Also was ich optimal fand war die Situation an meinem vorletzten Wohnort.
Auf der einen Flussseite war Tutnixhölle, auf der anderen Seite aber war viel Wiese, relativ wenig los und v.a. die angenehmen Hunde.
Gut erzogen, sind bei ihren Menschen geblieben und eben nur paar Meter voraus getrabt und waren alle entspannt bei Begegnungen.
Da wurde halt bei einem Treffen gemütlich und entspannt aufeinander zugezuckelt, sich abgeschnuppert und weiter gegangen. Bei Sympathie wurde eine Runde gespielt, wenn ein Hund keinen Kontakt wollte und einen Bogen gelaufen ist wurde nur die Nase in seine Richtung gehalten. Und wenn doch was war, die haben wunderbar auf die Halter gehört.
Ausnahmen die etwas anstrengender waren, waren genau das Ausnahmen und keine davon schlimm, sondern evtl. ein kurzes Gekeife. Oder ein Junghund der eben doch mal überschwänglich war, aber sowas hat der Gegenüber dann wirklich souverän gelöst.
Und ich muss sagen, alle meine Hunde die da gelernt haben, hatten einen wirklich angenehmen Umgang mit Hunden. Gehorsam an Hunden, entspannt und souverän, auch wenn der andere es nicht war.
Baldur zB ist in einem immer brav anleinen/wenig Kontakt- Umfeld groß geworden und der ist zwar unproblematisch und hört auch solange kein Kontakt zum anderen Hund hergestellt wurde (also aus Spiel abrufen ist nicht), aber weit weg von souverän. Der ist nervös, fiddelig, kurz vorm Überdrehen usw, kurz er kann mit der Situation nicht umgehen und das macht es anstrengend.