Ich finds immer schade, wenn man wegen einer schlechten Erfahrung dann mit keiner Orga mehr zusammenarbeiten will. Wir haben bei dem ersten Versuch auch ins Klo gegriffen. Die zweite Orga war dann eine die bekannt ist und von der man Erfahrungswerte zu lesen bekam. Und - alles gut. Gibt ja echt einige die man schon lange kennt und die gute Arbeit machen.
Direktimport ohne Pflegestellenoption würde ich persönlich aber auch nie wollen.
Viele Trainer helfen sogar gratis beim aussuchen! Guck mal ob du einen Trainer findest der dir zusagt. Wenn du die Region nennst, kriegst du hier vielleicht auch Tips! Und frag an. Ich finde, das lohnt sich extrem.
Ich stimme zu - das wäre mir, wenn es denn tagelang und darüber hinaus (!) anhält, auch zuviel. Ich würde auf keinen Fall die Beschäftigung hochfahren, aber ebenfalls über Verhaltenstierarzt nachdenken. Phytotherapeutisch und orthomekularmedizinisch gibts da einiges was helfen könnte. Seretonin und Hirnchemie unterstützen kann helfen. Wird beim Menschen auch gemacht. Mein Kollege (Arzt und Spezialist für Hirnchemie und Hypersensibilität) sagt, er macht nie mehr Entzüge bei Süchtigen ohne zu supplementieren.
CBD (sauberes und gut dosiertes Produkt, nicht den Mist aus dem Tierladen) wäre auch eine Idee. Ich würde da wohl aber nicht alleine rumdocktern an deiner Stelle.
Kong eingefroren zum lecken (Quark, Hüttenkäse o.Ä. könnte ein bisschen helfen beim Stressabbau. Nicht geben würde ich die klassischen hochproteinhaltigen Kauartikel.
Wie sieht deine Fütterung aus? Da könnte auch Potenzial liegen.
Falls nein - Papillons sind extrem cool, mutig, arbeitsgeil, verspielt und im Agy finde ich die sehr gut aufgehoben. Der Papillon den ich gut kannte war alles andere als ein Omahündchen.
Lagotto oder ein anderer Wasserhund war bei mir übrigens auch ganz oben auf der Liste.
Heute denke ich, das wäre der leichtere Weg gewesen. Wir haben mit dem überdrehten, unsicheren Hund aus dem TS schon echt gelitten anfangs. Und gewisse Macken werden wohl bleiben. Aber ich hab auch unfassbar viel gelernt in der kurzen Zeit. Mich ärgern nur die, die diese Rasse aus Schönheitsgründen haben wollen
Und dann denken mit ab und an Leckerchen suchen ist der ausgelastet. Finde aber, dass das auch beim Lagotto zu oft passiert. Der, der hier im Quartier bei einem alten Mann lebt und nichts zu tun hat, ist nicht sehr ausgelichen und sieht nicht happy aus.
Sicher beides! Ich kenne auch sehr mühsame und unerzogene Vizslas. Aber wenn man fair und Rassegerecht erzieht hat man einen sehr kooperativen Hund der vieles schon sehr früh sauber kann.
Die Defizite kommen dann eher bei so Sachen zu Tage die für einen reizoffenen Hund schwer sind: belebte Stadt, stark frequentierte Hundezonen, hohe Wild- und Katzendichte, dauernd tobende Kinder, Passanten die den Hund ansprechen... sowas. Bei zuvielen Reizen funktioniert dann halt mal das eine und andere nicht mehr.
(Übrigens. In meiner Nachbarschaft wohnt ein Mali. Als mein völlig überdrehter Vizsla mit 7 Monaten bei mir einzog, war ihr Mali ähnlich alt. Nicht ihr erster Hund und vom Züchter als Welpe geholt). Wir waren Ersthundehalter. Jedes Mal wenn wir uns irgendwo auf Distanz sahen hing meine gestresst on der Leine und wollte hin. Ihre ebenso, allerdings auf Konfrontation gebürstet. Nun sind fast 2 Jahre ins Land gegangen. Guess what. Meine geht an lockerer Leine auf etwas Distanz am Mali vorbei, kriegt Kekse und ist zwar noch interessiert, aber mit etwas Distanz super ansprechbar. Ihr Mali steht immer noch schreiend in der Leine und hat ihr bei einer Begegnung mit uns auf Distanz wegen einer falschen (und sehr dämlichen!) Reaktion der Besitzerin den Unterarm krankenhausreif getackert. Sie hat viel trainiert. Wir hatten auch eine harte Anfangszeit. Nur haben wir jetzt einen netten Hund und sie geht mit ihrem kaum mehr vors Haus. So schade - der Hund ist einfach nur in den falschen Händen.)
Warum den Vizsla nicht wenn sie ein eher ruhiges Zuhause haben und unbedingt Nasenarbeit machen wollen? Ich empfehle den Vizsla ehe selten, aber hier spricht nichts dagegen für mich. Ausser, ihnen würde das quirlige und reizoffene nicht liegen. Dann stimme ich zu, sind die anderen Rassen besser.
Aber so ein Vizsla beim trailen ist schon echt cool zum arbeiten.
ich hab den vizsla, ähnlich wie den dalmatiner, unter eher weniger will to please abgespeichert. die vizslas die ich kenne sind eher selbstständig unterwegs - und hier in hamburg gibt es erschreckend viele.
Wuat?!
Ja, die Vizslas haben mehr will to work als will to please, aber selbstständig? Ne. Wirklich nicht. Es gibt glaub keinen Jäger der so auf enge Zusammenarbeit gezüchtet wurde. Ich: Training? Vizsla: Jaaaaa! Und das ist ziemlich die Norm. (Beim Trailen selber ist meine genug selbstständig um zu suchen ohne Rückversicherungen und ohne gleich irritiert zu sein. Trotzdem orientiert sie sich an mir wenn was ist.)
Kann aber natürlich sein, dass die Hamburgvizslas aus irgendwelchen Hobbyzuchten and unpassende Leute vermittelt werden (Hobbyzucht hat die Rasse in sehr unschöne Richtung geschibst und Wesensmängel sind eher die Regel als die Ausnahme bei der Vermehrerei). Und ohne Training, klar, ist der Hund für nix zu gebrauchen. Dalmatiner habe ich auch als weniger arbeitsgeil als den Vizsla erlebt. Komme ich nicht heute, komme ich morgen gibts bei meinem Hund nicht. Es gibt nur, yeah, ich komme sofort. Die Krux ist eher, denen beizubringen auch mal ganz entspannt Hundedinge zu tun. Nicht umsonst nennt man sie auch Tesa-Hunde.
Aber ja, der Vizsla ist kein Bordercollie der an deinen Lippen klebt. Ansonsten aber echt sehr, sehr führernah.
Meine im Training - dem Hund die Suche nach dem Felldummy (Lieblingsteil) freigegeben und dann zurückgepfiffen. Da war sie ca 1,5 Jahre jung.
Den Vizsla und den weissen Schäferhund sehe ich nicht unbedingt bei euch, aber durchaus den English Springer Spaniel und Labrador. Ebenso den Golden Retriever.
Mit dem Dalmatiner liebäugle ich selbst gerade, aber ich glaube er wird mir schlussendlich nicht genug will to please haben. Will da aber erstmal einige live kennenlernen und erleben.
Warum den Vizsla nicht wenn sie ein eher ruhiges Zuhause haben und unbedingt Nasenarbeit machen wollen? Ich empfehle den Vizsla ehe selten, aber hier spricht nichts dagegen für mich. Ausser, ihnen würde das quirlige und reizoffene nicht liegen. Dann stimme ich zu, sind die anderen Rassen besser.
Aber so ein Vizsla beim trailen ist schon echt cool zum arbeiten.