Beiträge von Mehrhund

    Würdest du meinen Hund dann glotzen lassen? Wenn ich ihm nicht die Sicht versperre, hört er nicht von alleine auf, er ist dann wie in einem Tunnel. Dann passieren zwei Dinge: 1. Der andere Hund fühlt sich zurecht belästigt und fängt an zu pöbeln, worauf Bobby empört zurückbellt. Oder 2. Der andere Hund wird, wenn er nah genug dran ist, massiv von Bobby angefiddelt.


    Deswegen unterbreche ich das Glotzen, hole ihn aus seinem Tunnel raus und zeige ihm dann ein Alternativverhalten. Ich wünschte auch, er würde das von sich aus lassen, aber ich fürchte, das wird noch eine Weile dauern.

    Auch hier.

    Warum glotzt der Hund?

    Will er jagen? Will er "den Feind" im Auge behalten?

    Dein Hund glotzt ja schon, dann machst du dieses und jenes. Aber der Hund lernt keine Alternative zum Glotzen.

    Die Grundmotivation: "Ich glotzte andere Hunde an, bleibt bei deinem Hund,"

    Jemanden anglotzen, also fixieren ist oft, damit die andern gleich mal abhauen, oft einfach dem geschuldet, dass die Halter nicht den Hund beschützen vor den vielen Fremden, mit denen unsere Hunde spielen sollen.

    Der Ansatz für solches Verhalten wird millionenfach auf Hundewiesen und den üblichen scshlechen Welpengruppen dem Hund beigebracht, bez. es wird nicht beachtet und dann zum Selbstläufer. Und fertig ist der Leinenpöbler.(Kann auch gerne aus Frust entstehen. Aber sobald der Hund von andern die Antort bekommt auf das Glotzen ist schluss mit lustig. Und ab geht der Teufelskreis.

    Wenn der Abbruch vorher nicht funktioniert ist er zu lasch.

    Wenn der Abbruch das richtige Maß hat, dann genügen 2-3 Mal, am besten in Übungssituationen oder in geeigneteren Situationen als in so Überraschungsmomenten und das Thema ist durch.

    Ich kann aber gut verstehen wenn man da Bedenken hat und das nicht möchte. Dann sollte man sich nach anderen Maßnahmen umsehen und nicht immer heftiger werden.

    Und genau damit triffst du den Kern. Immer und immer wieder liest man hier diese Geschichten von Abbrüchen, die durchaus "Wumms" haben, aber nicht ankommen, der Halter meint aber, der Hund weiss, was von ihm verlangt wird.

    Und ich sehe es wie du. Ein Abbruch, ohne viel geschwurbel ist klasse! WENN! Ja, wenn er dann auch das bewirkt, was er bewirken soll.

    Hunde sind unterschiedlich, Menschen auch. Und dann kommt auch noch die kleine Stadt in China: "Time-ing".

    Wenn der Hund, wie hier, jedes mal "flippt", dann "abgebrochen" wird (also nach dem er schon am ausflippen ist), dann ist das längst ein Ritual.

    Und dann ist das am Ende auch eine auftrainierte Verhaltenskette. Der Hund pöbelt, weil er dann (nach dem Abbruch, auf den der desensibilisiert wurde, der also nur mässig unangenehm ist) danach ein Lob bekommt, oder sogar ein Leckerchen...Also hier auch noch schön variabel bestädigen und schwubs...ist nichts trainiert am Auslöser und auch der Rest ist "für die Affen".

    Und das mit den Bedenken haben vor mehr "Maßregelung"....nun ja. Der Hund wird bedrängt und rückwärtsgetrieben. Was soll man denn noch draufsetzen?

    Authentizität, wäre hier das Zauberwort mit einem klug aufgebautem, dem Hund verständlichen Training.

    Denn ganz ehrlich, die meisten Leinenpöpler haben doch mehrere Baustellen. Nicht alle, aber sehr viele hören doch nicht für einen Pfiffeling.

    Oder es sind die "Tudnixe", die machen was sie wollen und mit etwas Glück, sind sie ohne Leine nicht aussergewöhnlich agro.

    Wenn der Hund nach dem Ausflippen immer noch aufgeregt ist, würde ich ihn nicht durch mega Loben noch mehr aufregen. Erstmal Ruhe reinbringen. Ich nehme da meinen Hund zu mir, an lockerer Leine und lasse ihn auch erstmal nicht weg, streichle bei Bedarf, aber das ist eigentlich nicht wichtig und erwünscht seinerseits. Wenn er sich halbwegs beruhigt hat, sage ich entweder "weiter" oder lasse ihn Sitz machen und lobe dann.

    Nach dem Pöbeln würde ich sonst nichts belohnen., zumindest nicht mit Leckerli, maximal mit einem "fein" wenn er dich anschaut. Das was du nicht willst ist ja schon passiert, also kein Grund zu loben, außer in oben genannten Rahmen.

    Was den Abbruch angeht, ist es wichtig abzubrechen bevor dein Hund loslegt, sonst gibt es einfach keinen vernünftigen Lerneffekt. Also wenn du merkst deiner steigert sich da rein und dann sollte der Abbruch auch so heftig sein, dass es nicht zum Pöbeln kommt. Wenn das geklappt hat, dann würde ich loben sobald dein Hund ansprechbar ist.

    Finde ich total gut geschrieben, ist aber mehr Management, bez. wenn der Hund sich von "blödem" Verhalten mittels Abbruch ablenken lässt, ist das ein ganz normaler Hund, der sich halt mals sclhlecht benimmt, sich aber lenken lässt.

    Dieser Leinenrambo hier lässt sich halt nicht vorher abbrechen, weil (Beispiel Kurve) er von Null auf Hundert ist in einer Millisekunde.

    Wenn der Abbruch funktionieren würde, dann würde der Hund sein "flippen" im Ansatz "runterschlucken".

    Das kenne ich auch von meinen Hunden. Da sag ich nur: "Schluckts runter meine Herrschaften", und dann schlucken die runter....auch wenn da da 4 Pöbelheinis geifern.

    Das sind aber Situationen, die nicht jeder Hund ertragen kann, das müssen unsere Hunde erstmal lernen...

    er flippt aus bei Hundesichtung,

    ich korrigiere ihn (körperliches zurückdrängen, scharfes "lass es"),

    er hört auf lautstark zu flippen, schaut mich im Idealfall sogar an (meistens aber nicht, ist immer noch aufgeregt,

    bellt oder knurrt aber nicht mehr)...

    und ich bestätige??

    Ich habs nur auseinandergerückt, nichts verändert.

    Ich finde, du kanns so eigentlich gut sehen, was für eine Verhaltenskette der Hund und du rauf habt.

    Hundetrainerin sagt, den Abbruch erstmal nur verbal loben, das Leckerli später. Aber ist das nicht im Prinzip das gleiche?

    Dem Hund soll eigentlich vermittelt werden, dass er nicht ausrasten muss. Er tud es aber. Dann brichst du ab...Und dann belohnst du ...Aber was genau?

    Das rauszufinden und dir zu erklären wäre Sache der Hundetrainerin. Denn es kann auch mal richtig sein.

    Ich denke jedoch, dass gesamte Training läuft nicht gut.

    Wann darf ich ihn loben/bestätigen, um seinen Abbruch zu bestätigen und nicht den Flipper, den er dann abgeliefert hat?

    Meine Herangehensweise ist völlig anders. Um überhaupt Tipps geben zu können, muss man wissen, was den Hund veranlasst sich so aufzuführen.

    Ich denke in den allermeisten Fällen ist es Angstaggression in mehr oder weniger starker Ausprägung. Das verselbstständigt sich oft als Strategie und festigt sich in jeder neuen Situation.

    Das Gefühl beim Tier kann man nur vermuten, aber es kann kein gutes Gerfühl sein. Und dann geschieht immer das selbe, der Hund wird geruck, körperlich angegangen vom Besitzer, angeschrien, angezischt, was auch immer. Und zwar genau in dem Moment, wenn der Hund schon ausgeflippt ist, als "flippt", wie du schreibst.

    Dieses "flippen" bezeichnet ein Tier in höchster Not. Und dann kommst du unt bedrohst ihn körpersprachlich.

    Wenn der dann schnell runterkommt und umschwengt und dich anguckt, müsste die Trainerin analysieren, was passiert. Was geht da ab beim Hund, ist er erleichtert, weil der "Feind" weg ist, weil die Strategit "flippen" wieder was gebracht hat?

    Ist der Hund ruhig oder immer noch ausser sich?

    Das wissen wir nicht. Und deshalb ist dieser Weg besser:

    Ich finde es ungünstig ein solches Thema ausschließlich über Abbruch anzugehen. Besser ist es dem Hund beizubringen, was er bei Hundesichtung direkt am Anfang anders machen kann.

    Also dem Hund zu helfen, mit der Situation umzugehen und damit auch mit seinen Gefühlen umzugehen.

    Ein Weg ist es dem Hund in der Situation zu vermitteln, dass man nicht gegen ihn ist, sondern mit ihm.

    Im Sinne von verstehen was der Hunde in der Situation für eine Angst, Frust, Ärger...ect. hat.

    Und dann kann man üben mit dem Hund, was dieser tun kann, wenn er einen anderen sieht.

    Also die jetzige Strategie deines Hundes ist: Flippen.

    Ein geänderte Strategie könnte sein: Er wendet sich dir zu, wenn er einen sieht, und du kannst die Situation mit ihm gemeinsam durchstehen, ohne ihn auch noch massiv anzugehen.

    das natürlich parallel. Alternativverhalten soll schon die Zukunft sein. Aber solange das noch nicht sitzt, muss ich erstmal abbrechen. Ich meine grundsätzlich damit auch eher überraschende Hundebegegnungen (direkt nach einer Kurve zum Beispiel).

    Wie soll sich denn Alternativverhalten entwickeln, das fällt ja nicht vom Himmel.

    Dierekt nach der Kurve....geht mit solchen Hunden nicht. Das muss im ersten Schritt gemieden werden. Oder du brauchst ein Notfallprogramm, wenn du ganz ungünstig wohnst und das nicht meiden kannst, bis der Hund das lernen kann.

    ich versuche, jede dieser Situationen zu vermeiden, indem ich soviel Abstand reinbringe, das er nicht "brüllen" muss. Aber wenn dies nicht möglich ist (und ich kann nun mal nicht immer auf die Straße latschen, wenn dort Autos fahren), muss er da durch. Natürlich geht es grundsätzlich um ein Alternativverhalten. Aber trotzdem muss ich ihn auch in den unvermeidbaren Situationen abbrechen. Da einfach nix zu tun und zu warten, bis das Alternativverhalten irgendwann mal sitzt, ist für mich keine Option. Sollte ich dich da falsch verstanden haben, dann bitte ich um Aufklärung.

    Der muss da durch.

    Und er geht mit seiner erlernten Strategie da durch, bis zum Skt. Nimmerleinstag.

    Du zäumst das Pferd von hinten auf, weil...

    Ja warum eigentlich?

    Ich verstehe immer noch nicht, was den Hund bewegt, sich so zu verhalten.

    Warum tut er das ?

    Wie hat der das gelernt. Wann ist es aufgetreten.....

    Ohne ein paar Eckdaten, kann dir hier keiner helfen.

    Deine Frage nach dem Zeitpunkt des Lob oder Leckerchen ist technisch ausgerichtet. Was ich probieren würde wäre, ob und wie lange der Hund überhaupt auf Lob oder Leckerchen reagiert.

    Das Fleisch laut den BARF Plänen von Nadine muss 15 % Fett haben, oder man muss Fleisch gegen Fett tauschen.

    20 % Protein hat nur mageres Fleisch. Dann gibt man weniger und gleicht mit Fett aus.

    Ich füttere nun schon 20:Jahre so, allerdings, mit Getreide und auch Mipros und ich füttere den Hunden ( alt/krank) zur Zeit eine Fertigmischung Vitamin und Mineral. Einfach weil ich keine Knochen mehr füttere und mir das für drei Hunde sonst zu viel Pulverchen werden.

    Der Artikel ist aus 2005 glaub ich, da war die Problematik Wolf nur im Osten und keine Sau in Niedersachsen hat auch nur in einem bösen Traum dran gedacht, dass die Wölfe sich so ausbreiten, wie sie es tun.

    Ich finde diese „Zugrichtung“ total spannend.

    Weiß aber nicht, weshalb das so ist. Aber mega spannend, auf welchen Wegen diese Tiere sich ausbreiten.

    Spoiler anzeigen

    Leider nicht sehr kreativ, denn die Idee Schwule/Leute mit psychischen Problemen farbig zu kennzeichnen, sind schon andere gekommen, vor langer Zeit. Spannend auch, Schwule und Leute mit schlimmer Kindheit in einen Topf zu werfen. Aber wenn du polarisierst und mich das ärgert, gibts ja andernorts auch Leute, die solche Bemerkungen gut finden.

    Hallo?

    Ich kennzeichne niemanden. Aber es ist nun mal immer noch so in unserer Gesellschaft, dass Männer sich nichts Rosinen anziehen, außer mal ein gebügeltes Oberhemd.

    Und Männer nutzen auch keine rosa Leinen.

    Und Frauen, die sich über über mit rosa kleiden, ( ich meine jetzt nicht , das eine Stück im Kleiderschrank) , sagen Halteverbote die Kleidung was aus.

    Von mir aus auch was anderes, als die schwere Kindheit.

    Aber wie man jetzt von schwieriger Kindheit auf psychische Probleme kommt, find ich nun wieder krass.

    Wenn ich erzähle wie das mit komplett tätowierten in der Fachwelt aussieht, flieg ich hier raus.

    Deshalb, tschüss....mach euch eure Welt lila, färbt die grün oder schwarz. Ich denke ganz ehrlich, man sollte es reglementieren, damit es nicht noch mehr Auswüchse gibt.

    Diese Meinung habe ich mir durch die Diskussion hier gebildet.

    Ich bin für Aufnahme eines Passus im Tierschutzgesetz, was färben von Hunden aus den Launen ihrer Besitzer heraus verbietet.

    https://blogs.nabu.de/hessen/wolf/

    https://wild-park.de/events/taeglic…szination_wolf/

    Auch super:

    Zitat:

    "Wir Menschen halten die Furcht vor dem Rudelräuber für ein pures Gefühl. Dabei verbirgt sich hinter der instinktiven Abwehr eine lange Lerngeschichte. Sie reicht von den Mythen der Germanen bis zum Hollywood-Kino, vom gewaltigen Fenriswolf, der die Welt verschlingt, bis zu Kevin Costners „Der mit dem Wolf tanzt“. Der Mensch und der Wolf: Diese gefährlich intensive Beziehung wird von einem bildgewaltigen Kopfkino auf konstant hoher Betriebstemperatur gehalten.

    Quelle:https://www.noz.de/deutschland-we…lery&0&0&555712

    Und auch: Interview mit Michael Böer Osnabrücks Zoodirektor: Müssen uns an Wolf gewöhnen

    "Die Aufregung um freilaufende Wölfe in Niedersachsen ist groß. Wie gefährlich sind die Tiere wirklich?

    Für Menschen stellt der Wolf absolut keine Gefahr dar. In den wenigen verbrieften Fällen, wo Wölfe Menschen angegriffen haben, litten die Tiere an Tollwut oder fanden einfach nicht genug Futter. Im Normalfall scheuen sie aber die Konfrontation mit uns und lassen bis auf 80 Meter keinen Menschen an sich heran.

    Unsere vielfach verbreitete Angst vor Wölfen geht auf jahrhundertealten Aberglauben zurück, bei dem das Tier als Inkarnation des Bösen verunglimpft wurde. Vor allem aber betrachtete man ihn als Jagdkonkurrenten: Auch aus Sorge, der Wolf fresse uns das Wild weg, wurde er seit dem Mittelalter beispiellos verfolgt und bis auf wenige Exemplare in Europa ausgelöscht.

    Viele Halter von Schafen und Rindern, die ihre Tiere im Freien halten, fürchten seinen Appetit immer noch. Ist ihre Sorge denn unberechtigt –jetzt, wo der Wolf zurückgekehrt ist und nachweislich Nutztiere reißt?

    Zunächst einmal ist die Rückkehr des Wolfes ein Geschenk des Himmels. Er kam freiwillig zu uns –im Gegensatz etwa zum Luchs, den wir gezielt im Harz ausgewildert haben. Und diese Entwicklung hin zu einer selbstständig wilder werdenden Natur ist doch sehr erfreulich."

    Quelle:https://www.noz.de/lokales/osnabr…lery&0&0&554690

    Zitat:

    "Wölfe gehören zu den faszinierendsten Tieren überhaupt. Kaum ein Tier spielte in der Kulturgeschichte der Urvölker auf der Nordhalbkugel eine so zentrale Rolle. Der Wolf findet sich in Märchen und Legenden und ruft bis heute bei vielen Menschen Gänsehaut und Schaudern hervor. Aberglaube, Angst und Unwissen führten dazu, dass er im Laufe der Zeit in Europa fast ausgerottet wurde. Heute wissen wir, dass der Wolf aber weder Bestie noch Bruder, sondern ein intelligentes Raubtier ist, das durch ein ausgeprägtes Rudelverhalten gekennzeichnet ist.

    Dieses Buch informiert über seine Lebensweise, Biologie und Verhalten, den Wolf als Stammvater des Hundes, über seine Gefährdung und seinen Schutz und schildert die aktuelle Bestandssituation. Denn die ersten Wölfe kommen zurück."

    Quelle: Buch: Faszination Wolf: Mythos, Gefährdung, Rückkehr. Mit den Stimmen der Wölfe auf CD (Deutsch) Gebundene Ausgabe – 1. Januar 2002