Beiträge von Looking

    Du kannst ja für die Nacht auch schon mal üben ohne Taschenlampe nackt heimlich in den Garten zu schleichen ohne Nachbars Lumpi oder den Bewegungsmelder auszulösen und da probeweise hinter einen Busch pinkeln. :applaus:

    Nein, im Ernst, ich denk auch, wenn der Garten nicht für paar Wochen an einer ausgewiesenen Ecke geht, würde ich den Abstellplatz nehmen. Das geht sicher. Wegen dem von einem Welpen absehen würde ich sicher nicht bei sonst so tollen Bedingungen.

    Wenn du den Link gelesen hättest, wüsstest du, dass es eben nicht nur um direkte Schädigung geht, sondern eben dem Tier eine dem Menschen ähnliche Würde zugesprochen wurde und das dann mit sich bringt, dass ein derartiges Umgestalten nicht mehr einfach als ok angesehen werden kann, nur weil das Tier keinen physischen Schaden durch Dauer oder Aufwand oder die Anwendung selber erleidet.

    Bitte um Tips: wir wollen (falls Coronakompatibel) im Sommer hoch für knappe 3 Wochen mit VW Bus, Teenager, Hund und zwei Erwachsenen. Am liebsten für einen Teil auf nen idealerweise eher naturnahen, hundefreundlichen Camping am Meer. Die zweite Hälfte dürfte es auch gern ein Airbnb oder sowas sein damit wir mit dem Bus noch etwas mobiler sind für Ausflüge. Habt ihr Tipps? Wo würde es sich anbieten die zweite Basis für Ausflüge aufzuschlagen? Ich kenne echt nur Kopenhagen und Århus und bin einmal quer durchgefahren.

    Ich nehm an, du hast meinen Link nicht durchgelesen?

    Und - ich habe aus egoistischen Gründen einen Hund, richtig. Den habe ich aus dem Tierschutz damit ich dabei möglichst etwas Tierleid verhindern kann. Und im Alltag gewähre ich ihr grösstmögliche Freiheit ohne die der anderen zu beschränken. Ja, das ist nicht perfekt und auch ich mache Fehler. Mein Ziel ist es, trotzdem meinem Hund möglichst keine unnötige Erniedrigung oder verhinderbare Belastung zukommen zulassen.

    Zusammenfassung meinerseits:

    Das Tier hat eine dem Menschen gleichgestellte Würde welche es nicht nur vor Schmerzen und pathologischen Schädigungen schützt, sondern z.B. auch vor Erniedrigung. Eingeschränkt wird diese Würde da, wo eine Zuwiderhandlung einem höheren Zweck dient (z.B. gewisse Tierversuche, Nutztierhaltung). Das Färben von Fell hat keinen höheren Zweck, ergo ist es verboten. In der Praxis wurde allerdings diese fast Gleichstellung des Tieres noch nicht genügend umgesetzt und steht in gewissen Fällen sogar noch im Konflikt mit den geltenden Vorschriften.

    Ich finde, dass man alles, inkl. der härtesten Tabus hinterfragen kann und soll. Es gibt einen Haufen Tabus die keinen Sinn ergeben. Fast alles an „Tabu“ und „ungute Gefühle dabei“ ist anerzogen oder durch Erlebnisse geprägt. Damit meine ich nun sicher nicht Inzest und co. Und ja, ich mache das selber. Und ich kann auch ganz gut damit leben, dass für mich gewisse Sachen gefühlsmässig falsch sind, auch wenn objektiv niemand zu Schaden kommt. Würde ist nichts messbares. Grenzbereiche sind Grenzbereiche.

    Darum ja, finde ich schon, dass wenn jemand mit „es schadet nicht und der Hund wehrt sich nicht“ argumentiert und sowas wie „Würde“ oder „fühlt sich übergriffig an“ nicht als Argument akzeptiert, dann sich umgekehrt fragen sollte, ob er nicht selber so Bereiche hat wo er entgegen harten Fakten (Schmerz usw) etwas ablehnt aus denselben Gründen. Und da ich die Diskussion schon mal hatte habe ich dieses Beispiel gebracht. Im übrigen war es auch dort so, dass ein Teil der Leute der Meinung war, man dürfe nicht mal darüber reden. Das waren teils Leute die Sportpferde in der Einzelbox hatten.

    Mag polarisieren. Trotzdem bleibe ich dabei. Auch ohne direkten Schaden kann sich etwas falsch anfühlen. Und ja, man sollte seine Schubladen von Zeit zu Zeit öffnen und überprüfen was drin ist.

    Ich verstehe absolut was du meinst und muss sagen, du hast recht. Das Prinzip ist, wenn man jegliche Wertung weg lässt, das gleiche. Es tut nicht weh, es stört nicht, das Tier hat ein großartiges Leben. Aber über den Aspekt der Zoophilie neutral zu diskutieren ist glaub ich tatsächlich so gut wie unmöglich, weil es ja schon so gut wie unmöglich ist offen über Sachen wie sex, Sexualität, Geschlecht und Geschlechtsteile zu reden. Selbst im Hundeforum und rein den Hund betreffend.

    Danke dir.

    Ich will damit eigentlich bloss aussagen, dass ich finde, dass es legitim ist, etwas trotz guten Argumenten gefühlsmässig als nicht ok und die Würde ankratzend zu finden. Das sind dann halt keine harten Fakten wie bei einem Teletakt. Aber trotzdem valide.

    Looking

    Wenns argumentativ das Deiner Meinung nach dasGleiche ist - würdest Du da dann auch die Frage bzw. den Vergleich in den Raum stellen, ob es genauso ok oder nicht ok ist, wenn man das mit dementen alten Menschen oder Babys macht? :???:

    Um deviante Sexualität, Inzest, Zoophilie ... kreisen die stärksten Tabus, die Menschen internalisiert haben. Das muss man nicht logisch finden. Aber gerade, wenn man das weiß, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, mit diesen Fragen und den dadurch ausgelösten Bildern und Gefühlen sensibel umzugehen. Als Beispiel für ähnliche Argumentationsstrukturen sehe ich das nun tatsächlich nicht.

    Ich finde, dass man alles, inkl. der härtesten Tabus hinterfragen kann und soll. Es gibt einen Haufen Tabus die keinen Sinn ergeben. Fast alles an „Tabu“ und „ungute Gefühle dabei“ ist anerzogen oder durch Erlebnisse geprägt. Damit meine ich nun sicher nicht Inzest und co. Und ja, ich mache das selber. Und ich kann auch ganz gut damit leben, dass für mich gewisse Sachen gefühlsmässig falsch sind, auch wenn objektiv niemand zu Schaden kommt. Würde ist nichts messbares. Grenzbereiche sind Grenzbereiche.

    Darum ja, finde ich schon, dass wenn jemand mit „es schadet nicht und der Hund wehrt sich nicht“ argumentiert und sowas wie „Würde“ oder „fühlt sich übergriffig an“ nicht als Argument akzeptiert, dann sich umgekehrt fragen sollte, ob er nicht selber so Bereiche hat wo er entgegen harten Fakten (Schmerz usw) etwas ablehnt aus denselben Gründen. Und da ich die Diskussion schon mal hatte habe ich dieses Beispiel gebracht. Im übrigen war es auch dort so, dass ein Teil der Leute der Meinung war, man dürfe nicht mal darüber reden. Das waren teils Leute die Sportpferde in der Einzelbox hatten.

    Mag polarisieren. Trotzdem bleibe ich dabei. Auch ohne direkten Schaden kann sich etwas falsch anfühlen. Und ja, man sollte seine Schubladen von Zeit zu Zeit öffnen und überprüfen was drin ist.


    Ernsthaft? Was hat Färben mit Zoophilie zu tun? Könnten wir bitte beim Thema bleiben?

    Hab ich oben beschrieben. Es ist überhaupt nicht an den Haaren herbeigezogen und vom Menschen dieser Stute kamen exakt dieselben Argumente, von den Gegnern ebenfalls.

    Der grösste Unterschied ist, dass Zoophilie (die Variante in der ein Tier geliebt wird und als Partnerersatz dient) ein Tabu ist und niemand darüber sprechen will. Es geht mir auch nicht darum, dass Tiere färben exakt dasselbe ist. Ist es natürlich nicht. Aber eben - selbe Ausgangslage, selbe Argumente.