Atemnot löst Todesangst aus. Es gibt daran nichts zu beschönigen.
Wenn man sich mit Menschen unterhält, die aufgrund von Erkrankungen unter massiven Dyspnoe Attacken leiden, wenn man mal daneben steht und das miterlebt, weiß man, dass das ein massiv lebensbedrohliche Erlebnis ist.
Ich glaube kaum, dass es Hunden da anders geht und wenn man sich mal die weit aufgerissenen Augen solcher Hunde anschaut, die um Luft ringen, sieht man da doch auch absolute Panik.
Im Humanmedizinischen Bereich wird da übrigens nicht daneben gestanden und die Hand getätschelt. Da gibt es hoch dosiert Morphin im off Label use gegen das Gefühl der Atemnot und gleichzeitig wird da, wenn nötig ganz flott sediert damit das Ersticken nicht bei vollem Bewusstsein erlebt wird.
Gott gespielt wird das ganze Hundeleben lang. Das geht beim Decken los, beim Kaiserschnitt weiter bis hin zu diversen OPs, um den Schaden ein bisschen zu mindern. Nur wenns dann trotzdem nicht fürs Leben reicht, da verwehrt man plötzlich die einzig hilfreiche Spritze um diesem Leiden ein Ende zu bereiten weil man nicht Gott spielen will. Es ist einfach pervers.
Meine Mutter hat COPD (Stufr 3,5), Sauerstoffgerät etc pp und ich mag garniert aufzählen wie viele Stunden ich nachts wach verbracht habe (von den Anfällen tagsüber mal abgesehen) da sie Anfälle hatte
Was aber auch ist, ich höre jeden Tag ihr pfeifen, jeden Tag das gebrumme des sauerstoffgerätes, ich wohne zwischen 2 Kirchen mit jeder Stunde gebimmel,... sobald es einfach geräuschmäßig zum "alltag" wird gewöhnt man sich daran