Beiträge von Querida

    Querida Du hast sicherlich Recht. Leider sind meine Nachbarn im Hinblick auf das Winseln und Bellen nicht so geduldig...

    Sofern die läufige Hündin nicht im Nebenzimmer oder Hausflur sitzt, wäre ich da auch eher verständnislos. Weil irgendwo im Gassigebiet eine läufige Hündin unterwegs war, habe ich keinem meiner Rüden gestattet, zuhause noch stundenlang Terror zu verbreiten. Eine Verhältnismäßigkeit (Hündin/Duft vor der Nase) muss da aus meiner Sicht auch beim jungen Hund gegeben sein. Es ist schon ein Unterschied, ob der Hund zuhause noch einige Zeit aufgeregt ist und leise winselt, wenn man ihn zur Ruhe bringen will oder ob er jault, kläfft und die Wände hoch geht.

    Meine Hunde lernen früh ein "Ruhe"-Kommando, denn ich habe ausschließlich Hundetypen, die generell dazu neigen würden, rumzunerven, fordernd zu bellen, zu quietschen, unruhig zu arbeiten usw. Das möchte ich nicht - daher fange ich bereits beim Welpen an, ihm beizubringen, "abstellbar" zu sein und nur über Gehorsam und Konzentration bei mir ans Triebziel zu kommen. Wenn der Hund dann erwachsen wird/in die Pubertät kommt, ist dann bereits der Grundstein gelegt, um derartiges Verhalten lenken zu können und dem Hund vermitteln zu können: Jenes Verhalten erlaube ich nicht, statt dessen möchte ich xyz...

    Kurz gefasst: Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und Bereitschaft zur Mitarbeit müssen sitzen.

    Hat man da den Grundstock bis zur Pubertät nicht aufgebaut, wird es natürlich anstrengender - in Deinem Fall würde ich da zu einem guten Trainer raten, der Dir zeigt, wie Du das Generve Deines Hundes abbrechen kannst, falls es wirklich so schlimm und laut ist.

    Wenn die Nachbarn schon sauer sind (zumindest in einer Mietwohnung heikel) und die Lösung des Problems eilt, wird es wohl keine andere Möglichkeit geben, als einen Abbruch zu erlernen.

    Kastration ist keine Lösung - viele Rüden, die einmal "auf den Geschmack gekommen" sind, wollen danach trotzdem noch decken. Mein kastrierter Rüde zeigt unverändertes Interesse an läufigen Hündinnen. Allerdings wurde er aus medizinischen Gründen (Not-)kastriert und ich bin froh, dass sich sein Wesen nicht geändert hat.

    Wobei ich mir einfach nicht vorstellen kann und es (um ehrlich zu sein) auch nicht glaube, dass eine offizielle AT nicht reicht. Die reicht mWn sogar in Daenemark aus!

    Im beschriebenen Fall kann ich mir das auch nicht vorstellen.

    In D (NRW) gab es allerdings Fälle, da wurde die Ahnentafel von Miniatur-Bullterriern nicht anerkannt und der Hund als Standard-Bullterrier eingestuft. Weil er z.B. größer geraten war, obgleich er nachweislich einer offiziellen Mini-Zucht entstammte. Da der Standard-Bulli gelistet ist, der Mini jedoch nicht, ist das für die Halter eine Katastrophe...

    Ich finde sowieso diese Verallgemeinerung der Hunde gefährlich, der große Hund ist gefährlicher wie der kleine, warum gibt es keinen kleinen "Listenhund" - Dackelunfälle gab es schon mehrfach dieses Jahr, im Frühjahr hat unter einem "Heurigentisch" - weinausschanklokal - ein Dackel ein KLeinkind ins gesicht gebissen... tut wahrscheinlich genauso weh - als wenn es ein Schäfer, ein Rottweiler oder ein Labrador gewesen wäre. War bei uns in der Nachbarortschaft, keinen Kilometer entfernt. Man möge sich vorstellen wie sich nicht Hundebesitzer fühlen, wenn nun - wie eine Hundefreundin besitzt 3 oder 4 Hunde mit Maulkorb entgegenkommen - ohne Leine aber äusserst brav und folgsam.

    Natürlich gibt es kleine Listenhunde, was schreibst Du da schon wieder??

    @Mamawau Danke für deine ausführliche Antwort.

    Ich frage mich nur: Können nicht auch zugelassene Präparate Nebenwirkungen haben und greifen sie nicht ebenso in den Hormonhaushalt ein?

    Im Moment wird mir von allen Seiten eine Kastration empfohlen. Diesen massiven Schritt inklusive der möglichen Folgen möchte ich gern vermeiden. Ich versuche, alle Vor-und Nachteile gegeneinander abzuwägen und die richtige Entscheidung zu treffen. Ich hoffe, dass mir das gelingt.

    Dein Hund wird erwachsen und muss erst lernen, mit seinen Hormonen, läufigen Hündinnen usw. umzugehen. Lernen, dass er trotzdem mitarbeiten muss und ihn Hündinnen in der Nachbarschaft nichts angehen.

    Meiner Meinung nach brauchst Du dazu keine Mittelchen, sondern Humor, Geduld, Konsequenz und Nerven.

    Im Endeffekt ist es eine Trainings- und Erziehungsfrage - man sehe sich die vielen (Deck-)Rüden an, die in einem Haushalt mit läufigen Hündinnen leben oder Prüfungen laufen, obgleich in der Umgebung/am Hundeplatz zig Hündinnen läufig sind. Mit entsprechender Erziehung geht das - das haben die Halter aber auch nicht binnen weniger Wochen hinbekommen.

    In der Natur "darf" auch nicht jeder Rüde decken, manche kommen lebenslang nicht zum Zug...

    Amazing Angel Aurora Anya Remember Sophis Dream"

    Amazing Angel ist das Motto, Aurora Anya der Name, der Rest ist Zwingername -

    für meinen Geschmack zu viel des Guten. :ka::omg:

    Finley Flor Freigeist von der Theresienhöhe- Finley=Name, Flor=Teil vom Rüdenname, Freigeist= Motto, Rest Zwingername.

    Mir reicht ein (Motto-)Name + Zwingername völlig aus.

    Für mich absolut gruselig - da bin ich froh, dass bei Gebrauchshunden i.d.R. Kitsch verpönt ist.

    Ich war gestern beim Tierarzt und da habe ich von der Helferin mitbekommen, daß bravecto (das ist eine sehr umstrittene Parasiten-Tablette) gerade ihr packaging ändern, weil dort ein Mops drauf ist und viele Tierärzte das darum nicht mehr nachbestellen wollen.

    Ich habe jetzt extra nachgesehen - ich habe hier noch die Packungen der letzten Gabe im April liegen - einmal für 15kg und einmal 25kg Hund. Da ist kein Mops drauf.

    @Lorbas Die zuvor (nicht von mir) geäußerte These war, dass kleine Hunde zu Kläffern werden, eben weil sie oft die Erfahrung machen, dass ihre anderen "Bleib mir von der Pelle"- Signale nicht akzeptiert werden. Wie genau diese Signale aussehen, wurde nicht so im Detail besprochen.

    Das glaube ich leider inzwischen nicht mehr so ganz und denke, es liegt eher an der Haltung der Besitzer. Ich beobachte es hier in meiner Wohngegend ja leider regelmäßig: Große Hunde, die am Gartenzaun kläffen, werden zu 90% abgerufen bzw. zurechtgewiesen.

    Kleinhunde kläffen teils stundenlang vom Garten aus Nachbarn und Passanten an - zu 90% reagieren die Besitzer überhaupt nicht darauf. Sie sind offenbar der Meinung, das sei normal oder der Hund brauche keine Erziehung.

    Das Gekläffe passiert auch, wenn andere Hunde und Passanten das Gekeife ignorieren und die Kleinen werden ja auch die Erfahrung gemacht haben, dass sie hinter ihrem Zaun sicher sind und da keiner zu ihnen kann.

    Gestern im Eiscafé waren neben einem Kleinhund gar keine anderen Hunde - da wurde unter dem Tisch heraus dann eben Passanten angekläfft und die Besitzerin reagierte da null drauf - zickte mich dann aber als "Hundehasserin" an, als ich ihr mitteilte, dass uns das Gekläffe nervt.

    Hmm.... sinnloses Gekläffe und Gekeife in der kreischigen Tonlage hasse ich tatsächlich und kann nicht verstehen, dass viele Besitzer das nicht abstellen.

    Abgesehen davon, dass mir das Risiko zu groß wäre, dass ein großer Hund das Verhalten mal abstraft...

    Ich denke, wenn der Hund gesund ist, gut genährt ist, glänzendes Fell hat, normal frisst und normale Endprodukte produziert, braucht man nicht ständig entwurmen.

    Wenn man dem Hund Verwurmung ansieht, weil er abmagert, stumpfes Fell hat oder Würmer im Kot sichtbar werden, ist er bereits extrem verwurmt und kann gesundheitliche Schäden davongetragen haben.

    Ich rate daher dazu, entweder vierteljährlich Kotproben untersuchen zu lassen und dann bei Bedarf zu entwurmen oder aber dem erwachsenen Hund alle halbe Jahr eine Wurmkur zu verabreichen.

    Hat man allerdings einen Hund, der in Feld und Wald Aas oder Undefinierbares frisst und war er bereits öfter deshalb verwurmt, kann es durchaus Sinn machen, 4x jährlich pauschal zu entwurmen.

    jep hatte letztens ja das zusammen treffen mit einem Mädel und ihren Staff.

    Der Hund war Hyperaktiv und konnte die Umwelt nicht wirklich sortieren und war wie auf Drogen.

    Tja Mädel konnte den Hund nicht halten und würde durch die Gegend gezogen.

    Pit/Staff/StaffBull des alten Typs haben ähnlich Trieb wie Gebrauchshunde. Wer da nicht an der Impulskontrolle und Frustrationstoleranz mit Sinn und Verstand arbeitet und den Hund vernünftig ausbildet, hat da sehr schnell ein Problem...

    Inzwischen geht zumindest die offizielle Zucht allerdings eher in Richtung Couchpotatoe, damit die entsprechenden Interessenten mit dem Hund klar kommen und Auflagen hinfällig werden.

    Eigentlich angesichts des gängigen Halterklientels gut (da weniger gefährlich) - schätzt man allerdings den alten (Arbeits-)Typ mit ordentlich Trieb, sind die Hunde raus. Bei mir wird ja deshalb auch kein Staff mehr einziehen, die VDH-Hunde sind mit persönlich inzwischen zu labbimäßig und die Kandidaten mit ungewisser Herkunft tendenziell zu wesensschwach. Beides für meinen Sport völlig ungeeignet.

    https://futalis.de/hunderatgeber/…ege/zahnwechsel

    Der ungefähre Beginn des Zahnwechsels bei Hunden lässt sich leicht googeln.

    Wenn man diesbezüglich unerfahren ist, rate ich aber auch dazu, während des Zahnwechsels regelmäßig einen Tierarzt das Gebiss kontrollieren zu lassen, weil da doch recht viel schief gehen kann und das Zeitfenster für Korrekturen mitunter kurz ist.

    Ob die Probleme Deines Hundes am beginnenden Zahnwechsel liegen oder andere Ursachen haben, kann hier allerdings niemand sagen. Manche Hunde haben Probleme (Schmerzen,Jucken usw.), andere Hunde zeigen überhaupt nichts an.