit meint. Meiner Meinung nach kann ein Außenstehender das kaum beurteilen, wie die Bindung zwischen meinem Hund und mir ist.

    Mein Hovawart und ich hatten eine sehr sehr seeehr enge Bindung, meiner Meinung nach. Ich wusste ganz genau, wenn es ihm nicht gut ging, das habe ich schon an seinem Gesichtsausdruck gesehen, auch er wusste ganz genau, wenn was bei mir nicht ok war. Ich behaupte, dass unser gegenseitiges Vertrauen riesig war. Er war aber typbedingt ein Hund, der selber entscheidet was seine Aufgabe ist. Und ich habe ihm gezeigt, dass ich das toll finde, dass er das alleine entscheidet und habe es ihm auch ermöglicht. Er wollte zB immer draußen liegen und alles bewachen und ich habe ihm die Tür aufgelassen, damit er das auch tun kann. Er hat gerne im Laub gelegen, hat gerne im Wasser geplanscht, das wusste ich und habe die Spaziergänge oft danach ausgesucht. Er wusste, dass ich ihm nichts Böses will, ich durfte seine Krallen schneiden, sein Fell kämmen, die Pfoten untersuchen.

    Ich finds schwer im Einzelnen zu beschreiben, was ich persönlich alles als Vertrauensbeweis definiere. Aber ein Außenstehender, der uns draußen trifft, der mich und meinen Hund nur da sieht, der sieht mich durch die Gegend latschen und mein Hund schnuppert zB irgendwo 50 m weiter am Feldrand. Ich überhole meinen Hund, gehe nochmal 100 m weiter und mein Hund schnuppert immer noch, oder gräbt nach einer Maus. Und ja, das macht mein Hund, weil er weiß., dass ich auf ihn warte, er soll seine Maus buddeln dürfen. Jemand anderes sagt dann evtl., ach guck an, der Hund interessiert sich gar nicht für seine Halterin, er folgt ihr ja gar nicht gleich hinterher. Alles Käse, denn es hat gedauert, bis mein Hund soweit war, dass er keine Angst mehr hatte mich zu verlieren und nur deshalb so zufrieden buddelt, weil er diese Angst lange verloren hat. Ein anderer Hund will gar nicht buddeln, der ist gerne direkt mit seinem Menschen unterwegs, bleibt von sich aus in der Nähe. Aber vielleicht auch nur, weil er lernen musste, dass sich entfernen ihm nicht gut tut, er also nur in der Nähe bleibt, weil sein Mensch das so will. Wie soll man das als Außenstehender beurteilen?

    Wenn du sagst, dass deine Bindung zu deinem Hund gut ist, dann wirst du ja dafür auch Gründe haben. Lass dir das nicht ausreden. Andere können das gar nicht beurteilen.