Beiträge von Manus Hundewelt

    Ich wollte erst den Thread zu Ende lesen, bevor ich antworte :)

    Das finde ich einen sehr guten Hinweis! Aber ansonsten bräuchte ich für eine Beurteilung den Referenzbereich bzw das Labor.

    Der ist da auch dabei, wusste nicht dass es da evtl. Unterschiede gibt.

    T4 25.2 nmol/L 19-58

    TSH Basalwert 0.16 ng/ml 0.03-0.5

    T4Ergebnis: 25,2 nmol/LReferenzwert: 19-58
    TSH BasalwertErgebnis: 0.16 ng/mlReferenzwert: 0.03-0.5

    Falls das restliche Blutbild auch noch gewünscht wird kann ich das auch einstellen.

    Außerdem kann es auch immer Ausreißer geben in den einzelnen Würfen.

    Ah ja, das hatte ich ganz vergessen. Drei sind motivierte, liebe Hundchen, von einem habe ich nie wieder gehört und die anderen zwei sind wohl auch nicht die Einfachsten. Gerade Rocky, der Shezza auch optisch sehr ähnlich ist, ist ebenfalls nicht verträglich.

    Die Aufzucht war nicht die Beste, da kenne ich wesentlich herzlichere Aufzuchten vom Bauernhof, aber die Welpen hatten Futter, Menschenkontakt, Hofleben kennengelernt, waren sauber (wenn auch nicht gut duftend :ugly:). Aber sie haben eben sonst nichts kennengelernt und es wurde sich auch nicht gross mit ihnen beschäftigt. Sie waren eben einfach da.

    Shezza gehörte wohl zu den sensibleren, die Mädchen sind selbsbewusste Hündinnen geworden :D

    Ich geb da aber niemandem die Schuld, Shezza war eben einfach nicht so selbsbewusst. Er hatte bei der Abholung gar Angst vor dem kleinen Windspiel meiner Freundin. :ka:

    Bei uns Zuhause hat er sich aber sofort wohl gefühlt, tapste ins Körbchen und schlief erstmal friedlich drin ein.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    1. Die richtige Führung und Grenzen die vertrauensvoll, aber ohne hinterfragt zu werden, akzeptiert werden.

    2. Körperliche Bewegung, 1,2,3x die Woche so, dass über die Bewegung Stresshormone abgebaut werden und sich die Zufriedenheit im Hund breit macht. Das gute Gefühl, dass die Muskeln brennen und man gern einfach die Augen schließen will. (aber nicht täglich, denn ein Leistungssportler, der aggressiv ist, bringt einem auch nix.)

    3. mentale Auslastung mit der richtigen Arbeit (Nase, Beute - was auch immer der Hund braucht)

    4. genug Ruhe und Rituale, dass abseits der Action wirklich komplette Entspannung herrscht.

    Das finde ich super Grundregeln, ich werde mir die gleich mal aufschreiben und irgendwo hinhängen wo ichs sehe, um immer an den Leitfaden erinnert zu werden.

    Mit 4. haben wir wenigstens zum Glück überhaupt kein Problem.

    Ich versuche jetzt eine Art restart. Das Ganze nochmal neu in Angriff nehmen und all die vier Punkte zu erfüllen ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Meine Motivation ist dank euch wieder da, neuer Mut, neue Entschlossenheit und mit einem Hund den ich als das sehe was er ist. Eine eigenwillige kleine Mistkröte die mir keine Führung zutraut, aber immerhin Zuhause ein absoluter Schatz ist.

    Und jetzt kommt bei jeder Idee... ach ja, das könnte man mal versuchen.

    Ja, im Bezug auf arbeiten. Da wurde nix unternommen, ausser den Versuchen etwas mit ihm im Agility, Dogdancing, Discdogging, ect. zu machen. Und das fand er eben alles doof, zumindest viele Teile davon. In der Sparte von richtigem Arbeitersport habe ich mich nie mit beschäftigt.

    Da ich kein Menschenfan bin, bin ich auch nicht in Vereine und die Hundeschulen waren nicht so eingezäunt, dass ich ihn hätte freilaufen lassen können. Daher kam mir die Idee gar nie.

    Ich habe beides gemacht, Verhaltenstherapie, Mentaltraining und noch so einiges mehr. Das alles ist mir nicht unbekannt, ich brauche das ja auch in meinem Leben. Aber der Vorfall gestern hat mich wirklich vollkommen aus der Bahn geworfen, und alles zuvor Erreichte war plötzlich nichts mehr wert.

    Für mich heisst es im Moment: Wenn ich ihn behalte, dann muss ich einen neuen Weg einschlagen, in dauerhaft sichern, auch mit MK, Freilauf gibt es nur auf eingezäuntem Gelände, wir suchen zusammen eine Arbeit, die uns sicher noch mehr hilft auf einander einzugehen und zu verstehen, eben an der Teamarbeit feilen. Zudem muss ich die Gedanken vom perfekten Leben für den Hund und das Mittleid, weil ich ihn nicht von der Leine lassen kann, endlich loswerden und die Situation so annehmen wie sie ist. Ohne schlechtes Gewissen.

    Bevor ich zu den Baumanns fahren würde, wäre mein Weg zu einem unserer Moderatoren, die hat mit Sicherheit viel mehr Erfahrung mit Hütis und wenn man sich schon auf den weiten Weg macht, dann doch zu jemand mit Erfahrung mit diesen Rassen.

    Die Idee ist gut. Aber ohne Auto nehme ich da keine solche Reise auf mich, da bin ich ganz ehrlich.

    Ich wollte dir da nix unterstellen, du bist doch diejenige, die ihre Kompetenzen als Hundehalterin sehr stark in Zweifel gezogen hat - sogar bis hin zu Abgabeüberlegungen. Peace!

    Das war ohne aggressivem Unterton gemeint. Tschuldige wenn es so ankam :sweet::bussi:

    Zufriedenheit. Nicht komplett gegen seine Art leben müssen, aber auch nicht alles kriegen können. Das geht auch für einen gesicherten Hund.

    Und das musste ich wohl gesagt bekommen. Glücklich sein ist wohl wirklich der falsche Ausdruck. Dass er Zufrieden ist, richtig, das will ich. Und wenn das trotz Leine funktioniert, indem ich ihn auf einem Platz auch mal rennen lassen kann und noch eine Arbeit suche die er gerne macht und ihn auch etwas fordert, dann mache ich das gerne und bin glücklich, dass er ein Teil meines Lebens bleiben kann.

    Ja, genau! Aber was meinst du mit "privates" Hobby? Irgend eine Anleitung werdet ihr doch brauchen? Gerade, weil du ja zu Unsicherheit zu neigen scheinst.

    Unsicherheit? Ja, wenn mein Hund plötzlich auf einen Mensch los geht, werde ich tatsächlich unsicher. Aber bisher konnte ich ihn gut händeln, nicht führen, aber so mit ihm durch den Alltag gehen, dass wir klar kommen.

    Anleitung ist sicher gut und ich werde mir da Zeit lassen und mich erstmal ausgiebig über alles infomieren, das dauert eh seine Zeit. Da werde ich mich sicher auch bei Trainern umhören. Mal sehen wie es dann schlussendlich aussieht.

    mit privatem Hobby meine ich eigentlich genau das, privat. Also nicht in einem Verein mit vielen anderen Hunden und Menschen und Reizen, sondern im privaten Rahmen.

    Oder ich finde in den kommenden Monaten jemanden der mich anleiten kann. Wer weis, da bin ich offen :smile:

    Dennoch finde ich es am wichtigsten, dass du dir selber mal eine kleine Pause von deinen Zweifel-Stimmen gönnst und dich aufs konkret Umsetzbare, Handwerkliche konzentrierst. Dieses ganze Selbstgegeißel ist doch eigentlich recht langweilig irgendwann (ich weiß, wovon ich rede).

    Genau das werde ich jetzt erstmal machen. Alles sacken lassen, wieder in den normalen Alltag finden und mich auf den anderen Stress konzentrieren. Denn wenn man eine Pechsträhne hat, dann natürlich nicht nur an einer Stelle :roll:

    Weiterhin gute Erholung von dem gestrigen Schocker.

    Dankeschön :bussi:


    Ihr habt mir echt wieder Mut gegeben, mir geholfen mich von dem Schock zu erholen, mir viele Selbstzweifel und Sorgen genommen und durch eure ehrliche Meinungen mir unglaublich geholfen und meinen Blick auf unser zusammenleben in eine andere Richtung gelenkt.

    Daher möchte ich an dieser Stelle allen hier mal Danke sagen! Jedem Einzelnen von euch!

    Vielen Dank!