Beiträge von Looking

    Einer befreundeten Familie hier wurde ein deutscher Jagdterrier vermittelt. Die wollten einen Hund der in der 5köpfigen Familie mitläuft und wenig Training und Zeit braucht. Angeblich habe er keinen Jagdtrieb. Joa. Ich hatte gewarnt, Ber leider glaubte man der Orga, weil „warum sollten die uns Mist erzählen“. Soviel zu Vertrauen in Vermittlungen. Zwei Jahre später war der Hund beim nächsten Besitzer.

    Wers tragen kann, gell… :rolling_on_the_floor_laughing:

    Hier, guckst du… im Winterwald ist das Teil übrigens mehr Comouflage als ich mir je denken konnte. Ich dachte, der ist mega auffällig, aber ne!

    Mantel Rukka Camo

    Ich seh das auch so. Der Herdenschutzhund ist SO offensichtlich, dass auch ich absoluter Schäfer und Herdenschützer Noob ihn sofort erkannt habe. Sogar ich hätte den besser vermitteln können und ich bin definitiv kein Experte. Ein guter Verein kann genau das: er kennt die lokalen Rassen sehr gut und klärt über die besonderen Eigenschaften von Anfang an auf. Da steht dann im Vermittlungstext schon, dass der Hund wahrscheinlich diese und jene Eigenschaften mitbringt und dass der zukünftige Hundemensch deshalb dies und das mitbringen soll. Ich hab dir ein vorbildliches Beispiel. Hier geht es um einen Jagdhundemix:

    Jagdhundemix Inserat

    Du siehst, da wird sehr genau beschrieben was zu erwarten und zu leisten ist. Ohne Garten und Jagdersatzarbeit keinen Hund. So muss das laufen.

    Das wäre für mich auch ein Grund, am nächsten Mittwoch sehr vorsichtig zu sein und ich würde die Trainerin ausfragen und mal testen, was sie dir über das Wesen von Henry erzählt. Deckt es sich nicht mit den HSH Expertinnen hier, würde ich dankend verzichten und mir meinen eigenen HSH Experten suchen. Du willst ja kein rosa Geplänkel und „alles wird gut“ Gesäusel, sondern hoffentlich eine ehrliche Standortbestimmung plus Lösungen für die dringendsten Probleme damit fu entscheiden kannst. Hoff ich.

    Ich selber bin der Schwarz/Grau/Weiss Mensch und trage sonst maximal noch gedeckte Naturfarben. Beim Hund ist das dementsprechend nicht viel anders, Vespa trägt viel Braun, Schwarz und noch einen grünen Mantel. Die einzige Ausnahme: leuchtendes Orange. Erstens sieht es an ihr gut aus, zweitens sieht man sie so besser im herbstlichen Wald und Co. Schleppleine muss ebenfalls auffällig sein zwecks Unfallvermeidung. Also auch Orange. Einen Regenmantel haben wir auch noch in Leuchtorange - super während der Jagdsaison.

    Wir haben inzwischen drei Dogfellow Geschirre, da bin ich echt Fan. Einmal Braun mit Caramel als „hübsch“ Geschirr, dann Orange/Braun in Biothane für Wasser und Dreck und so und noch ein Orange/Braunes mit Reflektoren für Dunkelheit.

    Ansonsten hab ich keine eindeutigen Markenvorlieben. Ich versuche nicht zu viel Zeug anzuhäufen, aber das was ich habe ist dafür auch meistens echt hochwertig und dementsprechend eher teuer. Über den voll reflektierenden silbernen Regenmantel und die Nappaleine von Cloud7 will ich nicht reden. :money_with_wings:

    Das Teil hier ist wahrscheinlich das am wenigsten neutrale… aber ich mag die Farben an Vespa:

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    War gestern auf einem Vortrag von einem Falkner - der erzählte, früher haben die Menschen auch mit Geparden gejagt. Stell dir vor das Team begegnet dir beim Gassi. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Sie selber fahren mit wechselnden Autos auf der Strasse und schicken dann aus dem Fenster des fahrenden Autos den Vogel los - ohne Überraschungseffekt haben sie sonst keine Chance bei den Krähen. Da würde ich als Autofahrer hinten auch dezent beeindruckt und verwirrt sein.

    Ich glaube, in diesem Fall ist eine Abgabe das sinnvollste.

    Die TE scheint nicht die Möglichkeiten zu haben, mit dem Hund zu arbeiten - wie soll das denn langfristig werden, wenn man die Trainerbesuche nicht bezahlen kann? Mal ganz abgesehen von der bisher nur mäßig vorhandenen Einsicht...

    Da wäre es auch dem Tierheim gegenüber nur fair, wenn man sich jetzt noch um die Beurteilung kümmert und den Hund dann mit allen offengelegten Informationen abgibt.

    warum soll bei so einer unfähigen Vermittlung der Hundehalter für die Beurteilung sorgen?? Zurückgeben und gut us. Soll die Orga zahlen und die Konsequenzen ihrer Unfähigkeit tragen!!! Vielleicht überlegen Sie sich das mit den falschen Beschreibungen ihre Herdenschutzhunde dann beim nächsten Mal....

    Weil der Hund von der Kack Orga sonst einfach zum nächsten ahnungslosen Menschen vermittelt wird. Ich fände eine Rüvkgabe an diese Orga grobfahrlässig. Die haben ja schon bewiesen, dass sie keine Skrupel haben oder null Plan. Beides scheisse.

    Ich finde auch, dass es für die Löserunden eine provisorische Lösung für das nicht halten können geben muss. Von mir aus auch so ein unsägliches Halti und Draht Maulkorb. Dass er erstmal nicht zieht ist schön, aber keine Garantie, wie es schon gesagt wurde, es kann jederzeit etwas passieren… Rüde pöbelt, Katze, Kind verhält sich doof usw. Es darf einfach niemandem etwas passieren. Und dass das möglich ist, weisst du ja jetzt.

    Und dann aber Trainer, wirklich. Ich hab einen Tierschutzhund der sehr, sehr nett ist. Aber halt auch seine Probleme mit Reizen mitbrachte. Also längstens kein so Kaliber wie deine. Und ich hatte von Anfang an Privatstunden, BEVOR alles in die Hose gehen konnte. Und ja, pro Stunde irgendwas um die 80CHF bezahlt. Nach einem Jahr ab und an Stunden nach Bedarf und viel Training alleine nannte uns die Trainerin ihr „Sternchenteam“ und seither kommen wir in der Regel alleine klar. Das lohnt sich. Schliesslich lebt ihr ja nun 10-15 Jahre zusammen. Da zu sparen ist wirklich Blödsinn. Ja, du hast dir das anders vorgestellt. So ist das eben mit Lebewesen. Du hast ein Alien zuhause, kennst seine Sprache und seine Motivation nicht. Du brauchst Hilfe - und das sofort. Bevor der Hund ganz auspackt. Das ist keine Schande. Eine Schande ist es, das grosse Problem nun nur mit einem Heftpflaster flicken zu wollen und es schönzureden.

    Und: wenn du ihn unbedingt behalten willst, stell dich vielleicht schon mal drauf ein, dass du einen Garten haben willst. HSH in Mehrfamilienhäusern ohne Garten und Zaun mitten in der Siedlung ist eine nicht sehr glückliche Sache. Ich persönlich denke, eine Abgabe wäre sinnvoller. Du scheinst mir aufgrund des bisher gelesenen nicht jemand zu sein der bereit ist, alles zu geben um sowas zum Guten zu wenden. Du hast nicht wirklich Lust die Verantwortung zu übernehmen (ICH lernen den Hund lesen und kennen mit Trainer, ICH ändere mein Leben da der Hund keine Kompromisse machen kann) und hältst deinen Hund für lernresistent. Im Moment bist eher du die, die auf der Bremse steht, nicht der Hund. Eine Abgabe könnte in dem Fall für den Hund und dich eine grosse Erleichterung sein. Der Hund kann sich nur beschränkt an dich anpassen. Du könntest es, aber willst du das? Dein Hunde Wunsch war ja alles andere als ein Hofwächter oder Herdenschützer. Du wolltest einen netten und unkomplizierten Hund.

    Zum Thema Körpersprache könntest du sonst schon mal anfangen Webinare zu gucken. Das ist als Basis hilfreich für jeden Hundehalter. Dogibox hat sowas zum Beispiel.

    Und der Tag doppelt so lang vorallem... die Nerven doppelt so dick vorsorglich auch noch gleich. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    https://www.hands4paws.de/foltos-grand-g…ngeois-2-jahre/

    Hätte ich den entdeckt bevor Bin eingezogen ist hätte ich Nerven, Bett und Bankkonto ausgeblendet😍 ich finde den soooo toll😍 Hoffentlich hat er ein tolles Zuhause gefunden!

    72cm!!!!

    Er ist eine echte Schönheit. Bisher hab ich ihn in der H4P Adoptanten Gruppe auf FB noch nicht wiedergesehen. Kommen halt nicht alle dahin.

    Zum Glück sind wir zwei kein Paar. Wir könnten dann ein groooosses gemischtes Jagdrudel unser eigen nennen und auf dem Boden schlafen.