Das Hobbysuchen würde ich hier auch ohne Person aufbauen. Eher was in der Mischung aus Fährte, Dummy-Flächensuche. Das was er eben schon von sich anbietet. Er musste eh immer die Bälle suchen die irgendwo in der Wiese verloren gingen, er liebt es. Auch sonst liebt er es zu Suchen und apportiert auch gerne. Daher würde ich da gerne frei etwas aufbauen was all das etwas abdeckt. Lesen kann ich den Köter, dafür kenne ich ihn in und auswändig, nur im Freilauf nicht. Da habe ich keine direkte "Verbindung" zu ihm und er macht was er will.
Beiträge von Manus Hundewelt
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Es ist nicht damit getan das ein oder andere Auslastungsmodel zu 'probieren'!
Mir fehlt hier schlicht der Wille, die Bereitschaft mit dem Hund gemeinsam durchs Leben zu gehen
ist das gegeben, wird managen (zumindest ist es ein wichtiger Baustein dafür) zum Zusammenleben, man handelt automatisch zum Wohle seines Hundes und das braucht der Knabe!Der Wille ist seit fünf Jahren da und auch nicht weg, trotz dem Nerven"zusammenbruch" gestern. War aber auch ein echter Schock.
Ich mache mir nur Sorgen, dass ich ihm nicht gerecht werden kann. Dass ich ihn nur einschränke und ihm dadurch schade.
Denn mir ist wirklich wichtig, dass es in erster Linie ihm gut geht, wenn ich das nicht erfüllen kann dann ist das furchbar und er muss zu jemandem der das kann.
Auch wenn ich selbst natürlich auch entlastet wäre, das streite ich gar nicht ab. Aber vielleicht mache ich mir zuviele Gedanken was sein muss, was er haben muss, wie es laufen muss, damit er entspannt sein kann.
Ist es denn ok, dass er ein Arschkeks ist, der schnell gestresst ist und dann immer nach vorne gehen will? Der gerne mit mir lernt, solange es etwas ist wo er was davon hat und ihm passt?
Zuhause will er gefallen, da ist er ein ganz anderer Hund, aber wenn er keinen Bock auf Cavaletti hat, dann zeigt er das mehr als deutlich und zeigt mir den Mittelfinger

Die Frage ist doch, kann er unter diesen Bedingungen glücklich sein?
Dass er nie der einfache Hund sein wird mit dem ich entspannt über Wiesen schlendern kann ist mir schon lange bewusst und für mich selbst kein Problem. Wenn ich Menschen aus dem Weg gehen kann finde ich das alles andere als was schlimmes

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flying-paws Ballspielen gibt es hier nicht mehr, eben weil es ihn so abschiesst. Selbstgemachtes Problem natürlich.
Unser Tagesablauf ist langweilig und so Stressfrei wie möglich.
Eine Stunde Spaziergang am Tag, im ruhigen, reizarmen Gebiet. Da kann er etwas schnüffeln, sich bewegen und erleichtern.
Zuhause gibt es den Garten zum chillen, manchmal Leckerli im Gras suchen. Drinnen mal den Schnüffelteppich und was zu kauen.
Nur das Körpertraining gibt es alle zwei, drei Tage, da Shezza das für seine Hüfte braucht. Danach ist er aber auch den ganzen Tag zufrieden.
Ich denke ich war und bin es irgendwo noch immer, extrem geschockt vom gestrigen Vorfall. Dass er jetzt gesichert wird ist eh klar. Aber ich weiss nicht. Hund nur noch an der Flexi? Macht ihn das nicht krank?
Was er aber wirklich brauchen könnte ist irgendeine Aufgabe, aber sinnvollerweise wohl eher als privates Hobby. Wobei es wohl wirklich eine Nasen und Augen Arbeit sein sollte.
Ich denke ich gehe mal bei dem Hundeverein mit Yuna hin und sehe mich da mal um, auch ob da ein Trainer ist der mich bei Shezza unterstützen kann und evtl. ein paar Ideen hat was ich da so machen könnte.
Und mit der Kleinen macht es da sicher auch Spass und eine gescheite HuSchu wäre sicher auch nicht schlecht. Da gibt es ja noch einiges zum reinschnuppern.
Ihr habt mir echt geholfen! Auch wenn die Abgabe noch nicht vom Tisch ist, ich habe wieder Perspektiven bzw. fühle mich nicht mehr ganz so unfähig. Denn wie gesagt, Shezza konnte ich bisher immer davor bewahren Schaden anzurichten. Mich selbst da zwar ausgeschlossen, aber es ist nicht halb so schlimm wie es klingt. Prellungen und Kratzer gibt es eben ab und zu, weiss nicht, durchschnittlich alle zwei Monate mal?
Finger war blöd, Handgelenk auch, aber mei, kanns geben. Die Fleischwunde war übel schmerzhaft (wir reden hier übrigens von einer etwa zwei Euro grossen Wunde). Aber das war eben blöd gelaufen. Trainingshose und starke Zähne vertragen sich nicht, da hat er mich eben erwischt, shit happens, hat er gar nicht bemerkt.
Er hat tolle Seiten, keine Frage.
Aber kann ein Hund glücklich sein ohne Freilauf?
Der einzige Ort an dem ich ihn unbeschwert laufen lassen kann ist bei einem Ferienhaus im Wald, aber da sind wir nur zwei, drei mal im Jahr. Das heisst die meiste Zeit ist er an der Flexi, hat somit 8 Meter zur verfügung. Reicht das wirklich?
Denn genaz das bereitet mir Bauchschmerzen. Ich will nicht dass er leidet. Und ein Hund ohne Freilauf muss das doch, oder?
Er hat hier jemanden zum spielen und das tun die zwei auch gerne, Zuhause dürfen sie auch wild toben, im Garten sind sie ja an der Schlepp, da geht das nicht. Etwas rangeln dürfen sie da aber auch.
Ich bereue es nicht Shezza zu mir geholt zu haben, seine Probleme sind Hausgemacht, zumindest seine Grössten. Ein kleiner Arschkeks wäre er wohl trotzdem geworden auch ohne die grossen Baustellen. Nur 1000mal leichter händelbar.
Ich komme mit ihm auch problemlos durch unser Dorf (in Kleinstadtgrösse). Im Cafe liegt er entspannt unterm Tisch, auch wenn da fünf Meter weiter ein anderer Hund ist. Er wartet vor dem Bäcker, dem Kiosk, der Drogerie, ect. ohne Probleme. Er kennt es, da wir von klein auf immer da waren. Aber ruhige Orte wo hier und da mal ein Hund auftaucht sind ein Problem.
Denkt ihr denn er kann glücklich sein trotz Dauerleine? Mit etwas Kopfarbeit und Körpertraining, so wie wirs jetzt schon machen?
Mantrailing kam mir in den Sinn, da er da eben auch Bewegung hat, konzentriert ist und etwas tut was ihm Spass macht. Wäre das abgewandelt in einfachem Hobbysuchding eine gute Idee? Infomieren kann ich mich ja dennoch und rausziehen was ich selbst hinkriege und wo er mitmacht.
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Ich bin beim googlen vorhin darauf gestossen http://www.mantrailer-dogschool.ch/index.html und ich glaube ich melde mich da mal. Könnte für beide Hunde was sein und vielleicht passt auch der Trainer

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...und ihm so auch den Stress nehmen können?
Diesem Punkt gehört meiner Meinung nach sehr viel mehr Aufmerksamkeit als nur Management und Unterordnung...
Das möchte ich allerdings nochmal hervorholen. Denn auch wenn ich mittlerweile wieder etwas lockerer und vorallem entspannter bin, ändert das ja nichts an meinem Problem bzw. meiner Frage ob es richtig ist, dass ich ihn behalte oder ob es für ihn nicht ein Zuhause geben könnte, wo ihm dieser ganze Stress genommen wird, da er diese Person ernst nimmt. Denn trotz all den "schlechten" HH, gibt es so einige die gerne mit Hunden arbeiten und auch Erfahrungen haben.
Denn den Stress den er Draussen immer hat, wird trotz Sicherung nicht besser und das ist ja eigentlich auch der springende Punkt bei meiner Überlegung.
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Aber das ist doch wohl eher der "zu Gast bei anderen Leuten"-Effekt. Weiß man doch, dass ein neu übernommener "Bebrauchthund" immer erst eine Weile braucht, bis er im neuen Zuhause so richtig auspackt.
Das glaubst aber auch nur du; meine Ar...krampe hat in seiner ihm unbekannten Pflegestelle direkt klargestellt, wo der Hammer hängt.

Da backt meiner anfangs doch recht kleine Brötchen, sobald er sich etwas sicher fühlt wird er aber auch langsam aufsässig.
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Vielleicht ist es doch das gleiche Longieren, einfach mit zwei Kreisen. So wie im ersten Video find ichs aber echt toll.
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Shezza würde sich recht schnell anpassen. Wenn er keine andere Wahl hat tut er nicht halb so blöd. Auch wenn ich mir immer 1000 Sorgen mache, er hängt zwar sehr an mir, aber es ist nicht so, als ob er sich anderswo nicht wohlfühlen könnte. Ausserdem wäre er da sicher um einiges netter und würde sich sicher besser benehmen.
Aber das ist doch wohl eher der "zu Gast bei anderen Leuten"-Effekt. Weiß man doch, dass ein neu übernommener "Bebrauchthund" immer erst eine Weile braucht, bis er im neuen Zuhause so richtig auspackt. Warum sollte es bei Shezza anders sein. Der wird dann auch blöd tun, wenn er erstmal aufgetaut ist im neuen Zuhause.
Sicher, so war das auch nicht gemeint. Natürlich würde er auch da irgendwann auftauen und sich genau gleich verhalten. Es ging mir nur drum, dass ich nicht unersetzbar bin, was für mich selbst eine wichtige Erkenntnis ist. Er ist eben mein Sorgenfellchen, da schwingen manchmal zuviele Gedanken mit.
Es ist nur nicht unmöglich ihn wo anders zu parken, nur will ich bei den Meisten das Risiko nicht eingehen, eben weil er trotz allem schwierig ist und ich ihn nur von jemanden betreuen lassen würde, der ihn sichert und händeln kann.
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Hast du mal an Körpersprachliches Longieren gedacht,
Das sieht sehr interessant aus. Ich kenne das normale Longieren, das fand er nicht wirklich toll, aber das sieht für mich nach einer guten Übung aus.
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Und dass mein Hund mich nicht versteht weiss ich ja, sonst könnte ich ihn ja führen

Gibt es irgendjemanden, der deinen Hund gut kennt, bei dem du ihn mal für eine Woche parken könntest?
Dann bekämst du den Kopf frei und es wär interessant zu wissen, wie Shezza sich woanders verhält.
Nein. Es gibt zwar jemanden, aber die hat ein Kind und ist im Nofall eine Option. Wo wir drei Tage in London waren, war er bei meiner Mutter und meine Freundin ging mit ihm spazieren. Aber das ist wirklich nur für Nofälle.
Shezza würde sich recht schnell anpassen. Wenn er keine andere Wahl hat tut er nicht halb so blöd. Auch wenn ich mir immer 1000 Sorgen mache, er hängt zwar sehr an mir, aber es ist nicht so, als ob er sich anderswo nicht wohlfühlen könnte. Ausserdem wäre er da sicher um einiges netter und würde sich sicher besser benehmen.
Das ist mir heute klar, deshalb ist es auch das erste mal, dass ich ernsthaft über eine Abgabe nachdenken kann ohne gleich daran zu denken wie schlimm das für Shezza wäre. Ich denke es wäre schlussendlich wesentlich schwerer für mich als für ihn.