Beiträge von Mehrhund

    Danke für deine Antwort. Wir werden auf jeden Fall noch eine zweite/dritte Meinung einholen, auch wenn ich meiner Ärztin da vertraue, denn sie hat die anderen Methoden auch nicht verschwiegen, aber in der Abwägung dann eben das oben empfohlen und sich auch klar für die Akupunktur positioniert.

    Er muss halt auf irgendeine Art und Weise Muskulatur aufbauen, weil sich das auch schon auf seine Wirbelstellung beginnt auszuwirken.

    Der Hund ist 10 Monate.

    Ich würde in eine Spezialklinik fahren. Nicht um 3 oder 4 Meinungen einzuholen, sondern um eine vernünftige zu erhalten.

    Grad, wer der Hund noch so jung ist.

    Ist denn das Röntgenbild wirklich so aussagekräftig?

    Kannst du das Bild hochladen?

    Macht mich nachdenklich.

    Ich habe während meiner Arbeit in der Rettungsstelle viele menschliche Grausamkeiten als Verletzungen sehen müssen. Kinder, Frauen, einen einfach so umgehauenen 98 jährigen...

    Drogen, Sexuelle Übergriffe, Mord.

    Wir mussten oft ( was eigentlich immer vermieden werden soll) Opfer in Raum eins und gefesselter Täter in Raum 2 behandeln.


    Bei erwachsenen Menschen kann ich vieles ertragen, bei Kindern und Tieren bräche mir manches das Herz.

    Ich denke, man muss dazu eine professionell Haltung erlangen, und sich beizeiten supervidieren oder coachen lassen, ( und sich natürlich auch mal einfach auskotzexx können, damit man nicht verbittert oder aufgibt.


    Zudem bin Fan von Karriereplanung.

    Nicht jeder muss alles machen.

    Kausachen sind oft mit Chemikalien regelrecht verseucht.

    Anhören auf die erste Schilderung hört sich das nach Zuviel Stress an..

    Aber, jetzt musst du uns erstmal den Tagesablauf sagen und was er zu fressen bekommt.


    Blasenentzündung/ Ähnliches und Flöhe / Parasiten sind ausgeschlossen?


    Flöhe halten sich nicht auf dem Hund auf, sondern in der Umgebung. Aber zumindest die Flohstiche müsste man ja sehen.

    Es ist immer besser, selbst zu belohnen, bei Hunden, die problematisches Verhalten an den Tag legen.

    Ich bin schlussendlich bei meiner Arbeit als Rettungshundeführerin darauf gekommen.

    Ich beobachtete da so dermassen viele Hunde, die beim Opfer vom Opfer belohnt werden, die da (also die Hunde) ein riesen Problem damit haben, oder dann der mensch, weil die Hunde teils sowas von übergriffig werden. (bei manchen Hunden war ich wirklich nur sehr ungerne Opfer)

    Ich weiss, es ist in Rettungshundearbeit oft noch mehr als verstaubt, was da trainiert wird, weswegen es mehr Leute gibt, die dafür nicht offen sind, Hund NICHT vom Opfer bestätigen zu lassen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt fortschrittliche Trainer, es gibt Länder in denen nicht vom Opfer bestätigt wird, sondern vom Hundeführer, wenn der Hund am Opfer das zeigt , was er zeigen soll.

    Exakt so ist das auch, wenn man im Alltag einem Hund beibringen muss/will, wie er sich zu verhalten hat, Menschen gegenüber.

    Man belohnt und verstärkt erwünschtes Verhalten.

    Bei der RH Arbeit wissen die meisten, wie Hunde ticken.

    Im Alltag ist das nicht so. Viele Menschen versuchen trotz ellenlangen Erklärungen den Hund doch erst zu belohnen, wenn es ihnen passt und genau das ist äusserst fatal in so einer Situation, und dann noch mit einem Aussi (jede schnell verknüpfende Rasse).

    Der Mensch beugt sich rüber, bringt den Hund dadurch evt noch mehr in Abwehrverhalten, der Hund lernt immer fester, dass fremde Menschen fordern und drohen.

    Und das bei einem Hund der besser fremde Menschen einfach ignorieren soll, das ist wirklich fatal.

    Der Hund lernt schlimmstenfalls sich mit allen Menschen in Kontakt zu bringen und genau das sollte er nicht tun! Und grad ein Hund, der diese hier beschriebenen Ambivalenzen oder Unsicherheiten zeigt, sollte genau das nicht erfahren müssen.

    Bestenfalls hat man später einen massiv bettelnden und fordernden Hund. Schlimmstenfalls einen, der immer in Beziehung geht zu Fremden und herausfordernd ist, der wird je nach Mensch eine Antwort erhalten und daraus ergibt sich ein Teufelskreis.

    Ich sag nochmal: meine Hündin hat gestandenen Männer aus dem Weg geguckt, Mein Rüde hat gebissen, wenn ihm jemand in die Augen geguckt hat.

    (Beides second hand Hunde, die ich so übernommen habe und beide tolle Hund geworden sind, die ich allerdings immer ein bisschen mehr im Auge behalten muss/te)

    Und beide nicht im Ansatz so deutlich in ihre Ablehnung wie alle mir bekannten Aussis!

    Mein Appell: Schmeiss deine Befindlichkeiten über Bord und such dir einen geeigneten Trainer, damit du den Weg jetzt ebnen kannst und nicht jahrelang alles rücktrainieren musst, was jetzt schief läuft.

    Und: Den Hund nicht abegeben, wenn er denn doch so ganz anders ist und schwierig, mit 3 Jahren.

    Mein erster Hund ( Kimdheitsmitlaufhunde mal außen vor) war ein Mudi, mit der Tenden, Leute weghaben zu wollen...und Hunde...

    Ansicht die einigermaßen auf Reihe hatte, kam der nächste komplizierte Hund....und dann kam ein schwieriger Hund, der gelernt hatte, dass „in Waden beißen“ ordentlich Respekt macht...


    Und nie wusste ich, sofort, wie ich damit umgehen kann. Erst diese vielen Hunde und viele Trainer, die mir zur Seite standen, haben mich langsam verstehen lassen.
    Aussis fand ich immer toll. Find ich immer noch!

    Es sind wundervolle Hunde. Und ich bin immer beeindruckt, wenn ich ein gutes Aussieht/ Mensch /Team treffe. Denn ich weiß, dass das nicht immer nur einfach ist.

    Ich komme übrigens mit jedem Aussie bisher super klar, auf einer Ebene, weitab von Erziehung. Ich mag sie einfach, die etwas anderen.....sie sind so klar, wenn man sie versteht einen Umgang mit ihnen findet.

    na was passiert dann?

    Ich Zweifel an, dass der Hund sich freut. Ich denke dein Hund wendet eine der 4 Strategien an. Er fiddelt.

    Deine von dir geschilderte Vorgehensweise liest sich unsicher. Du beschreibst den Hund als unsicher. Ist der Hund das wirklich?

    Wenn ja, ist das schon sehr blöd. Wenn es nur ein vorübergehendes Stadium ist, dann brennt der Hund sich grad was sehr unschönes auf die Festplatte.

    Du beschreibst einen Hund, der sehr ambivalent ist...Oma? Hilfe.......und dann.....?

    Ist das wirklich Freude?

    Oder ist der Hund erleichtert, dass er die gruselige Begegnung überstanden hat und Fiddelt jetzt rum.

    Dann festigt sich jetzt das unsichere Benehmen riChtig. Und davor warnen dich hier diejenigen, die mit solchen Aussies als Trainer arbeiten oder eben grad selbst den steinigen Weg mit „so einem“Hund gehen.

    Ich würde von jedem, der hier geschrieben hat bisher, gerne Tipps annehmen.


    Keiner hier hat geschrieben, oder angedeutet, dass er/ sie meint, du hast keine Ahnung.

    Ich rate dir, lies noch mal die Beiträge neutral.