Beiträge von Javik

    Es ist natürlich etwas kompliziert das zu sagen mit Erziehung und Ersatzhandlungen.

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    Koda: Mix (DSH, DK, Terrier, Dackel)

    3 Suche und Orientierungsverhalten

    4 Fixieren/Schleichen

    1 Hetzen

    2 Packen

    2 Töten

    2 Fressen/Aufbrechen

    Koda ist in der Stadt aufgewachsen und war schon 9 oder 10 Monate alt bis wir, vom möglichen Gassiradius her, in Regionen vorgedrungen sind. Entsprechend kann da natürlich auch die recht intensive Vorerziehung von Anfang an einfach gut gegriffen haben.

    Suche und Orientierungsverhalten

    Koda ist sehr nasenorientiert. Er findet auch sehr viele Wildspuren, Kleintiere usw.

    Fixieren/Schleichen

    Koda steht vor, schon immer und bombenfest, nachziehen tut er interessanterweise gar nicht.

    (AJT war mit dem Hund ein Traum)

    Hetzen

    Wild gar nicht, nie. Vögel und Eichhörnchen waren in der Pubertät mal kurz ein Thema, Katzen auf jeden Fall.

    Packen

    Packen und festhalten zeigt er an der Beißwurst sehr gut.

    Töten

    Er schüttelt seine Beute mit Begeisterung, v.a. den Hasendummy.

    Fressen/Aufbrechen

    Spielzeuge werden zerfetzt, den Hasenfelldummy darf er überhaupt nicht aus meiner Nähe entfernen sobald er ihn gebracht hat. Sonst ist der sofort kaputt. Er hat trotzdem schon wieder kahle Stellen.

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    Baldur, Altdeutscher Hütehund

    0 Suche und Orientierungsverhalten

    3 Fixieren/Schleichen

    3 Hetzen

    3 Packen

    0 Töten

    0 Fressen/Aufbrechen

    Baldur ist Landhund und kennt Wild quasi seit Tag 1.

    Suche und Orientierungsverhalten

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich Baldurs Nasenarbeit sehr enttäuscht. Hier wird in naher Zukunft noch ein Welpe einziehen, obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Aber Baldur als Spürhund, keine Chance. Draußen beim Gassi ist das natürlich eher angenehm. Das einzige was überhaupt etwas beachtet wird sind Markierungen läufige Hündinnen.

    Fixieren/Schleichen

    Bei Wild gar nicht. Da ist er sofort im Hetzen. Aber er zeigt halt den Hütehund in seinen Adern und gerade wenn er sich langweilt fängt er an Koda spielerisch nach BC-Manier zu fixieren und beschlechen.

    Hetzen

    Ja, ganz klar, in jeglicher Form. Aber er ist dabei ansprechbar und damit abbrechbar.

    Packen

    Auf jeden Fall. Typisch Schäferhund, packen und festhalten seiner Beute. Und er ist ein Schnullerhund, am liebsten immer Beute in der Schnute.

    Töten

    Ich denke nicht. Ich habe ihn noch nie etwas schütteln sehen oder so. Nichts was darauf hinweisen würde.

    Fressen/Aufbrechen

    Nein, Futter interessiert ihn eh kaum. Er kann mit Kauzeug nichts anfangen, wirklich nur die RFK, alles andere nimmt er nicht mal kurz. Er zerlegt nichts...


    Interessant wäre natürlich jetzt mal wirklich mit den Hunden zu jagen und zu schauen was sie wirklich täten. Ich könnte mit vorstellen, dass sich die Einschätzung da schnell ändert. V.a. mit zunehmender Erfahrung.

    Wenn es ein einfacherer Mali ist und die TS will kann sie in diese Aufgabe aber auch rein wachsen.

    Es würde ja schon reichen, wenn sie Spaß an ZOS/Mantrailing auf höherem Niveau findet und dann vielleicht noch einen körperlichen Ausgleich dazu.

    Die Malis die ich aus dem RH-Bereich kenne werden ja auch nicht anders gehalten... und sind meist auch sehr verträglich mit anderen Hunden, auf Schäferhundart halt, aber verträglich.

    Und aufgrund des Tones hier: Nein, ich denke nicht, dass jeder Mali damit zufrieden wäre. Nein, ich denke nicht, dass man für so ein Programm einen Mali braucht.

    Gegen nur zum Startpunkt laufen und dann losrennen spricht, dass ich aktuell vielleicht 2-3 Minuten am Stück rennen kann (bitte nur leise lachen, ja? :ops:) und wirklich erstmal so mit "Intervallrennen" anfangen würde, also paar Minuten rennen, etwas mehr Minuten gehen, paar Minuten rennen etc.

    Ich schaff derzeit auch nur an guten Tagen mehr.:streichel:

    Freilauf ist keine Option? So machen wir das. Im Zuggeschirr wird gezogen, wenn ich ihn abmache darf er Hundedinge tun.

    Für kurzes "Nichtziehen" wie zB über eine Straße kommt er ins Fuß. Das kann er auch gut trennen. Wurde aber auch erst eingeführt als beides schon gut bekannt war.

    Für den Hund dürfte es halt schon sehr verwirrend sein, wenn er abwechselnd schön und gleichmäßig ziehen soll und dann wieder überhaupt nicht ziehen darf. Und das im Minutentakt.

    Probieren kannst du es natürlich, wenn man es mit klaren Rituale belegt, könnte es bei dem ein oder anderen Hund schon klappen.

    Das Maximum bisher war von 20 Uhr am ersten Tag bis 17 Uhr (glaube ich) am Folgetag und dann nochmal bis 13 Uhr des darauf folgenden Tages.

    Das war allerdings schon die Grenze und ich wurde jeweils von einem quietschenden Hund geweckt.

    (Mich hatte ein Medikament anstatt leicht müde zu machen fast 2 Tage voll ausknockt.)

    Normalerweise bekommen sie derzeot noch mindestens einen kurzen Klogang bevor der letzte Schlafen geht und spätestens dann so gegen 11 die Morgenrunde.

    Hat jemand einen Vorschlag für eine gute Stirnlampe mit der man auch im Dunkeln etwas fahren kann?

    Die die ich habe ist zwar angenehm zum gehen, aber bei höheren Geschwindigkeiten sehe ich da keinen Unterschied zu der (ziemlich mickrigen) Fahrradlampe.

    Oder gibt es vielleicht sogar was für den Hund? Mich interessiert ja nicht der Bereich vor dem Rad, sondern der vorm Hund.