Beiträge von Looking

    Naja - am Ende gäbe es schon eine Lösung. Aufhören immer mehr und mehr Menschen zu produzieren. Wir sind schlicht zuviele für diese Erde. Und alle in Städten und Hochhäusern zusammenzupferchen ist dann eben auch nicht mehr artgerecht. Ist ja klar, haben viele ein grosses Bedürfnis nach Ruhe, Natur, alleine sein.

    Ich erinnere mich gut an den Moment, als wir von 3 Monaten Skandinavien wieder in die Schweiz gefahren sind. Wir haben beide geheult. Einfach weil ALLES SO VIEL war hier. Menschen, Werbung, Lichter, Autos, Lärm. Skandinavien hat sich dagegen richtig angefühlt. Von daher: weniger Menschen die sich anständig und umweltverträglich verhalten sind die Lösung. (Ich hab meinen Beitrag erfüllt, habe nur ein Kind welches somit nach dem Tod der Eltern quasi nur noch „die Hälfte“ darstellt. :nerd_face:)

    Hier gehts ehrlich gesagt noch mit den vielen Autohündeler. Wahrscheinlich, weils sehr gute Öffis gibt.

    Ich fahre einmal die Woche zum Mantrailing und ca 1-2x ein paar Kilometer weiter an den Wald mit Auto, je nach je auch mit Bus oder mal Zug. Am Wochenende sind wir meistens an einem Tag unterwegs mit dem Auto. Den Rest der Zeit gehe ich von hier aus in den „Stadtwald“ oder Quartier, ich wohne am Rand der Agglomeration. Der fussläufig erreichbare Wald ist ok, aber gerade am We total überlaufen und halt recht langweilig irgendwann. Vorallem gibts keine guten offenen und einsichtigen Stellen wie Waldrand für Freilauf in BUS und entspanntere Tage.

    Das für Spaziergänge meistgenutzte Auto ist ein Vollelektro der am grünen Strom hängt. Vespas Kot sammel ich ein wenn wir nicht grad am Ende der Welt sind, also zu 99%.

    Mein Beitrag zur CO2 Bilanz ist, dass ich keine 4 Hunde habe, einigermassen minimalistisch lebe, einen Elektro für diese Strecken fahre, beruflich zu 75% zuhause arbeite und eben nicht dauernd mit dem Auto unterwegs bin. Aber nur in den „Stadtwald“ mach ich schon nur für mein Seelenheil nicht.

    Ich hab nun auch den 7er und finde die Wischfunktion auch besser als bei meinem alten. Immer noch weniger gut als von Hand, aber besser. Was ich noch gar nicht beurteilen kann ist wie die Leistung abnehmen wird - bei meinen alten war die Wischfunktion irgendwann hinüber. Und die Düsen dauernd verstopft. Da sieht der neue Aufbau schon sinnvoller aus.

    das lohnt sich vorallem wen man keine grossartige Hundeerfahrung und grosse Ansprüche hat wie du.

    Ich glaube, dass der TE gar nicht bewusst ist, dass sie große Ansprüche hat. Wie so viele die hier fragen, die meinen, einfach überall dabei sein, ist für Hunde schön und nicht anstrengend.

    Magst du (oder ein anderer User) sich vielleicht noch einmal die Mühe machen zu erklären, was daran für so einen Hund so anstrengend ist?

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    Ich fände es eine gute Idee, wenn man auch einen festgepinnten Thread oben in der Kaufberatung machen könnte, wo eben dieses erklärt wird, dann könnte man diesen Thread verlinken bei Bedarf.
    Liebes Team, was haltet ihr davon?

    Ich denke, das wurde doch erklärt? Der Aussie wurde so gezüchtet, dass er auf kleinste Reize anspringt, sich durchsetzen kann. Nebenbei noch nen Hof bewachen. In ansonsten reizarmer Umgebung. Für so einen Hund ist eine Stadt, zu kleine Individualdistanzen und viele Menschen und Hunde wie ein schlechter Drogentrip. Das ist wie ein Mensch mit dem absoluten Musikgehörg in einer Fastnacht/Guggenmusik. Und zwar stundenlang, täglich.

    Mir fehlt hier, dass die TE überhaupt was wissen will. Ausser den Unterschied zwisschen Mini und Aussie und wie man schnellstmöglich an einen Hund kommt. Schade.

    Ich würde dir raten, auch mal noch wesensfeste Shelties kennenzulernen. Die gibts! Wir haben in unserer Trailgruppe gleich drei echt coole, nicht kläffige (wenn auch gesprächige), nette und sehr motivierte Shelties.

    In derselben Grössenklasse gäbe es ja auch noch sowas wie den Cocker Spaniel, Lagotto oder wenns noch etwas kleiner sein darf: Papillon/Phalene. Die sind ja auch supergeeignet für jeden Sport, lernen gern und schnell und vorallem sind sie auch in einer Stadt besser aufgehoben als ein Aussie. Pudel findest du leider nicht hübsch: wäre aber ne echte kleine Rakete die auch nicht in Showfrisur rumlaufen muss und die es in jeder Grösse gibt. Googel mal die Rassen in Kombination mit z.B. Agility um

    dir ein Bild zu machen.

    Und wenn du nochmal ganz anders gucken willst: ein sorgfältig (!) ausgesuchter Mischling aus dem Tierheim/Pflegestelle (nicht ebay und Co!) könnte ja durchaus auch passen. Da würde ich dir sehr ans Herz legen, dich von einem erfahrenen Trainer bei der Rassesuche begleiten zu lassen - das lohnt sich vorallem wen man keine grossartige Hundeerfahrung und grosse Ansprüche hat wie du.

    Kein Grund gleich unfreundlich zu werden!

    Ich möchte keinen Hund von Züchter weil mir Papiere egal sind, ich nicht jahrelang warten will und außerdem sind die Preise oft wucher.

    Meine Frage war ob es Unterschiede zwischen Aussies und Mini Aussies gibt. Die wurde beantwortet.

    Ich bin kein Kind, dass Geld rausschmeißen will, ich bin eine Erwachsene Frau, die weiß was sie will und was nicht.

    Pudel gefallen mit nicht. Spitz wachen zu viel und der Dsh der vorne vorgeschlagen wurde ist mir zu groß.

    Dann viel Spass bei deinen Tierarztrechnungen. Hunde vom Vermehrer (sprich, Hobbyzüchter) sind oft krank. Und zwar richtig. Teures Spezialfutter kannste dann auch gleich mit einrechnen. Und den Privattrainer weil der Hund (der falschen Rasse) halt leider nicht funktioniert wie gedacht. Und zack, hast du VIEL mehr bezahlt als beim Züchter. Mal abgesehen davon, dass der Hund leidet.

    Machs doch mal andersrum: was willst du vom Hund? Was darf er nicht mitbringen? Was gefällt dir nicht?

    Es gibt einen Haufen passende Rassen. Garantiert.

    Du bist halt hier die hundertste die mit optischen Vorlieben gepaart mit keinem Wissen über Rasse und Gesundheit und Co ankommt und einfach schnell hübsch „haben will“. Das führt dann halt zu bis zu 15 Jahren Unglück: für den Hund. Und darauf haben hier viele keinen Bock. Also tu uns den Gefallen: falls es dir irgendwie wichtig ist wie es dem Hund und dir geht: frag mal nach, was denn sonst besser passen könnte. Falls dich das eh alles null interessiert und es dir egal ist, einen unpassenden und möglicherweise kranken Hund nach 2 Jahren im Tierheim abzugeben, viel Spass!

    ich würde ihn von Anfang an überall mit nehmen damit er es lernt. Er soll verallgemeinern das Menschen toll sind und andere Hunde auch ok sind.

    Ich meine mit Sport beides. Hundesport und Menschensport. Ich möchte Ability und Rally obidience machen. Außerdem laufe ich sehr viel, gerne 15 km+ Ich schwimme auch viel, er sollte also Wasser mögen. Radfahren tue ich auch.

    Guckt mal bei verschiedenen Kkleinanzeigen, dA wimmelt es von Assiewelpen. Er muss keine Papiere haben, die sind mir egal.

    Das funktioniert nicht. Genetik lässt sich nicht mit Erziehung überschreiben. Der Aussie ist kein immerdabeihund, und auch wenn das am Anfang noch funktionieren kann, sobald das Tier erwachsen wird, kommen seine genetisch verankerten Eigenschaften hervor. Überleg mal, warum sollte es sonst verschiedene Rassen mit verschiedenen Verwrndungszwecken geben? Doch nicht einfach wegen der Optik? Warum verwenden Jäger keine Möpse? Polizisten keine Bordercollies? Schäfer keine Dackel? Wegen der Genetik. Es gibt ne Menge Hunderassen deren Zuchtziel Begleithund ist. Und genau sowas brauchst du, einen gesunden, aufgeweckten und freundlichen Begleithund. Einen der ohne Krise an anderen Hunden und Menschen vorbeigehen lernen kann. Einer der nicht deine Oma tackert. Einen der nicht nach 30 Minuten Stadtleben völlig reizüberflutet ist.

    Papiere: bitte mach dich nochmal schlau. Papiere hat man nivht um damit anzugeben, sondern weil ein Verbandszüchter gewisse Auflagen erfüllen muss. Vorallem Gesundheitsuntersuchungen über viele Generationen. Ein Hund vom Vermehrer geht immer auf Kosten des Hundes. Und wird dann unter Umständen sehr teuer: Allergien, Gelenkprobleme, Verhaltensprobleme, schlechtes Fell, Probleme mit Gehör und Augen usw. Natürlich kann man das auch mal bei einem Hund aus guter Zucht haben - aber das Risiko ist halt viel kleiner. Und gerade wenn man einen unkomplizierten Hund braucht (und das willst du!), hat man beim VDH Züchter der gut plant und aufzieht die VIEL besseren Chancen.

    Ich seh da tatsächlich auch keinen Aussie. Grad dieses immer gern mitkommen und freundlich sein ist etwas, was nicht alle Rassen genetisch mitbringen. Klar gibt es solche Aussies. Aber es ist nicht die Regel. Und es ist auch nicht einfach Erziehungssache - sondern wirklich viel Genetik. Auch sowas wie „Gesprächigkeit“ ist genetisch angelegt - allerdings wird da auch einfach viel verbockt bei der Erziehung vorallem bei den Kleinhunden.

    Intelligenz: wie schon gesagt wurde, extreme Intelligenz ist nichts wirklich angenehmes. Normal intelligent reicht durchaus für Sport und tolle Tricks und Erziehung. Hohe Intelligenz führt gern dazu, dass der Hund schnell Mist lernt wenn man es nicht 100% korrekt gemacht hat - und das tut man als Ersthundehalter eh nie. Dabei bilden sich gerne Verhaltensketten. Beispiel von meinem Hund: wenn ich so tu als ob ich was im Wald sehe, renn ich kurz rein damit die Alte mich abruft und mich dann belohnt. Yeah. Einen solchen Hund zu trainieren ist deutlich weniger lustig und einfach als einen „normal“ intelligenten. Für dein Leben reicht auch normal sportlich absolut aus.

    Nochwas: verstehst du unter sportlich Hundesport? Agility, Mantrailing, Obedience usw? Oder Menschensport und Hund kommt mit wie z.B. laufen?

    Tatsächlich wär bei dir ein gute gezogener und gut erzogener Sheltie wohl passender als ein Aussie. Oder eine andere Rasse - es gibt viele tolle kleinere und arbeitsfreudige Hunde…

    Danke für eure Antworten.

    Ich möchte einen Aussie weil ich einen sportlichen, klugen Hund suche und mir der Assie sehr gut gefällt. Ich dachte dass der Mini eine Alternative wäre, wegen der Größe. Aber wenn das so ein Glücksspiel ist dann lasse ich liebe die Finger davon. Ich möchte keinen entstellten Hund der dann auch noch einen ganz anderen Charakter hat oder sich vielleicht nicht für Sport eignet.

    Dann bleibe ich beim normalen Aussie und gehe weiter auf Welpensuche.

    Ist dir bewusst, dass der Aussie nicht einfach ein unkomplizierter kluger Sportler ist?

    Oder anders rum: was erwartest du denn von deinem Hund? Was muss er können? Wie ist dein Alltag und Wohnsituation? Mit welchen Eigenschaften kannst du leben? Und mit welchen auf keinen Fall? (Reaktivität, Bellen, andere Menschen/Hunde mögen, Agression, Jagdtrieb, Ansprüche an Auslastung, Reizoffenheit, Sturheit, Haaren…)

    Und was bietest du dem Hund?

    Völlig ab vom Thema Soka: schau dir mal EMDR oder Somatic Experiencing an. Beides hocheffiziente Traumatherapien die akute und isolierte Traumen schnell und gut auflösen und integrieren können. Das wäre es mir wert - der kognitive Ansatz ist nie ganz ideal weil das Trauma eben auch im Nervensystem/Körper gespeichert wird.

    Dann für die Zukunft: ich finde es total nützlich die Beschwichtigungssignale der Hunde zu kennen. Diese kann man auch selber anwenden und so deeskalieren. Instinktiv macht man ja gern einiges falsch, starrt den Hund an im Stress. Da gibts ein gutes kleines Buch dazu. Calming Signals. Dazu gibts diverse Webinare zum Thema Körpersprache, auch das hilft, Hunde richtig einzuschätzen. Aber all das funktioniert nur, wenn du nicht aufgrund des Traumas ein Flashback hast, in ein freeze o.Ä. gerätst.

    Und: es tut mir leid ist dir das passiert. Gut ist nichts schlimmeres geschehen, aber ein Trauma kann halt, je nach Mensch, trotzdem entstehen. Das gute ist, du kennst es genau und kannst es nun gut bearbeiten.