Beiträge von Wurli

    Ich kidnappe den Thread hier kurz - unser Bube hatte heute auch so gelben, matschigen Stuhl hintenraus. Ich bin nicht übermäßig panisch, da ich zu wissen meine, dass Huhn im Futter dazu führt, dass Durchfall heller ist, aber ich würd doch gerne mal eine Probe testen lassen. Es war seltsam stückig, obwohl er nichts derartiges zu Fressen hatte, vielleicht sinds auch Würmer.

    Jetzt soll man ja über drei Tage sammeln - von jedem Häufchen, von drei Häufchen, an jedem Tag von einem..? Wie ist es am sinnvollsten?

    Also, als Welpe war er ja schon genauso. Das mal vorneweg. :)

    Er war auch der letzte vom Wurf, übrig geblieben sozusagen. Ein fröhliches Kerle war er schon immer, vermutlich ist die Mischung mit meiner ewigen Zerdenkerei einfach nicht gut. Mein Mann hat da nicht so die Probleme. Er hat ihn einfach lieb. Seltsamerweise reagiert Faffi aber auch nicht, wenn ich weine oder elendig bin. Da lässt er mich wirklich auflaufen. Ich finde ja, das passt irgendwie nicht zusammen, aber da ist er einfach in seiner kleinen Welt. Zu Hause ist er wirklich tiefenentspannt, solange wir da sind.

    Ich schätze, ich muss uns von der HuSchu entbinden - sowohl ihn als auch mich. So bringt das nichts. Und dann erstmal meinen/unseren Happy Place im Leben finden.

    Danke dir, @Syrus.

    Vielleicht empfinde auch nicht nur das als so schrecklich. Mein Trainer meinte letztens, er wäre gar nicht sooo schlimm, wie ich immer sage.

    Aber die Sache ist die: Ich bin auch selber ein eher nervöser Mensch. Probleme sind für mich immer da, um sofort gelöst zu werden und die Sache beim Hund ist, dass das eben nicht so zackig geht. Ich kämpfe noch mit so einigen anderen "Dingen", die mir vom Schicksal zugeteilt wurden, habe aktuell oft Schmerzen und auch deshalb ist der Alltag manchmal eine kleine Herausforderung, aber für gewöhnlich komm ich klar. Da fügt sich der Pudel auch ganz wunderbar ein, wir sind zu Hause ein tolles Team. Er ist ein guter Hund.

    Faffi stammt aus einer VDH-Zucht und wurde von mir (als Anfänger) normal und unter steter Unterstützung eines Trainers aufgezogen, ja. Jedoch meinte die Züchterin, er wäre von Anfang an eher schüchtern und zart gewesen. Gerade die Stubenreinheit war so ein Thema. Jedes Autorauschen in der Ferne draußen hat ihn minutenlang abgelenkt. An Pipi und Häufchen war da oft nicht zu denken, das hat auch bei mir Druck aufgebaut.

    Vielleicht lasse ich mich von kleinen Dingen zu sehr verunsichern, aber wenn etwas außerhalb meines Handlungsradius steht, treibt mich das in den Wahnsinn. Möglicherweise ist die Hundeschule einfach nicht mehr das Richtige für uns und wir steigen auf Einzelstunden nach Bedarf um. Ich habe das Gefühl, unter so vielen Augen steht nicht nur der Hund unter Druck, sondern vor allem ich. Ich fühle mich in der Verantwortung und unter Beobachtung meiner Nachbarn, fremder Hundehalter, Spaziergänger. Wie soll der Hund da entspannen? Ich checke ständig nervös das Umfeld, wieso sollte er das dann nicht auch tun?

    Ich glaube, Faffi und ich brauchen Urlaub.

    Ich bin ja bis auf weiteres Fan von Ursachenforschung und nicht nur von Schadensbegrenzung. Klar ist es total doof, wenn dem Hund da die Sicherungen so rausknallen, man gefühlt mit einem völlig unkontrolliert überforderten Hund da steht und natürlich macht einen das auch in gewisser Weise „wütend“. Aber – und ich glaube das wird einfach oft vergessen – für den Hund ist die Situation mindestens! genauso schlimm, wenn nicht sogar deutlich schlimmer.

    Natürlich ist es normal, wenn einem jungen Hund auch mal in bestimmten Situationen Selbstbeherrschung und Impulskontrolle fehlen . Wenn einem Hund da aber tatsächlich wegen Allem die Sicherungen rauskrachen und alles zum Trigger wird, dann finde ich das absolut nicht normal. Und auch nicht einfach als „Junghundwahnsinn“ abschreibbar.

    Die Frage ist - wo anfangen mit der Ursachenforschung?

    Ich würde ja hart vermuten, dass es aktuell einfach meine (für mich) enorm anstrengenden Umstände sind. Aber woher kommt dann plötzlich dieser "Knall" bezüglich Hundeschule? Ich hab mich da immer sehr wohl gefühlt, beim ersten Termin lief alles prima, und beim zweiten Termin ging es schon los, als wir ihn aus dem Auto geholt haben.

    Ich mag ihn nämlich auch nicht so sehen müssen, wie er da winselnd in der Wiese steht und Durchfall hat, während wir so als "Negativbeispiel" dastehen. Vielleicht liegt's auch einfach dran, dass ich mich in der neuen HuSchu-Gruppe nicht mehr wohl fühle. Wir haben da Leute, die Lachen jeden bei Fehlern aus - bis auf den eigenen Sohn. Und haben dann Probleme beim Krallenschneiden. Da platzt mir einfach die Hutschnur. Dabei bin ich eigentlich immer gern hingegangen.

    @Wurli
    Bei der Länge der Schlepp kommt darauf an was du handeln kannst. Tarek läuft regelmässig an einer 15m Schlepp, vor sich hinträumen ist dann nicht, tut echt weh wenn Hund da reindonnert.

    Unique hat hier bei uns im Wald die 10m dran, allerdings schleift die am Boden, ist mehr für mich und meine nerven denn wirklich nötig.

    Ich halte es so, je entspannter und ansprechbarer der Hund ist, desto mehr Raum bekommt er. Ist er mental in Timbuktu kriegt er halt nur die 2m kurzleine ...

    Für die Hundeschule nutze ich ne 3m leine ... kann man gut kurz nehmen für die Leinenführigkeit und trotzdem kann man n bisl was machen, spielen ohne gleich die Leine loszulassen ...

    Danke <3

    Normalerweise nutzen wir 2-3 Meter. Für Übungen zur Leinenführigkeit nur 0,5.

    Für die HuSchu haben wir die 5 Meter vorgeschrieben, aber ich merke, dass mir die einfach im Freizeitgebrauch aktuell viel zu kurz wird. Damit kann man keinen Rückruf üben, keinen richtigen Freiraum geben.

    Ich hab mir jetzt mal eine gummierte 15 Meter bestellt - mal was ordentliches. Dann kann Hund ein bisschen daddeln, ohne gleich zu ziehen und es kommt dem "Ernstfall" ohne Leine näher.

    Das ist ein Problem. Du selbst solltest Ruhe bewahren, denn je ruhiger du dich verhältst, desto ruhiger wird sich dein Hund verhalten. Dein "Stress" überträgt sich auf den Hund.

    Für den Hund "klar" und konsequent.

    Puh, das kann man so pauschal nicht sagen, das kommt auf den Hund an, wobei ich 5m schon arg kurz finde.

    Ich sollte vielleicht dazusagen, dass ich aktuell chronisch überarbeitet bin und gefühlt seit einer Ewigkeit kein richtiges WE mehr hatte... vermutlich wirkt sich auch das aus. Ich geh aktuell auf dem Zahnfleisch und der Hund setzt dem ganzen so ziemlich die Krone auf.


    Oh okay dann hab ich das falsch verstanden, ich dachte er fing mit dem Springen an, nachdem du ihn mitgenommen hast.
    Kurze Leine, an abgewandter Seite vom Objekt vorbeilaufen unter Kommando und dann gäbe es eben entweder nen Keks beim passieren oder wenn er an dir vorbeijumpen will nen Einlauf, so würde ichs versuchen.
    Entweder hat dein Trainer sehr viel Platz, ihr seid alle Schleppprofis was einholen und Co angeht oder es ist einfach saugefährlich da 6 Hunde samt Menschen an min 5 Meter Schleppen rumwuseln zu lassen :shocked: Vor allem wenn die alle so aufgeregt sind...

    Naja den Übungsaufbau hörst dir an und dann gehst eben 10, 20, 30 Meter weg um zu üben. Wenn was nicht klappt brüllst entweder einmal über den Platz nach dem Trainer oder in höflich nimmst deinen Hund mit und gehst ihn kurz abholen bis zu eurer Übungsecke - Beine hat er nehme ich an :D Natürlich hat man keine Einzelstunde, aber kurz gucken und dir nen Vorschlag an die Hand geben muss drin sein.

    Mit Geduld hat er Recht, aber die Möglichkeit Erfolgserlebnisse zu haben muss eben auch da sein und das ist für jedes Team eben individuell...

    Ja, zur Zeit ist es wirklich nicht so der Wahnsinn.

    Definiere "Einlauf"? Wie handhabt ihr Zurechtweisungen?

    Wir haben sehr viel Platz - und damit leider auch oft akustische Probleme.