Ich weiss nicht, war um Gehorsamstraining was kaputt macht, aber Konditionierung nicht.
Andererseits kann ich mir vorstellen, wer nicht begreift was Training also Unterordnung, also Gehorsamstraining bedeutet, wird mit "Konditionierung" auch Probleme haben. Gerade weil auch viele "moderen" Trainer ja hausieren damit gehen, dass Training über Konditionierung was schlechtes ist, dass man "hündisch kommunizieren muss", damit der Hund versteht..... (Also dem Hund schön Angst machen, ihn anzischen ect)
Kooperationsbereichtschaft hört sich klasse an. Aber es gibt Hunde, die bieten das nicht an, das muss man sich schlicht und ergreifend über Gehorsam erarbeiten.
"Gehorsam" ist ein oft negativ besetztes Wort hier in Deutschland. Aber ein treffenderes fällt mir nicht ein.
Diese Wiki..erklärung finde ich sehr schön:
Zitat:
"Gehorsam ist prinzipiell das Befolgen von Geboten oder Verboten durch entsprechende Handlungen oder Unterlassungen. Das Wort leitet sich (ähnlich wie Gehorchen) von Gehör, horchen, hinhören ab und kann von einer rein äußerlichen Handlung bis zu einer inneren Haltung reichen."
Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Gehorsam
Denn was konditioniert man denn? Es sind Abbruchsignale, mit anschliessender Belohnung mit dem Ziel, dass der Hund unerwünschte Handlungen unterlässt und hinhört. Die "innere" Haltung beim Hund würde ich dann mit Kooperationsbereitschaft übersetzen.
Ob ich das nun gut finde oder nicht, mein muss sich meiner Autorität unterordenen.
Was ich sehr viel mehr in Frage stelle ist, "wie lebe ich meine Autorität aus".
Wie kann ich gerecht und souverän führen, so dass es meinen Tieren gut geht. Wie kann ich ihnen so viel Freilauf/Freiheit in meinem Lebensumfeld gewähren, dass wir gut leben, sie zufrieden sind und dann letztlicht ich auch. Denn ich liebe ja meine Tiere, wie Familienmitglieder. Ich möchte für sie, das möglichst beste.