Beiträge von Mia10

    Ich fand das mit dem Appenzeller und dem Kind wirklich schlimm anzusehen. Am Schlimmsten fand ich aber den Vater, der dann sagte, dass er sieht, dass das Kind wohl das Problem ist. Ne, das Kind ist nicht das Problem, das sind immer die Eltern. Einfach mal nein sagen, anleiten, kann doch so schwer nicht sein. Ich frag mich was die machen, wenn ein Kind mit einem jüngeren Geschwisterlichen so umgehen würde, treten, hauen, über die Füße fahren, alles kein Problem oder? :ugly:

    Das fand ich auch. Vor allem als er sagte "das Kind". Es ist doch wohl seins, warum steht er daneben und tut nichts. Das hat mich echt aufgeregt.

    Noch eine Verständnisfrage: Du sagst, wenn jemand fremdes kommt rufst du sie ran, lässt sie sitzen und sie soll dich anschauen. Befindest du dich dann zwischen ihr und dem gefährlichen Fremden? Schaffst du es sie abzublocken wenn sie doch eskaliert und da hin will?

    Normalerweise versuche ich sie neben mit sitzen zu lassen, so dass ich zwischen ihr uns z.B. dem entgegenkommenden Fahrrad stehe. Bei manchem klappt es gut (normale Fußgänger z.B.) und bei manchem schlechter (andere Hunde, Fahrradfahrer). Teils kommen wir jetzt an Kindern gut vorbei. Was meinst du mit abzublocken? In manchen Situationen hilft leider auch das beste Leckerli nicht und ich komme gegen das bellen nicht an. Gestern z.B. als sie von einem großen Hund angebellt wurde, zwei Fahrräder vorbeifuhren und die Kirchenglocken läuteten, da war sie einfach über stimuliert denke ich.

    Ich werde versuchen etwas vorausschauender zu handeln und wie Curly es beschreibt schon früher mit dem ablenken beginnen und auf mehr Abstand achten.

    nein, wenn er bellt oder knurrt gibt es keine Leckerchen mehr. Du solltest dann mit der Leckerchengabe anfangen, wenn noch genügend Platz zwischen dem Fremden und deinem Hund ist, so dass dein Hund noch nicht bellen würde. Dann bin ich immer in die Hocke gegangen, so dass ich zwischen Fremden und Hund war und dann die wirklich guten Leckerchen geben, mit einem möglichst hungrigen Hund. Was uns auch geholfen hat, war der Besuch von Innenstädten und Einkaufszentren. Wir haben uns auch mal an einen Brunnen in der Fußgängerzone gesetzt und er hat dann schnell verstanden, dass die vielen Menschen doch nicht gefährlich sind.

    Oke danke. :) Ich werde es weiter versuchen. Ich habe auch schon überlegt wohin ich sie am besten mitnehmen kann, wo sie vielleicht merkt dass alles halb so wild ist. Ich denke es gibt demnächst mal einen Ausflug in die Stadt zum Eis essen und ein Ausflug zum See, wo immer etwas los ist ist auch geplant.

    Mit abblocken meine ich ob du es schaffst, sie auf der einen Seite zu halten, wenn sie wegen des Reizes an dir vorbei auf den Reiz zuschießen will. Oder macht sie das garnicht, sondern bellt nur, während sie sich quasi hinter dir versteckt?

    Ich frage, weil meine Hündin von mir sehr beeindruckt war, als ich angefangen habe ihr Grenzen zu setzen und etwas zu verbieten. Da wuchs dann das Vertrauen, dass ich das auch bei anderen schaffen würde :winking_face_with_tongue:

    Noch eine Verständnisfrage: Du sagst, wenn jemand fremdes kommt rufst du sie ran, lässt sie sitzen und sie soll dich anschauen. Befindest du dich dann zwischen ihr und dem gefährlichen Fremden? Schaffst du es sie abzublocken wenn sie doch eskaliert und da hin will?

    Sie auf die angewandte Seite zu holen und bei ruhigem Verhalten zu loben ist grundsätzlich ein guter Weg. Wenn sie trotzdem eskaliert und bellt solltest du wenn möglich bei der nächsten Begegnung den Abstand vergrößern, also z.B. auf den Randstreifen gehen, in eine Einfahrt etc. Wenn das alles nicht geht und du weißt es wird für sie zu eng kannst du sie auch auf den Arm nehmen. Vielleicht hilft ihr das und klein genug wird sie ja als Havaneser sein.

    Ziel muss es sein, eine so große Entfernung zum gefährlichen Fremden (egal ob Hund, Fahrradfahrer oder Kind) einzunehmen, dass sie nicht mehr bellt und möglichst entspannt bleiben kann. Dann wird es mit der Zeit besser werden, weil sie dir vertrauen kann, dass du die Situation für sie regeln und richtig einschätzen kannst.

    Und Spitze gibts auch in vielen Größen :winking_face: . Wenn ein Großspitz ggf. zu schwer werden könnte, könntet ihr ja einen Mittelspitz nehmen. Die bleiben dann je nach Größe bei 8 bis 15 kg oder so.

    Unsere Spitzine fände jedenfalls Wandertouren bestimmt auch klasse. Sie fragt mich an jeder Biegung ob wir nicht den Weg nehmen können, der weiter von Zuhause wegführt.

    Hallo zusammen,

    ich denke gerade über einen Sheltie als möglichen Zweithund nach. Viele machen ja tatsächlich Agi mit ihren Shelties, was bei uns aber in der Nähe nicht möglich ist und wofür ich ernsthaft wohl auch auf Dauer keine Zeit finden würde. Gibt es auch Shelties, die mit ausgiebigen Spaziergängen und einmal die Woche Hundeschule zufrieden sind? Was und wie viel macht ihr so mit euren Shelties?

    Lg

    Rein trainingstechnisch wäre es bei der vorliegenden Problematik angesagt Medical Training mit Kooperationsssignal zu üben und öfter zum TA zu fahren. Mal nur auf den Parkplatz, einmal Straße rauf, runter, wieder fahren, nur mal rein, ein paar Leckerchen abholen, mal die Zähne anschauen... immer verschieden, nix großes, muss der Ta gar nicht jedesmal involviert sein.

    Letzteres habe ich nun ja schon angefangen. Generell ist auch schon besser geworden, letzte Woche konnte sie halbwegs entspannt liegend mit anderem Hund im Wartezimmer warten, heute war's schwieriger, weil uns schon vor der Tür ein anderer Stresskeks begrüßt hat.

    Gibt's denn ein allgemeines Kooperationssignal, dass sich in so einem Fall eignen würde? Ich habe in den Medical Training Threads schon ab und zu reingeschaut, aber da gab es ja je nach Anwendungsfall ganz verschiedene Kooperationssignale.

    Dafür müsste ich aber dran glauben, dass es hilft :zany_face: .

    Nicht zwingend, es reicht für eine Placebo by proxy-Reaktion, dass man Zuwendung gibt.

    Theoretisch xD

    Also wenn ich ihr 5h vorher drei Tropfen gebe, dann hilft das beim TA? Theoretisch? :rolling_on_the_floor_laughing:

    Spannend... OK, ich geb's zu ich bin skeptisch bei sowas.

    Aber es bleibt ja trotzdem das Problem, dass man es nicht bei Bedarf geben kann sondern über einen längeren Zeitraum geben soll. In anderen Situationen brauche ich es aber nicht, somit möchte ich eigentlich nichts dauerhaft füttern, weil es evtl. vielleicht sein könnte, dass ich mit ihr zum TA muss. Daher die Frage nach einer Alternative.

    Oder könnte ein Medical Training helfen? Also in dem Sinne, dass sie lernt, dass sie Behandlungen stoppen kann? An sich lässt sie sich überall anfassen, auch in die Ohren schauen, Krallen schneiden, Pfoten festzuhalten und Sonstiges ist kein Problem.

    Nur von Fremden findet sie es schon immer doof, was sicherlich auch an der Rasse liegt.