Beiträge von Co_Co

    inklusive gelegentlicher ICE Bahnfahrten (ca. 3x pro Monat je 4 Stunden müsste er mit)

    Das ist für mich übrigens auch nicht mehr "gelegentlich", sondern regelmäßig bzw. ziemlich häufig.

    Ich bin zwar schon ewig nicht mehr selbst Bahn gefahren, aber was ich gerade jetzt im Sommer wieder in der Zeitung lese von überfüllten Zügen, Zugausfällen, Verspätungen, Stopps auf offener Strecke etc. würde ich meinen Hunden nicht zumuten wollen/können. Ein voller Zug mag für einen einigermaßen kleinen Hund in einer Box noch gehen, aber ein größeres Exemplar hätte dann noch ganz andere Probleme. Und beachte bitte, dass für alle Hunde, die nicht in einer Box untergebracht sind, Maulkorbpflicht besteht. Worst case wäre für mich ein (über)voller Zug mit entnervten und gestressten Leuten (mit entsprechend kurzer Zündschnur) , hohe Temperaturen und ein gestresster Hund, der mit Maulkorb 4 Stunden am Stück oder noch länger durchhechelt.

    Oh Himmel..

    Was ist das mittlerweile hier für ne ewige schwarz Malerei?

    Hm,

    ich muß gestehen, das Ganze ist für mich einfach zu unpersönlich, um nicht zu sagen, daß es recht lieblos klingt.

    Modell

    Das wahre Leben läßt sich halt nicht so einfach in eine Schablone pressen, egal, ob man eh mit geplant hat, an manchen Toleranzzonen noch bißchen nachfeilen oder an zusätzlichen Stellschrauben drehen zu können.

    So gesehen kann dies nur in die Hose gehen, weil man mit einem festen Zeitfenster arbeiten will, und das wichtigste einfach außen vor läßt :ka:

    Was ist daran lieblos sich schlicht an den externen Faktoren zu orientieren und an dem was realistisch ist?

    Nicht jeder hat nen Job wo viel oder überhaupt HO möglich ist oder kann den Hund mitnehmen oder kann sich nen Jahr frei nehmen oder mal eben den Job wechseln.

    Das wichtigste ist es sich im Klaren zu sein was leistbar ist und was nicht und was nicht funktioniert.

    Ja man kann immer Pech haben und der Hund mag nicht alleine bleiben, tut sich schwer etc. Das ist aber auch einfach heutzutage extrem viel gemacht und fängt schon bei einigen Züchtern an .

    Aber auch da wird nach Phänotyp entschieden und der Rest ist egal, wenn der Hund keine offiziellen Papiere hat. Da interessiert es in der Regel nicht, was der Gentest sagt.

    Dann lässt man den Hund meinetwegen auch noch phänotypisch einschätzen.

    Fakt ist - der Hund sieht definitiv nicht nach dem aus, was in den Papieren steht.

    Das kann - je nach Bundes- oder Urlaubsland - richtig doof enden.

    Wenn du nicht Grade phänotypisieren für Registerpapiere meinst bringt dich auch das nicht weiter.

    Zumal das ein Hund ist der nicht in die gängigen Schablonen passt.

    Mehr als euch allen Zeit geben und unterstützen wie ihr es tut könnt ihr glaub ich nicht.

    Mein Rüde hat meine alte Hündin über Monate gesucht in der alten Wohnung wenn wir wieder kamen und war einfach verzweifelt sie nicht zu finden , war einerseits extrem kontaktbedürftig und andererseits sehr distanziert, nicht er selbst.

    Wie extrem tief das sitzt hab ich gemerkt als ich mit meiner Jungen Hündin letztes Jahr ( knapp 2 Jahre nachdem ich meine alte Hündin gehen lassen musste) nen Termin hatte, ihn Zuhause gelassen hab und ihn danach runter zum Auto zum gemeinsamen Gassi holen wollte.

    Als ich allein reinkam wurd er extrem unruhig und hektisch und hat sich erst beruhigt als er sie im Auto gesehen hat und begrüßen konnte.

    Die bleiben/ blieben alle problemlos alleine ohne den anderen aber wenn Bindung da ist naja. Macht man nichts dran, gibt einfach Hunde die mehr trauern als andere.

    Ich drücke euch die Daumen das er sich fängt :verzweifelt:

    Ich schließe mich ebenfalls an, Mausi braucht anderes Tempo / Schrittlänge und bringt von sich aus auch nicht die Aktion und Takt mit wie er. Gebäude ist anders etc.

    Sie läuft fröhlich mit und kommt immer öfter in den Trab aber mittlerweile ist es mir egal solange meine Hunde sich wohlfühlen. Wenn sie es mitbringen cool , wenn nicht dann nicht.

    Du redest von "alle HH" was NIRGENDS stand bzw steht bei mir und dem Zitat auf das ich mich bezog.

    Also ja, du dichtest was dazu aber was soll's.

    Wenn man es so nötig hat , bitte xD

    Aber für ein Rückruf-Signal braucht man doch keine Stromreize, sondern nur ein Vibrationshalsband (oder Alternativ einen anderen Signalgeber wie eine Pfeife oder einen GPS Tracker mit Ton)? Es gibt die Funktionen weltweit doch nicht als ein vereintes Modell zu kaufen...

    Ich persönlich sehe null Lebensnotwendigkeit einem E-Collar, was schmerzhafte Stromreize abgibt. Funktionierender Freilauf ist da für mich ein vorgeschobenes Argument. Als ob Freilauf ein Grundrecht ist, statt eines Privilegs (wie Hundehaltung selbst auch).

    Die in den USA übliche Boxenhaltung wird damit genauso argumentiert, obwohl es in zig anderen Ländern auch ohne funktioniert, denn wie will man sonst Hunde halten, wenn man 10h+ außer Haus ist? Sonst nehmen die Hunde die Wohnung auseinander... Oder auch Stachelhalsbänder, weil man sonst seinen Hund nicht gehalten bekommen...

    Der Gedanke, dass Hundehaltung vielleicht nicht das passende Hobby sein könnte, wird von diesen Personen schnell weggewischt. Lieber hat der Hund über eine längere Periode regelmäßig Schmerzen, als dass der Mensch seinen Fehler einsieht und dem Tier zuliebe verzichtet. Egoismus pur.

    Die Hunde wissen bei der Beschreibung idR das Vibration eine Warnung ist.

    Es hat halt jeder andere Prinzipien und Vorstellungen von Hundehaltung , ich find hier in Deutschland extrem viel extrem dumm und nicht fair oder artgerecht für die Hunde bei der derzeitigen Haltung.

    Insbesondere wenn ich aus'm Ausland zurück komme.

    Ich sehe da sowohl privat als auch anderweitig weitaus weniger konfliktbehaftete und ständig gestresste Hunde als hier in D , trotz dessen das die idR n Gerät und/oder Stachel dran haben ( egal ob es private Hunde sind oder DH).

    Aber klar, X Jahre rumdiskutieren, Stress ,Stress und noch mehr Stress durch unklare Bilder und Kommunikation sowie ruhig stellen über Medikamente statt mal Dinge nachhaltig zu klären das ist völlig salonfähig geworden hier.

    Aber hier ist es ja schon ein Drama wenn man nen Hund körpersprachlich eingrenzt und körperlich blockiert.

    Hier lassen sich Leute eher von ihrem Fiffi beißen um bloß keinen Konflikt, keine Grenze zu setzen statt da mal klar zu zeigen "lass es".

    Wehe da wird gesagt " dann sollte man Hundehaltung überdenken " .

    Wie man überhaupt auf den Trichter kommt n ERG mit Waffen gleichzusetzen frag ich mich seit gestern.

    Das ist so dermaßen falsch.

    Phonhaus notwendig ist wieder sehr subjektiv aber ja, es gibt da durchaus Bereiche.

    Wenn du magst schreib ich dir ne ausführliche PN :)