In der Tiersuche ist das Gelände oft sehr schwierig. Da gibt es ständig Leinenrucks oder ich muss stehenbleiben. Wenn der Hund da gelernt hätte auf Leinensignale zu achten würde er immer aus der Suche rauskommen.
Ja, Pepper ist früher unbegrenzt ins Negativ gelaufen. Mit Ausbilder kriegt man dann gesagt "Falsch", im Double Blind, Prüfung oder EInsatz gehts dann halt in die falsche Richtung.
Ich erkläre dem Hund ausschließlich über Sprache : "Hier ist kein Geruch mehr, komm wir drehen rum". Pepper macht das nun automatisch.
Grüße Bernd
Alles anzeigen
Um genau zu sein, gebe ich keine „Signale“ im klassischen Sinn und ich korrigiere auch nicht über Leine z.B. bei privatem, aber ich geh durchaus mal nicht weiter (weil zuweit im Negativ, aber vorallem an Strassen und bei Menschen und Hunden. Da dann verbal begleitet mit „warten“). Tatsächlich hat Vespa erst durch shapen gelernt, nicht ab und an ins Negativ zu rennen wie doof und selber langsamer zu checken wenn nötig.
Ich muss sagen, ich glaube nicht, dass Vespa auf ein „He, hier ist kein Geruch mehr“ reagiert hätte im ersten Jahr Ausbildung. Die war mit so viel Dampf und Bock unterwegs, dass ich schauen musste, wo ich bleibe. Ein Wortkommando alleine wäre wahrscheinlich nicht angekommen. Jetzt - ja vermutlich. Wie hast du denn das aufgebaut?
Ich hab den Eindruck, dass Vespa durchaus auch gelernt hat, sich gegen mich und die Leine durchzusetzen wenns sein muss. Sprich, sie lässt sich vielleicht aus bremsen durch einen versehentlichen Ruck oder so, kommt dann aber zurück zur ersten Entscheidung wenn sie die anderen Richtungen ausgeschlossen hat.
Bei der Tiersuche geb ich dir recht, das ist sicher nochmal eine ganz andere Schwierigkeit, da seh ich das Problem durchaus. Aber will man nicht eh, dass der Hund sich durchsetzt? Auch wenn ich mal ausbremse?