Beiträge von Manus Hundewelt

    keine Sorge, ich hab das nicht so aufgefasst! :) Mickey war kein einfacher Hund, so gar nicht, aber auch wenn ich überhaupt kein ängstlicher Mensch bin, bei ihm habe ich mich immer und überall zu 100% sicher gefühlt (auch wenn das genau sein Problem war, dieser extreme Schutztrieb). Als er vor 2 Jahren hier bei uns zuhause gestorben ist, keine 8 Jahre alt (Nierenversagen), hat mich das zerrissen vor Schmerz. Er war mein allerbester Freund und immer bei mir, und ich weine immer noch, wenn ich nur an ihn denke. Aber das kennen hier sicher die meisten. Er war so ein toller, stolzer und schöner Hund, und wir haben ihn so unendlich geliebt.

    Danke nochmal, das ihr mir alle so konstruktiv Rat gebt, ich weiß das sehr zu schätzen!

    Einfach nur :streichel:

    Das verstehe ich. Nicht jeder Bläss ist gleich arschig ;) Aber Wachtrieb haben sie alle, zumindest ist mir noch keiner begegnet der diesen nicht hat. Und ich lebe in Appenzell Ausserrhoden, da hats auf jedem Hof einen Appenzeller :lol:

    Und seit ein paar Jahren auch vermehrt in Privathand. Richige Bläss und natürlich unzählige Mixe.

    nein, sicher sind die nicht alle gleich arschig:D, aber sie haben eben ein paar Charaktereigenschaften, die sie etwas anstrengender machen als z. B. einen Labrador. Unser Mickey war halt extrem misstrauisch, seeehr territorial und hat sich auch nicht mit Knurren aufgehalten, sondern hätte gleich gezwickt (das konnte wir Gott sei dank verhindern), und das schon im Junghundalter. Vielleicht haben wir auch dem Berner, der in ihm steckt, zuviel Gutmütigkeit angedichtet, wobei Berner natürlich auch sehr wachsam sein können. Unser Fehler, eindeutig, aber es ist ja hoffentlich noch nicht zu spät. :)

    Berner sind durchaus sehr liebe Hunde, ausserhalb sowieso und zu Bekannten im eigenen Heim auch. Wachhund ist er trotzdem, das siehst du ganz richtig.

    Mickey war der typisch verhasste Appenzeller, der einem hinterher schleicht und in die Waden zwickt, keine Distanz kennt und einfach nur nervt. Deshalb hat die Rasse auch so einen schlechten Ruf.

    Edit. Oh, das klingt jetzt so abwertend. Das meine ich gar nicht so, ich habe nur diese Eine schlechte Eigenschaft erwähnt. Mickey hatte sicher auch ganz tolle Charakterzüge!

    Dein jetziger Bläss hat aber sehr viele gute Eigenschaften mitbekommen, wenn du den richtig regelst wird er ein ganz toller Begleiter sein. Es gibt sie nämlich auch, die Appis mit Anstand. Ich freu mich über jeden solchen Hofhund :herzen1:

    Joa, Shezza kann auch auf Einladung zu Menschen hin und das selbe Verhalten zeigen. Mittlerweile kann er nach einiger Zeit bekannte Besucher akzeptieren und lässt sich dann auch gerne streicheln. Seine Körpersprache ist dann aber eine ganz andere.

    Hier hat niemand den Hund zu sich zu locken. Ich alleine entscheide wann er Kontakt aufnehmen darf, weil nur ich weiss wann er entspannt ist. War er anfangs gar nicht, heute wie gesagt nach 30 Minuten bis eine Stunde.

    Bring ihm bei Menschen zu ignorieren, wenn er das kann, kannst du mit kontrollierter Kontaktaufnahme wieder anfangen.

    Und das ausschliesslich mit ihm sehr gut bekannten Personen.

    Danke, das finde ich sehr wichtig für mich zu lesen! Wir haben eindeutig den Fehler gemacht, ihn zu unterschätzen, weil er ja so angenehm wenig Appenzeller-Eigenheiten gezeigt hat, aber wie gesagt, wir haben ihn unterschätzt. Zwischen Mickey und ihm liegen vom Wachverhalten her Welten (wir haben sozusagen bei 500% angefangen), deshalb haben wir das zu entspannt gesehen.

    Das verstehe ich. Nicht jeder Bläss ist gleich arschig ;) Aber Wachtrieb haben sie alle, zumindest ist mir noch keiner begegnet der diesen nicht hat. Und ich lebe in Appenzell Ausserrhoden, da hats auf jedem Hof einen Appenzeller :lol:

    Und seit ein paar Jahren auch vermehrt in Privathand. Richige Bläss und natürlich unzählige Mixe.

    Mein Rüde geht auch auf Menschen zu, lässt sich streicheln und knurrt und bellt dann.

    Das ist kein freundliches sich annähern und sich streicheln lassen wollen, sondern Kontrolle. Und wenn der Mensch da nicht rückwärts wieder aus der Wohnung stolpert, bellt und knurrt er eben. Da kann es dann als nächsten Schritt auch zum Zwicken kommen, später auch zum richtigen Zubeissen.

    Er ist ein Wachhund. Stellt klare Regeln auf und lasst ihn nicht vorlaufen und eigenmächtige Entscheidungen treffen.

    Meiner darf das alles natürlich schon lange nicht mehr machen, also das sich annähern und dann knurren und bellen, die nächsten Schritte sind da zum Glück nie vorgekommen.

    Er geht aber erst auf Einladung des Fremden auf ihn zu, und das auch immer. Er prescht also nicht vor. Er bellt auch nicht bei jedem, das habe ich vielleicht vergessen, zu erwähnen. Wie weiß man denn, wann ein Fremder ihn streicheln kann und wann nicht?

    Joa, Shezza kann auch auf Einladung zu Menschen hin und das selbe Verhalten zeigen. Mittlerweile kann er nach einiger Zeit bekannte Besucher akzeptieren und lässt sich dann auch gerne streicheln. Seine Körpersprache ist dann aber eine ganz andere.

    Hier hat niemand den Hund zu sich zu locken. Ich alleine entscheide wann er Kontakt aufnehmen darf, weil nur ich weiss wann er entspannt ist. War er anfangs gar nicht, heute wie gesagt nach 30 Minuten bis eine Stunde.

    Bring ihm bei Menschen zu ignorieren, wenn er das kann, kannst du mit kontrollierter Kontaktaufnahme wieder anfangen.

    Und das ausschliesslich mit ihm sehr gut bekannten Personen.

    Mein Rüde geht auch auf Menschen zu, lässt sich streicheln und knurrt und bellt dann.

    Das ist kein freundliches sich annähern und sich streicheln lassen wollen, sondern Kontrolle. Und wenn der Mensch da nicht rückwärts wieder aus der Wohnung stolpert, bellt und knurrt er eben. Da kann es dann als nächsten Schritt auch zum Zwicken kommen, später auch zum richtigen Zubeissen.

    Er ist ein Wachhund. Stellt klare Regeln auf und lasst ihn nicht vorlaufen und eigenmächtige Entscheidungen treffen.

    Meiner darf das alles natürlich schon lange nicht mehr machen, also das sich annähern und dann knurren und bellen, die nächsten Schritte sind da zum Glück nie vorgekommen.

    Zum Thema Musik. Meine Hündin hat von Anfang an eine Spieluhr. Diese läuft jede Nacht, nun schon seit 1½ Jahren und sie wirkt entspannend, eben da die Musik immer in totaler Entspannung ertönt. So lässt sich das auch auf andere Orte übertragen.

    Du könntest also versuchen jeden Abend irgend ein Musikstück laufen zu lassen.

    Für das alleine bleiben Training würde ich auch einen guten Trainer suchen, der sich das Ganze mal ansieht.

    Wie lange es dauert, bis dein Hund auf die Musik entspannend reagiert kann man nicht vorraussagen. Kann aber auch, völlig vom alleine bleiben abgesehen, eine gute Hilfe sein, schaden tut es also ganz sicher nicht ;)

    Zum Thema Sachkundeausweiss. Hatten wir ja in der CH, ich musste den auch machen. Der war ein Witz. Ich habe ihn online gemacht, viel recherchiert und daher viel erfahren. Nur weil es mich eben wirklich interessiert hat. Zum Bestehen hätte ich für den ganzen Test wohl nur 10-15 Minuten googlen müssen um alle Fragen zu beantworten.

    Wenn man ihn besucht hat, hat der Trainer über alles geredet was danach aufgeschrieben werden musste im Test.

    Kosten: Fr. 150.-

    Die Praxis bestand aus 4 Tagen training. Also wie in der Welpenschule. Was denkt ihr was man in vier Tagen lernt?

    Kosten: Fr. 150.-

    Fazit: Schweineteuer aber ein absoluter Witz.

    Ein SKN müsste ein halbes Jahr stattfinden, damit überhaupt etwas bewirkt werden kann. Alles andere bringt gar nichts. Auch die Tests in D und Ö sind nicht nützlicher.

    Deshalb wurde der Test auch 2017 wieder abgeschafft.