Beiträge von Javik

    paul2021

    Es sollte aber kein Glücksspiel sein. Davon abgesehen hast du dir viel zu viel Geld für einen Mischling abknöpfen lassen, würde ich persönlich jetzt nicht als "Glück gehabt" werten. Und ob du wirklich Glück hattest wird sich mit der Zeit zeigen...

    Zitat

    Labernesen sind keine anerkannte Rasse,genausowenig wie Labradoodle etc, und wir haben uns bewusst dafür und für diese Rasse entschieden.

    Wie viele Fehler findest du?

    Und wenn der allgemeine Tenor ist, dass bei Labradoren auf jeden Fall nur VDH Zucht in Frage kommt, könnt ihr mir sagen, wie die Preislage bei VDH Labradoren ist? Wir haben ja auch nur begrenzte Möglichkeiten. Bisher sind 1.600 unsere finanzielle Grenze.

    Mit Labbipreisen kenne ich mich nicht aus. Ich würde mal von einer starken Streuung ausgehen. Aber dazu können dir andere hier mehr sagen.
    Diese Aussagen dass Hunde vom (seriösen) Züchter ach-so-teuer sind, kommen noch aus der Zeit in der man seinen Bauernhofmischling für 0-200 € bekommen hat. Da sind die 1000-1500 € die ein Zuchthund damals etwa gekostet hat natürlich schon sehr viel teurer.

    Mittlerweile haben wir die Situation, dass Vermehrer oftmals die gleichen oder sogar höhere Preise als die seriösen Züchter aufrufen (mit sehr, sehr, sehr viel höheren Gewinnspannen) und das deswegen ein wirklich lukrativer Nebenerwerb ist. Deswegen soll eine Hündin wohl auch 200 € mehr kosten.... (absolutes No-Go nach Preise nach Geschlecht oder Farben zu machen)
    Das öffnet natürlich Tür und Tor für Ausbeutung, schlechte Aufzucht, schlechte Genetik usw. usf. Und es wird immer schwerer da zwischen privater Geldgier und kriminellen Strukturen aka Welpenmafia zu unterscheiden.
    Deswegen wird dir hier so stark davon abgeraten....

    Ich denke also nicht, dass euer Preislimit ein großes Hinderniss sein wird. Ggf müsst ihr halt etwas mehr rumfragen.

    Hier frage ich mich, wie man das umsetzen würde.

    Sind BC da inkludiert? Etliche von ihnen würde ich als extrem verhaltensgestört bezeichnen; wenn ich flying-paws so lese, die von Lichtreflexen hütenden Hunden spricht, die vor lauter Stress krank werden, müsste die Rasse unters Ausstellungsverbot fallen.

    Hmm, da müsste man zuerst mal unterscheiden ob das genetisch bedingt ist oder ob der Hund, wenn er auf einem Hof mit Schafen usw. wohnen dürfte, komplett unauffällig wäre. Also Genetik vs Verhaltensauffälligkeit aufgrund von falscher Haltung. Und dann müsste man natürlich überlegen wie man Hunde einordnet, die genetisch zwar nicht gut aufgestellt sind, im richtigen Umfeld aber trotzdem nicht allzu auffällig sind.
    Grundsätzlich ist es ja aber ein grundlegender Teil der Definition Qualzucht, dass ein Großteil der Rasse davon betroffen sein muss. Das sehe ich beim BC, als Rasse, nicht gegeben.

    Huch, hallo. Willkommen zurück!

    Klar würde da voraussichtlich erstmal nichts passieren. Würde sich das aber häufen und Protest bei Nichtreaktion laut, dann müssten sich die zuständigen Behörden zwangsweise damit auseinandersetzen.

    Du gehst davon aus, dass die Behörden nicht wollen.... Es ist aber meist so, dass sie schlicht nicht können. Deswegen werden §11b und 12 ja auch nicht durchgesetzt. Zu viel Arbeit, zu wenig Leute. Und ein Bully (und derzeit wäre es ja bei jedem eine Einzelfallprüfung) ist nichts gegen einen Stall mit Hunderten von Schweinen.
    Klar, dazu noch ein zwei nutzlose Leute an den "richtigen" Stellen macht das Ganze dann noch besser.

    Eine Bekannte hat vor kurzem ihrem Job als (Artenschutz)Gutachter an den Nagel gehängt. Grund: Frust.
    Sie fordert in ihren Gutachten Ausgleichsmaßnahmen und diese werden systematisch ignoriert oder so billig und hirnlos durchgesetzt, dass man es auch gleich lassen könnte. Das hat sie immer und immer wieder der UNB angezeigt..... und es ist nichts passiert. Nicht weil sie nicht im Recht war, nicht weil die nicht wollten, sondern weil schlicht die Manpower fehlt. Das wissen diese Firmen, deswegen ignorieren sie solche Maßnahmen auch.

    Gleiches bei dem Vetämtern. Systematisch unterbesetzt. Langsam aber sicher glaube ich, dass es Absicht ist, dass die Kontrollbehörden im Tier- und Naturschutz kaum handlungsfähig sind. Wäre ja doch lästig, wenn man die Gesetze die man erlassen hat um zu zeigen wie gut man doch ist, auch noch umsetzen müsste.....

    Ausnahmen wären dann Tierschutzvereine.

    Aber dann auch nur heimische offizielle Tierheim.... oder wusstest du, dass es in östlichen Ländern suuuper viele Straßenbullys und-möpse gibt, die man dort retten kann?
    Die Tiermafia hat den Auslandstierschutz doch schon längst für sich entdeckt, das wäre beim Bullymarkt, v.a. wenn die Ware knapp wird, doch unglaublich attraktiv....

    Das stimmt schon. Die Regulierung mittels Gesetzen funktioniert vor allem da nicht, wo wirtschaftliche Interesse oder Lobbyinteressen dem widersprechen, das hat Solumna perfekt auf den Punkt gebracht. Aber genau so wollen wir als Mehrheit es ja offenkundig haben :ka:

    Ich glaube nicht, dass das die Mehrheit will. Ich glaube, dass es der Mehrheit zu einfach gemacht wird sich nicht damit auseinanderzusetzen und zu schwer wirklich etwas dagegen zu tun.

    „Für mich richtig“ … oh je, den Anspruch habe ich für mich schon längst aufgegeben. Mir reicht mittlerweile „so gut, wie ich kann“.

    Gib mir noch ein paar Jahre......