Beiträge von Manus Hundewelt

    Phonhaus hat es schon schön geschrieben. Ist es nicht auch abwertend, wenn du das auf Leute in der geschlossenen Psychiatrie schiebst?

    Psychopathen sind übrigens eine Minderheit in der Psychiatrie, die Meisten von ihnen leben ihr Leben unter all den anderen. Weil sie es können. Weil sie auf niemanden Rücksicht nehmen müssen und so weit kommen können.

    Also passt das Wort nicht zur Geschlossenen.

    Ich sag doch im Negativen.

    Meine Fresse, wenn man nur zwischen den Zeilen liest

    Nun gut. Das ist dann eben dein Problem :ka:

    Den Babyblues gibt es tatsächlich. Da allerdings mit medizinischer Erklärung. In der Plazenta werden während der Schwangerschaft sehr viele Glückshormone produziert, die nach der Geburt weg sind. Endorphin und Östrogen werden recht plötzlich weniger und das verursacht Gefühlschaos.

    Und ja, frischgebackene Mütter haben viel mit frischgebackenen Hundebesitzern gemeinsam, nur ohne Plazenta ?.

    Erst ist die Vorfreude da, die jahrelang (!!) aufgebaut wurde. Erwartungen und Träume haben sich entwickelt, man sieht sich, das kleine Wesen und das gemeinsame Leben klar und deutlich vor sich.

    Genau das meine ich ja. Den Babyblues gibts und das hat eine medizinische Ursache die 1:1 mit der Geburt verknüpft ist. Deswegen ist das auch eine anerkannte Krankheit. Beim Kauf eines Welpen ist das etwas anderes - es sei denn, man ist eben ggf insgesamt etwas instabil emotional - das wäre aber dann eine andere Krankheit und kein "Welpenblues". Sonst müsste es für einige Dinge im Leben einen medizinisch anerkannten Blues geben...

    Eben nicht. Deshalb können ja auch Väter und Adoptiveltern den Babyblues bekommen.

    Ganz ehrlich gemeint. Wieso?

    Ich empfinde Pyscho als Wort für Leute auf der geschlossene.

    Und das auch im Negativen

    Phonhaus hat es schon schön geschrieben. Ist es nicht auch abwertend, wenn du das auf Leute in der geschlossenen Psychiatrie schiebst?

    Psychopathen sind übrigens eine Minderheit in der Psychiatrie, die Meisten von ihnen leben ihr Leben unter all den anderen. Weil sie es können. Weil sie auf niemanden Rücksicht nehmen müssen und so weit kommen können.

    Also passt das Wort nicht zur Geschlossenen.

    Ähm. Man kennt doch die Ursache? Die Veränderung die mit dem Welpen einher geht. Schlafstörungen können zu Depressionen und gesundheitlichen Problemen führen. Logisch, man entzieht dem Körper was er braucht.

    Das heisst aber eben nicht, dass erst die Depression zu Schlafmangel führt. Umgekehrt gehts genauso. Also wo ist da jetzt der Beweis für eine vorliegende psychische Krankheit?

    Flauschig Nenn mir bitte nur einen User in diesem Forum der jemals gesagt hat er könne über Wochen nichts essen oder schlafen.

    Man kanns auch übertreiben.

    Ich habe natürlich nicht alle Namen im Kopf aber im Thread wo der Freund desen Schäferhund, die Freundin nicht in Ruhe ließ.

    Stand so was und nein ich übertreibe nicht :roll:

    Aber scheinbar kannst du damit nicht umgehen, wenn man öffentlich darüber redet

    Hannalein war das. Und da lese ich nichts über wochenlanges nichts essen oder nicht schlafen können. Vielleicht kannst du mir das Zitat ja raussuchen.

    Öhm, wie kommst du jetzt darauf, dass ich damit nicht klar komme? :???:

    Mir tut es wirklich leid, dass du darunter leidest, aber darum geht es in den Welpenbluesthreads die ich kenne und mich bisher durchgewühlt habe nicht. Solche Extremfälle wären mir sicher aufgefallen, wie du mir aufgefallen bist und in diesem Fall muss ein Arzt natürlich besucht werden. Kenne ich nur wie gesagt nicht.

    Nein, nein. Natürlich soll man sich Hilfe suchen, wenns einem schlecht geht. Aber wo man sich die Hilfe holt ist doch jedem selbst überlassen. Ich habe z.B. nie beim Psychologen darüber gesprochen, weils nun mal einfach so ist. Ein Welpe bringt mich oft an meine Grenzen, solange das nicht zum Dauerzustand wird, mach ich mir darüber keine Sorgen.

    Aber vielleicht hat das auch damit zu tun, weil ich da eh schon drin bin bei dem Thema.

    Jemandem zu raten, dass er sich an jemanden wenden soll find ich absolut in Ordnung. Aber vielen hilft eben schon das Austauschen hier im Forum. Ein gebrochenes Bein, kriegt einen Gibs. Dann muss man auch abwarten bis es wieder verheilt. Wem also das Gespräch hier gut tut, dem muss man ja nicht gleich eine Krankheit unterstellen die dringend ärztlicher Hilfe bedarf. Hilfe, ja sicher und den Vorschlag kann man doch ebenfalls bringen.

    Ich finde nur die "Das ist nicht normal, das muss behandelt werden" Aussagen nicht richtig.

    Ich denke gerade an den Thread von mir wo ich über die Abgabe meines BC nachdachte. Völlig verzweifelt, am Boden. Da habe ich auch geweint, war nervlich am Ende und sah keinen anderen Ausweg. Was hat mir da geholfen? Der Arzt der sich mit Hunden nicht auskennt und diese Situation nicht einschätzen kann oder dieses Forum, wo so viele tolle HH sind, die mir Ratschläge geben können?

    Richtig, IHR habt mir geholfen. Wer das Down bei einem Welpen kennt kann einem Betroffenen Mut zusprechen, da es meist nur eine Phase ist. Das alleine hilft schon so viel, mMn gar meist viel mehr als ein Arzt, der nur die Symptome behandeln kann, sich mit der Ursache nicht auskennt.

    Wer ernsthaft darunter leidet, wem das gute Zureden und die Erfahrungen hier nicht reichen, der soll natürlich bitte wo anders Hilfe suchen.

    Per se Krank (im Sinne von, muss behandelt werden) ist die Person aber trotzdem nicht.

    Edit. straalster Würde ich gerne 1000x liken!

    Da ich am Handy bin füge ich hier jetzt keine Zitate ein.

    Doch, ich habe geweint, habe mich mit dem Partner gestritten, hatte Schlafstörungen und war einfach Müde. War bei meinem ersten Welpen nicht anders.

    Was bezeichnet ihr als Dauerzustand? Die Meisten die sich hier im Forum mit dem Problem gemeldet haben, haben es dennoch wieder überwunden. Tatsächlich dann, wenn das kleine Teufelchen ein Junghund wird.

    Solange der Welpe nicht vernachlässigt wird sehe ich da kein gravierendes Problem drin. Das schlechte überwiegt immer, wenn man aber mal alles genau liesst fällt einem auch auf, dass es Zeiten gibt die man geniesst. Bei mir wars das Welt erkunden und wenn die Kleinen geschlafen haben. Beides macht einen grossen Teil aus in der Welpenzeit. Trotzdem habe ich geheult, konnte schlecht schlafen und hatte eine extrem dünne Haut zu der Zeit.

    Wenn man dann reden will weshalb nicht in einem Hundeforum? Gerade weil es lauter Unbekannte sind und man hier auch recht anonym ist. Wo sonst sollte man darüber sprechen?

    Neu und Modeerscheinung sind eben das "Problem". Wer nicht in dem Gebiet arbeitet und sich da nicht gross auskennt (kein Angriff, niemand kennt sich überall gleich gut aus, man kann sich ja gar nicht mit allem tiefgehend beschäftigen), der sieht nur die jetzige Entwicklung.

    Doch, solche Probleme gabs auch früher, man sprach nicht darüber und sicher nicht ausserhalb der Familie. Man hat es nicht ernst genommen, belächelt, mit seltsamen (und auchüüabscheulichen) Methoden behandelt.

    Die Psychologie steckt noch immer in den Kinderschuhen, das Gebiet ist noch so wenig erforscht, kein Wunder also, dass das Ganze für die meisten Menschen neu ist.

    Ist es irgendwo ja auch. Erst heute hat es einen Namen, wird akzeptiert und verstanden. Wird erforscht und versucht zu behandeln.

    "Einen an der Klatsche", mein Fehler. Kommt von ich bin selbst betroffen, ich darf das sagen, dass das blöd ankommt vergesse ich manchmal. Tschuldigung.

    War in diesem Fall nicht abwertend gemeint sondern war so ein selbstironischer Spruch.

    Dass es bei manchen tatsächlich ein Problem ist, wo die betreffende Person sich fachliche Hilfe suchen sollte bestreite ich gar nicht. Es gibt immer welche bei denen es ausartet. Den breitgefächerten Begriff "Welpenblues" dann aber als prinzipiell krankhaft zu bezeichnen, wenns ein paar Wochen zu psychischen und physischen Problemen kommen kann, wenn sich jemand in einer Stresssituation befindet, finde ich aber falsch.

    Man kann es als unnormal bezeichnen, im DF wohl auch sehr gut möglich, dass das DF aber kein Masstab ist wissen wir ja hoffentlich mittlerweile alle. Dass es für einen selbst nicht normal ist, absolut verständlich. Aber von sich auf andere zu schliessen kommt nie gut raus.

    Bzgl. Babyblues. Können auch Männer haben, können auch Adoptiveltern haben, wird in entsprechenden Foren auch drüber geredet. Wie gesagt, jeder reagiert anders in verschiedenen Situationen.