Da ich am Handy bin füge ich hier jetzt keine Zitate ein.
Doch, ich habe geweint, habe mich mit dem Partner gestritten, hatte Schlafstörungen und war einfach Müde. War bei meinem ersten Welpen nicht anders.
Was bezeichnet ihr als Dauerzustand? Die Meisten die sich hier im Forum mit dem Problem gemeldet haben, haben es dennoch wieder überwunden. Tatsächlich dann, wenn das kleine Teufelchen ein Junghund wird.
Solange der Welpe nicht vernachlässigt wird sehe ich da kein gravierendes Problem drin. Das schlechte überwiegt immer, wenn man aber mal alles genau liesst fällt einem auch auf, dass es Zeiten gibt die man geniesst. Bei mir wars das Welt erkunden und wenn die Kleinen geschlafen haben. Beides macht einen grossen Teil aus in der Welpenzeit. Trotzdem habe ich geheult, konnte schlecht schlafen und hatte eine extrem dünne Haut zu der Zeit.
Wenn man dann reden will weshalb nicht in einem Hundeforum? Gerade weil es lauter Unbekannte sind und man hier auch recht anonym ist. Wo sonst sollte man darüber sprechen?
Neu und Modeerscheinung sind eben das "Problem". Wer nicht in dem Gebiet arbeitet und sich da nicht gross auskennt (kein Angriff, niemand kennt sich überall gleich gut aus, man kann sich ja gar nicht mit allem tiefgehend beschäftigen), der sieht nur die jetzige Entwicklung.
Doch, solche Probleme gabs auch früher, man sprach nicht darüber und sicher nicht ausserhalb der Familie. Man hat es nicht ernst genommen, belächelt, mit seltsamen (und auchüüabscheulichen) Methoden behandelt.
Die Psychologie steckt noch immer in den Kinderschuhen, das Gebiet ist noch so wenig erforscht, kein Wunder also, dass das Ganze für die meisten Menschen neu ist.
Ist es irgendwo ja auch. Erst heute hat es einen Namen, wird akzeptiert und verstanden. Wird erforscht und versucht zu behandeln.
"Einen an der Klatsche", mein Fehler. Kommt von ich bin selbst betroffen, ich darf das sagen, dass das blöd ankommt vergesse ich manchmal. Tschuldigung.
War in diesem Fall nicht abwertend gemeint sondern war so ein selbstironischer Spruch.
Dass es bei manchen tatsächlich ein Problem ist, wo die betreffende Person sich fachliche Hilfe suchen sollte bestreite ich gar nicht. Es gibt immer welche bei denen es ausartet. Den breitgefächerten Begriff "Welpenblues" dann aber als prinzipiell krankhaft zu bezeichnen, wenns ein paar Wochen zu psychischen und physischen Problemen kommen kann, wenn sich jemand in einer Stresssituation befindet, finde ich aber falsch.
Man kann es als unnormal bezeichnen, im DF wohl auch sehr gut möglich, dass das DF aber kein Masstab ist wissen wir ja hoffentlich mittlerweile alle. Dass es für einen selbst nicht normal ist, absolut verständlich. Aber von sich auf andere zu schliessen kommt nie gut raus.
Bzgl. Babyblues. Können auch Männer haben, können auch Adoptiveltern haben, wird in entsprechenden Foren auch drüber geredet. Wie gesagt, jeder reagiert anders in verschiedenen Situationen.