Beiträge von Mehrhund

    Eine Depression wird auch über den Faktor Zeit diagnostiziert.

    Aber wurscht. Depression wird inflationär und umgangssprachlich für jegliche Verstimmungen, die grad nicht erklärbar sind genutzt.

    In dem Sinne: gute Besserung und lasst den Hund körperlich untersuchen! Hunder verstecken körperliche Schmerzen sehr gut!

    Der Hund könnte schwerst krank sein.

    Ich begreife oft nicht, was Leute von Hunden erwarten.

    Besonders schlimm finde ich, wenn Spezialisten angeschafft werden sollen, wild so toll sind, und dann die Aussage kommt mit dem Hund würde dann gearbeitet werden worauf der dann Lust hat.

    Und die Arbeit auf die der Arbeitshund selektiert wurde, die Gibts noch gar nicht und Mensch hat auch keinen Schimmer, was eine Ausbildung eines Solchen Hindes bedeutet.

    In etwa ist das so, als wenn ich auf einem Pony sonntags reiten lernen möchte und mir dazu ein rohes Rennpferd kaufe.

    Trefft ihr viele Hunde?

    Nein


    Trefft ihr viele Menschen ohne Hunde?

    Nein


    Habt ihr viele blöde Begegnungen mit Hunden?

    Nein


    Wie sind eure eigenen Hunde drauf, wenn ihr andere Hunde Passiert?

    Zwei sind neutral und sehr freundlich (die Collies)

    Die zwei Senioren möchten einfach ihre Ruhe haben und werden je älter, desto merkwürdiger (Border Collies)

    Aber alle sind hoch sozial und erfahren im Umgang mit allen möglichen Hunden, nur die Border sind Spassbefreite Nerds und äussern sich sehr schnell und sehr deutlich.


    Wie sind Durchschnittlich die anderen Hunde drauf, wenn ihr diese Passiert?
    Normal


    Wo wohnt ihr? (Kleinstadt, Großstadt, Dorf, irgendwelche Besonderheiten?)

    Dorf

    Das einzige, was mir auffällt: Ich habe den Eindruck, wer schon mal durch die Babyzeit "musste", hat weniger rosarote Erwartungen an ein Hundebaby. Mir kommt es so vor, als hätten den vielbeschworenen Welpenblues meistens Leute ohne Kinder. Wer durchgebrüllte Nächte oder Sorgen ums kranke Kind hinter sich hat, kann ein angekautes Stuhlbein wohl besser relativieren.

    Jetzt verstehe ich das endlich!.

    Ich habe wirklich nie verstanden, was "welpenblues" sein soll.

    Das ist der Aufschlag auf dem Boden der Realität!

    Der Babyblues ist ja eine hormonelle Disharmonie in den ersten Tagen nach einer Entbindung.

    Beim Hundekauf spielen auch Gefühle eine Rolle, aber der Kauf hat keine tiefgreifenden hormonellen Veränderungen zur Folge.

    Also ist das eher eine Enttäuschung, wenn man aus Wolke Sieben auf die Wiese hinterm Haus landet mit einem kleinen Monster, was einen in die Beine beisst und nachts in die Wochnung schxxst.

    Für mich sollte es statt Welpen-Blues eher heissen:

    Halter-Realitätsüberprüfungsphase.

    Auf das Gequatsche hör ich nicht, aber die Töne, die der Hund von sich gibt, finde ich wichtig. Das vorneweg-Geplänkel hab ich ganz übersprungen, das interessiert mich üblicherweise wenig.

    Ja, das hab ich mir auch teils dann angehört. Der Hund knurrt und ihm wird vehement das knurren untersagt. Hört er auf, wird er von der Person am Kopf gestreichelt, die ihn bedroht. Dass der Hund weiterhin sau böse guckt, aber nur das knurren einstellt interessiert irgendwie nicht.

    Eine Passage zeigt, wie der Hund dann einen Mann auf einer Bank( gestellte "Trainings" Situation) bedroht. Der Mann nimmt die ernste Bedrohung des Hundes trotz Maulkorb und ohne Knurren dennoch so wahr, dass er INSTINKTIV aus der Situation will.

    Er wird genötigt sich wieder hinzusetzen, der Hund greift ihn an, der Mann hat wieder (berechtige) Angst, muss sich wieder setzten.

    Schlimm finde ich auch besonders, dass diese "Trainer" es gar nicht mal so böse meinen. Die haben nur einfach leider keinen Check!

    Die versauen hier diesen Hund tiefgreifend und machen einen unberechenbaren Hund daraus, der in meinen Augen dann nur noch später euthanasiert werden kann.

    Evt. wird er noch jahrelang mit Maulkorb geführt, irgendwann wird der Hund beissen. und dann aber richtig! Weil er hier direkt "Scharf gemacht" wird....(hätte man früher gesagt....).

    Ja, finde ich aber schon auch wichtig für mich zu lesen, dass auch bei anderen Hunde mal knurren und sie dies neutral als Kommunikation werten und nicht rein nur immer als Drohung. Ok, ich denke schon, es ist auch Drohung, aber eben nicht auf mich persönlich gemünzt, sondern der Situaton geschuldet, also ob dem Hund was unangenehm ist, was Angst macht. So in diese Richtun

    Es ist völlig legitim, dass dein Hund dich anknurrt.

    Wichtig ist nur, wie du in den einzelnen Situationen reagierst.

    Und die Grundmotivation, warum macht der Hund ist bei deinem Mops mit 100tiger Wahrscheinlichkeit, dass er dir sagt: LASS DASS!

    Was soll der Hund denn sonst auch sagen?

    Du bist übergriffig! Wenn du den Hund aus dem Tiefschlaf wecken musst, dann weck ihn, bevor du irgendetwas mit ihm machst.

    Wenn der 1,5 jährige Hund SOOOOO tief schläft, würde ich schon mal an Schwerhörigkeit denken (wenn ich das mit meinen Hunden vergleiche, ist nur der taube Hund so ein Tiefschläfer).

    Jetzt kann der Hund natürlich auch knurren bei anderen Begebenheiten, dann muss man sich diese Situationen angucken.

    Bei meinem Hund, der mich beim Bürsten anknurrte als ich ihn bekam, habe ich das einfach gemanaged: Maulkorb rauf und ganz fein und nett gepflegt, Vertrauen aufgebaut ect.

    Meine anderen Hunde knurren mich seltenst an, weil sie keinen Grund haben, aber es kann auch mal passieren, dass sie "böse gucken". Und das nehme ich ernst!

    Ich lasse mich nicht vertreiben, ich möchte, dass meine Hunde dann aus der Situation gehen. Aber im Körbchen lasse ich die eh in Ruhe.

    Ach mein Schnäppchen hat sich am Anfang immer so hingelegt, dass er immer an meinen Füssen schlief, wenn ich mich dann bewegte hat er abgeschnappt. Da ich nicht ein solches Schnappkrikodil an meinen Füssen wollte, musste er umziehen, neben mich aufs Sofa.... (:D, ja, ich kann sehr grausam sein......).

    Seitdem ist diese Sofaseite sein Körbchen.:lol: und kann mir nicht mehr in die Füsse beissen.