Beiträge von Mehrhund

    Das ist unser Problem!

    Ich habe dasselbe.

    Rücksichtslose Hundehalter.

    Vor denen und deren Assi-Kötern schütze ich meine Hunde und mich.

    Wer von euch war den schon mal hier auf den Halden? Es komme doch nicht nur ich aus Hamm?

    Die Halden sind keine Naturgebiete, sondern Abraumhalden, riesige Schutthaufen die man begrünt hat. Aus Vorschriftensicht (wusste ich bis gestern auch nicht) sind es keine Wälder sondern Parks. Einige Teile mit Spielplätzen für Kinder, andere Teile mit Mountainbikestrecken, andere für Nordicwalking, wieder Teile für Picknicks, Bergbaulehrpfad, Barfußpfad, Kunst. Es gibt Teile die für Hunde nur angeleint erlaubt sind, Teile die Hunde gar nicht betreten dürfen und Teile die für Radfahrer gesperrt sind.

    Wenn die Stadt mit ein paar Vereinen solche Flächen zur Verfügung stellt, dann darf ich die auch nutzen. Das sieht die Stadt so, das sehen die Anwohner so, das sehen die Menschen so die extra aus Nachbarstädten dafür hier herfahren. Wenn ihr das anders seht, auch ok.

    Wenn sich dann dort dennoch Rehe hin verirren, ok. Wenn die Stadt dann deswegen Leinenpflicht einführt, oder das ganze doch zum Wald erklärt, wo Hunde nicht ins Unterholz dürfen, auch ok.

    Dem ist aber, Stand Heute, nicht so.

    Es geht um eine Einstellung zu den Dingen!

    Keiner von uns kann wissen, wo der andere rumlatscht. Und wie das jeweilige Unterholz beschaffen ist.

    Und wo in Deutschland oder der Welt ansonsten Rehe wohnen, Eulen nisten, Hasen sich ducken, die rotfedrige Sumpfverdrosselte als Bodenbrüter sitzt ect.

    Ich muss das Nein schon bringen, bevor sie überhaupt aufsteht. Ich sag ihr jetzt schon, während ich aufstehe, dass sie nicht mitkommen braucht. Tut sie es doch, schicke ich sie weg.

    Du beschreibst einen super unruhigen quirligen Terrier. Wenn das so einer ist, wie ich manche schon im Sport erlebt habe, dann musst du das Managen, weil die UNRUHE im Hund liegt und der Hund Reize nicht verarbeiten kann. Solch einen Hund würde ich nicht dauernd reglementieren, sondern ganz klar "schwarz/weiss" führen und ganz viel managen.....

    Dazu gehört die räumliche Begrenzung.

    Wenn der Terrier eigentlich ganz normal tickt, du aber noch nicht die "Bedienungsanleitung" kapiert hast, dann würde ein guter Trainer gold wert sein.

    Ansich sind Terrier in meinen Augen sehr einfach zu erziehen, wenn man sie versteht. und wenn man selbst so ein ganz klein wenig "Terrier" ist (also etwas "übergenau" und sehr "hartnäckig"). Die meisten Terrier, die ich kenne habe genausoviel Will to Please, wie meine Border.

    Wenn ein Terrier mit seinem Menschen arbeitet, dann ist die Welt schön. Wenn man das nicht hinbekommt, wirds mega anstrengend.

    Seit 2 Wochen bedrohst du den Hund täglich in seinem Zuhause. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Und der Hund versteht immer noch nur manchmal, was du von ihm willst.

    Wo ist das Problem, dem Hund ein BLEIB liegen beizubringen und dem das dann zu sagen, oder mit Handzeichen zu zeigen?

    Das Grundproblem liegt bestimmt ganz wo anders.

    Ich würde Selbstverständlichkeiten und Alltäglichkeiten (also z.B., dass Hund mein Distanzbedürfnis akzeptiert) ohnehin nicht mit Futter belohnen. Das wäre in etwa so, wie seinem Kind Geld dafür zu geben, dass es seinen Teller abräumt.

    Ich kenne keinen Hund, der ein deutliches, körpersprachliches Wegschicken nicht versteht. Klappt es nicht, liegt es i.d.R. an der Inkongruenz des Menschen.

    Mir ist wichtig, dass auch Hundehalter mit riesiger Erfahrung und OHNE Schwierigkeiten verstehen, dass man manchmal Umwege gehen muss.

    So kann ein positiv aufgebautes ABBRUCHSIGNAL wirklich hilfreich sein!

    Wenn ein Hundehalter, es nicht schafft dem Hund aus dem Bauch heraus die Welt zu erklären, dann kann man durchaus einen Umweg gehen.

    Corinna hat mal gezeigt wie ihre Welpis auf Ab reagieren, das ist natürlich am feinsten, wenn der Züchter das gleich automatisch mit "liefert". Alle andern müssen eben selber klar kommen.

    Mehr will ich auch gar nicht dazu sagen. Die Diskussion spaltet seit Jahrzehnten die Hundehalter welt in: NEIN, so geht das nicht...und in JA, kann man so machen.

    Es muss jeder selbst ausprobieren.

    NATÜRLICH hat auch Clickern folgen. Selbstverständlich kann ma auch beim positiven Aufbau was falsch machen. Aber das kann man auch beim aversiven Aufbau...

    Am besten ist, man weiss, was man tud, es passt zu einem selbst und der Hund verstehts.;)

    Das ist nicht RUHE clickern, sondern eine Session: Ich erkläre dem Hund, was AB! heisst.

    Und es war die Erklärung für: tantematilda