Beiträge von Looking

    Trofu einweichen in etwas selbstgekochter Knochenbrühe vielleicht?

    Er ist ja allergisch - wenn er nun unter anderem genau auf das Tier allergisch ist, dessen Knochen du auskochst, wird ihn das wieder richtig runterreißen.

    Ich würde das Futter auch einfach trocken anbieten. Ggf einzelne Brocken mal werfen, dass er Lust drauf hat und manchmal - grad wenn so eine schmerzvolle Krankzeit mit Futter einherging - muss der Körper auch erstmal wieder "lernen", dass fressen nicht weh tut.

    Mehr würde ich auch nicht machen.

    Weiss ich ehrlich gesagt gar nicht. Allergisch ist man ja auf das Protein. Bin mir nicht sicher ob in einer Knochenbrühe überhaupt Proteine sind. Aber klar, ich würde das auch nur mit etwas machen, wovon ich sicher bin, dass es geht.

    Ansonsten einweichen in Wasser? Die Idee war ja vorallem, dass trockenes Zeug ev unangenehm im gereizten Hals und Magen ist.

    Oh ja, meinen jungen Vizsla kann ich LEIDER kaum jemanden in die Finger drücken. Mein Vater könnte sie nicht ohne Gefahr halten. Mein Kind auch nicht. Mit dem richtigen Handling und guter Konstitution gehts, aber grad in den ersten Jahren braucht es echt was so einen energiegeladenen grossen temperamentvollen Hund ohne Unfälle zu führen. Bei uns: Partnerin halbe Gehirnerschütterung wegen Sturz durch Schlepp, Kind mehrmals gestürzt, ich Rippen geprellt und Verbrennungen von der Leine. Im ersten Jahr dauernd Kratzer von den Krallen und blaue Flecken. Und wir sind nicht Senioren. Und der Hund ist ein netter Vizsla, kein im Zweifel nach vorne gehender Weimaraner.

    So. Bei den Messungen ist Vespa teils gut ausgeglichen, teils wieder etwas schräger, vorallem diagonal gesehen. Aber - sie ist nicht mehr schmerzempfindlich an den entsprechenden Punkten. Braucht also keine Entzündungshemmer/Schmerzmittel mehr. Ich werde Weihrauch aber sicher noch weitergeben.

    Sie wurde erneut gerichtet/manipuliert (neu auch an Schulter und Kopf) und hat paar Tage Leinenknast, dann weiter mit Aufbau, joggen, Bergtrab, Canicross und nun darf sie auch Koordinationsübungen und Physiozeug wieder machen. Werde das sicher mit der Physio noch durchsprechen.

    Leider ist sie immer noch prä-Läufig, ich nehme an, das kommt noch bis Ende Jahr und wird uns vermutlich zurückwerfen. Nächster Termin erst in 4 Monaten. Orthopäde war zufrieden mit uns. :applaus:

    Die Geschichte mit dem Cyanocobalamin ist noch nicht mal in der Humanmedizin bei jedem angekommen, darum wird leider auch im Tierbereich kaum darauf geschaut. Ist halt günstig. Schreib es dir auf und frag an, ob sie Methylcobalamin haben. Ansonsten beim Humanmediziner holen und entsprechend runterdosieren - sollte keine Sache sein.

    Mir gefällt dieses abwartende deiner Klinik irgendwie auch nicht so recht. Gibts noch eine andere gute Klinik bei euch für Zweitmeinung?

    Hoffe bei euch lichtet sich die Situation bald!

    Wurde das Holotranscobalamin getestet? Das wäre wünschenswert für die B12 Diagnostik.

    Für den Menschen gibts sonst auch noch B12 als sublinguale Version, ich denke, auf die Schleimhäute geben würde beim Hund auch gehen.

    Pass bitte auf, dass dein Hund kein Cyanocobalamin (eine der B12 Formen) bekommt. Das ist eine miserable Form die mehr belastet als sie nützt. Methylcobalamin wäre besser.

    Streich den Vizsla von deiner Liste. Der MV ist ein Jagdgebrauchshund. Er kann als Familienhund glüvklich sein - wenn er rassegerechte Auslastung und viel Ruhe neben punktueller guter Auslastung bekommt. Das bedeutet, gute, ernsthafte Nasenarbeit wie Trailen, Dummy, Fährte oder eben Jagt. Natürlich wirst du in den diversen FB Gruppen Leute finden, die dir sagen, dass das alles auch ohne geht. Aber wer einen Mv beim arbeiten gesehen hat, weiss was der Unterschied zwischen ab und zu tricksen und ernsthafter Jagdhundearbeit ist. Dann sind das Hunde die die ersten drei Jahre (oder auch 4-5) recht unausstehlich sind. Sie sind reizoffen, brauchen Ruhetraining und brauchen eher lange bis sie erwachsen sind. Nicht gerade das, was in deiner Situation cool ist. Ausser du hast vor, dich wirklich auf die Rasse einzulassen und nicht nur den optisch schönen und angeblich so leichtführigen (hüstel) Hund zu sehen.

    Frenchie (und Möpse!) rate ich dir ab. Auch von denen mit längerer Nase. Du hast ja schon einen Haufen Links und Infos bekommen. Die Tiere leiden.

    Ich könnte mir vorstellen, dass du mit einem etwas älteren Hund einen schönen und leichteren Einstieg in das HH Leben hast als mit einem jungen Irrwisch.

    Ich persönlich hatte damals z.B. den Pudel noch in der engen Auswahl. Masslos unterschätzt wegen den komischen Pudelfrisuren die man gar nicht machen muss, viel Freude an Mitarbeit bei fast egal was und ein freundliches aber nicht distanzloses Temperament. Vielleicht lernst du mal ein paar in guten Händen (nicht unterforderte unerzogene Omahunde) kennen?

    Das würde ich dir überhaupt raten. Schmeiss mal die Optik über Bord. Grenze ein, was die charakterlich gefällt. Und mit was du nicht leben willst. Den perfekten Hund gibts ja eh nicht, alle haben Eigenarten mit denen man mehr oder weniger leben kann.

    Überleg dir, was du ausser Gassi bieten willst. Hundeschule? Sport? Hundesport wie Agility oder trailen oder eher tricksen? Nichts davon? Dann kannst du anfangen einzugrenzen und zu gucken welche Hunde am ehesten passen. Optik ist ein ganz schlechter Ratgeber. Nicht umsonst gibt es massenhaft junge Vizslas die abgegeben werden. Gerne im anstrengenden Teenageralter.

    Dann lerne Hunde deiner Favoritenrassen kennen. Junge und Alte.