Beiträge von Mehrhund

    Auf diejenigen, die sich Gedanken darüber machen wollen. Der Rest lässt es einfach.

    Ich habe wenig Lust, mir über Dein unhöfliches Rumgerotze Gedanken zu machen, flying- paws.

    Wenn Du zum Nachdenken anregen möchtest, dann finde ich eine Erklärung von Beiträgen sinnvoll, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen.

    Wenn Du einfach nur ein wenig Dampf ablassen willst, dann schreib mir eine PN oder verkneif es Dir einfach. :smile:

    Ich muss ehrlich mal sagen, dass mir dein Tadel an unpassender Stelle wirklich nicht gefallen.

    Du mutmaßt und unterstellst hier häufig DEINE Meinung.


    Das allerdings sagt viel über deine Art.

    Casper sieht 8m-10m entfernt mehrere Vögel, teilweise lustig hüpfend. Er bleibt stehen, schaut sie an, schaut zu mir, ich lobe ihn, er kommt, es gibt ein Leckerli.


    Er stellt sich nun aber direkt wieder dorthin, schaut zu den Vögeln, schaut zu mir und ich gebe erneut ein Leckerli.


    Casper macht selbiges aber nun wieder. Er stellt sich wieder hin, schaut die Vögel an und schaut zu mir. Diesmal sage ich zu ihm „Weiter“, er dreht sich weg, läuft weiter und beachtet die Vögel nicht mehr.


    Wollte er nur wieder ein Leckerli? Wenn er weiß, dass es für Verhalten X draußen ein Leckerli gibt, macht er das öfter und schaut mich dann schon erwartungsvoll an.
    Ist es falsch ihn einfach nur zu loben ohne ihm zu sagen was er stattdessen machen soll (Weiter gehen)?

    Je nach Hund ist das eine super Anzeige.

    Meine BC Hündin hat dann im Alter zu mir geguckt: ich ich hab mich gefreut, so nach dem Motto: "Mein feines altes Mädchen", und das hat sie als: "Lass es krachen, jag einfach mal wieder Vögel, is absolut in Ordnung , wenn du damit mit 12 anfängst.....super Idee." verstanden.....

    Man kann fast alles machen und einen Hund mitnehmen.

    Hier wird ein MTB-Trail- Dog gesucht, der auch über Stunden mit den 10 und 7jährigen Kindern alleine in der Wohnung ist, wenn die Eltern arbeiten sind.


    Der Border wird als gut befunden, ihr schlagt Hounds und Ridgebacks und Vizlas vor.

    Ich finde das Hobby passt nicht zum Familienhund.


    Ich habe auch Bikejöring vorgeschlagen.
    Aber ich rate dringend nochmal zu überlegen, wie der Hund in Abwesenheit von Erwachsenen betreut werden kann, wenn die Kinder des Hauses allein zuhause sind.

    Du hast ein Hobby, wozu kein Hund passt.

    Entweder du bekommst den Spagat hin einen Familienhunde zu betreuen und auch evt, sportlich unterwegs im Hundesport zu sein, oder du kaufst halt einen Familienhund.


    Wenn ich es richtig verstanden habe ist geplant ein 7 und ein 10 jähriges Kind unbeaufsichtigt mit dem Hund zu lassen über Stunden.

    Dann geht kein bisher vorgeschlagener Hund aus Sorge um das Kindswohl. Und kein kleiner Hund aus Sorge um das Hundewohl.

    Das mit dem Jagdverhalten klingt einleuchtend. Aber ist dann nicht click für Blick ein Ansatz?

    Wenn du mit dem Hund arbeitest, auch Click für Blick ( was ich als an der Stelle ungefähr so sinnvoll finde, wie Einstein zu bitten 2 und 3 auszurechnen....), dann arbeitet dein Terrier. Wenn er so einer ist, wie ich das von den Scnuggelchen kenne, dann dreht der Hohl, wenn einer stört und möchte den weghaben....

    Das weiß ich natürlich nicht, das muss sich jemand anschauen, der den gesamten Zusammenhang versteht und dir klar macht, was du tun kannst.


    Manche Trainer können das auch dem Hund zeigen, dann dem Besitzer und dann beide anleiten. Das wär das Ideal.

    Das kann nicht klappen. Such dir einen Trainer, der sein Handwerk versteht.

    Besser mal ein Wochenende Intensivtraining mit einem versierten Trainer, als so weiter zu machen.

    Ein Terrier braucht Klarheit. (Ja braucht jeder Hund, aber was mein Collie mir verzeiht hat der Terrier schon mal für die nächste Zeit fest installiert.)

    Klarheit ist nicht STRENGE oder STRAFE. Klarheit in Bezug auf das Hundetraining muss sein:

    Du verstehst das Hundeverhalten (Beutemachen, Ressourcenverteidigung, Angst, Unsicherheit....und dann was ist wann beim Terrier zu sehen),

    DU hast einen ganz klaren PLAN, oder tust so als ob!

    Du verstehst, wie du deinen Hund therapieren kannst (und das geht über Erziehung hinaus, da brauchst du Hilfe)

    Du übst ganz schlicht und schnöde Unterordnung mit dem Hund...(also das typische Hundeplatzgedöns)

    Und du suchst ein Hobby für euch beide (schnüffeln vielleicht...?) Wo ihr zusammenarbeitet und NUR kooperiert, nicht gegeneinander kämpft.


    Summasumarum alles, was eine gute Hundeschule bieten sollte....

    Ich weiss nicht, war um Gehorsamstraining was kaputt macht, aber Konditionierung nicht.

    Andererseits kann ich mir vorstellen, wer nicht begreift was Training also Unterordnung, also Gehorsamstraining bedeutet, wird mit "Konditionierung" auch Probleme haben. Gerade weil auch viele "moderen" Trainer ja hausieren damit gehen, dass Training über Konditionierung was schlechtes ist, dass man "hündisch kommunizieren muss", damit der Hund versteht..... (Also dem Hund schön Angst machen, ihn anzischen ect)

    Kooperationsbereichtschaft hört sich klasse an. Aber es gibt Hunde, die bieten das nicht an, das muss man sich schlicht und ergreifend über Gehorsam erarbeiten.

    "Gehorsam" ist ein oft negativ besetztes Wort hier in Deutschland. Aber ein treffenderes fällt mir nicht ein.

    Diese Wiki..erklärung finde ich sehr schön:

    Zitat:

    "Gehorsam ist prinzipiell das Befolgen von Geboten oder Verboten durch entsprechende Handlungen oder Unterlassungen. Das Wort leitet sich (ähnlich wie Gehorchen) von Gehör, horchen, hinhören ab und kann von einer rein äußerlichen Handlung bis zu einer inneren Haltung reichen."

    Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Gehorsam

    Denn was konditioniert man denn? Es sind Abbruchsignale, mit anschliessender Belohnung mit dem Ziel, dass der Hund unerwünschte Handlungen unterlässt und hinhört. Die "innere" Haltung beim Hund würde ich dann mit Kooperationsbereitschaft übersetzen.

    Ob ich das nun gut finde oder nicht, mein muss sich meiner Autorität unterordenen.

    Was ich sehr viel mehr in Frage stelle ist, "wie lebe ich meine Autorität aus".

    Wie kann ich gerecht und souverän führen, so dass es meinen Tieren gut geht. Wie kann ich ihnen so viel Freilauf/Freiheit in meinem Lebensumfeld gewähren, dass wir gut leben, sie zufrieden sind und dann letztlicht ich auch. Denn ich liebe ja meine Tiere, wie Familienmitglieder. Ich möchte für sie, das möglichst beste.