Beiträge von Dornenrose

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    So das sind die Blutwerte, wenn der Upload funktioniert hat.

    Leider nur als Screenshot. Kann mir jemand sagen wie ich PDF-Dateien hier hochladen kann?

    Für mich mit unqualifizierter Google-Recherche klingt das jetzt irgendwie doch nach Pankreatitis. Meine Tierärztin hat am Freitag am Telefon glaube ich gesagt dass der Wert nur dann auf Pankreas-Probleme hindeutet, wenn er zu niedrig ist. Ein zu hoher Wert deutet ihrer Aussage nach eher auf Dünndarmprobleme hin. Deshalb wollte sie die Ergebnisse der Kotuntersuchung noch abwarten. Aber ganz sicher ob ich nichts falsch verstanden habe bin ich mir nicht mehr.

    Der hohe Cortisol-Spiegel wundert weder mich noch die TA weil mein Hund im Wartezimmer und beim Tierarzt immer sehr gestresst ist und die Blutabnahme auch erst nach dem Ultraschall gemacht wurde also könnte das Cortisol nach und nach immer höher steigen

    Ich werde auf jeden Fall nochmal mit der Tierärztin darüber sprechen

    Sunshinelady Dann hilft mir das nicht weiter. Ich füttere aktuell schon Royal Canin Hypoallergenic, also die einzige Möglichkeit nochmal aufzurüsten wäre das Anallergenic. Aber da ich vermute dass mein Hund auf einen Zusatzstoff reagiert oder das Futter nicht verdaulich genug ist bzw der Fettgehalt zu hoch habe ich mich dagegen entschieden

    Aber in einem gewissen Punkt ist meine Tierärztin der gleichen Meinung. Sie sagt wenn durch die gleiche Produktionsstraße auch andere Futtersorten laufen, dann können Rückstände davon im Hypoallergenen Futter sein und bei empfindlichen Hunden Reaktionen auslösen. Deshalb empfiehlt sie Hills, Royal Canin, Platinum oder Vetconcept. Die produzieren das Futter scheinbar alle so, dass es keinen Kontakt zu normalem Futter hat.

    Habt ihr im Kot mal die Elastase untersuchen lassen? Hab hier einen Hund mit EPI mit ähnlichen Symptomen. Ist ein ewiges Herumtüfteln mit dem Futter, weil er Enzyme bisher nicht vertragen hat und der Magen auch sehr empfindlich ist.

    Im Blut haben wir ja diesmal auch den Wert mitgetestet der auf Pankreatitis hinweisen würde und die Tierärztin hat im Telefonat auch von einem weiteren Wert gesprochen, der auf eine unzureichende Funktion der Pankreas hinweisen würde. Beide waren im Normalbereich. Das spricht gegen Pankreatitis oder EPI.

    Auch im Ultraschall habe ich nochmal nach der Pankreas gefragt. Da hat sie mir gezeigt wo sie liegt und dass man sie nicht wirklich sieht aber das ist scheinbar gut so. Laut ihrer Aussage würde eine im Ultraschall deutlich sichtbare Pankreas auf Probleme hindeuten.

    Kochen mit möglichst gut verdaulichen Futter habe ich ja jetzt eh vor

    Ich wollte euch mal wieder ein Update da lassen.

    Ich bin weiterhin nicht zufrieden. Meinem Hund geht es immer mal unterschiedlich, mal super fit mal gar nicht gut. Sucrabest gibt es weiterhin, ohne geht nicht. Am Wochenende musste ich zum ersten Mal nach dem Kliniktermin wieder Novalgin geben, weil sie starke Schmerzen hatte.

    Ich habe mittlerweile das Gefühl dass sie das hypoallergene Futter nicht verträgt und dazu auch mal im Allergie-Thread nachgefragt. Außerdem habe ich mich mit einer Ernährungsberaterin ausgetauscht und habe überlegt doch eine Ausschlussdiät zu machen. Die Ernährungsberaterin hat mir allerdings davon abgeraten und gesagt die Symptome klingen für sie nicht nach einem Allergiker sondern eher so als sei das aktuelle Futter nicht verträglich genug für meinen Hund. Sie hat vorgeschlagen erst einen Versuch mit bekannter Proteinquelle ggf mit Kochen zu starten.

    Vorher machen wir jetzt aber doch nochmal ausführliche Diagnostik. Das heißt wir haben am Mitwoch nochmal einen Ultraschall in der Klinik gemacht. Diesmal war der Magen komplett unauffällig und nicht mehr entzündet. Die Gallenblase war allerdings wieder leicht auffällig. Da war neben der dunklen Flüssigkeit auch etwas helleres drin von dem die TA gesagt hat, dass das verdickte Flüssigkeit ist. Es war noch nicht viel aber muss im Blick behalten werden. Ich hoffe ich habe das einigermaßen richtig wiedergegeben.

    Sie bekommt jetzt auch Tabletten zur Unterstützung der Gallenblase. (Ursochol)

    Außerdem haben wir noch ein ganz großes Blutbild mit vielen zusätzlichen Gastro-Werten gemacht und dabei auch nochmal die Gallenblase angeschaut. Die TA hat gerade angerufen. Die Ergebnisse sind angekommen und sehen alle gut aus. Die Gallenblase ist unauffällig und auch das Bilirubin, das ja beim letzten Blutbild erhöht war ist wieder im Normbereich. Ich bekomme die Blutergebnisse auch noch, dann kann ich sie nochmal hier einstellen.

    Wir haben auch noch eine Kotuntersuchung mitmachen lassen. Also auf Würmer (DNA, nicht Eier), Giardien und Darmmikrobiom. Die Ergebnisse stehen noch aus.

    Den Darm mit Probiotika aufbauen ist auch die nächste Stufe im Stufenplan der TA. Da mein Hund schon relativ oft Antibiotika bekommen hat und das erste Mal mit einem guten halben Jahr ( Pyometra direkt nach der ersten Läufigkeit) ist die Wahrscheinlichkeit groß dass das Mikrobiom angegriffen ist.

    Mal schauen ob da noch was herauskommt. Ich habe leider das Gefühl dass wir immer noch im trüben fischen und freue mich auch nicht über die guten Blutergebnisse. Endlich eine richtige Ursache finden wäre mir deutlich lieber.

    Ich finde die Trainingsmethoden auch unfair und würde das bei meinen Hunden so nicht machen.

    Ein Zauberwort für mich beim Thema Leinenführigkeit war Matching Law. Grundsätzlich beschreibt diese Lerntheorie das ein Hund ein Verhalten dass sich lohnt immer häufiger zeigen wird.

    Das fiese dabei ist dass sich an der Leine ziehen auch häufig für die Hunde lohnt. Z.b. wollen sie zu einer besonderen Schnüffelstelle oder einem anderen Hund. Also ziehen sie dahin und der Mensch geht früher oder später hinterher. Der Hund erreicht also mit ziehen sein Ziel. Also hat sich das ziehen gelohnt und der Hund wird es folglich noch häufiger zeigen.

    Oft passiert das im Alltag unbewusst. Das heißt sich dem bewusst zu werden ist der erste wichtige Punkt. Der nächste Punkt ist dafür zu sorgen dass sich das ziehen nicht mehr lohnt. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die bekannteste ist umdrehen und in die andere Richtung gehen. Alternativ kann man stehen bleiben. Beides sind meiner Erfahrung nach eher Varianten für geduldige Menschen. Weil ich ungeduldig bin schicke meine Hunde meist Körpersprachlich zurück. Dabei halte ich die Leine Hand hinter dem Rücken mit der anderen Hand fest um nicht in Versuchung zu kommen mit der Leine nachzuhelfen. Das zurückschicken über Körpersprache funktioniert aber nur wenn der Hund noch nicht zu weit vorläuft und anfangs am besten mit einer seitlichen Begrenzung. Dadurch übe ich das bewusst am Anfang nur wenn ich die richtigen Gegebenheiten habe. Ansonsten läuft mein Hund an der Schleppleine, damit er gar nicht ins ziehen kommt was sich lohnen kann.

    Parallel dazu belohnen bzw lobe ich sobald der Hund neben oder hinter mir läuft. Am Anfang kann ich z.b. an einem Hund vorbei auch mal mit Keks vor der Nase vorbei führen. Hauptsache ich schaffe nicht wieder eine Situation, in der sich das ziehen lohnt.

    Man kann sich das wie eine Waage vorstellen. Das laufen in der gewünschten Position muss sich für den Hund mehr und häufiger lohnen als das ziehen, dann wird er es auch immer häufiger von sich aus zeigen.

    Bei mir waren Zecken auch immer der Test, dass es noch wirkt. Wobei ich da schon auch immer das Gefühl habe dass das sehr individuell ist. Bei meinem 2. Hund schafft Simparica es gar nicht Zecken abzuhalten.

    So, das Futter ist da. Ist es eigentlich ok, langsam umzustellen? Also schon klar, den Zeitpunkt, ab dem dann die Diät beginnt, verschiebt man damit nach hinten, aber ich möchte hier auch keine Magen-Darm-Probleme riskieren, wenn ich jetzt Knall auf Fall das "alte" Trockenfutter weg lasse? Ich dachte, über 2-3 Tage langsam reduzieren könnte vielleicht besser sein?

    Meine Tierärztin hat mir gesagt ich soll auf jeden Fall langsam umstellen und dann, wie du gesagt hast, zählt der Zeitraum der Diät ab dann wo es nur noch das neue Futter gibt

    Je mehr ich über das Allergiethema nachdenke um so unsicherer werde ich. Eine Allergie entsteht ja meinem Verständnis nach dadurch dass das angegriffene Immunsystem auf einen bekannten Stoff reagiert und ihn bekämpft. Irgend jemand hat das hier oder im Ausschlussdiät-Tread neulich gut beschrieben aber ich finde es nicht mehr.

    Ich spinne mir hier mal meine Gedanken zusammen, wenn ich falsch liege korrigiert mich bitte.

    Das Immunsystem reagiert auf einen bekannten Stoff mit einer Allergie. Die Allergie äußert sich in unserem Beispiel durch eine Magenentzündung. Wenn ich dann das Futter wechsele bessern sich zwar die Symptome, aber es dauert lange bis der Magen wirklich ausgeheilt ist. In dieser Zeit ist das Immunsystem weiterhin angegriffen und kann jederzeit auf einen Bestandteil des neuen, aber jetzt ja bekannten Futters mit einer weiteren Allergie reagieren.

    Aber dann ist es doch, wenn ich gerade keinen Denkfehler habe, eigentlich eine Abwärtsspirale aus immer weiteren Allergien. Andererseits ist das Futter nicht wechseln ja auch keine Option.

    Wenn ich mit meinen Gedanken richtig liege würde das ja erklären, wieso das Hypoallergenic nach 3-4 Wochen zu Problemen geführt hat. Aber wie soll ich dann weitermachen, wenn ich nur noch 2 Futteroptionen habe also auch kein Spielraum mehr da ist um sich weiteres zu "verbrennen"?