Beiträge von Javik

    Nachbarsjunge war gerade mal wieder da und hat mich gebeten ihm etwas über Temu zu bestellen (sein Handy, sein Account), weil er kein Paypal hat.
    Haben wir auch schonmal gemacht, kein Problem.
    Jedenfalls habe ich auf zahlen gedrückt und es war sofort bezahlt. Es schien sich vom letzten Mal (automatisch, ohne zu fragen?) meine PP-Daten gemerkt zu haben. Unter Zahlungsmethoden war es aber nicht aufgeführt und konnte daher auch nicht gelöscht werden.

    So, ich denke zwar nicht, dass er das ausnutzt, aber ich will trotzdem nicht, dass er via PP freien Zugriff auf mein Konto hat. Wenn dort irgendwo, entweder auf dem Handy oder in der App, meine PP Daten so gespeichert sind, dass es nach absolut nichts fragt. Reicht es trotzdem wenn ich mein PP-Passwort einfach ändere?

    Ich glaube, dass man, wie oder wo auch immer man lebt, niemals davon ausgehen sollte, dass x oder y einfach niemals nie passieren wird. Sonst kommt man halt doch in die "Das hat er ja noch nie gemacht"- Situation.

    Stimmt schon. Nur fällt man ja eher selten aus Versehen einfach mal in deine Stadt oder ein sehr beliebtes Tourigebiet.

    Und man kann einfach nicht alles üben was mal rein hypothetisch, eventuell, möglicherweise passieren könnte. Und klar, gibt Dinge die zeigt man dem Hund mal, aber das geht eben nicht bei allem so schnell und/oder einfach.

    Ich habe hier zB einen sehr reizoffenen Hund mit schlechten Nerven. Der ist hier komplett unauffällig, aber Stadt ist reiner Stress für den.

    Klar, könnten wir da für einen HFS trotzdem einmal rein fahren, ich mache eine kurze Leine dran und dann lasse ich ihn entweder auf sein Spielzeug fixieren oder ihn halt gestresst an der Leine rumhüpfen. Er ist danach halt durch und mir tut alles weh davon diesen großen Hund festzuhalten, aber bestehen würden wir ja scheinbar trotzdem. Frage ist halt nur, wozu? Ich zeige dabei halt Null wie ich mit meinen Hunden im Alltag umgehe, das kann ich gar nicht, weil der Hund sich in dieser nicht-alltäglichen Situation nicht normal benimmt.

    Man merkt beim HFS halt ganz stark das Ziel worauf er ausgelegt ist. Nämlich das Zusammenleben in dicht bevölkerten Gebieten zu regulieren, verbessern, wie auch immer. Nur wird dabei, wie so oft, vergessen, dass es da noch eine andere Welt gibt. Hier auf dem Land wären zB andere Dinge relevant, keine Mäuselöcher in des Bauers Wiesen und Felder buddeln lassen, keine (großen) Stöcke auf Wiesen und Feldern liegen lassen, kein Kot zumindest in Futterwiesen, auf welche landwirtschaftlichen Nutzflächen kann man einen Hund wann durchaus mal rennen lassen und wann ist das NoGo oder die von dir erwähnten anderen Nutztiere, oder Thema Wildtiere und Jagen, richtiges Verhalten im Wald, wie reagiert man wenn man arbeitende HSH trifft usw. Alles wichtige HH-Knigge Dinger bei denen es sogar nicht nur um reine Belästigung, sondern potentiell ja sogar um echten wirtschaftlichen Schaden geht.

    Nö, aber es ist komplett OT. Ich schreib dir ne PN, da können wir das genauer diskutieren wenn du willst.

    Hätte ich als Kind das gewusst und als Argument anbringen können wäre ich wohl glücklich gewesen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber Affen essen weder Schokolade noch andere Süßigkeiten, nicht mal Kuchen. :klugscheisser:
    Und schon ist man wieder froh ein Menschenkind zu sein. :D

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    :pfeif:

    Es gibt keine Menschen, jagen gehen dürfte der Hund. Leine ab und ich mache ein Schläfchen bis der Prüfer mich weckt und sagt, dass wir bestanden haben, weil sie ihn nicht gefressen haben? Unterhaltsam, aber komplett sinnbefreit.

    Genauso sinnbefreit wie einen Abeitseinsatz mit einer Alltagsprüfung zu vergleichen. Wäre genauso schwachsinnig, wenn ich schreiben würde, dass der Prüfer mir bei einem Umtrieb zuschauen soll.

    Genauso sinnbefreit wie einen Hund in einer Situation zu testen die für ihn (und damit auch den Halter) irrelevant ist.

    Davon abgesehen welcher Arbeitseinsatz?

    Das ist das was mir beim Lesen hier die ganze Zeit schon auffällt. Warum muss der Hund in eine Stadt geschleift werden, eine für doch einige Hunde komplett irrelevante Situation?

    Und ich muss da gerade an die Dame mit ihrem jungen irischen Wolfshund denken. Die konnte den natürlich nicht halten, also auch mit Halti usw. nicht. In einer Stadt hätte er sie einfach rumgeschleift und Leute belästigt. Im Dorf hat er das nicht oder wirklich selten getan, weil sie Menschen großflächig ausgewichen ist. (Bis die Erziehung saß übrigens, es ist nicht so, dass sie nichts gemacht hätte, der Hund wurde nur schneller stark als gehorsam.)

    Wer sagt denn, dass du den (praktischen) Hundeführerschein in einer Stadt machen musst? Musst du nur bei einem zugelassenen Prüfer (meist oder alles Tierärzte) machen, gibt da auch eine offizielle Liste. Die gibt es auch in ländlicheren Regionen und sie bieten teilweise auch an, zu dir zu kommen (kostet mehr, Fahrtkosten usw.).

    Ich muss ihn glücklicherweise gar nicht machen und habe mich nur auf die Schilderungen hier bezogen. Mein Punkt ist, Stadt ist ja nicht nur Großstadt. Auch in ländlichen Regionen, wird man sich also in der nächsten Stadt treffen. Zum einen aus organisatorischen Gründen und zum anderen, weil es sonst nichts zu prüfen gibt.

    Wobei ich die Vorstellung schon lustig finde, wie der Prüfer hier testen würde. Es gibt keine Menschen, jagen gehen dürfte der Hund. Leine ab und ich mache ein Schläfchen bis der Prüfer mich weckt und sagt, dass wir bestanden haben, weil sie ihn nicht gefressen haben? Unterhaltsam, aber komplett sinnbefreit.

    Dann kam die Praxis. Ich habe sie mit Taco gemacht, er war damals ein Jahr alt und noch nie in einer Großstadt gewesen. Es war egal, ob der Hund gezogen hat, ob er aggressiv gegenüber anderen war etc. Wichtig war das Verhalten des Hundehalters.

    Also mein Verhalten als HH, um dafür zu sorgen, dass meine Hunde niemanden in einer Stadt belästigen, ist ja, dass meine Hunde kenne Stadt betreten. Problem mit 100%iger Effektivität gelöst.

    Aber ich nehme an dieser Lösungsansatz, so einfach, sinnvoll und vernünftig er auch ist, gilt nicht...

    Und ihn mit einem anderen Hund zu laufen finde ich persönlich schlicht nicht sinnvoll. Da leiht man sich irgendein uraltes, fettes, apathisches Tier das sowieso auf nichts reagiert und nur neben einem schlurft egal was passiert. Zeigt Null wie man mit irgendetwas umgeht, da man auf nichts reagieren muss.

    Das ist das was mir beim Lesen hier die ganze Zeit schon auffällt. Warum muss der Hund in eine Stadt geschleift werden, eine für doch einige Hunde komplett irrelevante Situation?

    Und ich muss da gerade an die Dame mit ihrem jungen irischen Wolfshund denken. Die konnte den natürlich nicht halten, also auch mit Halti usw. nicht. In einer Stadt hätte er sie einfach rumgeschleift und Leute belästigt. Im Dorf hat er das nicht oder wirklich selten getan, weil sie Menschen großflächig ausgewichen ist. (Bis die Erziehung saß übrigens, es ist nicht so, dass sie nichts gemacht hätte, der Hund wurde nur schneller stark als gehorsam.)

    Wobei vielleicht hilft die psychologische Komponente, dass man auf sowas achten muss und ein Prüfung machen muss?

    Was mich jetzt interessieren würde: Wird man denn als Mensch und HH in NDS (ist ja glaube ich nur NDS?) weniger belästigt als in anderen Bundesländern? Also hilft das irgendwas?

    Bezugsperson bin ich und sonst niemand. Also selbst als ich noch mit meinem Ex zusammen gewohnt habe, haben die sich kaum für ihn interessiert. Andere Leute natürlich erst Recht nicht.

    Trotzdem kann ich die beiden jederzeit allen möglichen Personen in die Hand drücken. Es sind kurzzeitige Sitter, die müssen keine Bezugsperson sein.

    Ich würde in deinem Fall dafür sorgen, dass der Hund die Leute kennt, bevor es so weit ist, aber mehr nicht. Außer es stellt sich raus, dass das aus irgendeinem Grund ein echtes Problem darstellt.

    Man muss keine Baustellen erzeugen wo keine sind.

    Danke. Ich schreibe dir nachher mal eine PN