Klar würde da voraussichtlich erstmal nichts passieren. Würde sich das aber häufen und Protest bei Nichtreaktion laut, dann müssten sich die zuständigen Behörden zwangsweise damit auseinandersetzen.
Du gehst davon aus, dass die Behörden nicht wollen.... Es ist aber meist so, dass sie schlicht nicht können. Deswegen werden §11b und 12 ja auch nicht durchgesetzt. Zu viel Arbeit, zu wenig Leute. Und ein Bully (und derzeit wäre es ja bei jedem eine Einzelfallprüfung) ist nichts gegen einen Stall mit Hunderten von Schweinen.
Klar, dazu noch ein zwei nutzlose Leute an den "richtigen" Stellen macht das Ganze dann noch besser.
Eine Bekannte hat vor kurzem ihrem Job als (Artenschutz)Gutachter an den Nagel gehängt. Grund: Frust.
Sie fordert in ihren Gutachten Ausgleichsmaßnahmen und diese werden systematisch ignoriert oder so billig und hirnlos durchgesetzt, dass man es auch gleich lassen könnte. Das hat sie immer und immer wieder der UNB angezeigt..... und es ist nichts passiert. Nicht weil sie nicht im Recht war, nicht weil die nicht wollten, sondern weil schlicht die Manpower fehlt. Das wissen diese Firmen, deswegen ignorieren sie solche Maßnahmen auch.
Gleiches bei dem Vetämtern. Systematisch unterbesetzt. Langsam aber sicher glaube ich, dass es Absicht ist, dass die Kontrollbehörden im Tier- und Naturschutz kaum handlungsfähig sind. Wäre ja doch lästig, wenn man die Gesetze die man erlassen hat um zu zeigen wie gut man doch ist, auch noch umsetzen müsste.....
Ausnahmen wären dann Tierschutzvereine.
Aber dann auch nur heimische offizielle Tierheim.... oder wusstest du, dass es in östlichen Ländern suuuper viele Straßenbullys und-möpse gibt, die man dort retten kann?
Die Tiermafia hat den Auslandstierschutz doch schon längst für sich entdeckt, das wäre beim Bullymarkt, v.a. wenn die Ware knapp wird, doch unglaublich attraktiv....