Sorry, hatte deine Frage nicht gesehen. Wir haben die Fluent Pet gekauft. Sie sind recht klein und sehr leicht zu drücken. Für kleine Hunde sicher die besten. Für grosse Hunde und viel Platz gehen die grossen von Amazon sicher auch gut. Die kleinen Nonames die aussehen wie Fluentpet haben eine ganz schlechte Klangqualität, von denen rate ich ab.
Beiträge von Looking
-
-
Unsere Buttons sind angekommen. Ich hab sie nun seit ca 2-3 Wochen installiert. Einen für „spielen“ und einen für „raus“. Sie hat sehr schnell begriffen, dass spielen das Spiel verlängert. Bisher hatte sie den Button aber nie völlig ohne Zusammenhang im Alltag gedrückt, nur wenn ich danach fragte oder wir eh am spielen waren. In den letzten Tagen hat sie nun angefangen 2-3 mal „spielen“ zu drücken ganz von sich aus. Sie weiss genau was der Knopf bedeutet. Raus hatte sie noch nie selber betätigt. Sie drückt oft mit der Nase, die Fluentdog Buttons gehen echt sehr leicht.
Gestern Nacht, sie drückt Spiel als ich mit ihr zum Nachtpipi raus will. Wir zergeln kurz. Drückt nochmal, zweite kleine Runde. Dann schlag ich „raus“ vor und sie drückt ebenfalls. Wir sind also raus. Vespa musste noch scheissen (sehr ungewöhnlich) und so gingen wir den Kackbeutel entsorgen. Wieder oben wollte ich sie im Snuggle zudecken, aber sie steht nur da und will nicht. Geht zur Tür und drückt „raus“. Ich: „raus fertig“. Hab ihr dann nochmal ein Spiel angeboten weil ich dachte, sie verwechselt die Knöpfe. Und hab sie dann in den Snuggle verfrachtet. Beim Zähneputzen fiel es mir wie Schuppen von den Augen. SIE HATTE RECHT! Sie hatte gar nicht gepieselt, wir gingen direkt den Beutel wegbringen und ich gab ihr keine Gelegenheit zum Pinkeln danach. Herrje. Vespa hatte also den Button als Kommunikationsmittel absolut verstanden und hatte auch recht ihn zu drücken. Ich Honk.
Als nächstes gibts einen „fertig“ Button. Den brauch ich dringend bei der Geschwindigkeit mit der sie „spielen“ entdeckt hat.

-
Ich füttere abends nach dem letzten Pipi die zweite Mahlzeit. Das motiviert hier enorm. Das leiseste „Feierabend“ führt zu begeistertem Aufspringen. Falls dein Hund nicht ein Futtermuffel ist, ist das ev ein Weg. Muss ja noch nicht mal ne halbe Mahlzeit sein.
-
Ganz ehrlich... du hast noch sehr wenig Ahnung von Hunden. Ich finde es da sehr schwierig hinter den optischen Filter zu kommen. Viele Rassebeschriebe lesen sich gern mal falsch, viele sind beschönigt oder schräg. Und - innerhalb einer Rasse gibts nochmal enorme Unterschiede. Ich kenne coole, gelassene Pudel, sensibelchen und Raketen. Labbi Bomber (das was du nicht willst), super zuverlässige ruhige Labbis und hyperaktive Rennmaschinen. Teils genetisch. Teils aber auch einfach so gemacht worden durch Aufzucht und Halter!
Ich persönlich würde mir an eurer Stelle einen GUTEN Trainer empfehlen lassen hier. Die helfen meistens sehr gerne beim Hund aussuchen. Teils sogar gratis oder günstig. Dabei geht es dann nicht nur um die Rasse oder den Tierheimmix, sondern vorallem Um das Individuum. Ich sehe bei dir absolut einen Secondhandhund den man schon sehr gut einschätzen kann. Dass die nicht mehr weiter erziehbar sind ist Blödsinn. Aber man muss eben den genau passenden Hund (nicht nur Rasse) aussuchen. Und der definiert sich nicht über Preis oder Farbe und Optik, sondern über Charakter und auch über seine Ansprüche an euch.
-
Einen sicheren aus Metall
Mit dem der Hund richtig tief hecheln kann?
-
Und einen Maulkorb würde ich SOFORT auftrainieren. Vielleicht wirst du ihn nicht brauchen. Aber wenn du ihn brauchst (was gut möglich ist), bist du froh, wenn du paar Tagen positiv trainiert hast.
Chick und Scharf liefert Auswahlpakete. Auf Facebook gibts ne gute Gruppe „Aktion gut sitzender Maulkorb“ die einem bei der Passform berät. Bitte keine billigen, unpassenden Plastemaulkorb aus dem Tierbedarfsladen. Der richtige Sitz ist enorm wichtig und auch das Material bestimmt darüber ob der Maulkorb sicher ist.
-
Wobei auch ein wesensfester Vizsla ein lustiger Geselle ist. Nur das ewige fiddeln sollte dann nicht vorkommen. Aber lustig sind die auch, wenn sie sauber in der Birne sind. Kenne auch einige Boxer die so sind.
Aber ja, ich stimme dir zu. Mindestens wird Vespa wenn sie unsicher ist und fiddelt und sich aufregt extrem oft für einen freundlichen, lustigen Hund gehalten.
-
Beim Vizsla kann man ganz gut beobachten, dass beim Versuch des wegzüchtens vom Jagdtriebs die Wesensstärke verloren geht und man oft einen hibbeligen, unsicheren Hund erhält. Was, wie schon geschrieben wurde, niemals zum Zuchtziel gehört. Hier wird leichtführig mit selbsterziehend verwechselt und dann muss halt der Trieb, das ernsthafte raus.
-
Ich meine, Reizoffenheit ist mehr genetisch, verändert sich kaum im Laufe des Lebens.
Unsicherkeit, Hibbeligkeit, Nervosität hingegen halte ich für oft durch Aufzucht, Haltung, Umwelt, Futter, Halterbenehmen und Anforderungen gemachte Zustände.
Mein Vizsla (Ungarn, vermutlich Vermehrer und dann TS) war anfangs alles. Reizoffen aber auch unsicher, nervös und hibbelig. Nach 2 Jahren hier empfinde ich sie immer noch als reizoffen (neutral, sie nimmt halt viel wahr und reagiert schnell bei Bedarf), aber kaum mehr als hibbelig. In Situationen wo sie unsicher ist (Prägung war halt am Arsch) hibbelt sie gern noch (Menschenkontakt, Hundekontakt, Überforderung). Aber ist sie noch ein klassischer Hibbelhund? Ich denke nein, da sie eben Alternativverhalten gelernt hat, Ruhe kennt, sicherer geworden ist. Könnte man sie wieder hibbelig machen? Ja, problemlos.
Zum Thema - Hundetausch in einem Training, hibbeliger Hund gegen langsamen trägen Hund. Schönes Beispiel was der Besitzer und die Trainingsart ausmacht:
-
Dann noch viel mehr Hut ab!
Ich denke, Jagdtrieb ohne Vorstehen auf Sicht und Spur ist echt anspruchsvoll. Speziell wenn der Radius noch gross ist.
Ich mag Hunde mit Jagdtrieb. Arbeite gern damit. Aber wir haben uns ganz bewusst für die Variante mit vorstehen und menschenbezogenheit entschieden.