Aber ich kann versichern, dass meine Hündin wirklich nichts tut.
Okay, dann auch von mir eine Geschichte.
Erwachsener Hund, 7 Jahre alt, seit Welpe bei mir. Der Hund hatte viele Sozialkontakte, positive wie negative, war aber immer freundlich bis ignorant geblieben. In seinem ganzen Leben hat der keinen Streit provoziert (zumindest nicht absichtlich). Also deutlich bessere Grundlagen um irgendwas zu versichern als du es hast und wäre es mein erster Hund gewesen hätte ich eventuell die gleiche Naive Ansicht gehabt.
Mit besagtem Hund und einem sehr freundlichen, sensiblen Junghund war ich Gassi. Die beiden laufen nebeneinander her, schnüffeln zusammen.... und plötzlich krallt sich mein Hund den Kleinen und verprügelt ihn. Der wollte auch nicht mehr ablassen und hat sich erst beruhigt als ich ihn umgedreht hatte und der Kleine außer Sicht kam.
Im Nachhinein weiß ich was passiert ist. Das war eines der ersten Schmerzanzeichen... Der Anfang vom Ende...
Du kannst NIE versichern, dass dein Hund (oder überhaupt irgendein Lebewesen) irgendwas (nicht) macht. Solange du dieses einfache Prinzip nicht verstehst können wir uns hier alles sparen, denn dann verstehst du auch die "komplizierteren" Konzepte wie Alter, Rasseeigenschaften nicht, die deine Aussage noch wackliger machen. 99,9% sind keine 100% und du bist mit deinem pubertierenden DSH und 3 Monaten HH-Erfahrung noch nicht einmal in der Nähe der 99%.
Herrgott, dir muss doch wenigstens klar sein, dass du mit 3 Monaten Hundeerfahrung einfach keine Ahnung von dem Thema hast und kleine Brötchen backen sollltest. Wenn dein Wissen nicht einmal für diese Erkenntnis reicht.... joa....
Versteh mich nicht falsch, es ist nicht schlimm am Anfang keine Ahnung zu haben. Das geht allen so (außer evtl. denen die tief in der Materie aufwachsen). Aber sich dessen nicht bewusst zu sein/sein zu wollen IST ein Problem.