Wie war die Frage?
Also mein tragen Geschirr oder Halsband.
Wie war die Frage?
Also mein tragen Geschirr oder Halsband.
Alles anzeigenSeitdem Charlie letzten Oktober von einem großen, frei laufenden Hund fast tot gebissen wurde, bekomme ich total Panik, wenn mir plötzlich ein anderer Hund alleine entgegen kommt.
Ich kann dem nicht ansehen, ob er freundlich ist oder andere Absichten hat.
Natürlich überträgt sich meine Angst auf Charlie und verstärkt dessen Probleme dadurch auch noch.
Ich weiß das alles und kann es leider nicht auf Knopfdruck abstellen.
Da ich gelernt habe, dass ich mich nicht auf die Vernunft und Rücksichtnahme anderer Hundehalter verlassen kann, fahre ich mit Charlie fast jeden Tag zum Gassi in Gegenden, wo man außer Waldarbeitern keinen trifft. Außer bei Regen und Mistwetter. Da kann ich direkt Zuhause los gehen.
Ich weiß, das ist mein ganz persönliches Problem und ich kann nicht erwarten, dass die Welt sich mir anpasst.
Aber ich wünsche mir so sehr, dass Hundehalter mehr Rücksicht nehmen, vorausschauend handeln und im Notfall Verantwortung übernehmen.
Grüßle Silke mit Charlie
Das ist unser Problem!
Ich habe dasselbe.
Rücksichtslose Hundehalter.
Vor denen und deren Assi-Kötern schütze ich meine Hunde und mich.
Wer von euch war den schon mal hier auf den Halden? Es komme doch nicht nur ich aus Hamm?
Die Halden sind keine Naturgebiete, sondern Abraumhalden, riesige Schutthaufen die man begrünt hat. Aus Vorschriftensicht (wusste ich bis gestern auch nicht) sind es keine Wälder sondern Parks. Einige Teile mit Spielplätzen für Kinder, andere Teile mit Mountainbikestrecken, andere für Nordicwalking, wieder Teile für Picknicks, Bergbaulehrpfad, Barfußpfad, Kunst. Es gibt Teile die für Hunde nur angeleint erlaubt sind, Teile die Hunde gar nicht betreten dürfen und Teile die für Radfahrer gesperrt sind.
Wenn die Stadt mit ein paar Vereinen solche Flächen zur Verfügung stellt, dann darf ich die auch nutzen. Das sieht die Stadt so, das sehen die Anwohner so, das sehen die Menschen so die extra aus Nachbarstädten dafür hier herfahren. Wenn ihr das anders seht, auch ok.
Wenn sich dann dort dennoch Rehe hin verirren, ok. Wenn die Stadt dann deswegen Leinenpflicht einführt, oder das ganze doch zum Wald erklärt, wo Hunde nicht ins Unterholz dürfen, auch ok.
Dem ist aber, Stand Heute, nicht so.
Es geht um eine Einstellung zu den Dingen!
Keiner von uns kann wissen, wo der andere rumlatscht. Und wie das jeweilige Unterholz beschaffen ist.
Und wo in Deutschland oder der Welt ansonsten Rehe wohnen, Eulen nisten, Hasen sich ducken, die rotfedrige Sumpfverdrosselte als Bodenbrüter sitzt ect.
Ich sehe nur ein Problem.
3 Leute erziehen einen Welpen.
Ich muss das Nein schon bringen, bevor sie überhaupt aufsteht. Ich sag ihr jetzt schon, während ich aufstehe, dass sie nicht mitkommen braucht. Tut sie es doch, schicke ich sie weg.
Du beschreibst einen super unruhigen quirligen Terrier. Wenn das so einer ist, wie ich manche schon im Sport erlebt habe, dann musst du das Managen, weil die UNRUHE im Hund liegt und der Hund Reize nicht verarbeiten kann. Solch einen Hund würde ich nicht dauernd reglementieren, sondern ganz klar "schwarz/weiss" führen und ganz viel managen.....
Dazu gehört die räumliche Begrenzung.
Wenn der Terrier eigentlich ganz normal tickt, du aber noch nicht die "Bedienungsanleitung" kapiert hast, dann würde ein guter Trainer gold wert sein.
Ansich sind Terrier in meinen Augen sehr einfach zu erziehen, wenn man sie versteht. und wenn man selbst so ein ganz klein wenig "Terrier" ist (also etwas "übergenau" und sehr "hartnäckig"). Die meisten Terrier, die ich kenne habe genausoviel Will to Please, wie meine Border.
Wenn ein Terrier mit seinem Menschen arbeitet, dann ist die Welt schön. Wenn man das nicht hinbekommt, wirds mega anstrengend.
Alles anzeigenEs gibt auch Hunde, bei denen nur Schwarz oder Weiß geht. Alles andere wäre verwirrend.
Ich könnte das wegschicken mit der Terrierine niemals so aufbauen. Aus den bereits genannten Gründen.
Ich könnte auch "Decke" oder sowas nie so aufbauen. Alles, was mit Entspannung zu tun hat, kann ich hier weder Clickern noch mit Leckerli belohnen. Dann ist der Arbeitsmodus sofort an und die Terrierine sprintet in freudiger Erwartung auf den Keks auf die Decke und sitzt stramm.
Edit: das war übrigens schon immer so, auch vor der Problematik, in der wir uns jetzt befinden.
Genau das Problem habe ich auch. Seit ca 2 Wochen treibe ich ihn weg von mir. Also wenn ich aufstehe, steht er auch sofort auf, da sage ich dann nein! Wenn ich gehe, und er läuft mir hinterher dann gehe ich ein paar Schritte bestimmt auf ihn zu. Das Spielchen wiederholt sich dann so lange bis er dann auch da bleibt wo er war.
Ich "provoziere" diese Situation ziemlich oft in dem ich sinnlos umherlaufe in der Wohnung. Wenn ich grade keine Zeit habe um zu schauen, dass er wirklich dort bleibt wo er war dann mache ich einfach die Tür zu.
Wir haben bisher schon leichte Erfolge. Manchmal legt er sich wieder hin wenn ich Nein! sage, manchmal muss ich noch zwei drei mal auf ihn zulaufen. Aber es passiert immer öfters dass er auch mal liegen bleibt wenn ich kurz aus dem Raum gehe
Soviel jetzt zu uns, ich hänge mich mal hier dran an den Thread.
Seit 2 Wochen bedrohst du den Hund täglich in seinem Zuhause. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Und der Hund versteht immer noch nur manchmal, was du von ihm willst.
Wo ist das Problem, dem Hund ein BLEIB liegen beizubringen und dem das dann zu sagen, oder mit Handzeichen zu zeigen?
Das Grundproblem liegt bestimmt ganz wo anders.
Ich würde Selbstverständlichkeiten und Alltäglichkeiten (also z.B., dass Hund mein Distanzbedürfnis akzeptiert) ohnehin nicht mit Futter belohnen. Das wäre in etwa so, wie seinem Kind Geld dafür zu geben, dass es seinen Teller abräumt.
Ich kenne keinen Hund, der ein deutliches, körpersprachliches Wegschicken nicht versteht. Klappt es nicht, liegt es i.d.R. an der Inkongruenz des Menschen.
Mir ist wichtig, dass auch Hundehalter mit riesiger Erfahrung und OHNE Schwierigkeiten verstehen, dass man manchmal Umwege gehen muss.
So kann ein positiv aufgebautes ABBRUCHSIGNAL wirklich hilfreich sein!
Wenn ein Hundehalter, es nicht schafft dem Hund aus dem Bauch heraus die Welt zu erklären, dann kann man durchaus einen Umweg gehen.
Corinna hat mal gezeigt wie ihre Welpis auf Ab reagieren, das ist natürlich am feinsten, wenn der Züchter das gleich automatisch mit "liefert". Alle andern müssen eben selber klar kommen.
Mehr will ich auch gar nicht dazu sagen. Die Diskussion spaltet seit Jahrzehnten die Hundehalter welt in: NEIN, so geht das nicht...und in JA, kann man so machen.
Es muss jeder selbst ausprobieren.
NATÜRLICH hat auch Clickern folgen. Selbstverständlich kann ma auch beim positiven Aufbau was falsch machen. Aber das kann man auch beim aversiven Aufbau...
Am besten ist, man weiss, was man tud, es passt zu einem selbst und der Hund verstehts.![]()
Alles anzeigenKeks.....Click...Keks....schmeiß weg....click. „Ab!“...Keks....schmeiß weg.....
Ab......Hund geht...Click ... Keks....Fertig.
Wobei ich genau DAS bei einem Hund, der sich ohnehin schon in permanenter Erwartungshaltung befindet, weil er doch schon auf Action gepolt ist - es passiert was, sobald Frauchen da ist / aufsteht / den Hund anschaut - als einen Schritt in die falsche Richtung sehe
Ich will ja die Erwartungshaltung, die ja erst dafür sorgt, daß der Hund nicht zur Ruhe kommen kann, nicht noch zusätzlich "fördern", indem ich Ruhe auch noch clickere. Denn, damit versetze ich den Hund doch erst recht in den Arbeitsmodus - also das komplette Gegenteil von Ruhe!
Und ein Hund, der angespannt auf seinem Platz liegt, weil er auf seinen Click und den Keks wartet - ähm, nö
Da bringe ich doch wieder Streß pur rein, und das, obwohl ich genau DAS ja abbauen möchte.
Das ist nicht RUHE clickern, sondern eine Session: Ich erkläre dem Hund, was AB! heisst.
Und es war die Erklärung für: tantematilda