Beiträge von Mehrhund

    Ich finde solche "Blues" Zustände nicht so einfach mit "wird schon" aufzulösen.

    Denn eigentlich ist damit eine depressive Verstimmung beschrieben.

    Den "Blues" bekomme ich allenfalls durch manche User hier im Forum.

    Dann wird sie mit 6 Monaten ca 24 Kg wiegen. Da wirst du dir was einfallen lassen müssen. Am besten einen guten Tragegurt kaufen und den Hund früh dran gewöhnen.

    So ein Quatsch, 30 kg kann man noch gut die Treppen tragen wenn es denn notwendig ist....24 kg sowieso... Es sei denn die Threadstarterin ist körerplich stark eingeschränkt....

    Ach pappeler Papp.

    Man muss nur Ahnung haben und wollen.

    Viel Ahnung!

    Ich bin genauso schlau wie vorher.

    Ich sehe bei meinen Hunden für meine Begriffe Störungen immer sehr spät.

    Es schleicht sich so ein und "plötzlich" frisst der Hund nicht mehr.

    Sie frisst seit 2 Tagen wie ein Scheunendrescher/ völlig normal- ich war also am Endpunkt der Probleme beim Ta und evt. wäre es alles von allein vergangen.

    Aber jetzt weiß ich ja , dass es die Scheinträchtigkeit war und werde das im Auge behalten, wie es sich entwickelt.

    Ob das was mit der Rasse und Zucht zu tun hat ist interessant

    "Unsere" Züchterin kommt nächste Woche.

    Ich schreib mal eine Liste mit Fragen zum löchern.

    Dass Zucht schwierig ist weiß ich allerspätestens seit mein Collie eine massive Bindegewebsschäche hatte, wie mehrere direkt verwandte Rüden aus der Linie, da aber nie wieder was zu gehört hab von. Das waren sehr schlimme Krankheitsbilder. Und meiner ist nur nicht daran gestorben, weil wir die vielen OPs immer vertreten konnten, wegen seines unbändigen Lebenswillen.

    Er war Zuchtrüde, der ein Glück nie gedeckt hat, aber ein paar mal fast. Er war nur zu unbekannt. ( Vom Wesen und der Ausbildbarkeit ect. her ein Traum).

    Das war mein erster und letzter Ausflug als Zuchttierhalterin.

    Die Verantwortung möchte ich nie tragen.

    Ob das früher auch schon bei vielen Hündinnen so war? Ich stelle mir die Frage, ob das züchterisch was schief läuft.

    Ja, auch ein Ansatz. Oder sind wir Hundehalterinnen aufmerksamer gegenüber den Tieren, weil sich das Zusammenleben verändert hat und unsere Hunde mehr unsere "Kinder" sind?

    Es wurde ja jetzt schon mehrfach von Panik und Ängstlichkeit und Inappetenz geschrieben.

    Was uns auffiel war, dass unsere irgendwie schneller , irgendwie dünnhäutiger war.

    So Sachen wie Mülltüte ausschlagen um die in den Eimer zu machen war plötzlich gruselig.


    Was mich interessiert ist, bis wohin das eben dazu gehört für eine Hündin und ab wann es für uns patriarchaisch geprägte Frauen in einer "männergemachten und gedachten Medizin "krank" ist.

    Selbstverständlich wird es genauso viele Hündinnen geben, die dringen behandelt gehören, wie es Frauen gibt mit unerträglichem PMS-Symptomen.

    Und das ist kein Appell gegen Kastration!

    Sind nur Überlegungen und Gedanken.

    Ich bin auch immer wieder geflasht in Berlin.

    Die Entwicklung ist irre. Die Auslaufgebiete sind so krass, das ich da nicht mehr hingehe.

    Das letzte Mal war ich mit Oke vor 3 Jahren dort, bin in Hundehaufen getreten, musste mehrfach den Collie vor "freidreheneden" unkontrollierten doppelt so großen Jugendlichen Mobberhunden schützen usw.

    Ich bin bis 2009 täglich! mit 2 Hunden am Grunewaldsee/Schlachtensee unterwegs gewesen.

    Am Ende nur noch zu bestimmten Zeiten. Früher gerne mit Hund badend im Sommer, dass ist ja mittlerweile verboten.

    Am liebsten aber selbst mit Freunden und vielen Hunden um nicht ständig belästigt zu werden.

    Meine Hunde waren in dem Setting aber auch keine Vorzeigehunde.

    Denn man kann dort nicht mit einem Hund AN DER Leine laufen. Das geht nicht. Also laufen halt viele Hunde einfach so, obwohl sie nicht hören.

    Die jagenden und die aggressiven verschwinden irgendwann, weil das irgendwann selbst für den verpeiltesten Halter ( siehe der BC-Halter) nicht mehr machbar ist.

    Ja, kann ich verstehen.

    Andererseits erlebe ich bei meiner Hündin, dass ich viel mehr "sehe" bei ihr.

    Also ihre Enwicklungsphasen, die Veränderung, das Erwachsen-werden,

    Bei meiner BC Hündin (unkastriert) hab ich wenig "gesehen". Schade eigentlich.

    Die war nur 1 mal im Jahr läufig, dafür aber mit gefühlt "ewigen" Stehtagen.

    Ich verteufel Kastrationen nicht, aber bevor ich ein gesundes weibliches Tier einer so großen OP unterziehen lassen würde, muss es schon einen guten Grund geben.

    Scheinträchtigkeit ist normal und wenn es nicht zu gravierenden Störungen kommt, würde ich nicht kastrieren lassen als Vorsorge.

    Da gibts viel Literatur zu den Vor- und Nachteilen.