Ich finde die Idee, ihr Kuschelbedürfnis versuchen vorherzuahnen und dann einladen auch gut. Denke, du wirst bei deinen guten Beobachtungsfähigkeiten bald wissen, wann sie potentiell in Stimmung wäre.
Ich finde deine Contrapunkte auch sehr verständlich. Du musst ja nicht prophylaktisch entscheiden - die Punkte können ja auf deiner Liste bleiben und du schaust es dir in regelmässigen Abständen an und fragst dich, ob es relevant ist.
Vielleicht kannst du folgendes Model aus der Partnerschaftsvestaltung irgendwie übernehmen:
Ich habe in meiner Partnerschaft eine Abmachung die heisst, wir stellen regelmässig die Beziehung wie sie ist in Frage. Gehen unsere inneren Listen und Bedürfnisse durch. Bei dir könnte das z.B. immer der erste Sonntag Abend jeden Monats sein. In meiner Beziehung sind diese Abstände grösser, aber die läuft ja auch gut. So. Merkst du dann, dass sie Contras überwiegen, gibt es eine Kündigungsfrist. Bei uns ein halbes Jahr. Das dürfte bei dir ja kürzer sein. Vielleicht 3 Monate? Was immer passt. Kann sich auch ändern. In der Zeit probiert man nochmal wirklich ob man durch Änderungen und Arbeit miteinander die Entscheidung/Bilanz ändern kann bis zum „Kündigungstermin“. Wenn nicht, dann wars das. Wenn doch, geht es in die nächste Runde.
Ich mag den Ansatz weil er impulsive Handlungen und ein „bereuen“ verhindert. Und einem doch dazu bringt, genau und regelmässig zu hinterfragen, sich auseinanderzusetzen, die Bedürfnislage abzuchecken. Man verpasst den richtigen Zeitpunkt für eine Trennung so nicht so leicht. Und man reagiert früher wenn was nicht passt. Vielleicht magst du dir wichtige Checkfragen aufschreiben?
Das Dankbarkeitstagebuch ist auch eine schöne Idee. Hab ich auch, aber vergesse das immer wieder.
Du machst das super... (nur postest du viel zuwenige Bilder hier... 
)