Alles anzeigenHallo
Vorab: Wir haben kein Problem damit, es interessiert mich einfach nur
Und bestimmt ist es alters- und rasseabhängig, aber genau das interessiert mich auch
Sollte es dazu schon ein oder mehrere Threads geben, bitte entschuldigt. Vielleicht könnte mir in diesem Fall ja jemand die entsprechenden Threads verlinken.
Gerade hier im Forum ist das Thema Ruhe immer sehr präsent. Dass der Welpe/Junghund/erwachsene Hund lernen muss, Langeweile auszuhalten bzw. es auszuhalten, wenn mal ein, zwei, drei Tage oder länger nichts passiert.
Was ist damit eigentlich gemeint, mit „nichts passiert“? Nichts nichts, also wirklich nichts? Sprich kein Spielen, kein Tricksen, keine Spaziergänge, sondern nur Lösen im Garten und kuscheln?
Wie kann ich mir solche Ruhetage beim Welpen, beim Junghund und beim erwachsenen Hund vorstellen?
Und wie soll sich der Hund dann verhalten, dass es noch okay ist? Einfach so wie immer, als hätte er sein normales Programm? Oder geht es darum, dass er durchaus nervig werden darf, sich aber abbrechen lässt und dann zur Ruhe kommt?
Ich bin gespannt und freue mich auf eure Antworten und Sichtweisen
Ich mach das immer so.
Die Bedürfnisse des Hundes sind:
Wärme
Geborgenheit
Versorgung mit Nahrung und med. Betreuung setze ich voraus
Interaktion in geschütztem Rahmen, also keine asozialen fremden Raufer am Welpen:
-Interaktion mit anderen Hunden
-Interaktion mit gleichalten Hunden
Viel Natur, viel einfach SEIN in der Natur: Blätter, Wiese, Hummeln ect....
Meine gesamte Welpenaufzucht besteht aus RUHEtagen mit oben genannten normalem Leben.
Was ich hinzunehme sind:
Unruhetage![]()
![]()
Also ich zeig den behüteten kleinen Naturburschen und -bürschinnen, dann die BAHN, das Müllauto...den Kindergarten (äh....Welpenschule)
So habe ich das auch bei meinen Kindern gemacht.
Das normale Leben für einen neuen Erdenbürger ist schön....und klar stösst man sich mal den Kopp, mal piekst ´ne Wespe einen.
Man lernt alles in Ruhe kennen, je nachdem wo und wie man lebt.
Eine RUHETAG gab es nicht.
Wenn ich jetzt Montagfrüh Welpenschule hab, dann muss ich nicht Montagabend in den Zoo.
Aber vielleicht will Hundi, das aufregende Welpenschulzeug ja mit einem schönen -draussensein Spaziergang- abends "verdauen".
Und wenn ich dienstags ein kleines Spielchen mach, was klarstellt, was NEIN bedeutet, dann kann ich trotzdem noch die Strasse langlaufen und Fahrräder gucken spielen, oder was auch immer.
Ein Hund, der in einer Wohnung lebt, kommt genau wieviel Stunden am Tag raus?
Ruhetag stell ich mir vor, wie wenn man wandert.....jeden Tag 20 KM und am 7. Tag mal nichts tun, da geht man dann nur kurz ins Museum, die Burg anschauen, kurz schwimmen und ins Restaurant, evt. wäscht man seine Wäsche.
Oder haut man sich ins Bett?
Ists nicht eher umgekehrt...man lebt so nach seiner Art daher, hat seine Routine und ab und an geht man ins Kino, macht Extremsport oder testet Restaurants, macht nen Bildungsurlaub.
Der Welpen hat ja nicht "Sonntags geschlossen".....der will auch sonntags Spass und Spiel
Und wenn er nicht zum Adrenalinjunky hochgeputscht ist, lebt der einfach 7 Tage die Woche ohne Sonderöffnungszeit und ohne Ruhetag.