Beiträge von Mehrhund

    Diese Diskussion gehört mMn in den Border Thread.

    Aber ich seh den Hauptteil der Farbzucht (Merle in allen Varianten, ee-red, red-tri, blau, lilac etc.) gleichermaßen wie Gebäudeübertypisierung (extra lange HH, kleine extra leichte Hunde) vorrangig bei den 'Sport-BCs' also diese oft ISDS gezogenen Frisbee & Agidogs die weder Show noch Arbeitslinie sind. Quasi der 3. BC.

    Bei den Showhunden kenne ich vorrangig s/w, manchmal noch b/w oder ee-red.

    Aber wie gesagt, diese Diskussion könnte man mMn gut in den BC Thread verlagern, dort wär sie besser aufgehoben und nachlesbar als hier.

    Ich finde den Meinungsaustausch hier sehr richtig und fand, bis auf einige Ausreißer, die Beiträge sachlich und freundlich.

    Zur Farbzucht:

    Ja, das kann sein, dass es jetzt überwiegend Australien Ee BCs um Sportbereich gibt :ka:

    Ich kannte das dort eher so wie du, aus Mischlinien.

    Die Zuchten, die ich aber meine und kenne, sind absolute Showzuchten.

    Da wird auf Farbe gezüchtet, unter anderem.

    Ich kenne auch AL Linien Züchter, die lieber farbenfrohe Hunde haben, das ist dann aber eher ein Punkt ganz hinten auf dem Zuchtplan.

    ;)

    Hier stand es drin. Mehrhund

    Danke fürs suchen. Liest sich aber völlig anderes, als das dann daraus entstandene „Zitat“.

    Ich denke, das Thema BC ist so sensibel und der Ton wird immer härter und schärfer. Schade ist das!

    Das verwehrt den Blick auf die realen Umstände.

    Und ich weiß schon, warum hier keine Züchter oder grad beginnende Züchter mitschreiben.

    Aber das ist bei anderen Rassen ja ähnlich. Sobald es nicht um Blümchen und Bildchen geht, wenn gar mal kritisches hervor kommt, dann ist bestenfalls „Funkstille“.

    „Bunte Hunde“ bekommen übrigens weniger Punkte, als langweilig schwarz-weiße. Das nur am Rande.

    Australien red, lilac, Blue Merle, redmerle sind sehr beliebte Farben und werden gerne auch extra gezüchtet. Das ist bei anderen Rassen aus dem Showbereich nicht anders.

    Ich beschreibe, was ich in 2 Jahrzehnten BC Haltung erlebt habe. Und auch so mit befreundeten Züchtern aus dem Showbereich besprochen habe. Meine BC Hündin war ja auch Show BC.

    Die Züchter der Hündin, die Züchter des Vaters und die Züchterin, die mit der Mutter meiner Hündin gezüchtet haben, haben sehr wohl wert auf Farben gelegt.

    Man kann „Sonderfarben“ besser verkaufen. Auf S/W kann man schon mal sitzen bleiben, wenn’s woanders grad bluemerle regnet.

    Züchter geben gerne an, welche Farben, die Zuchthunde genetisch tragen. Und das sind sehr wohlbekannte Züchter. :smile:

    Und wenn man mit den „ bunten“ Hunden gezielt weiter züchtet, ist „Farbe“ durchaus ein Zuchtziel. Warum auch nicht.

    Wenn du halt zur Hard-Core Fraktion gehörst, die sagt ein BC *darf* ohne Schafe nicht glücklich sein, sonst taugt er nichts, dann erübrigt sich natürlich jede weitere Diskussion.

    Das ist ja mal ne Ansage.

    Wo bitte gibt es denn eine Hard-CoreFraktion von Menschen, die sagen, ein BC darf ohne Schafe nicht glücklich sein?

    Sowas habe ich noch nie gehört

    Wo triffst du auf solche Leute? Oder hat sich da jemand einen fiesen Scherz mit dir gemacht?


    Und dann gibt es noch die BCs, die trotz guter Zucht einfach eine „ Macke“ haben.

    Und dann kann man halt 15Jahre den quasi behinderten Hund kontrollieren.

    Ja, nu, das gibt es bei jeder Rasse wohl, oder :ka:, Macken halt andere . Ist halt auch die Frage, mit welchen "Macken" man umgehen kann. Oder ob der Hund bei "qualifizierteren" Menschen die Macke quasi nicht hätte?! Ich wüsste z.B. im Leben nicht, wie ich nur mit einem "normalen" Kangal oder Azawhak klar käme, die hätten vermutlich für mich per se "eine Macke" :pfeif: .

    Natürlich sind Stereotypien oder Dauerstress nicht lustig und brauchen viel Anleitung, Arbeit und Nerven, aber am typischen Border festmachen würd ich das nicht, wenn man da ein Auge für hat, Ansätze erkennt und gegen lenkt. Ich kenne wirklich mehr Aussies (deutlich mehr!) die "lustige" Macken haben als Border. Ich weiß, der Aussie zeigt das nach Außen auffälliger, aber ich finde wirklich nicht, dass Border Collies typischerweise mit einiger Wahrscheinlichkeit "behindert" sind. Für ihr Gebiet hochgezüchtet, ja, aber das ist wohl jede Arbeitsrasse, mit entsprechenden "Macken-Ausreißern".

    Seh ich halt anders.

    Beim Border liegt’s meiner Ansicht nach an der Inzucht/ enger Zuchtpool.

    Mit „Macke“ wollte ich Zwangsverhalten und/oder stereotypes Verhalten laienkonform beschreiben.

    Es muss auch keiner meine Meinung teilen, ich hab eh alles gesagt, was mir wichtig ist. Das kann überlesen oder gelesen werden.

    Und dann gibt es noch die BCs, die trotz guter Zucht einfach eine „ Macke“ haben.

    Und dann kann man halt 15Jahre den quasi behinderten Hund kontrollieren.

    Ich kenne einige BC Halter, die mit einfachen ( Zufall) BCs anfingen und dann war der 2. oder dritte plötzlich, das, was hier oft beschrieben wird"

    Das gibts auch beim Aussi…der erste ist „gaaanzlieb“ und dann kommt der zweite…..und plötzlich muss man alleine spazieren gehen und zwar ganz woanders :ugly:

    Aber, wer unbedingt Rasse xy haben will, der sollte sich nicht belatschern lassen.

    Ich habe meine Hunderassenwahl immer sehr Forumsfern getätigt.

    Aber, wer fragt, bekommt halt Antworten.

    :winken:

    Ich kenne andere gute Beispiele, gerade von engagierten Pflegestellen. Aber mag sein, dass es zurzeit nur schlimme BCs in Vermittlung gibt.