Beiträge von Looking

    Kastrieren musst du nicht zwingend. Aber halt sauber managen die paar Tage im Jahr.

    Was willst du denn machen mit dem Hund? Was könnt ihr ihm bieten? Hundesport? Wohnsituation? Was darf der Hund nicht mitbringen (Jagdtrieb, Wachen, Schutztrieb…) und mit was könntet ihr euch arrangieren? Mir fehlt hier ganz viel Info. Der Hund muss ja nicht bloss zum Althund passen.

    Ja, die Auswahl eines GA's im Einsatz ist sehr wichtig, davon kann der Erfolg des Einsatzes abhängen. Besonders in der Tiersuche ist die GA Ermittlung schwierig, ein GA ist in der Regel kontaminiert. Und nicht jeder Hund kann 6 Katzen oder 3 fremde Hunde ausschließen.

    In der Facebook Mantrailing Gruppe wird gerade diskutiert ob man den GA auf dem Trail mitnehmen darf oder nicht. Ausgelöst durch einen Beitrag von Frank Kania.

    Hab gestern einen spannenden Test gemacht : 2 GA konserviert. Dann einen neueren GA konserviert. Einen alten GA am Boden geöffnet und einen Weg damit gelegt und hingestellt. Dann neueren GA geöffnet und Weg gelegt und dann hingestellt.

    Mit einem älteren GA angerochen im Negativ.

    Wasn für ne Gruppe? In der Mantrailing International wird ja kaum was diskutiert. Leider.

    Da es grade zu der Diskussion passt und für mich als absolute MT Unbedarfte bald relevant wird:

    Welche Fragen sollte man einem Trainer bzw. einer Ausbildungsstätte stellen, um sich informiert für oder gegen den Ausbildungsstil zu entscheiden?

    Anders gesagt: wie kriege ich schon im Vorfeld gefiltert, ob ich irgendwo eine gute oder schlechte Ausbildung erhalten werde?

    Gute Frage!

    Ich persönlich würde sicher nach der Ausbildung (muss ja keine Trainerausbildung sein, aber eigene Ausbildung) und den Trainern des Trainers fragen. Und wo und bei wem Weiterbildungen gemacht werden.

    Dann würde ich wissen wollen, wie und in welchem Tempo angetrailt wird.

    Gibt es Dinge, die bei jedem Hund gleich gemacht werden? Gibt es Dinge die dem

    Hund und Führer angepasst werden? Wenn ja, welche?

    Ich würde wissen wollen, ob der Hund und Führer von Anfang an quasi alleine gelassen werden unterwegs nach dem Motto „der Hund macht alles eh selber“ oder ob auch mit shapen und anderen Werkzeugen gearbeitet wird. Ob der Trail in der Regel vom Trainer begleitet und kommentiert wird. Und ob man in der Regel einen eigenen Trail bekommt und nicht mehrere Hunde komplett denselben laufen.

    Mir wäre es ausserdem sehr wichtig, dass ein grosses Augenmerk auf dem lesen lernen des Hundes (Körpersprache) liegt und man da gute Inputs bekommt.

    Generell würde ich eh versuchen zuerst ohne Hund mitzulaufen und mir anzuschauen wie gearbeitet wird und wie der Umgang ist.

    Der Trick ist meines Erachtens, dass man nach dem Prinzip „set up for success“ arbeitet. Sprich, auch bei Umorientierung erst eben mit sehr sehr wenig Ablenkung (je nach Hund in der Tiefgarage, Garten, Flur, Keller) anfängt zu üben und erst langsam mehr einbaut, wenn das super sitzt. Und eben nicht Kommandos raushauen in Situationen wo es eh nicht klappt. Für mich ist Markern hier das perfekte Werkzeug.

    Wenn ich weiss, mein Hund kann es in Situation XY noch nicht, manage ich einfach (Leine, Geschirr, Zeit begrenzen, Abstand…). Will ich in so einer Situation doch noch trainieren, hock ich mich gern ruhig neben den Hund und steck dem ab und an einen Keks ins Maul. Sobald die Erregung sinkt (und das tut sie mit kauen auch schneller) kommt dann in der Regel auch Umorientierung.

    So was löse ich nicht über Rückruf. Ich will, dass mein Hund gar nicht hinrennt und genau das übe ich auch: Etwas sehen, nicht durchstarten.

    Ich mach das auch so.

    Bei uns: Üben an der Schlepp, dann markere ich das anschauen von Menschen, Joggern, Wild usw. Marker = Keks. Nach einer Weile wird der Hund automatisch auch zu dir zurückschauen in Erwartung auf Keks bevor du markerst. Das markerst du dann wieder. Das wiederum führt zum

    Automatismus stehen bleiben wenn jemand kommt und/oder zu die kommen. Das kann man dann auch wieder markern. An Leuten vorbei gehen wir oft mit Vespa im freien Fuss, auch das wird gemarkert. Führt recht schnell zu Erfolg.

    Ansonsten hab ich einen normalen RR der meisten hochwertig belohnt wird. Und ein legeres „komm mal hierher“, welches ab und an belohnt wird. Dazu kommt der heilige Notfallpfiff - supersauber aufgebaut, nie verwendet bei Zweifel an durchführung. Wird absolut hochwertigst belohnt (Leberwurst, Katzenfutter, Felldummy) und funktioniert automatisiert im Notfall. Durch diese Triage nutze ich den RR und den RP nicht ab.