Beiträge von Manus Hundewelt

    er wurde stolze 16,5 Jahre

    Und was sagt nun das Alter über die Gesundheit aus? :fear:

    Vieles wird alt, ob gesund oder nicht. Und gerade Kleinhunde erreichen gerne ein höheres Alter. Kein Segen für Qualzuchten, 15 Jahre mit Atemnot leben zu müssen, weil keine Nase was schönes sein soll :kotz:


    Da ist es bei den Riesen anders. Auch Berner erreichen ja im Durchschnitt nur 8 Jahre. Davon sind vier toll und in den restlichen vier Jahren baut der Körper rapide ab. Traurig, denn eigentlich wären es tolle, aktive, verspielte Hunde. Rund 4-5 Jahre können sie das Leben immerhin geniessen, danach kann man dann immer noch bei Krebs Chemo probieren, Symptome lindern, genauso bei Arthrose usw.

    Ach wäre die Rasse doch nur nicht so krank und so breit und schwerfällig gezüchtet.

    Aber zum Glück können sie atmen :verzweifelt:

    Sorry, aber bei der Frage bin ich wirklich geschockt! Kann es sein, dass du unter "Zucht" einfach nur verantwortungsloses gewinnsüchtiges Vermehren verstehst? Oder warum versehst du nicht, wie Zucht das Risiko kranker oder verhaltensgestörter Welpen drastisch reduzieren kann? Ist es für dich so unverständlich, dass man als Züchter nicht zuerst auf den Profit schaut, sondern auf gesunde und robuste Welpen?

    Verantwortungsvolle Zucht (und nur von solcher rede ich, nicht von Massenvermehrung in Welpenfabriken!) produziert möglichst keine kranken Welpen. Erklär mir jetzt einfach mal, warum das Vermeiden von Leiden kein Tierschutz ist. Das verstehe ich nämlich nicht.

    Weil sie nicht davon ausgeht, dass es gesunde Rassen gibt:

    Das Problem ist "gut gezüchtete Tiere". Gibt es sie? Allein schon der Ansatz der unzähligen Rassen, von denen heutzutage viele nur noch auf Optik gezüchtet werden - das ist keine Prävention.

    Und ja, es wäre durchaus Tierschutz, die Zucht vieler Rassen, die dermaßen kaputt sind, daß ein normales Leben gar nicht mehr möglich ist, einzustellen. Sofort

    Nein, ich sags jetzt zum dritten Mal, auch Prävention ist ein Beitrag zum Tierschutz, aber bei der Rassehundezucht kann ich das halt nicht nachvollziehen. Wie ein gezieltes Vermehren Prävention sein soll

    Uff, du machst es einem schwer zu verstehen.

    Dann heisst das im Umkehrschluss, dass es erst dann keinen Tierschutz mehr braucht und es kein Tierleiden mehr gibt, wenn alle Tiere ausgestorben sind? Das wäre ja die beste Prävention gegen Tierleid.

    Macht Sinn. Aber keine Tiere mehr auf der Welt? Wenn dann müsste der Mensch weg, dann gibts kein Umweltzerstörer mehr, welcher Tiere ausbeutet.

    Versteh mich nicht falsch, ich mache hier nichts lächerlich, das ist für mich einfach der logische Schluss von deiner Aussage.

    Wo fängt Prävention an? Bei Tieren die aufgesammelt werden müssen, auch aus dem Ausland und verhindert wird, dass die sich vermehren?

    Oder auch bei gut gezüchteten Tieren, die in der Regel ein sehr gutes Zuhause finden, im Zweifel sonst in ein neues Zuhause oder auch zum Züchter zurück können?

    Das ist Tierschutz:

    "Tierschutz

    alle Aktivitäten, die darauf ausgerichtet sind, Leben und Wohlbefinden von Tieren zu schützen, sie vor der Zufügung von Schmerzen, Leiden und Angst oder vor Schäden zu bewahren und ihnen, wenn sie sich in der Obhut des Menschen befinden, ein artgerechtes Leben zu ermöglichen sowie einen schmerzlosen Tod zu bereiten. Art. 20 a des Grundgesetzes enthält als Staatszielbestimmung die Verpflichtung des Staates zum Schutz der Tiere.

    § 1 des Tierschutzgesetzes i. d. F. v. 25. 5. 1998 (TierSchG) hebt hervor, dass aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen ist. In Konkretisierung dessen darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

    https://www.bpb.de/nachschlagen/l…2996/tierschutz

    Kannst du mir bitte kennzeichnen was bei einem Zuchtwelpen da nicht der Fall ist?

    Das gezielte Vermehren und auf möglichst gesunde Tiere zu achten schütz das einzelne Tier vor vermeidbaren Schäden.

    Was ist für dich denn die Hundezucht?

    Also das meine ich ganz ehrlich. Ich habe schon mal gelesen, dass du für den TS einstehst, was ich super finde! Aber was empfindest du gegenüber der Rassenzucht?

    Ich finde den Kopf viel zu massig und zu schwer. Aber das ist eine der Sünden der Bernhardinerzucht der letzten Jahrzehnte....

    Da stimme ich dir zu, allerdings findet man kaum noch Bernhardiner, die einen weniger massigen Kopf haben. Aber sehr viele bei denen das noch viel, viel schlimmer ist und das nicht nur auf den Kopf beschränkt.

    Ich finde den hier also ganz ok, was die Rasse heute betrifft. Solche "schönen" Körperbauten sieht man sehr selten.

    Nicht überfettet, keine meterlange lose Haut und Lefzen die bis zum Boden hängen.

    Man sieht schön die Augen, die Lefzen sind soweit ok, dürften natürlich weniger lang sein, der Kopf passt ansich aber zum Körperbau.

    Wie gesagt, so sollte der Bernhardiner nicht aussehen, aber die Rasse ist nicht mehr wie früher. Trendrassen sind immer schlecht für die Zucht. Bethoven hat da einen grossen Anteil geleistet.

    Für die heutigen Vertreter der Rasse finde ich diesen hier ganz ok, kann man mit leben. Farbtechnisch überhaupt nicht, aber wenn der Hund tatsächlich gesund ist, wär das ja eigentlich egal.

    Mir wäre es zumindest lieber, die Rasse würde heute so aussehen, als die fetten, faltigen und unfiten Exemplare, die es heute zuhauf gibt.

    Der Weißanteil wird ja noch irgendwas mit Gesundheit zu tun haben, aber eine "schlechte" Maske?

    Nein, nein. Das Weisse ist so schon erlaubt, auch die schlechte Maske. Es wird nur nicht gern gesehen. Deshalb auch mein Erstaunen über den Sieger.

    Finde er sieht noch immer nach Bernhardiner aus :ka:

    @Helfstyna Das erklärt es natürlich. Aber eigentlich ist es ja gut, dass mehr auf den Körperbau als auf die Farbe geachtet wird.

    Aber die Maske gehört irgendwie einfach dazu :herzen1:

    Nochmal zu den Bernhardiner

    Das ist ein Preis gekrönter Deckrüde und trotzdem hat er für mich nix mit der Rasse zu tun.

    Ich persönlich finde das er nach einer Mischung Herdenschutzhund mit Mastiff aussieht...

    https://m.facebook.com/story.php?stor…100031420972538

    Mir gefällt da der grosse Weissanteil nicht... aber gut, darf eben so sein.

    Ansonsten finde ich ihn überraschend gemässigt.

    Die Optik wird durch das weisse Fell verfälscht. Schaut man sich ihn von der Seite an, sieht mans sehr gut, dass es doch passt.

    Aber ist das Weisse denn jetzt IN? Kann mich nicht daran erinnern so ein Fell jemals bei der Rasse gesehen zu haben.

    Die schlechte Maske irritiert aber vermutlich auch, dass er der Sieger ist überrascht mich daher dann doch.