Beiträge von Looking

    Ok den habe ich überlesen. Trotzdem ist halt ein bisschen mehr im Argen als nur „Stressanzeichen übersehen“. Für mich gehts hier viel mehr um die Grundeinstellung (und Wissen) zum Wesen Hund als nur um Skills wie Stress oder Beschwichtigung zu bemerken.

    Und du erwartest dir was? Öffentliche Selbstgeißelung?

    Sie überlegen, ob Trainer oder Abgabe. Wenn sies mit einem Trainer versuchen und einen vernünftigen erwischen, wäscht der ihnen eh erst mal den Kopf, dass sie vermutlich noch einmal über Abgabe nachdenken.

    Wenn man so eine Scheiße baut wie die TE und ihr Mann, dann kann man auch mal ordentlich draufklopfen. Mit dieser doofen Haltung "Du hast da jetzt was eingesehen, aber das ist mir noch nicht genug!!11!einself!!!" erreichst du maximal das Gegenteil von dem, was du erreichen willst.

    Äh. Glaube du hast mich nicht richtig gelesen. Ich brauch das nicht von der TE. Kann mir gut vorstellen wie schwierig die Situation ist. Ich erkläre damit nur, dass viele eben weiterdiskutieren und Dinge wiederholen. Siehe andere Threads - sobald der TE Fehler einsieht und unbedingt was ändern will, kommen wirklich verdammt viele ermutigende und unterstützende Antworten.

    (Im Übrigen - ich hab meiner Meinung nach nirgends draufgeklopft. Falls doch, zeig mir das gerne.)

    :| Ich krieg das echt nicht zusammen. Ich meine, hier in diesem Forum schreiben merkbar gestandene Frauen (und eine Handvoll Männer), die sich in dem, was man so echtes Leben nennt, keine! Sekunde! lang gefallen lassen oder überhaupt eingehender aus der Nähe ansehen würden, was sie hier teils in die Tastatur schütten.

    ich vertrete ja die Meinung: Tja, virtuell und anonym ist es halt total einfach, auf andere Menschen zu kotzen und sich supertoll dabei zu fühlen. Was immer so jemand davon hat:( :

    Ich finds schade, ich selbst würde hier niemals offen über ein Problem schreiben, weil ich nicht der Fußabstreifer für gefrustete Leute sein möchte, die halt nur drauf warten, ihr Ego aufzupolieren auf Kosten anderer.

    Ich seh nicht wirklich, wieso du zu der Annahme kommst, dass dies hier in grossem Ausmass passiert ist? Joa, vieles war sehr direkt und ehrlich. Weniges eher auskotzerei. Und einiges superempathisch. Warum genau rückst du die paar doofen Antworten so in den Mittelpunkt? Das fällt mir auch bei vielen TEs auf. Sie kriegen 20‘Antworten. 19 sind hilfreich, freundlich, sinnvoll, ehrlich. 1 ist ein Auskotzpost der unfair oder unempathisch ist. Was passiert? Der TE ist mega angepisst, findet das Forum scheisse und hat ja schon gewusst dass er hier nur gedisst wird.

    Man bekommt immer 5 Reaktionen auf ein Verhalten/Thread. Einer findets genial, einer ziemlich gut, einem ist es egal, einer findets eher doof und einer findets richtig scheisse. Damit kann man leben lernen. Du kannst Jesus oder Ghandi sein und jemand wird dich mit Hass überschütten.

    Ich empfand es zum grössten Teil nicht als auf ihr gerumhacken. Ja, es gibt die Beiträge. Aber die konstruktiven sind meiner Meinung nach weit in der Überzahl.

    Ich denke, ein Forum lebt halt vom Austausch und der Diskussion und ist kein Buch. Dass in einem Hundeforum wo viele unterwegs sind denen Hunde extrem wichtig sind, die Leute nicht nach einem Beitrag respektvoll schweigen sondern mit recht viel Emotion weiter diskutieren ist recht naheliegend. Dass sich die Beiträge mit genau der Art Geschichte in letzter Zeit massiv häufen macht es vermutlich auch nicht besser und die User auch nicht geduldiger und sanftmütiger. Am Ende sind wir hier ja auch (meistens) keine Trainer oder Psychologen, sondern nur engagierte Hundehalter und Forumsteilnehmer.

    oder das Kind

    Bevor da jetzt ein Shitstorm kommt. Ich bin mir sicher, dass der Fehler des Kindes nur als Fakt benannt wird und nicht als Schuld gemeint ist.

    Ja, ich hoffe es und seh das natürlich genauso.

    Ich brauchs auch nicht, dass die TE hier zu Kreuze kriecht. Es ging mir mehr darum zu erklären, warum wohl die Kommentare sich wiederholen und wieder und wieder dasselbe betont wird. Das passier hier im Forum erfahrungsgemäss nur so lange bis die/der TE die elementaren Sachen einsieht und das kommuniziert. War in letzter Zeit ja oft so bei den vergleichbaren Threads.

    Ich will ja nicht Fräulein Rottenmeier spielen - aber habt ihr irgendwo gelesen, dass die TE sich selber verantwortlich sieht und einsieht, dass sie den Fehler gemacht hat? Und nicht der Hund oder das Kind? Vielleicht hab ichs überlesen, aber ich hatte nun nicht den Eindruck, dass die TE in diese Richtung denkt. Die Rede war von zweiter Chance für den Hund. Nicht von zweiter Chance für die Erwachsenen alles besser zu machen.

    Das sehe ich auch so. Ich muss allerdings sagen - ich finde es verständlich, will man nicht mehrfach 2x 4 Stunden fahren für einen Spezialtrainer für einen Hund mit Ansprüchen WENN MAN 3 KLEINE KINDER HAT und die quasi alleine versorgt. Ehrlich, ich finde 3 Kinder sehr anstrengend, für mich unvorstellbar. Da bleibt oft kaum mehr was für einem selbst. Dass der Hund dabei dann keine eigenen Ansprüche über Gassi und Futter hinaus haben darf, ist aber halt dem Hund gegenüber nicht fair. Entweder der Hund (egal welcher) gilt also als vollwertiges Mitglied und bekommt was er braucht, oder dann verzichtet man halt auf einen Hund. Am Ende ist es doch so, dass selbst der bravste Hund plötzlich zu einem „high need“ Tier werden kann (Epilepsie, Krebs, Artgenossenunverträglichkeit usw.). Es gibt keine Garantie. Und ich finde schon, dass man das einkalkulieren muss bei der Rechnung und nicht einen Hund kauft mit der Idee, dass alles ausser kreuzbraver Mitläufer nicht drinliegt. Auch nicht beim braven adulten Familienrassentier.

    Ich sehe hier das Problem, dass gar keine Kapazität da ist um sich nun vertieft mit dem neuen Hund und dessen Bedürfnisse als Gebrauchshunderasse zu beschäftigen, um ihm Auslastung zukommen zu lassen und um Kinder und Hund passend voreinander zu schützen. Wenn schon ein Trennen für ein paar Minuten zuviel ist weil man mit 3 Kindern alleine halt (verständlicherweise) sehr eingespannt ist, dann wird das auch in Zukunft nicht easy machbar. Dazu kommt, dass man vom Tier enttäuscht ist und sowenig Gefühle für den Hund hat, dass sogar ein Einschläfern in Betracht gezogen wird. Für mich aufgrund des gelesenen hier ein klarer Fall von „Abgabe ist für alle am besten“.

    Ich habe im ersten Jahr mein Kind mit Hund nie wirklich alleine gelassen. Obwohl der Hund null aggressiv ist - aber sie war trotzdem wild und ein Hund. Und mein Kind erst 10. Nach einer Weile hab ich die zwei kurz alleine gelassen wenn sie räumlich getrennt waren (Kindergitter). Inzwischen lass ich sie alleine zusammen mit der Auflage, dass er nicht mit dem Hund spielt. Das geht sehr gut - allerdings ist Vespa todlieb und mein Sohn vernünftig und kann sich an Regeln halten. Ich muss ihm im Alltag noch ab und an mal sagen, dass der schlafende Hund nicht angefasst wird oder dass er sie zusehr bedrängt körpersprachlich. Allerdings ist das in einem Rahmen in welchem Vespa noch lange, lange nicht ernsthaft werden würde. Mit einem Schäferhund der seit 6 Monaten bei mir ist - nie im Leben würde ich das tun. Nicht mal mit meinem 12 jährigen.

    In diesem Fall würde ich nochmal in mich gehen und meine Erwartungen an das Lebewesen Hund überdenken. Dieses alles gefallen lassen geht halt für keinen Hund. Auch wenn er es toleriert ist es unfair und unangenehm. Wären das meine Kinder, ich würde noch paar Jahre warten bis das Jüngste einigermassen vernünftig ist. Weil drei Kids und Hund managen... uff.

    Ich muss mal bisschen zusammenfassen:

    24.01.: Wenn du dein eigenes Unternehmen gründen würdest, was für eins wäre es?

    Ich bin bereits Selbstständig als Fotografin. Könnte ich finanziell unabhängig und gesund nochmal, ich würde lieber weniger kommerziell arbeiten und mehr Kunst machen.

    24.01.: Welchen Tipp hast du kürzlich an einen anderen HH weitergegeben?

    Eingewöhnungstipps beim Tierschutzhund, langsam angehen lassen.

    25.01.: Was macht dich aus?

    Das muss ich zu einem Teil gerade neu definieren, respektive anders betrachten. Eine eher anstrengende Sache.

    25.01.: Beschreibe einen besonderen Gesichtsausdruck deines Hundes.

    Ich liebe diese Offenheit, Neugier, Vertrauen. In ihrem Gesicht sehe ich eine Arglosigkeit der ich sonst selten begegne.

    27.01.: Welche Kunstepoche/Bewegung beschreibt dich heute am besten (Surrealismus? Modernismus? Dadaismus?)

    Dada, Konzeptkunst

    27.01.: Woran könnten andere Leute erkennen, dass du ein HH bist?

    Unfassbar dreckige Schuhe - immer

    28.01.: Wie beschreibst du Heimat/Zuhause?

    Zuhause ist da, wo ich nicht lieber an einen anderen Ort will.

    29.01.: Welche Serie hast du zuletzt geschaut?

    Bonding

    29.01.: Welche Regeln hast du in deiner Familie eingeführt?

    Man darf und soll alles in Frage stellen dürfen.

    30.01.: Was würdest du gern vergessen?

    Vergessen - nichts. Aber ungeschehen machen einiges.

    30.01.: Welchen verbreiteten Erziehungstipp stellst du infrage?

    Ich halte klassisches Lob für Leistung oder Aussehen in der Kindererziehung für problematisch. Ich denke, es ist wichtiger und richtiger Kinder für Effort, Mut, Durchhaltevermögen, Mitgefühl usw zu loben als für Leistung aka Noten, Siege, Errungenschaften.

    31.01.: Wer möchtest du sein?

    Mich - in einer gesunden (oder mindestens gesünderen) Variante.