Beiträge von Co_Co

    Sagt mal, wie häufig passiert das, dass es gar nicht klappt, weil sich einer unwohl fühlt? Schwer zu beantworten wahrscheinlich… Kann man da immer zuverlässig die richtigen Weichen stellen (Alter, Rasse, etc.) oder hat man manchmal eben Pech, weil der individuelle Charakter nicht passt? Frage mich einfach, wie man noch besser vorbeugen könnte? Gerade, wenn ein Welpe dazukommen soll, ist da doch ein großes Fragezeichen dabei, wie die Charaktere sich gemeinsam entwickeln?

    Eigentlich nicht.

    Ich habe z.B Hunde aus bestimmten Linien komplett ausgeschlossen solange ich die Hunde definitiv nur indoor habe.

    Genetik ist ja kein Fragezeichen.

    Charakter/Verhalten / Ausprägung von gewissen Dingen joa kenn ich nur bei sehr großen Würfen ( 12 aufwärts..) das man da wirklich ne extrem unterschiedliche Spannbreite hat.

    Mir persönlich ist auf Dauer trennen/ Daumen drauf etc nichts.

    Auch wenn ein Hund sich möglichst immer absondert und unwohl fühlt bei den anderen Hunden ist das für mich in meiner Wohnsituation/Hundehaltung nicht erstrebenswert.

    Mir ist hier ne gewisse Harmonie und Ruhe wichtig auf Dauer/ mit meinen Hunden untereinander. Aber ich suche tatsächlich auch danach zusätzlich aus was hier einziehen soll / darf.

    Was nur übergangsweise da ist ja nun. Da ist das auch schöner wenn es passt aber wenn nicht dann halt nicht.

    Du solltest dringend an deiner Sachlichkeit arbeiten.

    Davon ab bist du hier nicht in der Position irgendwem den Mund zu verbieten weil scheinbar ein wunder Punkt getroffen ist.

    Das ist schlichtweg Fakt das einigen Hunden kein Gefallen mir dem erzwungenen Leben als westlicher Haushund getan wird .

    Wenn man da was länger im Thema drin ist und viel Leid sieht aufgrund fehlerhafter Vermittlung und unrealistischer / zu vager Erwartungen ist man da schlichtweg ohne rosa Brille und sachlich unterwegs.

    Natürlich gibt es viele geglückte Vermittlungen aber das ist nicht immer so.

    Ebenfalls ist es Fakt das "aus der Hand füttern " nix mit Bindung zu tun hat sondern Starkzwang ist aufgrund dessen das dem Hund etwas Überlebens wichtiges entzogen wird .

    Das ist zudem massiver Stress weil der Hund rein auf der Ebene vom Überlebenswillen angesprochen wird.

    Das wird teils noch weiter getrieben bis zu Wasser aus der Hand . ( Flasche)

    Theorie und Praxis klafft meist schon bei der Anschaffung des ersten Hundes ohne traumatische Vorgeschichte massiv auseinander.

    Und natürlich stellt man sich hier die Frage was die Motivation war und die Vorbereitung wenn nicht Mal ein passender Trainer noch Geduld vorhanden sind rein auf die Beiträge bezogen.

    Wow… sanfter Zwang! Na dann viel Glück wenn der Hund ankommt und euch mal zeigt was er davon hält.

    Tatsächlich liest man das sehr viel im Netz, dass das hilft. Denn was ist die Alternative? Der Hund zieht sich zurück, baut niemals eine Bindung auf, weil er keinen Grund sieht auf die Menschen zu zu gehen....

    Manchmal ist das von Menschen erdachte und aufgezwungene Leben halt nichts für den Hund und der wäre besser bedient gewesen mit Ner Spritze statt so ein Leben haben zu müssen.

    Ihr habt euch belesen , das ist toll.

    Aber was ist da hängen geblieben wenn man nach nicht Mal einem Monat so frustriert und ungeduldig ist?

    Der Hund sieht natürlich keinen Sinn in euch .

    Und dann immer dieser ewige Starkzwang über Futter entziehen wollen für " Bindung" .

    Das hat nichts mit Bindung zu tun.

    Das ist schlichtweg Abhängigkeit .

    Wenn das nicht langt kann man ja Wasser entziehen.

    Vielleicht solltet ihr nochmal für euch beantworten was euch dazu gebracht hat sich auf sowas einzulassen, was eure Motivation war und ist.

    Bezüglich Flüssigkeitsaufnahme -

    Wenn du eh barfst würd ich das Futter einfach suppiger machen und über nen Trinkbrunnen nachdenken .

    Und den Hund sonst in Ruhe mit " trink was" lassen . Du hattest schonmal angemerkt das sie durch den Stress den du ihr da machst meidet. Kann auch sein das sie dadurch lieber draußen trinkt und drinnen möglichst wenig .

    nun ja, bzgl Akuratesse und Bellen: das Buch ist kein Erziehungsbuch, sondern die Grundlage für Sport.

    Bellen ist ein starker Motivator, der den Hund in Schwung bringt

    Also einen weiteren Sinn gibt es nicht, außer dass man es zum Sport braucht?

    Nun wird es aber in einigen Threads zur Auslastung empfohlen (auch für Nichtsportler). Daher dachte ich, dass bei einem solchen Training auch ein positiver Nebeneffekt für den Alltag herumkommen könnte.

    Ansonsten macht das ja für Nichtsportler überhaupt keinen Sinn.

    Es wurde empfohlen weil die Person einen Anhaltspunkt zwecks Aufbau von vernünftiger UO haben sollte / wollte wenn sie nicht zum Training gehen kann .

    Jetzt habe ich das "kleine" Buch hier. Alles sehr anschaulich beschrieben und die Übungen sind quasi idiotensicher. Gut erklärt ist vor allem, wie man den Hund zum "Arbeiten" motiviert kriegt. Auf den hinteren Seiten 266 - 287 sind alle Übungen in Kurzform noch einmal zusammengefasst. Inklusive dem Hund das Bellen beibringen. Das ist vielleicht eine ketzerische Frage, aber: Was nützt mir das im Alltag? Hund ruhig kriegen verstehe ich noch. Aber warum soll ich einem Hund, der von Haus aus so gut wie niemals bellt, das Bellen extra beibringen?

    Ein großer Teil dreht sich ums Fußlaufen. Ja, sieht schön aus, wenn er das akkurat ausführt. Aber in der Akkuratesse an sich sehe ich keinen Nutzen für den Alltag, wenn man einfach nur will, dass er an lockerer Leine läuft bzw. im Freilauf bei Bedarf herkommt und neben dem Menschen läuft. Oder hat die Genauigkeit, mit der trainiert werden soll, im Alltag einen positiven Nebeneffekt im Sinne eines echten Mehrwerts?

    Das ist kein Erziehungsbuch.

    Das ist ein Buch rein auf IGP Sport bezogen.

    Hast du dir nicht durchgelesen worum es da geht vorher ?

    Solange solche " Sachverständige" rumlaufen und da was zu melden haben ist das NOCH schwachsinniger als es eh schon ist .

    Bei solchen Videos stellen sich mir die Haare auf .

    So viel Blödsinn in so Ner kurzen Zeitspanne. Wahnsinn.