Beiträge von Mehrhund

    Hallo,

    meinem Thread für meinen geliebten Hund, möchte ich nicht mit Diskussionen und Fragestellungen haben.
    Das ist eher für mich ein Ort der Bilder, Texte und Anekdoten.


    Nachdem ich mich schon gewundert habe, wie gut ich den Tod meiner Hündin schon verarbeitet habe, erklärte mir heute ein „Fremder“ Mensch sein Beileid.


    Das hat das Tal der Tränen wieder geöffnet.


    Wie geht und ging es euch mit eurer Trauer?

    Heiliges Kanonenrohr, da hast du dir jetzt aber richtig Mühe gegeben, etwas zu erklären.


    Mehrhund

    „Dir wird alles massiv auf die Füße fallen“

    und da bist du dir so sicher, weil...?
    Du kennst weder meinen Hund noch mich persönlich, und schreibst hier anmaßend, mein Hund darf sich bei mir hochschaukeln und ich habe ihm kein Warten können beigebracht, hätte ihn zum Fordern erzogen und komplett überfordert ist er ja obendrein. Eine solche „Ferndiagnose“ durchs Forum zu stellen ist meiner Meinung nach... ja.... unqualifiziert.

    Wie gesagt, ich habe mir wirklich Mühe gegeben, klar zu formulieren und war nirgends bösartig gegen dich.

    Du ranzt mich aber an.

    Du hast kein Interesse an dem, was ich meine. Du interpretierst munter rein.

    "Das fällt dir auf die Füsse", damit meine ich, dass was ich anders ausgedrückt hier schon mehrfach schrieb: Das Problem wird sich nicht in Luft auflösen, sondern sich verhärten und verstärken.

    Der Hund ist jung....und du unerfahren in der Hundeausbildung.

    Mir ist schon klar, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss.

    Du bist hier aber "Beratunsresistent" bei gleichzeitiger Bitte zur Beratung in diesem riesen Forum.

    Meine Beratung stell ich jetzt ein. Weil nicht erwünscht.

    Das ist völlig in Ordnung.

    Und genau diese Vorgehen verstehen Menschen mit Fiddle-Hunden eher nicht.

    Das ist jetzt mal ein Hieb, gegen die die immer alles besser wissen und die dann mit fiesen erwachsenen Gifttölen dastehen, die dann: "hatterjanochniegemacht" heissen.

    Gute umsichtige Sozialisation und Erziehung ergibt Hunde, die es ertragen können, dass auch mal "tudnixe" in sie reinkrachen. Oder die dann einfach mal gemanaged werden können.


    Gute umsichtige Sozialisation und Erziehung ergibt nicht Hunde, die alles und jeden liebhaben und am liebsten in Berlin am Kudamm spazierengehen und danach einemal um den Grunewaldsee.


    Warum eigentlich? Wieso will man dass, was nicht das „Eigene“ ist, so gerne werten? Hunde sind ebenso verschieden wie Menschen und auf ihre Art jeweils sehr weit von ihrem „Ursprung“ entfernt. Und sind einen Gutteil dieses Wegs zusammen gegangen, und eben das macht das Besondere aus. Ich persönlich freue mich über die Vielfalt, auch wenn mir natürlich manche Eigenschaften mehr und manche weniger liegen.

    Ich habe bis zum heutigen Zeitpunkt ganz extrem wenige Tiere nicht leiden können.

    Ich mag auch "Fremdhunde". Das hat doch überhaupt nichts mit irgendeiner Wertung zu tun, wenn ich verstehe, wie Hunde ticken, und MEINEN Hunden Stress durch Kontakte die nicht sein müssen ersparen.

    1.) Ich lebt in Berlin und wir hatten täglich "Fremdhundkontakt".

    WEIL!!! meine Hunde das können. Aber sie mögen es nicht immer und es gibt Hunde, die mögen das gar nicht.

    2.) Hat ein "Rudel" eine Eigendynamik! Je nachdem, wie man das handeln kann, merkt ein Aussensteher (und viele hier im DF wahrscheinlich auch nicht), dass es richtig rumsen würde.

    Ein "Fremder" ist doch nicht abwertend! Oder haben die Rechten in unserem Land dieses Wort verdreht und belegt?

    Dann werde ich es hier nicht mehr benutzen.

    Ich grüss mich sogar mit den Besitzern der "Fremdhunde" hier.

    Wir machen sogar Absprachen und respektieren uns und unser Distanz.

    Das ist hier zu 90 Prozent ein überaus freundliches Miteinander. Auch mit den Jägern und ihren Jagdhunden.

    Schwierigkeiten gibt es immer nur mit denen, die selbst ihre Meinung durchsetzen wollen.

    Und wie gesagt, ich gehe mit meinem Collie, der das mag, durchaus mal in ein "mengen-FREMDEN-bad".

    Das ist jetzt das letzte was ich zu dieser unseligen Diskussion sagen werde.

    Denn mich machen diese massiven Unterstllungen von manchen "Gutmenschen" hier sehr traurig.

    Und traurig bin ich momentan aus anderen Gründen schon genug.

    PS: Ich hatte bis zur Hundehaltung geliebte Katzen. meine Hunde mögen Katzen gar nicht...und nun? Muss ich sie jetzt mit Fremdkatzen sozialisieren?

    Oder, ach...Katzen is ja was anderes....Hier gehts ja nur um HUNDE...dem Nabel der Welt.

    Fremdhund ist Forumssprache. Jeder weiß, was gemeint ist.


    Ist kürzer zu schreiben ,als zum Beispiel, „ein Hund, den wir nicht kannten“


    Daraus nun eine Ausgrenzung zu machen, lässt echt tief blicken.

    „Ihr bösen ihr, ihr sagt Fremdhund und grenzt aus, das darf man nicht“

    Ich weiß wieder, weshalb ich keinen Bock mehr hierauf habe.

    Es gibt Hundeschläge, die nicht darauf gezüchtet sind, freundliche Begleithunde zu sein.


    Das mein ich ohne Wertung. Ich habe unheimlich soziale Hühner. Aber wehe ich würde jetzt einen fremden Hahn zu tun. Oder auch Junghennen.


    Es wäre eine Störung. Und sie wären nicht freundlich, da müsste ich geschickt vorgehen und sie gut aneinander gewöhnen.

    Meine Hühner sind im Familienbund hier groß geworden und konnten sozial aufwachsen, dennoch mögen sie keine fremden Hühner.

    Warum sollten nun ausgerechnet deutsche Familienhunde unsozial sein, nur weil sie nicht mit jedem fremden Hund kompatibel sind?


    Unsozial ist das überhaupt nicht.