Klar lass ich mein Kind an die heiße Herdplatte fassen, das macht den Tag nichts anderes ?
Rate mal.wieso ich einfach um.tipps frage? Weil vielleicht der ein oder andere noch einen anderen Tipp hat, als das was wir machen.
Alle schreiben, dass man Hunden Grenzen setzen muss.
Du überliest das, schreibst, das machst du schon und möchtest Tipps.
Erziehung ist nicht ein Trick, Erziehung ist eine Einstellung. Und wenn es nicht geht, dass man dem Hund / Kind, einfach in einer demokratischen Basisdiskussionsrunde erklären kann, dass man nicht über Zäune springt, dann man muss man eben den Zaun erhöhen.
Oder den Hund zurücksenden.
Du schreibst, dein 3,5 jähriger Sohn muss den Raum verlassen, wenn er den Hund ärgert.
Dieser Ansatz macht mir Bauchschmerzen.
Aber ich kenne es so auch nicht. Weil ich das gar nicht so weit kommen lasse und diese "Stille Treppe" Erziehung mit mit sozialer Ignoration und Ausschluss ganz und gar grauenhaft finde.
Hund und Kind/er machen verdammt viel Arbeit. Der Hund hat sich nicht ausgesucht, bei dir und deiner Familie aufzuwachsen und keine Ruhe zu finden. Der ist auf dich angewiesen, dass du das handelst.
Der 3,5 jährige hat sich weder Corona gewünscht, noch einen Hund gekauft. Ein Kind kann zu genau NULL Prozent abschätzen, was es bedeutet immerzu auf den Hund Rücksicht nehmen zu müssen, die Eltern mit dem Hund zu teilen, die Spaziergänge nach dem Hund zu richten, ect.pp
Klar könnte dein Kind profitieren von deinem Hund. Aber jetzt kassiert das Kind Bisse und wird aus dem Raum geschmissen, wenn es gefrustet ist und sich am Tier abarbeitet.
Du musst mit dem Kind arbeiten, frühzeitig Überforderungen sehen und auf dein Kind eingehen und immer wieder liebevoll den richtigen Umgang mit dem Hund erklären und du musst deinem Kind ein Vorbild im Umgang mit dem Hund sein.
So wie du dich respektvoll dem Hund gegenüber zeigst, so lernt dein Kind das aVerhalten. UND du musst dem Hundekind Grenzen setzten.Liebevoll und konsequent. Nein kann der Hund nicht, weil du es ihm nicht erklärt hast.