Beiträge von Javik

    bekommt derjenige von einem seriösen Züchter keinen Welpen. Genau wie ich wetten würde, dass keiner dieser HSH aus seriöser Zucht stammt

    Hab ich auch nicht behauptet. Ich glaube, du hast meine Antwort auf den von mir zitierten Beitrag nicht ganz verstanden. 🤔

    Du hast von Zuchtwelpen geredet.

    Und doch, ich habe schon verstanden. Ich habe nur angemerkt, dass das mit Welpen aus seriöser Zucht unwahrscheinlicher ist, dass sie überhaupt in eine solche Situation kommen.

    Wie wir hier im Forum auch oft lesen. Da möchte zb jemand einen echten Vorsteher, weil er gerne Futterbeutel verstecken will. Auch einen Zuchtwelpen kann man versauen.

    Ebenso könnte ich argumentieren mit den komplett irren HSH-Mixen, die bei vollkommen unfähigen Leuten in meiner Gegend gehalten werden und um die man beim Gassi lieber einen großen Bogen macht.

    Ja, nur bekommt derjenige von einem seriösen Züchter keinen Welpen. Genau wie ich wetten würde, dass keiner dieser HSH aus seriöser Zucht stammt.

    Da schießt ERNSTHAFT das Schrei-Reh, das hier mittlerweile seit Monaten lautstark sein Unwesen treibt, aus dem Wald auf unseren Garten zu :ugly:

    Natürlich unter blökendem Getöse.

    Scheinbar wollte der Bock die Hunde attackieren.

    Na, Mut hat er ja ...

    Es ist Blattzeit. Paarungszeit ;)

    Da haben die Herren öfter Mal bisschen Probleme mit dem denken :pfeif:

    Ich war vorhin mit dem Hunden im Hof. Hunde haben Hundedinge getan, ich habe mit den Nachbarn geratscht. Er und sein Sohn hatten die Scheinwerfer des Autos abgeschliffen und er war gerade dabei diese mit Speiseöl zu "imprägnieren".
    Argos fand das richtig super und hat das hinter dem Rücken des Nachbarn wieder runter geschleckt.
    Ja, ich gebe zu ich hätte da früher ein Machtwort sprechen sollen, aber ich (und sein Sohn) lag vor Lachen halb am Boden. Das sah einfach zu komisch aus.

    Nachbar massiert liebevoll über den einen Scheinwerfer. Leise, heimlich und von Nachbars Blickwinkel aus schlecht zu sehen nähert sich Argos von der Seite mit langem Hals dem anderen Scheinwerfer und fängt an zu schlecken. Und schleckt und schleckt und muss irgendwann einen Schritt weiter vor kommen um noch mehr zu erwischen. Nachbar sieht ihn, flucht, scheucht ihn weg und geht zu dem abgeschleckten Scheinwerfer um wieder Öl aufzutragen. Hund läuft hinten ums Auto rum und näher sich leise und heimlich dem anderen Scheinwerfer und das Ganze ging von vorne los.

    :lachtot:

    Nur, wenn es keine Probleme gibt, dann stellt sich die Frage doch gar nicht oder? Dann sagt auch niemand "dann such dir doch einen anderen Job"

    Naja wer definiert was man als Problem sieht?

    VZ arbeiten gehen und Hunde ohne 100% HO ist in meinen Augen mit vorhandener Betreuungsoption z.B. kein Problem.

    In den Augen anderer schon.

    Und genau aus dieser Konstellation entstand in einem anderen Threads dieser Vorschlag den Job doch zu wechseln.

    Ich kenne den ursprünglichen Beitrag dazu nicht. Ich beziehe mich rein auf die Frage im ersten Beitrag.

    Hier haben die meisten doch mehr als einen Einzeiler geschrieben, dann muss man das halt ganz lesen und verstehen um zu sehen von welchem Standpunkt aus eine Person hier redet. Oder Hektorine muss ihre Frage spezifizieren. Aber ich glaube das war so spezifisch gar nicht gemeint.

    Aber ein Problem gibt es eben dann, wenn es ein Problem gibt. VZ mit Hund alleine, wenn der Hund und man selbst damit kein Problem hat ist kein Problem. VZ mit Hund alleine, wenn der Hund oder man selbst ein Problem damit hat ist dann eben schon ein Problem. Usw.
    Ich sehe das ein bisschen wie bei der Definition psychischer Krankheiten, krankhaft ist es dann, wenn ein Leidensdruck entsteht, entweder bei der Person selbst oder im Umfeld.

    Er hat immer darauf hingewiesen, dass man die Hunde mit viel Geduld erziehen muss weil sie oft durchschauen was man von ihnen will und es so auslegen, dass sie möglichst viele Belohnungen bekommen. Wir zweifeln das nicht an, sehen aber auch, dass das bei seinen Hunden offensichtlich nicht immer erfolgreich.

    Das solltet ihr aber anzweifeln. Das ist schon wieder dieses "eigentlich hat der Hund garantiert 100%ig verstanden und ist 100%ig in der Lage zu tun was ich will, er will nur nicht". Klar, gibt es. Meist ist das Problem aber, dass eben doch nicht 100%ig verstanden wurde oder eben andere Probleme mit rein spielen. Wie beispielsweise, wie du selbst auch schon vermutest, Aufregung wenn Besuch da ist.

    Wie gut ihr den Hund erzieht ist rein eine Frage eurer Geduld und Konsequenz. Aber, zwei Dinge sollten euch bewusst sein.
    Hunde sind Lebewesen, ich will jetzt hier keine Diskussion lostreten ob es 100%igen Gehorsam gibt oder nicht, aber egal wie viel Arbeit, Können usw. man rein steckt, dieses Level ist jedenfalls nicht mit jedem Hund machbar. Einfach weil nicht jeder Typ Hund für dieses absoluten Gehorsam gemacht ist. Heißt, je nachdem was ihr euch vorstellt kann es sein, dass eure Vorstellungen derzeit unrealistisch sind. Kann, muss nicht. Es ist nur etwas was ihr auf dem Schirm haben solltet um keine unfairen Anforderungen zu stellen.
    Der andere Punkt ist, wie ich schon angemerkt habe, dass wirklich guter Gehorsam mehr ist als nur Kommandos zu üben. Dazu braucht es gute Grundlagen, wie eben eine gute Impulskontrolle, Frustrationstoleranz usw. Wenn das fehlt kann das Kommando nämlich eigentlich noch so gut sitzen, dann passiert nämlich in aufregenden Situationen genau das wie bei deinem Züchter, die Hunde sind zu aufgeregt und vergessen sich selbst. Daher folgender Tipp: Lege beim Welpen Wert auf diese Basics und weniger auf die Kommandos selbst. Kommandos sind schnell geübt und im Endeffekt braucht es sowieso viele, viele Wiederholungen bis die sitzen, da ist es egal ob ihr etwas früher oder später damit anfangt. Aber ihr erleichtert euch und dem Hund das Leben dabei enorm, wenn eben auf eine solide Basis aufgebaut werden kann.
    Euch rennt nichts weg, den Hund zu überfordern oder wichtige Lernschritte für "Schule" auszulassen wird euch später in den Hintern beißen.

    Ansonsten, es gibt nicht DEN richtigen Weg und DEN roten Faden. Zusätzlich zu dem oben gesagt kann ich eigentlich nur einen Tipp geben. Geht das ganze weniger verkopft und mit diesem "muss" Gedanken an. Ihr bekommt ein Baby, gebt dem Baby Zeit Dinge zu tun die für Babies und Kinder wichtig sind um zu lernen und sich zu entwickeln und v.a., das ist das allerwichtigste, gebt euch die Zeit zu lernen. Theorie ist schön und gut, aber euer wahrer Lehrmeister wird der Hund selbst sein. Nehmt euch die Zeit ihn kennenzulernen und geht auf ihn ein. Ist im Endeffekt auch nicht anders als in der Kindererziehung. Jeder ist ein bisschen anders, jeder funktioniert etwas anders und im Endeffekt gibt es ein Geben und Nehmen, ein Wissen wann man sich straff durchsetzen muss und wann man 5 auch mal gerade sein lassen kann und auch muss.

    die Frage ist aber ob man eine Arbeitsstelle aufgibt, nicht das Arbeiten selbst

    Die Frage lautet aber auch nicht, würdest du deinen Hund eher abgeben oder deinen aktuellen Job für ihn aufgeben?

    Die Frage war, würdet ihr euren Job für den Hund wechseln.

    Das setzt jetzt in erster Linie nicht vorraus, dass ich sonst den Hund abgeben muss.

    Stimmt, das ist auch nicht genauer spezifiziert. Nur, wenn es keine Probleme gibt, dann stellt sich die Frage doch gar nicht oder? Dann sagt auch niemand "dann such dir doch einen anderen Job"

    Eben nicht. Ich arbeite nur, weil ich muss unter Anderem um den Hund zu füttern, ich könnte meinen Tag sonst sehr gut auch ohne verbringen.

    Naja, die Frage ist aber ob man eine Arbeitsstelle aufgibt, nicht das Arbeiten selbst. Gut, klar, das kann bei manchen aufs Gleiche hinauslaufen. Aber eben oft auch nicht.
    Das dürfte wohl auch einer der Gründe für die unterschiedlichen Antworten hier sein.