Beiträge von Mehrhund

    Sie hat Dich im Grunde genommen nur damit überrascht, dass sie sich aus dem Gehorsam gestohlen hat?

    Ja, ich glaube das hat mich am allermeisten schockiert. Für mich war sie immer ein totaler Verlasshund, ich habe ihren Gehorsam nie angezweifelt.

    Ich kann nicht sagen ob sie anderen Hunden etwas getan hätte, wenn ich sie nicht immer kontrolliert hätte. Meine Einschätzung war eher, dass sie alle immer höflich ignoriert hat, da sie nie dazu geneigt hat zu fixieren, zu knurren oder ähnliches.

    Man muss auch sagen, dass sie mein erster Hund ist, also vielleicht habe ich tatsächlich Vorboten übersehen und war zu blauäugig. Natürlich ist sie keine Maschine, aber dass sie in einem Moment der Ungehorsamkeit gleich so extrem reagiert hat schockt mich natürlich trotzdem zutiefst.

    Das Gefühl kenne ich......

    Das ist einschneidend und ätzend.

    Meine Hündin , als die Mudilette, war so ekelhaft, wenn sie krank war. Bis ich das geschnallt hat, hat es Jahre gedauert.

    Die hat ihre Schwäche in Aggro umgewandelt. Deine Hündin zeigt natürlich nochmal etwas nicht zu akzeptierendes. Ganz ehrlicherweise, würde ich in Richtung Neurologische Erkrankung denken und ein CT machen lassen vom Kopf.

    Ich empfinde nur diejenigen als unentspannt, die sich permanent über ihre Umwelt aufregen, wie furchtbar alle wären (nur man selbst nicht natürlich ;-) ).

    Und, wie viele sind das? Das ganze DF, nur der überwiegendes Teil des DF? Nur ein kleiner Teil des DF? Oder nur zwei oder drei, die Dir mittlerweile sauer aufstossen oder möglicherweise gar nur 1?

    Einen Nenner gibt es!
    Es sind immer „die andern“:lachtot:

    Egal wie viele.

    Die andern sind schuld. Immer. Egal um was es geht.

    Du denkst kompliziert und in Richtung Dressur.

    Guck mal, manche Hunde müssen draußen leben. Ganz ab davon, dass das ja jetzt nich dein Ziel ist, würdest du ihn hal einfach draußen lassen...aus die Maus.


    Hunde gewöhnen sich an die Umstände. Der Hundehalter muss das klar kommunizieren.


    Ich schicke hier keinen Hund weg andauernd. Sie lernen „ab“ und gut ist, wenn nicht reicht, kommen sie in den schon oben beschriebenen Hundeflur. Ohne, dass ich böse bin. Einfach so.


    Man kann doch nicht ständig einen Collie bedrohen, nur weil der macht, was Collies so machen.

    Der klebt dir an den Füßen?


    Dann bind ihn an. Geht nicht? Dann übe das.


    Der Hund passt auf dich auf. Das ist aber zu viel für so einen jungen Hund. Du musst immerzu Souveränität ausstrahlen.

    Und du musst auch kein unglaubliches Hobby suchen. Sitz, Platz, Fuß, komm...reicht vollkommen.

    Und das ist im Internet und in Büchern 10000000000 fach erklärt.

    Radeln ist doch spitze. Da muss er aufpassen und hat Bewegung. Das reicht erst mal.

    Das Aller, aller meiste ist immer hausgemacht.

    Je schwieriger die Grundlagen sind , also züchterisch/genetisch desto mehr Arbeit muss investiert werden.

    Beim Collie ist es einfach so (bei VIELEN!!! anderen Rassen auch), dass sie mega schnell verknüpfen.

    Ich habe ja 2 BC gleichzeitig mit den Collie gehalten.

    Der Unterschied beim Lernen (Spezialisierungen mal aussen vor) war lediglich, dass die BCs länger benötigten, die erlernten Dinge anzunehmen.

    Der Collie hats verstanden, drüber nachgedacht und dann musst ich halt fleissig wieder holen.

    Der BC, hats verstanden und dann 100 andere Dinge ausprobieren wollen, immer mal schon den nächsten Schritt machen wollen..ECT...

    Was beide Rassen (und für die meisten Hunde gilt das, die ursprünglich Gebrauchshunde waren und oder noch sind) vereinen, sie lernen schnell! Und leider eben nicht nur, was wir Menschen wünschen.

    Der Gatte hat zum Beipiel einen super Trick mit dem Border eingeübt. Vor 10 Jahren. Reiss das Küchenhandtuch vom Haken und zerfetze es, wenn wir Besuch bekommen.

    Das sitzt! zuverlässig.

    PS: die Küchenhandtücher liegen jetzt im Safe und hängen zum Trocknen an der Decke! (und NIE!!!!!! geht der Hund an irgendein anderes Handtuch!....)

    Der Kerl kann gar nicht richtig abschalten, außerdem ist er wirklich ständig am fiepen. Selbst wenn wir einfach nebeneinander liegen fängt er plötzlich das fiepen an, als wäre das so selbstverständlich wie Luft holen.

    Wo kommt der Hund denn her?

    Ich habe einige LHC aus Ausstellungen kennengelernt, da fanden Züchter Hunde toll, die genau das Verhalten zeigten, was du schilderst.

    Nervös, gestresst und am kläffen. Manche verwechseln das mit "triebig".

    Das wäre dann halt auch in gewissem Mass Vererbung.

    Andererseits schliesse ich mich Corinna an. Solche Hunde benötigen ganz klares Management und ganz klares "Schwarz-Weiss".

    Einerseits erzählen viele LHC sind etwas "ruhiger", andererseits gibt es Menschen, die Nervosität mit "Trieb=Motivierbarkeit verwechseln.

    Eine schlechte Tendenz.

    Wenn ich daran zurückdenke, wie mein Collie mit 20 Monaten war, dann erinnere ich mich an einen Tag, da hab ich den ans Fahrad gepackt, weil mir nichts mehr einfiel, dem Kerl seinen Testosteronspiegel und "die bunte Knete im Hohschädel" entgegenzusetzen.

    Ich hab ihn einfach müde gemacht.

    EIN GLÜCK, konnte der abschalten. Das habe ich aber auch von Anfang an gefördert.

    Du hast jetzt einen Hund, der nicht abschaltet. Und das würde ich eben einfach etablieren. Ich persönlich packe keine Hunde in Zimmerkäfige, ich kann das einfach nicht ab. Aber ich habe ein kindergitter und der Hund kommt halt in unseren Flur. Das ist gemütlich, da kann er schlafen....

    Unser neuer Collie kennt das "Aussperren" nicht, hat das aber innerhalb von einem Tag gelernt.

    Und dein Argument, wenn die Tür von deinem Käfig offen ist, kommt Hund raus...is hier auch.

    Ich habe 3 Collies und die sind immer da, wo ich bin. Find ich gut. Aber sie nerven mich nicht. Sie sind ruhig im selben Raum, oder sie fliegen raus, ganz einfach.

    Das geschieht hier automatische, da bin ich auch nicht böse mit dem Hund, das ist einfach so. Über die Zeit ist das vollkommene Normalität.

    Ich brauch kein Komando, ich schick die raus und gut is.

    Manchmal wird viel zu viel verkopft. Einfach für den Hund entscheiden und gut is.

    Jetzt wirst du halt mit dem Kläffen ein Problem haben, aber das kann man auch ganz gut in den Griff bekommen, wenn man nie!!!!!!!!

    den Hund für Kläffen bestetigt. Das wäre eine Sache, die müsste ein Trainer vor Ort erklären können.

    Fiepen das selbe!

    Wenn er für das Fiepen Aufmerksamkeit erhält , egal ob Schimpfen, ein Blick, oder ein Keks, dann wiederholt er das . Immer wieder.

    Collies sind Hunde, die nutzen ihre Stimme.

    Jetzt ist es das Geschick des Trainers, hier zu helfen. Managen, den Hund nicht in eine Lage bringe, dass er aufpassen (hüten) muss.

    (Collies haben deutlichen Schutz"trieb".

    So wie du das beschreibst, kann es sein, dass Hund auf dich aufpasst.

    Ich kann ganze Arien singen, von: "wie macht man es richtig falsch". Ich lebe mit einem Mann zusammen, der es immer wieder an den harmlostesten Stellen schafft, 3 Hunde zu irrem Gekläff zu bringen.

    So erzählt er mir ganz stolz, wie der eine Collie immer dazwischen geht, wenn der andere gebürstet wird.

    Ich bin gestern bei und sehe: Collie eins wird gebürstet, möchte das nicht, ist sehr nett und verhalten agro gegen den Mann, der andere Collie ist in gestresster "Arbeitshaltung", will schlichten und die beiden auseinanderbrigen, jodelt und jault. Der Mann kommentiert das alles und ich denke, ich stehe im Wald.

    Den Mann kann ich nicht rausbringen, also bringe ich den kleinen Collie raus und schaffe somit Ruhe.

    Mann hört auf den grossen Collie zu bürsten weil DIESER nicht mehr möchte.....

    Also, man kann sooooooo viel richtig falsch machen.

    Und man kann mit einfachen Mitteln auch einiges einfach beenden.

    Unfug!

    Ihr habt einen ganz normalen Collie und der Trainer muss ausgetauscht werden.

    Mal ein Update meinerseits nachdem so viele von euch der Meinung sind ich würde spinnen und es gäbe kein Problem:

    Mittlerweile ist der Hund im Hausflur ein Kind angegangen das mit seiner Oma zeitgleich mit der Dame aus der Wohnung trat. Zudem wurde der Hund bereits mehrmals OHNE Leine gesichtet und ist einer Nachbarin fast vors Auto gelaufen. Aber der Hund ist ja “an der Leine gesichert” (zudem ist die Dame so mit ihrem Handy beschäftigt, dass ich meine Hand nicht dafür ins Feuer lege dass sie die Leine zuverlässig hält wenn unerwartet ein Mensch oder Hund vorbei läuft) ... ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich bin fasslungslos darüber, dass Aggressivität Menschen gegenüber hier so bagatellisiert wird - das ist schlichtweg verantwortungslos. Nach dem Motto “er hat ja noch nicht gebissen” traurig dass es erst soweit kommen muss, damit Aggressivität Menschen gegenüber ein Problem wird. Genau dem, dass es soweit kommt sollte man vorbeugen und nicht mit Tatenlosigkeit zusehen wie es schlimmer wird. Die Oma des Kindes wird sich auf jeden Fall bei der Wohnungsbaugesellschaft beschweren und dies werde ich auch tun. Wie gesagt, es geht mir nicht um “ du böser böser Kläffer” es geht mir um die Dame die desinteressiert daneben steht und mit ihrem Handy spielt! - es wäre gar kein Problem gewesen, wenn die Dame trainieren würde oder irgendwie reagieren würde aber dies tut sie NICHT.

    Is so klein, ich kanns nicht lesen.