Beiträge von Mehrhund
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Kenne ich mich leider nicht aus….
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Anette ist eine ganz liebe Frau. Sie führt ihre beiden Hunde in der RHS als Trailer. Ist aber halt keine Klinik.
Ja,
Anette ist eine der Menschen, die nicht nur super im Beruf sindund menschlich total in Ordnung, sie ist auch im Rettungshundebereich eine ausgezeichnete Hundeführerin, und ist sie noch Ausbilderin?
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Geht mir genauso. Das ist wieder so eine abartige Zuchtsache. Aber die gesamte Population ist ja nicht betroffen.
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Ich finde es gut, dass du die Videos eingestellt hast. Und ich hoffe, du und der TA bekommt das zusammen hin, dass es dem Hund wieder besser geht.
Der Gesichtsausdruck des Hundes ist allerdings wirklich von großem Leid geprägt.
Was auch immer sie hat und vielleicht schon immer hatte, jetzt ist es akut.
Zum Thema Euthanasie. Ja, man kann das ansprechen, aber soweit ich es verstehe, fehlt ja noch die Diagnose.
Ich würde ja Bandscheibenvorfälle oder Ähnliches ausschließen wollen.
Der Hund ist schwer krank, der kann nicht fröhlich wirken. Von daher würde ich den traurigen Blick im Pool als ganz angemessen sehen.
Aber der Blick sagt was.
Leid…
Das schließt nicht aus, dass der Hund sich erholen kann.
Und vor allen Dingen, ist es nicht eure Schuld, dass sie so guckt.
Die Frage war für mich bei dem Schwimmvideo nur, ob der Hund den Kopf über Wasser halten kann.
Auf jeden Fall eine Schwimmweste anziehen und gut drauf achten, ob sie wirklich profitiert, oder ob das jetzt evt. Zu viel desGuten ist.
Ich wünsche gute Besserung
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Anette Quandt https://www.tieraerzte-quandtundbracke.de/quandtundbracke
Hat dem Hund einer Freundin mal das Leben gerettet.
Die Freundin fährt extra aus Berlin nach Greifswald, wenn was schwieriges ist.
Vielleicht eine Idee.
Wenn in eine Klinik, dann dort mit Termin einem Facharzt vorstellen.
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Doch!
Steht doch da!
Deins
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Das sieht nicht gut aus. Der Gesichtsausdruck des Hundes. Und die Kopfhaltung.
Ich habe keinen Rat. Es erinnert mich an das Bild eines Dackels mit Dackellähmung, den ich kannte. Der hat sich wieder erholt.
Ich wünsche euch viel Kraft und alles Gute. Und bitte schaut genau, ob das wirklich gut ist für den Hund mit dem Wasser.
Oder ob eine Schwimmweste geeigneter wäre, als dieses Geschirr.
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Wer war ihr Mutter?
Wann hat Holly diese verloren?
Was waren das für Umstände?
Wie hat sie im Shelter gelebt?
Wie wurde sie betreut?
Was sagen die Betreuer zum Hund?
Welche Grenzen meint ihr?Hatte sie überhaupt soziale Kontakte?
Wenn ja, zu Menschen? Und zu Tieren?
Welche Qualität war das?
Über ihre Mutter weiß man leider nix. Holly und ihr Bruder wurden in einem Karton auf einem Feld ausgesetzt, wo Mitarbeiter des Tierschutzvereins sie gefunden haben. Holly muss zu diesem Zeitpunkt etwa 2 bis 3 Monate alt gewesen sein. Danach kamen die beiden Welpen in den Shelter. (Dort waren sie ca. 4 Wochen.) Ein gefliester Zwinger in einem großen Tierheim. Etwa 5 oder 6 Welpen in einem "Laufstall". Es gab Körbchen, Spielzeuge und regelmäßig Futter. Die Zwinger wurden gut gereinigt, aber menschliche Zuwendung gab es natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Ein bisschen Spiel, ein paar Streicheleinheiten, vielleicht mal ein Leckerli. Das war's.
Was mir auf den Videos auffiel: Meist lief tagsüber das Radio. Die Betreuer sagten, sie sei freundlich und verschmust. Beides trifft meiner Meinung nach zu. Auf den Videos sah ich allerdings auch, dass sie (weil körperlich größer) ziemlich auf den anderen Welpen rumtrampelte, sehr um Aufmerksamkeit bettelte und irgendwie "wild" war. Die Trainerin sagte, Holly wirke auf sie sehr unsicher.
Mit Grenzen meine ich, dass sie noch lernen muss, nicht in Hände und Füße zu beißen, nicht ihre Decken/Körbchen zu zerfetzen, nicht an Kleidung und Schuhen zu nagen. Wenn sie wie angestochen durchs Haus tobt, kriegen wir sie nicht beruhigt. Sie springt wie eine Gazelle, übers Sofa, über Bänke, Stühle und andere Möbelstücke. Ich mache mir deshalb Sorgen um Sehnen und Gelenke. Einmal hat sie sich sogar überkugelt.
Wisst ihr, Holly muss sich jetzt erstmal an die Reize im Haus und Garten gewöhnen. Sie kennt das alles ja nicht. Das Rauschen einer Dusche, das Geräusch von Wasch- oder Spülmaschine. Das Brummen der Autos auf der Straße, die Vögel in unserem Garten. Wie ein Toast hochploppt. Am ersten Tag hat das Bügelbrett sie noch sehr geängstigt. Doch sie lernt schnell: Wir sind einmal hingegangen, haben das Bügelbrett kurz inspiziert, angefasst und sind dann wieder gelangweilt weggegangen. Danach hat sie sich nie wieder darüber aufgeregt. Das IST doch bereits Sozialisierung, nicht? Erstmal muss sie sich in Haus und Garten und mit uns wohlfühlen und darauf vertrauen können, dass sie bei uns sicher ist. Danach setze ich sie weiteren Reizen aus. Auto fahren, den Tierarzt sowie Oma und Opa kennen lernen, kurze Spaziergänge.
Sie braucht auch Zeit und Ruhe, um all das Neue verarbeiten zu können.
Das hört sich jetzt nach einem ganz normalen Welpen an. Ich hatte schon sone und solche.
Zwei meiner bisherigen 4 Welpen, fanden es nett, dass der Couchtisch so schön niedrig ist, dass Hund da gut raufkommt. Ein Welpe (Züchter!) hat vorzugsweise aufs Sofa gepinkelt( nicht lange, weil wir uns dann getrennt haben…vom Sofa

Die kleine Kathastrophe= Welpin lebte dann noch fast 14 Jahre mit anderen Sofas bei uns…..

Also diese Special Effects , da kann man dran arbeiten. Da ihr als Anfänger gleich mal die größte Herausforderung an planbarer Welpenhaltung angefangen habt, bereitet euch auf viele weitere Überraschungen vor.
Alles andere schrieb ich ja schon…
Ach Bilder wären schön. Ich mag eurenHund jetzt schon. Genau mein Beuteschema….nicht brav, sondern wild….herrlich.
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Da läuft gerade definitiv nicht die Zeit weg. Der Welpe ist ein Junghund und somit geht's sowieso nur noch bedingt um nachholen.
Der Hund ist seit 5 Tagen da!
Da hat sich der Cortisol-Spiegel noch nicht annähernd wieder normalisiert.
Logischerweise springt der rum wien Eichhörnchen auf Koks.
Ihn jetzt noch mit Aussenreizen zu konfrontieren hat 0 Lerneffekt weil ihm momentan schlicht die nötigen Neurotransmitter dafür fehlen.
Der Cortisol Spiegel braucht Wochen, um sich zu normalisieren.
Nur weil "Schnüffelspiele" SPIELE heißen, sind die für den Hund nicht besser als das kennenlernen seines Lebensumfeldes außerhalb des Gartens.
Ich weiß nicht, wie du Welpen sozialisierst, aber ich mache das immer sehr behutsam und mitnichten, setzte ich mich dazu auf einen Markt mit 100ten von Leuten oder an die Autobahn oder gehe auf Hundewiesen.
Für Außenreize fehlen Neurotransmitter.
Bist du Arzt?
Welche Neurotransmitter fehlen denn dem Hund?
Wurde das schon untersucht mittels Blutabnahme?
Aus welcher Gruppe der Neurotransmitter fehlt denn was?
Manche Neurotransmitter rufen auch Glücksgefühle hervor. Die kannst du ja nicht meinen.
Mir sind nur die gängigsten bekannt: Noradrenalin, Adrenalin -aka-Adrenalin und Cortisol (sogenanntes Stresshormon-wäre ja gut wenn dieser Neurotransmitter fehlen würde...), GABA und Serotonin (Wohlfühlhormon- das ist blöd, wenn´s fehlt, kann man mit Tryptophan-reicher Ernährung versuchen auszugleichen) und Dopamin und Acetylcholin.
Aber bevor man therapiert, braucht man eine Diagnose. Und die steht hier nirgends. Es ist Aneinanderreihung von "Was könnte es sein", "was war in der Vergangenheit" und wilde Behauptungen, dass Botenstoffe im Gehirn fehlen und/oder zuviel vorhanden sind.
Was man sicher weiß, ist, das hier ein junger Hund ist, der überfordert ist mit dem Lebensumfeld. In den 4 tagen, die er jetzt in der Familie ist mit zuviel "Nebensächlichem" überfrachtet wurde.
Meine Überlegung ist: wenn der Hund im Shelter wohnte, was hat er da den Tag über gemacht?
Und was ist der Alltag jetzt für ihn.
Und das kann nur die totale Überforderung sein. Selbst wenn der Hund aus Angst im Shelter nur 2 Stunden am Stück schlafen konnte....ist doch wurscht, es was seine Welt. Die war so wie sie war einschätzbar. Auch wenn "einschätzbar" heisst, dass überall Gefahren lauern können.
Ich gehe mit dir konform, dass der Hund seine "3 Löffelchen Aufmerksamkeit" dringend für das wichtigste benötigt, was sein Leben sein wird....nämlich UMWELT und ALLTAG.
Schnüffelspiele kann jeder Hund. Das ist angeboren. Das Nasentier Hund.
Jetzt die 3 Löffel Aufmerksamkeit auf eine Dressurübung zu verwenden, wo dem Hund vom geruchsblinden Menschen "Spiele" vorgeschlagen werden...ja...ist allerhöchstens für die Sozialisation des Menschen auf den Hund förderlich.