Beiträge von Dornenrose

    Meine will ganz häufig ein Futter für ein paar Tage nicht fressen, wenn ihr davon übel geworden ist oder sie Bauchweh bekommen hat.

    Manchmal ist auch der Futterplatz "verbrannt.

    Was würde denn beim Tierarzt gemacht? Der normale Haustierarzt tastet halt hâufig nur ab und macht eine kurze Allgemeinuntersuchung.

    Ich würde definitiv den Bauchraum schallen lassen, Blutwerte mit Pankreaswerten(sind nicht automatisch dabei). Wenn Sie schonmal Antibiotika bekommen hat, würde ich die Darmflora checken. Vielleicht sogar eine Gastroskopie machen

    Man könnte auch mal testweise Ulmenrinde oder Sucrabest mindestens 30 min vor der Fütterung geben und schauen ob das Besserung bringt.

    Ich weiß das klingt viel und unnötig. Aber hätte ich das vor 7 Jahren schon gewusst, hätte mir das viele Tierarztkosten und meinem Hund viel Leid erspart

    Ich habe auch so einen Hund, der schon als Welpe schlecht gefressen hat.

    Bei mir hat über Jahre Futter anbieten und was sie nicht wollte wieder wegnehmen und sich nicht zu viele Gedanken machen am besten geholfen.

    Aber mit meinem heutigen Wissen würde ich das nicht mehr so stehen, sondern den Hund einem spezialisierten Tierarzt vorstellen und einmal komplett auf den Kopf stellen.

    Mein Hund hat nämlich heute massive chronische Magen-Darm-Probleme und ich denke die Mäkeligkeit war damals schon das erste Anzeichen dafür.

    Wenn es bei deiner Freundin Zuhause besser läuft schließe ich mich flying-paws an und denke dass er sein Zuhause negativ verknüpft hat z.b. mit Schmerzen oder vielleicht mit ihm unangehmen Behandlungen (Augentropfen/Augencreme?)

    Da ist es erstmal am wichtigsten den Auslöser zu finden und abzustellen. Bei Schmerzen ganz klar durch Schmerzmittel und suchen der Ursache.

    Ich schließe mich meinen Vorschreibern an, was die Medikamente angeht.

    Lieber er hat jetzt mit dem Medikament noch eine schöne Zeit, die vielleicht nicht ganz so lange geht.

    Dauerstress ist auch nicht gesund für einen älteren Hund und bei deiner Beschreibung würde ich, so leid es mir tut, auch überlegen wie viel Lebensqualität er (ohne Medikamente) noch hat.

    Andererseits können Psychopharmaka ja teilweise auch bei Angsthunden z.b. helfen mal einen Fuß in die Tür zu bringen und den Hund soweit runterzufahren dass überhaupt Training denkbar ist.

    Das kann evtl bei euch ähnlich sein.

    Dann würde ich die Leine als Orientierungspunkt sehen.

    Was passiert denn wenn du nach eurem Spaziergang mit ihm zusammen an der Leine reingehst?

    Ist er dann sofort Out of Order oder schafft er es entspannt zu bleiben und sich vielleicht sogar neben dich zu setzen oder legen und zur Ruhe zu kommen. Ich würde auch versuchen ihn da ruhig zu streicheln und schauen ob er das gut findet.

    Wenn das klappt dann wäre ihn an der Leine zum üblichen Futter und Wasserplatz führen und ihm so stück für Stück immer soweit er es aushält die Wohnung wieder zeigen

    Das tut mir leid dass es drinnen so schwierig ist.

    Bei meinem Hund war die bekannte Wohnung relativ problemlos.

    Läuft dein Hund draußen an der Leine oder frei?

    Ich Frage deshalb weil ich merke, dass eine Leine meinem Hund draußen Sicherheit gibt. Wenn das der Unterschied ist hilft es euch vielleicht deinen Hund an der Leine zum Futter und co zu führen oder er kommt angeleint vorerst mal besser zur Ruhe.

    Ansonsten würde ich überlegen erstmal draußen zu füttern.

    Als erstes Mal durchatmen.

    Du solltest versuchen der Ruhepol und Orientierungspunkt zu sein den dein Hund jetzt braucht.

    Ich berichte dir mal wie es bei meinem Hund war. Meine Hündin ist im Frühjahr letztes Jahr auch ganz plötzlich erblindet. Die Anfangszeit war relativ schwierig und sie hat auch eine Zeitlang gebraucht um damit klarzukommen.

    Ich habe in dieser Zeit ganz besonders darauf geachtet die Routine wie vorher beizubehalten. Das hat geholfen. Ich kündige bewusst ganz viel stimmlich an z.b. das Halsband/Geschirr anziehen, wenn ich sie anfasse, Stufen oder Türen. Und ich habe auch Kommandos für links und rechts. Geübt habe ich das tatsächlich beim Hundesport (Rallye Obidience, habe ich erst nach der Erblindung angefangen) aber auch im Alltag.

    Das alles hat ihr immer mehr Sicherheit gegeben und mittlerweile merken fremde gar nicht mehr unbedingt dass mein Hund blind ist.

    nadine.b91 dann würde ich als allererstes einen Welpensicheren Raum schaffen in dem sie vor sich hindaddeln und vielleicht auch etwas zerlegen ( z.b. Pappkarton) kann ohne dass ihr sie die ganze Zeit im Blick haben müsst. Das geht z.b. mit einem Welpenauslauf.

    Das kann die Situation gut entspannen und auch im Alltag dafür sorgen dass du mal durchatmen und z.b. mal kurz auf Toilette oder den Müll rausbringen kannst, ohne dass dein Hund sich in Gefahr bringt oder die Wohnung zerstört.

    Lari&Fine das mit dem sivomixx finde ich interessant. Das hat meine Tierärztin nicht erwähnt.

    Wir haben eine Packung gegeben, also 30 Tage

    Dann habe ich da auf jeden Fall einen Punkt an dem ich ansetzen kann. Als Präbiotika haben wir Vetbiom gegeben. Das bekommt sie auch weiterhin. Und zusätzlich gibt es grob geraspelte Karotten im Futter.

    Limetti ich war anfangs bei meinem Haustierarzt und bin dann nachdem der keine Ursache gefunden hat in eine Klinik gewechselt. Da fühle ich mich auch sehr gut betreut

    Eddy09 Ja wir haben zum testen schätzungsweise 6 Wochen hypoallergenes Futter gefüttert

    Das hat keine Besserung gebracht bzw hatte sie damit zum ersten Mal die typischen Allergiesymptome (Pfotenlecken und ständig verstopfte Analdrüsen)

    Ich habe aber damals überlegt noch eine Ausschlussdiät zu machen und deshalb ursprünglich bei der Ernährungsberaterin angefragt. Die Findung einer Fleischquelle und Kohlenhydratequelle die mein Hund noch nie hatte war aber schwierig, deshalb und weil ich dann die Notbremse beim Hypoallergenen Futter gezogen habe und vorerst mal nur Reis mit Moro-Karotten gefüttert habe, haben wir uns für diese Fettarmes Variante mit bekannter Fleischquelle fokussiert.

    Darmflora haben wir uns im Januar auch angeschaut. Die war angegriffen und wurde mit sivomixx und vetBiom aufgebaut. Mittlerweile gebe ich nur noch vetbiom. Aber das ist eine gute Idee, dass ich das nochmal anspreche oder teste.

    Die Tierärztin hat gesagt es kommt öfter vor dass es den Hunden mit sivomixx besser geht und die Darmbakterien nach dem Absetzen schnell wieder sterben und dadurch auch die Symptome wieder kommen.


    Gestern Abend und heute morgen hat mein Freund den Hund gefüttert (normales Futter nochmal püriert plus Reiswaffel als Betthupferl). Das hat sie gerne gefressen und es ist drin geblieben. Heute morgen bzw Nacht gab es auch kein nüchternerbrechen.

    Die Mittagsportion wollte ich füttern, da hat sie nicht gefressen. Ich glaube das kommt aber davon dass ich mittlerweile sehr gestresst und fokussiert aufs Futter bin und sich das auf meinen Hund überträgt....