Beiträge von Mehrhund

    Ach eins noch.

    Hundeausbildung bedeutet in erster Linie: Geduld!

    Wenn du dich jetzt am Aus abarbeitest und der Hund rafft das nicht mit 13 Wochen, dann hast du einen Konflikt geschaffen, mit dem du dich die nächsten Monate bis Jahre beschäftigen kannst.

    "Aus" haben meine Hunde verstanden mit 3 mal wiederholen, bei gutem Aufbau. Mit 9 Wochen.

    Und dann kann man anfangen das freundlich weiter zu üben.

    Wenn der Hund in diesem Alter das nicht in einer Session verstanden hat, dann läuft jetzt schon was schief.

    Ich möchte nur verstehen, was am Apportieren an sich so schlimm sein soll.

    Ich glaube, wir haben da unterschiedliche Vorstellungen? ich denke da gar nicht an Drill oder Sport und ich erwarte garantiert keine "Leistung" von ihm. Wenn`s dauert, dauert`s halt, Hauptsache, er findet es spannend.

    Das ist dein Denkfehler. Apportieren ist eine ernsthafte Aufgabe für den Hund. Man kann alles spielerisch auftrainieren, aber es bleibt Training (manche sagen Drill, manche Sport).

    Den "Apport" habe ich mit meinen Hunden angefangen ihnen schmackhaft zu machen, indem ich den Impuls des sehr jungen Hundes Dinge in oder auf seine Schlafstelle zu schleppen, ausgenutzt habe.

    Also ganz konkret beim Collie: 4 - 5 mal, dann hatte der verstanden, was ich meine.

    An anderer Stelle ein AUS konditioniert. Und eine HIER. Und ein Vorsitz.

    Da ich das auch nicht für Leistungsport benötige, war mir wurscht, wann es ich die ganze Kette zusammengebastelt habe.

    Also der Hund kannte

    1. AUS

    2. Etwas tragen

    3. Etwas suchen

    4. Etwas bringen

    5. Etwas schnell zu mir bringen

    6. Sich so hinsetzen vor mir, wie wir das geübt hatten

    7. Die Beute im Maul zu halten

    8. Die Beute auf das Wort AUS aus dem Maul fallen zu lassen

    9. Bei Berührung der Beute meinerseits, die Beute ruhig zu halten.

    Ob man das nun perfekt oder unperfekt übt, ist dem Hund ansich vollkommen Latte.

    Das einzigste, was zu überlegen ist, ob man einen so kleinen Hund den Vorsitz beibringen möchte, weil man sich immer über ihn beugen muss und damit körpersprachlich bedroht.

    Oder ob der Hund am Ende mit der Beute zergeln darf oder lieber nicht.

    Ich will dir damit aufzeigen, dass an erster Stell dein Plan stehen muss, was du dem Hund beibringen möchtest.

    Ein Hund, der noch soviel Knete im Kopf hat und draussen alles frisst, was rumliegt. Und diesen Hund auf der anderen Seite aufzutrainieren, Dinge am Boden zu suchen, ist vom Ansatz gut gemeint, aber du trainierst mit dem Hund gerade: Such alles was irgendwo rumliegt.

    Auf der anderen Seite ist es vollkommen normal, dass ein junger Hund eben alles ins Maul nimmt.

    Und dann traininerst du aus, mit den guten Dingen und die Dinge, die er nicht fressen soll?

    Was passiert da?

    Was lernt der Hund, wenn er draussen nichts fressen darf, und drinnen die Dingen abgenommen bekommt?

    Er lernt schlicht und ergreifend schneller zu klauen, zu fressen, heimlicher Dinge zu zernagen und nicht herzugeben.

    Meine Empfehlung: lass das ganze Apportgeübe und sieh zu dass du den Hund dazu bekommst, gut an der Leine zu laufen, zu kommen, wenn du rufst und übe ein nein.

    Und ich empfehle Clickertraining, falls du das noch nicht machst.

    Da kannst du spielerisch ganz viele Dinge vorbereiten mit ganz viel Spass für dich und den Hun.

    Und dann kommt die Kette: Hund wird hingesetzt, man wirft was oder hat vorher, was ausgelegt, man schickt den Hund. Der Hund läuft los, bei SUCH und sucht und findet und bringt ...un so weiter...

    Das kann man wunderbar später nutzen.

    Noch ein Sporttipp: Mach dich mal zu ZOS schlau.

    Ich möchte doch nur ganz entspannt mit meinem Welpen spielen. Ohne Druck.Ganz spielerisch. Freizeitsport soll es überhaupt nicht sein.

    Ich will meinen Welpen auch nicht "auspowern".

    Ich verstehe wirklich nicht, wo da für einige das Problem liegt? Ernsthaft, bitte erklärt es mir.

    Konstruktive Kritik - gerne, her damit.

    Allerdings so etwas...Ein Satz der gleichzeitig NULL Aussage hat und trotzdem überheblich ist - Respekt!

    Hallo, Ich würde unserem Welpen (Mops, 13 Wochen) gerne Apportieren beibringen und dafür muss er ja erstmal das "Aus" können. Leider klappt das mit dem Tauschgeschäft nicht so, wie ich mir das Gedacht habe:roll: Wenn er ein Spielzeug im Maul hat und er riecht, dass ich Futter in der Tasche habe, lässt er das Spielzeug sofort links liegen. Auch wenn ich ihn mit seinem Lieblingsspielzeug animiere - keine Chance. Auch nicht direkt nach dem Füttern mit vollem Bauch. Gegen ein anderes Spielzeug tauschen will er auch nicht. Hätte jetzt nur noch die Idee, dass ich IMMER Futter in der Tasche habe und er sich irgendwann daran gewöhnt und sich dann doch wieder fürs Spielzeug interessiert. Hat jemand sonst noch eine Idee?

    Du möchtest Antworten, die dir passen.

    Nun schreiben erfahrene Hundehalter, dass man so wie du denkst, keinen Hund ernsthaft aufbaut, sondern das Tier nachhaltig überfordert. Das möchtest du nicht lesen.

    Und dann möchtest du jetzt genau was?

    Die haben längst nicht so wertvolle Inhaltsstoffe wie Hafer, und sind recht energiearm, da sie kaum Fett enthalten. Muss dann halt alles künstlich zugesetzt werden. Hafer wirkt zudem beruhigend auf den Verdauungstrakt, und grad Welpen haben ja oft aufgrund aufregender Erlebnisse etwas unruhige Verdauung. Für mich ist Hafer einfach ideal zur Welpenaufzucht, kein anderes Getreide ist so energiereich, und es enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralien. Bezüglich Vitaminen und Mineralien ist auch Weizen wertvoller als Reis, der ist halt überall drin, da wie Mais billigst auf dem Weltmarkt erhältlich. Hafer ist teuer.....

    Klar gibt es auch gute Welpenfutter ohne Hafer, aber ich verstehe nicht, warum man alle möglichen Exotika in ein Hundefutter packen muss, wenn es doch ein seit Jahrhunderten bewährtes einheimisches "Superfood" (wie man das heute nennt) gibt. Meine Präferenzen sind regionale Herstellung mit regionalen Zutaten, nur wenn das nix wird, weite ich die Suche aus.

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum nachwuchshund.

    Und ohne die Barf Keule schwingen zu wollen. Nur sehe ich Paralelen, was die Fütterung betrifft. Ich finde Hafer(flocken) für Hunde super genial.

    Kannst du nicht ein Futter ohne Getreide geben und Hafer(flocken) hinzufügen?

    Muss man natütlich den Bedarf ausrechnen. Aber das ist nicht so schwer.

    Dieses Thema kommt so oft auf, ich versteh diesen Gedankengang ehrlich nicht. Nur weil ich auf Fleisch verzichten will - aus ökologischen, ethischen oder welchen Gründen auch immer -, will ich ja nicht unbedingt auf den Geschmack davon verzichten. Das eine hat mit dem anderen doch rein gar nichts zu tun, und gerade für Vegan-Einsteiger ist es halt auch einfacher, wenn man zumindest eine Alternative zum bisher bekannten hat.

    Und ich persönlich finde es ganz angenehm, einfach mal etwas Fertiges auf den Grill oder in die Pfanne zu schmeißen, was nicht Gemüse oder Tofu ist. Und manchmal ist es auch ganz gut als Abwechslung im Essen - ich zum Beispiel vermisse nicht den Geschmack von Fleisch, aber die Konsistenz, etwas "zum Draufbeißen" zu haben.

    Ich kann das schon nachvollziehen. Das hängt aber daran, dass zu der Zeit, als ich angefangen habe, mich vegetarisch zu ernähren (vor 35 Jahren), es hier auf dem Land kaum was an Ersatzprodukten gab. Das, was es gab, war zumeist unglaublich teuer und ziemlich widerwärtig.

    Dann gabs da die „Fleischersatzrezepte“, mit denen die gewohnte und verbreitete gutbürgerliche Mahlzeit (Fleisch, Gemüse, „Sättigungsbeilage“) wie gewohnt weitergemacht werden konnte. Die aber echt aufwändig waren (ich war damals 13 und musste für mich selbst kochen). So dass ich mir mit meinen damaligen „Interessensgenossen“ einfach eine andere Art des Kochens angewöhnt habe, die eben ohne Fleischersatz auskam. Und das wurde dann auch irgendwann schick und passte gut zu den steigenden internationalen Einflüssen aufs Kochen.

    Ich war daher auch unglaublich skeptisch, als es auf einmal steigende Angebote an Fleischersatzprodukten und fleischloser Convenience aufkam. Ehrlich gesagt hätte ich sie ohne das DF wohl auch nicht für mich entdeckt.

    Ich finde es schwierig, wenn ein Zitat von mir abgesäbelt wird.

    Und deshalb nun zum 2. mal

    Und deshalb schrieb ich ja:

    Andererseits fand ich es immer irgendwie befremdlich, wenn was veganes oder vegetarisches essen will, dass es nach Wurst schmecken soll.

    Macht für mich keinen Sinn.
    Jetzt im Verlauf meines Lebens allerdings finde ich das schon gar nicht schlecht, wenn ich statt Hamburger mit Fleischeinlage eben die BBQ Teile in vegan kaufen kann und für mein Geschmacksempfinden ich dann einen lecker Burger machen kann, ohne auch nur ein Fitzel irgendwas vom Tier.